... Alexandra Weyrer, zwischen Beauty und Monster & dieser eine Satz

Shownotes

In dieser Folge von „Adrian lädt ein…“ spreche ich mit Alexandra Weyrer – eine Frau, die ihren sicheren Alltag in Niederösterreich hinter sich gelassen hat, um ihrer kreativen Spur zu folgen.

Aufgewachsen mit Modeschule und Matura, arbeitete sie jahrelang als Buchhalterin in der Gemeinde, bis ein Satz ihres Partners alles in Bewegung setzte: „Such dir ein Hobby.“

Aus dem Hobby wurde eine Ausbildung in Wien zur Visagistin mit Schwerpunkt Special Effects und Maskenbau, abends und am Wochenende, Schritt für Schritt, bis klar war: Das ist mehr als Zeitvertreib!

Alexandra ging in Bildungskarenz, packte ihre Koffer und flog nach Los Angeles, um bei den Besten zu lernen. Die ersten Monate waren hart, beschreibt sie, die Stadt laut und überwältigend, dann kippte etwas – neue Kontakte, eine offene Kultur, ein Gefühl von „hier darf ich groß denken“. Zurück in Österreich fehlte erst einmal der Boden unter den Füßen: Job weg, Beziehung vorbei, Neustart – ihr Jahr 2023 wurde zum Aufbaujahr, in dem sie ihre Arbeit als freiberufliche Make-up-Artistin und Maskenbildnerin neu sortierte.

Heute arbeitet Alexandra projektweise für Theater, Musical und Oper, für TV-Produktionen, Shows und Events, in der Hochzeitssaison auch für viele Bräute. Sie liebt die ganze Spannweite zwischen Beauty und Monster, weil beides Präzision, Blick und Haltung verlangt.

Besonders stolz ist sie auf eine Foam-Latex-Arbeit für „Season of the Witch“ (Reto Hanselmann): rund siebzig Stunden Bemalung, acht bis neun Stunden Anwendung, eine Maske in Hollywood-Technik, die später sogar bei RTL und ProSieben zu sehen war. Auch ihre Zeit in Doha während der Fußball-WM hat Spuren hinterlassen – sieben Wochen Maskenbild bei einer Abendshow, ein Tempo, das nur im Team geht. Foam-Latex ist hierzulande selten, sagt sie, aber genau das reizt sie: Material lesen, Oberflächen verstehen, Farbtiefe bauen. Selbst ein „abgehackter Kopf“ ist für sie am Ende ein Kunstobjekt, in dem Struktur, Form und Farbe stimmen müssen. Gleichzeitig erlebt sie täglich, wie gutes Make-up Selbstwert und Präsenz stärkt – nicht um etwas zu verstecken, sondern um das Sichtbare stimmig zu machen.

Wir sprechen über den Spagat aus Kreativität und Struktur, den sie mit einer erstaunlichen Liebe zu Excel löst, und über KI: Im Film verändert diese Prozesse, doch für Live-Events und Hochzeiten bleibt das Handwerk am Menschen unersetzlich – KI ist für Alexandra Werkzeug, kein Ersatz.

Nach dem Schritt aus der Komfortzone denkt sie heute international: Kooperationen mit Marken, eine eigene Produktlinie, vielleicht eine Akademie und wieder mehr Welt. Langweilig ist keine Option. Wer einen Blick hinter die Kulissen mag, findet auf ihrem Instagram-Profil Making-Ofs, Foam-Latex-Prozesse und Beauty-Looks – und versteht noch besser, warum Verwandlung ihr Zuhause geworden ist.

Wer mehr über Alexandra erfahren möchte oder ihren Weg mit begleiten möchte, folgt ihr auch gerne über Instagram: @alexandraweyrer

Viel Spaß beim Zuhören und Weitertragen!

Für Tipps zu spannenden Personen, die ich unbedingt einladen sollte, gern eine Nachricht an mich an: info@adrian-hoffmann.de

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Transkript anzeigen

00:00:02: Ja hallo, meine Lieben, bei einer weiteren Folge hier von Adrian lädt ein und heute geht es tatsächlich über mutige Entscheidungen, kreative Wege, ja auch über Kunst, es wird auch... Make-up ein Thema sein, da dürfte euch nochmal in die Welt von Make-up und ja, Herr Artists mit mir mitnehmen lassen.

00:00:24: Es geht um eine faszinierende Welt für mich, auch der eigenen Transformation, vor allem über die Kraft seiner eigenen Leidenschaft zu folgen, auch wenn der Weg nicht unbedingt vorgezeichnet scheint.

00:00:35: Mein heutiger Gast hat ihre Komfortzone im wahrsten Sinne des Wortes verlassen und ist einen beeindruckenden Weg gegangen, rein in die Welt von Hollywood.

00:00:45: schon sagen, Special Effects, Kreativität und ganz viel Selbstverwirklichung.

00:00:51: Mitten aus Österreich, direkt nach Los Angeles, so sollte ihr Weg aussehen, um bei den besten der Branche zu lernen.

00:00:58: Heute ist sie Make-up und Herrartist.

00:01:01: Ich würde schon auch sagen, Special Effects sind ihr Spezialgebiet.

00:01:05: Sie hat auch internationale Jobs schon gehabt, Events war sie auch natürlich maßgeblich dabei, TV und auch Shows.

00:01:12: Ja, was soll ich sagen?

00:01:13: Sie hat sicherlich bei der einen oder anderen Produktion mitgewirkt, die auch für Gänsehaut sorgen konnte.

00:01:19: Was treibt jemanden an, solch einen Sprung zu wagen, wie wird man zur Unternehmerin in einer auch oft unterschätzten, aber wahnsinnig facettenreichen Branche?

00:01:28: Und was macht es mit einem, wenn man mit Farbe, Latex, Glitzer oder künstlichen Blut nicht nur Gesichter, sondern eben auch Lebenswege verändert?

00:01:38: Meine Lieben, es wird heute eine Folge über Leidenschaft, Verwandlung und den Mut, seinem inneren Kompass zu folgen.

00:01:43: Und umso mehr freue ich mich, dass Sie mir jetzt live zugeschalten.

00:01:47: Bei Adrian lädt ein, zu Gast ist und zwar darf ich ganz herzlich willkommen heißen, die Alexandra Weirer.

00:01:54: Grüße Dich!

00:01:55: Ja, hallo, liebe Adrien.

00:01:56: Danke für die Einladung und danke für dieses tolle Intro.

00:02:00: Also, wenn man das mal so hört, dass man realisiert, das ist oft gar nicht so.

00:02:05: Ja, man geht so seinen Weg, und plötzlich denkt man hoch.

00:02:09: Ja, plötzlich steht man da.

00:02:11: Alexandra, du hast ja, also ich habe es schon im Intro ein bisschen anklicken lassen, einen sehr, sehr mutigen Weg gewagt.

00:02:17: Und der hat ja am Anfang gar nicht so wirklich danach ausgesehen, dass das heute mal deine Berufung sein wird.

00:02:24: Ja, du bist ja eine kreative und auch starke Unternehmerin.

00:02:27: Was würdest du heute, also Stand heute, wir sprechen miteinander, sagen, wo begann deine Geschichte?

00:02:34: Ja, eigentlich so gesehen rückwirkend, sehr, sehr spannend, weil ich muss echt sagen, ich bin in einer sehr behüteten Familie aufgewachsen.

00:02:42: So Sicherheit, Routine, das war einfach auch mein Alltag.

00:02:45: Also so diesen... Sprung-Lebenswandel, so bin ich einfach auch nicht erzogen worden.

00:02:50: Ich habe maturiert ganz normal, habe eine Arbeitsstelle gehabt auf der Gemeinde im Ort, das Buchhalterin.

00:02:56: Also ziemlich unspektakulär, so Routine-Sicherheit war wirklich mein Alltag, so von, keine Ahnung, sieben bis siebzehn Uhr im Büro und dann nach Hause und am nächsten Tag wieder.

00:03:07: Und das, glaub ich, acht, neun Jahre habe ich das so gemacht.

00:03:10: Und, ja, Partnerschaft, also das ganze typische normale Landleben, nix vor Abenteuer, nix vor, ja.

00:03:17: Hollywood oder Glamour.

00:03:19: Und ja, dann irgendwann haben wir dann gedacht, Kreativität, ein bisschen fehlt es mal.

00:03:24: Das war so immer ein bisschen eine Leidenschaft von mir.

00:03:28: Ich bin, wie gesagt, maturiert in der Modeschule.

00:03:29: Das heißt, da habe ich schon ein bisschen mehr Kreativität ausleben können.

00:03:33: Natürlich mit dem betriebswirtschaftlichen Aspekt, Rechnungswesen, auf das ich mich dann halt hauptberuflich gestürzt habe.

00:03:38: Aber die Kreativität war halt auch immer ein Teil von mir.

00:03:41: Und mein Partner damals, der hat das auch gemerkt, dass man irgendwas fehlt.

00:03:45: Und er hat gesagt, Alex, bitte such da einfach ein Hobby.

00:03:49: Okay.

00:03:50: Und so hat das Ganze eigentlich angefangen, dass ich mir mal angefangen habe, mich selbst zu beschäftigen und gesagt, okay, irgendwas Kreatives, was mag ich, was kann ich, was interessiert mich?

00:04:00: Und so bin ich halt wirklich auf die Make-up Schiene dann gekommen, weil ich gesagt, okay, schminken, das tue ich schon mein Leben gern eigentlich.

00:04:07: Nie mit beruflicher Tendenz.

00:04:09: Im Gegenteil, das war für mich einfach ein Markt, der für mich ja noch nicht existent war, also so.

00:04:14: Opa-Music war nicht meine Welt, aber irgendwie bin ich dann in einer Schule gestolpert in Wien, die eben berufsbegleitende das Ganze angeboten hat, auf eineinhalb Jahre aufgeteilt, also im normalen Visagisten, in Special Makeup Artist und auch im Maskenbau.

00:04:30: Und dann haben wir gedacht, naja, probieren wir es halt einmal und haben mich dort dann wirklich eingeschrieben, also quasi neben meinem Hauptshop.

00:04:38: als Buchhalterin war ich dann halt immer abends beziehungsweise Wochenends in der Schule.

00:04:43: Und ja, was soll ich sagen?

00:04:45: Das hat mich dann so fasziniert und so getrieben.

00:04:48: Da darf ich schon fast sagen, dass ich mir gedacht habe, wow, ich bin schon neugierig, welche Wege das mit mir vorhat.

00:04:56: Ja, man sagt dann immer so, Lapida, such dir mal ein Hobby und plötzlich ist ja da eigentlich deine Berufung entfacht.

00:05:03: Also es ist ja auch ganz spannend, was da passiert ist eigentlich.

00:05:05: Und Berufsbekleidung muss man ja auch sagen, hey, das ist eine Entscheidung.

00:05:09: Also das ist wirklich anstrengend.

00:05:11: Es ist nicht so, dass man sagt, ich gehe da einfach mal hin.

00:05:13: Du musst ja was lernen.

00:05:15: Also Hut ab, wirklich.

00:05:16: Und dann zu sagen, hey, ich mach meinen Beruf draus, ist ja eigentlich wunderschön letztendlich.

00:05:21: Ja, also da drang dann immer weiter und besser zu werden.

00:05:24: Der war dann immer irgendwie... irgendwie da.

00:05:26: Man kann es nicht beschreiben, aber es war einfach so ein Feuer in mir.

00:05:29: Ich bin dann stundenlang bei mir zu Hause im Keller gesessen, geübt, geübt, geübt.

00:05:34: Und ich dachte, wow, da ist so ein Talent, da mach was draus.

00:05:37: Und dieses Feuer, das habe ich so eigentlich nie gekannt.

00:05:40: Natürlich, mein Beruf habe ich gern gemacht.

00:05:44: Aber das ist einfach nicht damit zu vergleichen, wie dieses Feuer ... Wann es um das geht.

00:05:51: Das

00:05:52: ist schön, wenn man sowas finden darf.

00:05:54: Absolut.

00:05:55: Ich glaube, das ist ein Geschenk tatsächlich.

00:05:57: Also ich habe es ja schon in anderen Folgen hier erzählt.

00:06:00: Mein Weg war ja ähnlich, auch im Bereich der Moderation.

00:06:03: Und ich habe schon zu meinen Studiumszeiten, hatte ich mal eine kleine Radiosendung, die ich selber gemacht habe.

00:06:09: Aber war es so rückblickend.

00:06:10: Also, da ging es mir so wie dir.

00:06:12: Ich habe das nie als Beruf gesehen.

00:06:14: Also, dass ich sage, hey, damit verdiene ich mein Geld.

00:06:16: Und dann gingen elf Jahre jetzt ins Land, um zu erkennen, hey, also eigentlich war das schon immer in mir drin und auch meine Leidenschaft.

00:06:23: Und das ist sehr ähnlich, wie du das beschreibst.

00:06:25: Und plötzlich kommt so ein Moment, wo man so einen Feuer entfacht und merkt, ja, doch, na klar.

00:06:30: Also, ich finde es mega.

00:06:32: Ja, ja.

00:06:33: Und wichtig ist halt auch, dass man dann sagt, okay, man verfolgt es weiter.

00:06:36: Weil, wenn man dann natürlich immer von den Stimmen von außen auf das Sonderlich viel gibt oder hört, dann kann das auch auf Bremsmehl gerade, so wie es bei mir ist, die Künstlerbranche, die ist halt am Land nicht wirklich etabliert und mit Make-up fängt sowieso kein Mensch da bei uns was an.

00:06:53: Das heißt, man wird am Anfang immer so ein bisschen schief angeschaut.

00:06:56: Und ja, man muss den eigenen Weg gehen und sagen, hey, das taugt man und ich mach das.

00:07:00: Und ja, wenn man's da nicht braucht, dann braucht's

00:07:03: wer anderer.

00:07:04: Absolut, ich meine, du hast ja jetzt schon beschrieben, du hast das Berufsbegleiden gemacht.

00:07:08: Und ich könnte mir vorstellen, dass es irgendwann wahrscheinlich diesen Schlüsselmoment gab, so wie wir ihn jetzt beschrieben haben, weil wir können ja auch noch mal etwas weitergucken.

00:07:15: Du hast ja dann einen sehr modigen Schritt für dich entschieden, weil du jetzt schon gerade Familie oder alt auf dem Land angesprochen hast.

00:07:22: Du hast gesagt, so, meine Lieben, ich packe Sack und Park im Prinzip und gehe nach LA.

00:07:28: Also wann oder was?

00:07:30: Du kannst mich noch erinnern an diesen Moment, wo du für dich entschieden hast.

00:07:33: Das mache ich jetzt.

00:07:34: Naja, also ganz so locker flockig habe ich das.

00:07:37: Nicht über die Bühne braucht, aber natürlich.

00:07:39: Ich habe dadurch, dass das Feier immer größer worden ist und man informiert sich ja.

00:07:43: Und man weiß die besten für die besten.

00:07:45: Gerade im Massenbild leben in Los Angeles in Hollywood.

00:07:48: Das ist einmal umgefragt.

00:07:50: Das heißt, man kennt auch diese Schule, weil man sich ein bisschen damit befasst, die es halt in LA gibt.

00:07:55: Und das war für mich einfach immer so liebgeil.

00:07:57: Man dachte, na ja, wenn es das gescheit lernen wüsst, da bleibt da fast nichts anderes, über alles darüber zu gehen.

00:08:03: Aber wie gesagt, das war halt am Anfang immer noch so ein bisschen liebäugeln.

00:08:06: Ich wühle mich nicht, ich wühle mich gar nicht, weil ich habe ja einen Job an sichern.

00:08:09: und wie soll ich mir das leisten?

00:08:11: Weil ich meine, das ist ja jetzt nicht nur eine Lebensentscheidung, sondern finanziell natürlich auch ein Riesenbrocken, den es da auf dich nimmst, weil ein Jahr da umbeziehen und eigentlich nichts verdienen.

00:08:21: Das ist halt auch nicht immer gerade so leicht.

00:08:24: Ein Partner, der was da ist, eine Familie, der da ist, eine fixe Arbeit, die da ist.

00:08:30: Das heißt nicht einfach so von heute auf morgen einmal über einen Harten.

00:08:36: Aber ich muss sagen, da habe ich auch von meinen Partnern so wahnsinnig mir rückhalt gehabt, weil er gesagt hat, komm bitte, mach das einfach, das ist dein Traum.

00:08:42: Und du gehst da jetzt, und ich glaube auch ohne dieses Zureden dann von ihm hätte ich wahrscheinlich mir nicht traut.

00:08:49: Also da haben schon sehr, sehr viele Faktoren mit zusammen gespürt.

00:08:53: Auch der Rückhalt von meiner Arbeit, muss ich sagen, war auch sehr, sehr, ja, großes Dankeschön auch, weil sie haben gesagt, okay, Bildungskarenz, das war dort zumals halt nur so, dass man sieht, die Bildung der Rennsnehmen hat können.

00:09:06: Das heißt, auch nach dem Jahr wäre mir mein Job sicher gewesen.

00:09:10: Das ist natürlich auch wieder eine ganz andere innerliche Beruhigung, wenn man weiß, okay, kann man was wolle, du kannst wieder retour.

00:09:18: Und das war für mich dann einfach so, dass ich sage, ja, ich probiere das aus.

00:09:23: Und so habe ich das halt dann gemacht, haben wir Wohnung dort gesucht und bin dann wirklich mit Sack und Back, habe ich gesagt, so, vierte ich, wir gehen.

00:09:34: Ich denke, du hast ja auch, wie du beschreibst, innere Kämpfe.

00:09:38: Also du hattest ja nicht nur das, sondern aufsteht und sagt, so, jetzt geht es nach LA.

00:09:42: Also ich kann das sehr gut nachvollziehen, aber im Kleinen und ich bin ja jetzt nicht, dass ich gesagt habe, ich habe mich räumlich, also im Falle jetzt von einem anderen Land sogar verändert, sondern einfach auch berufen und du überlegst und überlegst, da geht einem ja schon viel durch den Kopf.

00:09:57: Ja, also deswegen sage ich so hin.

00:09:59: Wenn man die Geschichte immer so nachher sieht oder hört, denkt man sich ja, das ist ja alles so leicht.

00:10:05: Oder schaut von außen so leicht aus.

00:10:07: Aber was da natürlich innen mit an passiert, weil du verlachst halt wirklich den sicheren Hafen mehr oder weniger, dein sicheres Leben, deine sichere Erziehung, so wie du halt aufgewachsen bist für was Kompletten Neues, was eigentlich die eigene Familie oder man selbst da gar nicht so lebt oder so erzogen worden ist.

00:10:25: Das heißt, du hast eigentlich ... Du baust dir gerade ein Leben auf, das dein Umfeld nicht kennt.

00:10:31: Sei es, wie gesagt, die Künstlerbranche selbstständig als Unternehmer.

00:10:34: Das sind halt alles so Sachen, die bei uns in der Familie halt einfach nicht so gängig sind, beziehungsweise auch generell da am Land eher konservativ.

00:10:43: Also ich komme von Niederösterreich in einem kleinen Dorf.

00:10:46: Und dieses kleine Dorf hab ich ja auch nicht verlassen, weil auch die Gemeinde war in dem Dorf.

00:10:50: Also ich bin da fünf Minuten vor meinem Schlafzimmer ins Büro gerutscht, mehr oder weniger.

00:10:57: Ich bin in meiner kleinen Bubble groß geworden, mehr oder weniger.

00:11:01: Wie waren so die Reaktionen, weil du jetzt sagst in einem kleinen Dorf, also hat man das eher belächelt oder hat man dann gesagt, weißt du wie viele?

00:11:08: Oh, das würde ich aber nicht machen, weil das ist sehr riskant.

00:11:12: Also der Schritt mit L.E.

00:11:13: selbst, der ist eigentlich relativ gut angekommen.

00:11:16: Also die Leute haben schon gesagt, wow, die Trauze wars.

00:11:18: Also das war gar nicht so mit dem Belecheln.

00:11:20: Das Belecheln war eher so ein bisschen davor, wie ich halt angefangen habe, so mit Schminken und war eher da so, okay, was tut man mit dem?

00:11:29: Das ist doch kein Beruf.

00:11:31: Da war eher so dieses... Oder auch danach, also wie ich dann zurückgekommen bin, dass ich dann wirklich gesagt habe, okay, ganz oder gar nicht, ich komme nicht mehr redur, ich mache das jetzt wirklich als Hauptberuf.

00:11:42: Ich habe mir auch völlig gesagt, was tut man da überhaupt?

00:11:46: Oder du musst ja nur daheim sitzen, weil sie können sich nicht vorstellen, wo sie da da?

00:11:51: Ja, klar, natürlich.

00:11:52: Also, ich muss mich selber schmunzeln, als ich meinen Papa meinen Weg operiert habe, den neuen Beruflichen, war die erste Aussage, war auch cool.

00:12:00: Ja, aber... Das hast du doch gar nicht studiert.

00:12:03: Meistens, weil das halt als Berufsbild nicht denkbar war, dass jemand da sitzt und ein Mikrofon rein spricht und damit Geld verdient.

00:12:10: Also das ist halt völlig fernab von Geld verdienen.

00:12:14: Aber wie gesagt, man versteht es, weil es ist natürlich auch eine andere Generation, so wie es bei meinem Papa ist.

00:12:17: Der ist halt auch schon, geht auf die siebzig zu, mehr oder weniger.

00:12:22: Das ist eine Berufsparte, die war zu seiner Zeit einfach non existent.

00:12:26: Und deswegen, glaube ich, ist es einfach auch für gewisse Menschen dann einfach schwieriger nachzuvollziehen.

00:12:33: Da bist du halt angestellt, du arbeitest in einer Firma, als Elektriker, als Ingenieur oder was auch immer.

00:12:39: Das sind Berufe mit den Kennen, was anfangen, aber sobald es ins künstlerische geht und neumoderne Berufe, ist es wahrscheinlich einfach ein bisschen schwierig nachzuvollziehen.

00:12:49: Ja, absolut.

00:12:50: Also ich meine, und da kommst du ja nach Los Angeles.

00:12:53: Ich meine ganz ehrlich, Alexandra, da war ja wahrscheinlich die Welt auch mal erstmal komplett verkehrt, oder?

00:12:58: Ja, die Alex vom Land in LA.

00:13:00: Also ich bin nochmal total aufgeschlagen dort.

00:13:03: Das war schon heftig.

00:13:07: Am Anfang haben wir schon gedacht, bist du wahnsinnig lauter?

00:13:13: Also, ich hab überhaupt nicht wohlgefühlt.

00:13:16: Überhaupt nicht.

00:13:16: Das hat wirklich vier Monate gebraucht, bis ich angefangen hab, die Stadt zu lieben.

00:13:20: Aber dann ist es schnell gegangen.

00:13:23: Also, natürlich, dieses typisch österreichische Denken war in mir, so kenne ich nicht, mogge ich nicht.

00:13:30: Warum sind alle so freundlich?

00:13:31: Lass's mir

00:13:34: ein

00:13:36: Rohr.

00:13:37: Nach die vier Monate ist Rapideberg aufgegangen.

00:13:40: Man hat die Mentalität angefangen zu lernen bzw.

00:13:44: zu verstehen.

00:13:48: Das hat sehr viel in mir ausgelöst.

00:13:52: Man lernt dann die richtigen Leitkennen und dann wird die Stadt wunderschön.

00:13:57: Und dann am Schluss, nach dem Jahr, ich hätte mir ein Palme gekettet, weil ich wollte einfach nicht mehr haben.

00:14:02: Da war es auch klatschend, da war es schwierig.

00:14:05: Das glaube ich, weil du jetzt gerade so beschrieben hast, warum sind die Leute so freundlich etc.

00:14:10: Also was würdest du sagen, was ist da für ein Vibe anders als bei uns, sag ich jetzt mal?

00:14:16: Na ja, bei uns, wenn du nicht in den Kindergarten gegangen bist, schaunst du mit Internet an, so.

00:14:20: Okay.

00:14:20: Ich will.

00:14:21: Und alles was nicht in deinem engen Freundeskreis ist, ist komisch.

00:14:25: Oder wenn du irgendwo, keine Ahnung, allein ich ausgehst, dann stellst du allein ich zwei Stunden lang und keiner scherze irgendwie um dich.

00:14:33: Ja.

00:14:33: und sagt, hey, warum bist du da alleine?

00:14:35: Was machst du?

00:14:35: Was tust du?

00:14:37: Und das ist in LA überhaupt nicht.

00:14:38: Da stehst du alleine nicht da und da kommen Männlein wie Weiblein.

00:14:41: Also das ist nicht einmal irgendwie, dass man sagt, da wird man sofort angeroben, sondern auch Frauen kommen her und sagen, hey, wow, du schaust cool aus.

00:14:48: Was tust du da alleine?

00:14:50: Was machst du?

00:14:51: Kann ich dir irgendwie helfen?

00:14:52: Das ist halt schon eine Freundlichkeit oder ein Interesse an anderen Personen, die in Österreich so überhaupt nicht wahrnehmen.

00:15:00: Ja, und ich glaube auch, weil du hast ja bei den Besten der Besten gelernt, also deswegen ist ja auch der Weg so gewesen.

00:15:07: Würdest du sagen, da war auch beruflich eine Offenheit, weil ich habe so oft bei uns so ein bisschen das Gefühl, dass es eher so ein Futterneid ist.

00:15:16: Das würde ich gar nicht so sagen, beruflich, weil, wie gesagt, mein Beruf ist in Österreich jetzt auch nicht unbedingt so etabliert, dass man da jetzt irgendwie beruflich die L-Bung-Technik hätte, sondern jetzt ist es wirklich eigentlich rein jetzt vom privaten Kontext her, dass einfach die Menschen bei uns jetzt in dem Sinne nicht so hilfsbereit sind, im Sinne von okay, ich mach die Augen auf, ich gehe raus und wenn da wer alleine steht, dann rede mit dem oder ich rede den einfach an.

00:15:39: Bei uns ist es so, also man geht einkaufen, man schaut nicht links, man schaut nicht rechts, kreift es mir nicht an, rett es mir nicht an und lasst es mir ja in Ruhe.

00:15:45: Ja, absolut.

00:15:46: Ja, ja.

00:15:47: Das

00:15:47: ist halt auch überhaupt nicht so.

00:15:48: Du lernst so schnell Menschen kennen, so schnell sichersong dann fühle.

00:15:52: Ja, das ist ja alles falsch und das geht ja nicht in die Tiefe.

00:15:55: Ja, man sucht auch nicht gleich die neue beste Freundin, aber einfach eine gewisse Offenheit und man weiß nie, was an der Mensch bringt oder was, was man lernen kann von den Menschen.

00:16:05: Und das ist halt schon, da verschließen wir sich glaube ich einfach selber sehr, sehr viel Türen mit diesem engstirnigen, nicht links und nicht rechts schauen.

00:16:14: Absolut.

00:16:14: Also auch so bei beruflichen Treffen, nämlich dass manchmal hier so war, dass du, wie du sagst, wenn du da niemand kennst, der dir so ein bisschen die Tür öffnet, dann stehst du da wirklich verlassen neben einem Blumentopf und keiner interessiert sich.

00:16:25: Und das finde ich echt schwierig.

00:16:27: Und manchmal habe ich so das Gefühl, wenn du dann kommunikativ bist und auf jemanden zugehst, dann sind die Menschen schon fast erschrocken.

00:16:32: Also ich denke, hey, ich will

00:16:34: ja nicht mehr.

00:16:37: Und das finde ich echt schade.

00:16:38: Und ich glaube, das ist schon so eine amerikanische Haltung.

00:16:43: Stell mich dir vor, ich will wissen, wer du bist, was du machst.

00:16:45: Man gönnt sich, glaube ich, auch mehr an Erfolg und mach und cool.

00:16:48: Und wie kann

00:16:49: ich dir helfen?

00:16:50: oder wie kannst du mir helfen?

00:16:51: Das ist so eine Frage, die komme ich jedes Mal.

00:16:54: Und selbst wenn du ihm nicht helfen kannst und er kann dir helfen, hilft er da.

00:16:57: Und das ist halt bei uns einmal so immer dieses Erwarten, dass man irgendwas zurückgeben muss und deswegen

00:17:04: nix nimmt.

00:17:04: Ja, klar.

00:17:05: Und ich meine, als du dort jetzt, als du dort gelernt hast, Alexandra, da sind natürlich Leute dabei, die wahrscheinlich ja auch sehr ambitiv Ziele hatten.

00:17:13: Ich meine, ganz klar, sonst würden sie dort auch nicht lernen, denke ich mal, von dem Besten der Besten.

00:17:18: Wie hast du da so, da hat das Annehm wahrgenommen, war das genauso offen und genauso, hey cool, kommt zu uns und wir lernen das zusammen.

00:17:25: oder war da eher so eine, okay, wer ist sie jetzt genau aus Österreich?

00:17:28: Eher

00:17:32: so das zweite.

00:17:33: Man kann nicht alle über einen Topwerfen, so ist es halt nicht.

00:17:35: Aber natürlich gibt es den einen oder anderen.

00:17:37: und da ist halt der Futterneid, das was du vorher beschrieben hast.

00:17:41: Natürlich ein großer Aspekt, weil, wann du gut bist, indem du was du tust und vielleicht besser wie andere, hast du halt den Neid.

00:17:48: Aber ich sage immer, Neid musst du da verdienen, den kriegst du nicht geschenkt.

00:17:52: Und das macht mir auch nichts.

00:17:54: Weil, wie gesagt, je nachdem, ich finde, Neid hat eine extrem schiere Eigenschaft, weil wenn ich mir denke, es ist besser, wie ich, dann sage ich, geil, wie machst du das?

00:18:01: Ich möchte das lernen.

00:18:03: Aber wenn ich dann so, nein, die Stepper, die Morge nicht, und dann schaust du da an und so in diese Richtung, dann ist das sehr, sehr unksund auf ihren selber.

00:18:10: Und das kann man jetzt, würde ich jetzt nicht so immer Leben integrieren wollen, weil so kommt es selber halt auch nicht weiter.

00:18:17: Weil Neid, wie gesagt, Neid, ich finde generell eine ganz, ganz, ganz schlimme Eigenschaft.

00:18:23: In alle Richtungen, ob das jetzt beruflich oder privat ist.

00:18:29: Nee, also stimme ich nur zu einhundert Prozent zu.

00:18:31: Ich bin auch jemand, der sich freut, dann auch mit anderen mit, wo ich mir denke, cool.

00:18:35: Und tatsächlich habe ich auch auf meinem Weg gelernt, wenn es da Menschen gibt, die weiter sind als ich auf dem Weg, dass ich wirklich auch so eine Art Mentoring, dass ich hingehen, dass ich frage und dass ich sage, hey, sag mal, was hast du gemacht?

00:18:47: Oder hast du einen Tipp für mich?

00:18:48: Was würdest du auf keinen Fall tun oder was würdest du auf jeden Fall tun?

00:18:51: Und das finde ich auch schön.

00:18:52: Es hat nichts damit zu tun, dass man jemanden den Rang ablaufen will, sondern dass man das lernen.

00:18:57: Genau,

00:18:57: und das ist halt das.

00:18:58: Und wenn diese Person einfach besser ist wie du, sie hilft dir wahrscheinlich gerne, wenn sie eher einen guten Charakter hat und genau weiß, eigentlich, wenn ich in der Teacherrolle bin, dann habe ich einfach diesen Mehrwert, weil einfach auch diese Angst, was viele dann haben, dann wird die vielleicht irgendwann mal besser weh, das ist ja Schwachsinn.

00:19:20: Aber ja, das ist halt die Branche.

00:19:22: Aber Gott sei Dank, also ich bin da schon sehr gut vernetzt, sehr, sehr gut mit Kolleginnen vernetzt.

00:19:28: Also wir leben die Ellbogen-Technik in unseren Circle.

00:19:30: Gott sei Dank, gar nicht.

00:19:32: Und das ist, das ist halt schon schön, wenn man miteinander arbeiten kann.

00:19:37: Weil ich sage immer, die besten Jobs, die ich gehabt habe, habe ich nicht gekriegt, weil es mal zugeflogen sind, sondern weil Kollegen mir die weitergeben haben.

00:19:44: Und wer ich so eine Ellbogen-Technik-Mensch hätte, die sich ja nicht gesagt, hey, ich gebe dir den Job, weil ich kann nicht.

00:19:51: Weil das macht man ja dann nett, wenn man die Person nett mag.

00:19:54: Und die, die das Ding kennen,

00:19:57: ja.

00:19:58: Ja, absolut.

00:19:58: Das Denken wünsche ich mir aber viel mehr.

00:20:00: Und ich habe es aber auch so erlebt, dass Menschen mir da Türen geöffnet haben, wo ich bis heute noch dankbar bin.

00:20:04: Weil, wie gesagt, da habe ich nichts dafür getan in dem Moment, sondern die haben einfach gesagt, hey, ich will dir die Chance geben.

00:20:10: Und das finde ich einfach so schön.

00:20:12: Ja,

00:20:13: und ich glaube, mit dieser Mentalität kommst du einfach so viel weiter auf langes Sicht gesehen, als wie wenn du dein eigenes Superl kochst und schaust, dass irgendwie, keine Ahnung, den anderen nicht hilft, weil ich glaube, das kommt dann als Doppel dann dreifach wieder durch.

00:20:27: in jeder Art und Weise, ob gut oder schlecht.

00:20:29: Ja, du hast schon angesprochen, miteinander arbeiten, nicht mal in klein deinem Circle, aber auch generell vielleicht für alle, die einschalten, in was für Bereichen, wo bist du jetzt genau tätig?

00:20:39: Ich habe schon angeteasert, Events, TV, Show, aber wie können wir vielleicht das bisschen konkreter fassen?

00:20:45: Ja, konkreter Momentan ist es noch relativ chaosreich bei mir.

00:20:49: Man trifft mich wirklich sehr, sehr umfangreich überall.

00:20:53: Wie schon gesagt, das Theatermusical, Opern zeitweilig.

00:20:57: Also ich bin jetzt nicht in einem Opernhaus oder Theaterhaus angestellt.

00:21:00: Also das nicht.

00:21:02: Ich bin ein Freelancer, also wirklich rein selbstständig.

00:21:06: In der Hochzeitssaison habe ich auch ganz, ganz viele Breute.

00:21:09: Das macht man riesenfrei, deswegen bei mir ist auch immer die Mischung zwischen Beauty und Monster sehr, sehr aufwachsen.

00:21:17: Mir liegt aber beides, ich liebe beides, deswegen ist es sehr nicht ein, dass ich mit einer Kreativität sehr einschränke, deswegen ist es einfach so.

00:21:26: Ja, ich glaube.

00:21:30: schon viel herumgekommen, sag ich mal.

00:21:32: Ich war in Doha zum Beispiel beruflich sieben Wochen bei der Fußballwärmenkata.

00:21:36: Ich hab durch das Maskenbild gemacht von einer Abendshow.

00:21:42: Das war relativ cooler Job, weil natürlich, wenn du zu lange weg bist von zu Hause und vor allem an so einem Riesen-Event, wo gefühlt Künstler aus der ganzen Welt einfach dort sitzen, ist das schon ein Riesenerlebnis auch.

00:21:54: Also das war bis jetzt für mich irgendwie so mein allergrößtes Highlight.

00:22:00: Ja, Events, wirst du schon sagst.

00:22:02: Ich war jetzt da zwei Jahre schon in Folge in Deutschland bei Season of the Witch beim Reto Hanselmann.

00:22:07: Das ist eine ganz, also die größte Halloween-Party im Dachraum, so das Pondant zu Heide Klum, ihrer in New York.

00:22:15: Und da hab ich den Host aus dem Reto selbst eben maskieren dürfen, sehr, sehr aufwendig.

00:22:23: Den was ich interessiert, der kann gerne mal auf mein Instagram vorbeischauen, da sieht man es.

00:22:26: Hiya ist ein Riesenspinnenmann geworden.

00:22:29: Sehr, sehr cool.

00:22:30: Sehr, sehr coole Maske.

00:22:32: Und wirklich Hollywood-Technik.

00:22:33: Also sowas kennst du aber, da machst du in Europa nicht.

00:22:36: Weil mit diesen, es wird technisch Formlautex, arbeite man in Europa eigentlich überhaupt nicht.

00:22:40: Das ist wirklich aus Hollywood und wird dann nur tut mehr oder weniger.

00:22:44: Ist das Gang und Gebe bei uns eher wenig.

00:22:47: Ah, cool, okay.

00:22:48: Das heißt, du würdest auch sagen, dass es jetzt zum Beispiel was, was du explizit in den USA beispielsweise auch lernst, wo du sagst, das würde ich so in Europa gar nicht.

00:22:57: Weil dieses Formulatix, also heiss schon, wird bei uns einfach nicht.

00:23:01: verwendet.

00:23:02: Ist es zu teuer?

00:23:03: Ist es zu fehleranfällig?

00:23:04: Ich weiß es nicht, aber es greift keiner an.

00:23:07: Ja, ja.

00:23:07: Also für alle, die anschauen, das kann man sich wirklich vorstellen, dann deine Arbeit, weil du sagst maskiert.

00:23:11: Also ich verlinke sowieso dein Insta, das ist ganz klar in den Show notes, da könnt ihr dann auch rüber huschen und direkt gucken.

00:23:16: Also im Prinzip, du hast es angesprochen, wie Heidi Klum, die hat ja auch die verrücktesten Halloween.

00:23:21: Boah, also dieser Wurm zum Beispiel damals, das fand ich

00:23:24: ja echt krass.

00:23:24: Genau, also das so in der manieren natürlich in kleiner.

00:23:27: Also die liebe Heidi hat ja einen riesen T- ein Riesenstudio an ihrer Seite, die Monate lang daran arbeiten.

00:23:34: Ich bin in diesem Fall alleine, deswegen ist es natürlich von der Aufwartung her jetzt nicht zu vergleichen.

00:23:40: Aber natürlich, es war heute noch, weil ich habe es gerade wie siebzig Stunden an dieser Maske gepainted.

00:23:47: Also schon... Schon viel Arbeit und selbst am Eventstag ist der Redo bei mir, ich glaube, acht oder nein Stunden in der Maske zu sitzen.

00:23:58: Das ist schon eine Prozedere, das halt einfach dauert.

00:24:00: Aber da war dafür das Ergebnis, ich bin so so happy, einfach mit wie es dann ausgeschaut hat und auch die Menschen rundherum, also auch die Presse, es war fertil, es war prosieben, deswegen sogar deutschlandweit eigentlich in den Medien.

00:24:14: Und das ist halt schon ein sehr, sehr großes Kompliment an meine Arbeit, wenn natürlich die Sachen vor, was man selbst erschaffen hat, dann so mediale Aufmerksamkeit kriegt.

00:24:23: Absolut, und das sind ja wirklich Kunstwerke.

00:24:25: Also ich kann es euch auch nur nachlegen, guckt euch das mal an, was die Alexandra da macht.

00:24:28: Also völlig faszinieren.

00:24:30: und du, wie du sagst, die sitzen ja stunden, also du sitzt einmal schon stundenlang und die Leute sitzen stundenlang bei dir, ja.

00:24:37: Und dann ist das auf Fetzen hinig nach den Abend.

00:24:39: Ja.

00:24:40: Das ist ja das nächste.

00:24:41: Jetzt

00:24:42: ist so viel Arbeit, eine gesteckt und dann ist das einfach

00:24:45: kaputt.

00:24:46: Ja, ich habe das im kleinen Kosmos, das ist ja auch so ein bisschen unsere Verbindung, zumindest hartlich gesehen, mit einem Europapark schon mitbekommen.

00:24:54: Also da ist ja immer diese Traumatikerei inzwischen, früher Horror Nights.

00:24:59: Also Wahnsinn, wenn du die Leute vorher siehst,

00:25:02: da kommen die raus.

00:25:03: Fünf oder sechs Zombies haben wir, glaube ich, gehabt von Traumatika in der Schweiz.

00:25:08: Also, die haben da bis der Lauf gemischt.

00:25:10: Ja, ja.

00:25:11: Und völlig irre.

00:25:13: Also, es sieht toll aus.

00:25:14: Ich meine, ich bin jetzt mega der Hosenschisser, muss man ganz ehrlich sagen.

00:25:17: Also, ich bin kein Horrorfan.

00:25:19: Trotzdem ist es sehr beeindruckend, was da entsteht, weil das ist ja, also wie gesagt, du kannst da eigentlich nicht mehr unterscheiden, ob das jetzt eine Maske ist oder ob das wirklich real ist.

00:25:27: Ja,

00:25:28: von den Spielen auch so gut.

00:25:29: Das sind ja wahnsinnig gute Schauspieler, nicht dass die Maske nur gut ist.

00:25:32: Sie bewegen sie und die Geräusche, die sie machen, das ist abartig.

00:25:36: Ja, das ist wirklich brutal.

00:25:38: Das stimmt.

00:25:39: Damals, wenn wir jetzt gerade schon die Special Effects so angesprochen haben, würdest du schon sagen, dass es auch so ein bisschen dein Herzensthema ist oder deine Nische, wo du richtig aufgehst?

00:25:49: Ja und nein, also wie ich vorhin schon gesagt habe, ich liebe die Monster, aber ich liebe auch Beauty.

00:25:53: Bei mir ist eigentlich, ist sich eigentlich in allem was schön.

00:25:57: Also diese Reaktion, wenn ich z.B.

00:25:58: meine Maske herzeige und dann sagt irgendwer, boah, das ist schier.

00:26:01: Ich sehe das nicht.

00:26:02: Für mich ist das nicht schön.

00:26:03: Ich sehe Struktur, ich sehe verschiedene Farben.

00:26:06: Für mich ist das alles wunderschön.

00:26:08: Ich habe an meinen eigenen abgehackten Kopf zu Hause, den ich auch wunderschön finde.

00:26:13: Weil ich bald einfach, keine Ahnung, ich schau diese Dinge ganz, ganz anders an.

00:26:17: Ich sehe die vor der künstlerischen Seite, wie sind die aufgebaut, wie sind die Farben, wie ist die Harmonie?

00:26:22: Ja.

00:26:23: Und dann finde ich das einfach wunderschön.

00:26:24: Ich kann nie sagen, das ist schier.

00:26:27: Deswegen ist das jetzt vielleicht blöd, aber ich bin zwischen Beauty-Makeup und Monster-Makeup.

00:26:31: Ich finde da nicht viel Unterschied, weil es ist immer Lichter und Schatten.

00:26:35: Du kriegst immer irgendwie eine Verwandlung hin.

00:26:37: Ja.

00:26:38: Also ich finde...

00:26:40: Ja.

00:26:41: Ja, klar.

00:26:41: Also ich meine auch ein gutes Make-up.

00:26:44: Ich sehe es ja als bei der Fernsehsendung immer wieder Sonntags.

00:26:46: Also jetzt sind das die Leute dort nicht schön sind.

00:26:49: Aber ich finde es einfach faszinierend.

00:26:52: Nicht falsch verstehen, was man da halt tatsächlich auch im Make-up-Bereich macht.

00:26:55: Und dann denke ich mir mal, wow, also wenn ich mich da ein bisschen abhude, das ist ja ein Witz dagegen.

00:27:00: Und dann denke ich mir oft, das ist schon toll, was ihr da auch leistet in diesem Berufsfeld.

00:27:04: Ja, definitiv.

00:27:05: Und ich sage auch... Gutes Make-up macht auch generell mit Frauen ganz, ganz viel Selbstwertgefühl, selbstvertrauen, weil ja, es ist sich das immer wieder, dass Frauen wirklich schön geschminkt werden und sie wirklich wohlfühlen, was sie sehen, dann haben sie einfach viel mehr frei, sie stehen viel präsenter da, also Make-up ist nicht zu unterschätzen, was das eigentlich kann oder tut für eine Frau im Auftreten, vielleicht auch was dazu draus, weil wenn du selbst mit dir zufrieden bist und sagst, tschau, Ich fühle mich genau so wohl.

00:27:38: Und das hat nichts mit irgendwie Ankleistern oder Verändern.

00:27:41: Oder du bist so schön wie du schminkst.

00:27:44: Da geht es wirklich darum, das was da ist, einfach nur zu optimieren.

00:27:50: Ja, absolut.

00:27:52: Da bin ich auch gar nicht mal an dem Punkt, dass ich denke, man will da was überkleistern oder so.

00:27:55: Also, das macht einfach... Ich sehe es ja an mir, wenn mich jemand da gut abgepudert hat oder so.

00:27:59: Du hast eine ganz andere... Ja, wie du sagst, eine andere Selbstbewusstsein, weil du einfach natürlich, hey, wir haben halt mal ein Pickel oder irgendwas.

00:28:06: Das ist halt so.

00:28:07: Wir sind ja auch nur Menschen.

00:28:08: Und das macht echt was mit dir, wenn du weißt, hey, schöne Fotos kommen hinterher raus und, und, und, ja.

00:28:12: Und also von dem her, du bist ja da, du bist mehr wie nur jemand, der jemand schön macht.

00:28:17: Ja, definitiv.

00:28:18: Und wie gesagt, gerade dieses Selbstwertgefühl anderen Menschen geben zu können.

00:28:22: Das ist ja wunderschön.

00:28:23: Deswegen, mein Beruf ist grundsätzlich sehr, sehr positiv behaftet, weil du halt immer optimierst und die Leiter noch immer wahnsinnig freuen und sie einfach so wohlfühlen und vielleicht dann Dinge sagen, trauen oder machen, trauen, die sie vielleicht vorher gar nicht zutraut hätten.

00:28:39: Weil sie sich einfach immer nur so kloren gesehen haben.

00:28:42: Und das ist für mich irgendwie so eine Lebensaufgabe geworden.

00:28:44: Das habe ich auch nach Amerika gesehen.

00:28:46: diesen Deckel, den man in Österreich immer aufgesetzt kriegt, den haben wir dort Gott sei Dank genommen und den hat man bis jetzt noch keiner geschafft wieder aufzusetzen.

00:28:54: Ich wehr mich mit Händen und Füßen.

00:28:56: Sehr gut, nee, super wichtig auch, absolut.

00:28:58: Genau

00:28:59: und deswegen sehe ich auch meinen Weg so ein bisschen als Rollenbild, weil ich sage, es ist so wichtig, dass man die eigene Träume einfach sie Leben traut und nicht irgendwie sagt, na das war schon immer so und deswegen muss ich das auch so machen.

00:29:12: Wir müssen dann hier alle gar nix.

00:29:14: Ja, richtig, absolut.

00:29:16: Und dafür ist unser Leben auch endlich genug, um zu sagen, hey, also ich möchte nicht an einen Punkt kommen, wo ich irgendwann mal sage, hätte ich nur gemacht, ja, also das schade dann.

00:29:24: Genau.

00:29:25: Und wie gesagt, wenn ich nur ein Bissall irgendwie dazu ermutigen kann, vielleicht ein Bissall, einen anderen Schritt zu gehen oder sie doch ein bisschen drüber zu trauen, dann habe ich schon alles erreicht, was ich erreichen möchte.

00:29:37: Absolut, ich meine, du hast jetzt schon so viele Facetten angesprochen, also Theater, Event, TV, Werbung, was weiß ich, ja.

00:29:45: Was würdest du sagen, wie findet man in der Branche eben so seinen Platz?

00:29:49: Ist es wirklich ausprobieren?

00:29:50: oder was würdest du da vielleicht auch jungen Unternehmerinnen, die vielleicht auch in dem Bereich durchstarten wollen, mitgeben?

00:29:58: Ja, Platz finden ist immer so schwierig, weil ich denke, der ganze Lebensweg, der ganze Entwicklung, die bleibt ja nicht stehen.

00:30:06: Das heißt, was gestern mein Platz war, ist er vielleicht heute nicht mehr.

00:30:10: oder was vor zwei Jahren mein Platz war, ist er heute auch nicht mehr.

00:30:13: Wenn wir in zwei Jahren reden, werde ich wahrscheinlich auch ganz woanders sein, wo ich jetzt bin.

00:30:17: Und ich glaube, das macht eigentlich den Platz aus, dass man sich herzugesteht, wachsen zu dürfen in alle möglichen Richtungen.

00:30:24: Das heißt, auch Türen zu schließen, wo man sich vorher sicher genau das ist es und genau tut möchte hin und dann aber mutig sein, andere Türen zu öffnen, wo man sie vielleicht vorher überhaupt nicht gesehen hat.

00:30:36: Das ist nämlich bei mir auch schon passiert, wo man dachte, ich habe noch sehr was.

00:30:40: Jetzt schlägt das in Richtung ein, die nie Kommenheit sehen.

00:30:46: Zum Beispiel eben Speakerinnen auf einer Bühne stehen.

00:30:49: Also wie du vorhin gesagt hast, denn dieser Ding bin ich ein Hosenscheißer.

00:30:55: Ich hab ja drei Leute nicht geredet, weil ich einfach mich fürchte.

00:30:59: Und dann auf einmal stehe ich auf einer Bühne mit über dreihundert Unternehmerinnen und erzähle halt meine Geschichte.

00:31:04: Und die soll da extrem gut ankommen, wo ich sage, okay, hätte ich nie geglaubt, dass erstens einmal ich was zu sagen habe, dass die Leute berührt.

00:31:13: Aber das haben wir wieder bei der eigenen Bubble, weil man selbst hat sie ja erlebt und für uns selber ist das ja die normale Realität.

00:31:20: Und ja, deswegen

00:31:22: ...

00:31:23: Dass es in diese Richtung mal geht und mein Hinterner auf einer Bühne zu sehen ist, hätte ich auch nie geglaubt.

00:31:29: Ja, du bist ja sozusagen beruflich eher backstage stand.

00:31:31: Ja, total

00:31:33: immer im Hintergrund.

00:31:34: Ich war nie eine, die sich Vierig gestellt hat, also im Leben nicht.

00:31:39: Wie gesagt, das war für mich einfach, ich habe gesagt, das Reden ist nicht meins, ich wüsste nicht machen und ich tue es auch nicht.

00:31:47: Ich glaube.

00:31:48: Ich glaube schon, es ist so eine Offenheit, oder die man sich bewahren sollte.

00:31:51: Also offen zu sein, auch zu sagen, es kann sich auch was verändern.

00:31:55: Und ich finde, verändern ist auch, also aus meiner Sicht, was sehr Positives.

00:31:59: Genau.

00:31:59: Und auch die Komfortzone halt einfach verlassen.

00:32:01: Weil sicher, wie ich mich gefragt habe, ob ich das machen möchte, innen drin haben wir doch noch sicher nicht.

00:32:07: Ja.

00:32:08: Mir kennt's gern haben.

00:32:10: Und dann haben wir gedacht, aber Alex, du wirst wachsen.

00:32:13: Und da waren's die bis zum Holz-Aufe angegacht.

00:32:16: Aber du machst das jetzt da.

00:32:18: Ja.

00:32:18: Weil du so kannst wachsen und du bringst dich halt selber wieder in so komischen Situationen.

00:32:23: Also ich weiß nur, wie ich da drei Sekunden vor meinem Auftritt wieder gesessen bin, weil wir dachten, wo bist du dagegen, Renda Alex, dass du da ja gesagt hast?

00:32:31: Also... Weil es so Panik kriegt und im Endeffekt hat es mir so viel weitergebracht und auch so viel gegeben, wo ich sage, auf den kann ich wieder weiter auffahren und das geht in eine komplett neue Richtung jetzt.

00:32:45: Ja, absolut.

00:32:46: Und wer weiß, wo es noch hingeht, vielleicht bist du

00:32:49: ja.

00:32:51: Immer im Wandel zum sein und immer immer für Neues offen zu sein, ist glaube ich das Wichtigste für Unternehmerinnen.

00:32:57: Es ist jetzt egal, ob das im Meka-Bereich, im Kunstbereich oder sonst irgendein Bereich ist.

00:33:03: Wichtig ist, dass man bereit ist zu wachsen und immer wieder irgendein Schritt aus der Komfortzone erwagt.

00:33:09: Sonst bleibst du stehen und dann bist du schnell überholt, das was du schauen kannst.

00:33:12: Ja, absolut.

00:33:13: Und ich denke neugierig zu sein und auch wirklich zu gucken, was gibt es für Möglichkeiten, weil unsere Welt verändert sich nun mal und sie verändert sich sehr schnelllebig.

00:33:21: Das Glück, was wir beide haben, dass wir zumindest noch nicht hoffentlich von KI ersetzt werden können in dem Beruf.

00:33:28: Im Film ist es bei mir wahrscheinlich schon bald harte Realität, beziehungsweise ist es schon.

00:33:33: Ich glaube, wenn du uns da jetzt noch einige Jahre in die Zukunft schaust, der Film wird sich immens ändern.

00:33:39: Und das ist natürlich ein ganz breiter, breites Segment, was halt viele in unserem Bereich trifft.

00:33:46: Und dann sage ich halt auch wieder, ja, wichtig ist halt auch, dass du so aufgestellt bist, dass du vielleicht auch was anderes machen kannst.

00:33:52: Ja, genau.

00:33:53: Meine

00:33:53: Hochzeiten, der Kern kann KI uns nie nehmen.

00:33:57: Immer geheiratet werden.

00:33:58: Live-Events kann uns die KI auch nie nehmen.

00:34:01: Dass man muss halt schauen, dass man sie da irgendwie so aufstört und damit der Zeit zu leben.

00:34:05: Also, ich muss da ganz ehrlich sagen, auch wenn ich gegen meine Branche spreche, aber ich bin ein riesen KI-Fan.

00:34:10: Das

00:34:11: erleichtert meinen Alltag.

00:34:14: Wahnsinn.

00:34:15: Ja,

00:34:15: absolut.

00:34:16: Und deswegen, ich glaube, ist es auch nicht richtig, sie Versachen zu verschließen und sagen, ja, das nimmt uns unsere Job.

00:34:22: Jobs weg oder das ist böse und das ist schlecht und die ganze Kreativität geht verloren.

00:34:28: Es ist immer, dass irgendwas in welche Berufe verloren gehen werden, dann kommen halt Neuche wieder und man muss dann einfach mit der Zeit gehen.

00:34:35: Es hilft nichts.

00:34:35: Man kann es mit Händen und Füßen werden, es wird kommen.

00:34:38: Ja, absolut.

00:34:39: Und ich sehe es auch wie du.

00:34:40: Also ich glaube, die Kreativität an sich, die geht dadurch nicht.

00:34:43: flöten, sondern ich glaube, man muss anders denken einfach.

00:34:48: Und ich glaube aber trotzdem auch, dass auf lange Sicht sehendechte Handarbeit trotzdem noch wahnsinnig geschätzt wird, eben gerade deswegen, weil es irgendwann nur mehr KI generierten Content oder was auch immer siehst und dann du mal heifroh bist, wenn du mal wieder was echtes siehst bzw.

00:35:06: wenn es dann auch noch Leute gibt, die das Handwerk auch noch beherrschen, weil es wird dir dann auch nicht mehr sein.

00:35:10: Das heißt, selbst da kannst du dir dann So ein bisschen ein Leinstellungsmerkmal dann halt.

00:35:18: Ja, und ich meine ganz ehrlich, du bist ja teilweise in deinem Job stundenlang, wir haben ja schon gesagt, mit jemandem da irgendwie zugange, das hat ja auch was Zwischenmenschliches.

00:35:26: Also du hast ja da eine Bindung mit jemandem, der erzählt dir und du erzählst und so, also es ist ja schon auch was, was man nicht maschinell dann ersetzen kann.

00:35:34: Nein, das definitiv nicht.

00:35:35: Und deswegen sage ich, es wird spannend werden, was die Zukunft noch bringt so in dem KI-Sektor.

00:35:41: Aber ich bin da guter Dinge, dass ich gerade Ein Meinbereich, die K.I.

00:35:45: so nutzen kann, dass sie mir hilft und nicht irgendwie schadet.

00:35:48: Ja.

00:35:48: Ich mein, so Thema Unternehmerin versus Künstlerin, da würde ich mal noch gern mit dir reingucken, weil ich denke, du hast natürlich einen absolut kreativen Geist in dir, wo du sagst, hey, da will ich mich austoben.

00:35:59: Wie gelingt es dir dann auch so ein bisschen, vielleicht die Balance zu halten zwischen, naja klar, wir müssen wirtschaftlich denken, das ist so, ja.

00:36:05: Und auf der anderen Seite haben wir halt diesen Impuls, ich will kreativ sein, ich will mich austoben und am besten ganz, ganz viel.

00:36:11: Wie gelingt dir das?

00:36:13: Ich weiß nicht, keine Ahnung.

00:36:13: Manchmal habe ich das Gefühl, es rauft einfach nur die eine Seite rauft gegen die andere und dann sitzt sie da und kann gar nix.

00:36:21: Es ist wirklich ein bisschen schräg, weil man sagt ja, auf der anderen Seite entweder ist man strukturiert oder man ist ein Künstler und bei mir ist es halt manchmal wahnsinnig strukturiert.

00:36:29: Die braucht für alle so Anleitung.

00:36:31: Kreativ geht da gar nix.

00:36:32: Also braucht man das Kochen hernehmen.

00:36:34: Also wenn bei mir da nicht Schritt für Schritt da steht, was ich tun soll, was ich bleiben.

00:36:40: Ja, komplett, also strukturiert.

00:36:41: Buchhaltung, ich liebe es, alles strukturiert.

00:36:44: Meine ganzen extra Dappen, wahnsinnig strukturiert.

00:36:48: Und auf der anderen Seite muss ich kreativ sein.

00:36:50: Und das kämpft halt schon Zeit, weil es dann irgendwie miteinander... Aber das ist auch wieder ein Lernprozess.

00:36:56: Wie gehst du damit um?

00:36:57: Und ich sage einmal, dieses Geschenk wirklich beides auch zu können, ist ja vielleicht gar nicht so schlecht.

00:37:03: Ja, absolut.

00:37:03: Also, ganz ehrlich, weil wenn du in einem kreativen Chaos versinken würdest, dann wär dir als selbstständige Person auch mitgeholfen.

00:37:09: Nein, eben, eben.

00:37:10: Und deswegen glaube ich, kann man da sehr, sehr viel Nutzen draus ziehen.

00:37:14: und ich glaube auch, das bringt mir vielleicht einen gewissen Vorteil in gewissen Dingen.

00:37:19: Wann ich es schaffe?

00:37:21: Nicht dazu sitzen, weil ich denke, das ist mir gerade zu viel, sondern dass ich halt wirklich dann auch ins Tun komme, weil das ist dann oft so dieses, wenn das eine gegen das andere kämpft, sitzt da und sagt, nein,

00:37:32: helft nicht.

00:37:33: Und ich

00:37:35: denke,

00:37:35: du musst ja wahrscheinlich auch beruflich bedingt schon, sag ich jetzt mal sehr ab.

00:37:40: strukturiert und geplant unterwegs sein, oder?

00:37:42: Weil ich könnte mir vorstellen, wie sieht so dein Arbeitsalltag aus für alle, die jetzt da gar keine Ahnung haben, wie du unterwegs bist.

00:37:48: Man hat ja nicht jeden Tag dann ein Event oder so.

00:37:50: Ja, eben, genau.

00:37:51: Also es ist immer auf und ab.

00:37:53: Das ist halt auch das, wo ich sage, da finde ich, kann man auch noch strukturierter werden, dass man das Ganze auch skalierbarer macht und jetzt nicht nur eben im Künstletum versinkt und schauen und übers Feier springt und schaut, hey, ich hoffe, ich kommt was rein, sondern dass man das schon ein bisschen in die eigene Hand nimmt.

00:38:09: Das ist auch das, was bei mir ganz groß auf der Agenda steht, weil natürlich jetzt kommen immer wieder Jobs rein, aber wenn es ehrlich ist, als Künstler oder als Maskenbilder oder als Make-up Artist, du bist immer vom Außen abhängig.

00:38:23: bucht ihr eine Produktion, bucht ihr ein Videograf, bucht ihr ein Fotograf, bucht ihr ein Braut oder bucht ihr, keine Ahnung, irgendeine Theaterproduktion.

00:38:32: Dass die irgendwo wirklich bewirbst oder du selbst irgendwie eine Initiative ergreifst, ist eher selten bzw.

00:38:40: meistens bringt sowieso nichts, weil es halt ...

00:38:43: Ja,

00:38:44: klar.

00:38:45: ... es ist ein Netzwerk.

00:38:47: Und ... Deswegen war das für mich eigentlich die größte Umstellung zwischen Buchhaltung und jedes Monat ein Gehalt kriegen und wissen, was man dort zwischen übers Feierspringen und hoffen, was kommt was ein.

00:38:58: Es hat immer funktioniert und auch wenn das nächste Monat nur so leer ausschaut, rückblickend war es eh wieder voll.

00:39:04: Aber

00:39:04: es ist schon sehr nervenaufreibend und deswegen glaube ich oder weiß ich, dass man da definitiv noch Hebel drehen kann und sehen kann, dass man auch das ganze Skalierbohrer macht und nicht nur immer

00:39:16: Hoffen.

00:39:17: Ja, ja.

00:39:18: Ich glaube, das ist auch so ein Missverständnis, wahrscheinlich, was man über euren Beruf dann hat, dass ihr halt jeden Tag auf einer Gala rum sitzt und da auf einem Event und da bei einem Film.

00:39:26: Also, das ist halt nicht die Realität, ne?

00:39:28: Also, weil du musst ja genauso gucken, woher krieg ich meine Jobs und wie und wann.

00:39:31: Genau.

00:39:32: Und natürlich, es braucht Zeit.

00:39:33: Und ich bin von der Leib, bin ich in den Jahr zweiundzwanzig heimgekommen.

00:39:36: Das heißt, ich mach's eigentlich erst drei Jahre voll beruflich.

00:39:40: Das heißt, natürlich, du brauchst mal die ersten Monate noch erlebern sowieso.

00:39:44: Ja.

00:39:45: Schlimm.

00:39:47: Also, ich hab drei, vier Monate einmal gebraucht, bis ich aufgehört hab zu weinen, so circa.

00:39:54: Weil natürlich, du hast den Shop aufgeben, die Partnerschaft war weg und alles ist einfach weg gewesen.

00:40:00: und so, da fangst du halt von null wieder an.

00:40:02: Und dass du da halt wieder aufgabst, das hat einfach der Zeit gebraucht.

00:40:04: Das heißt, für mich hat es dann einmal, zwanzig, dreier, zwanzig angefangen, so ein bisschen, okay, jetzt gehen wir's an.

00:40:11: Und ja.

00:40:12: Ja, also dafür ist ja auch echt, also mutig da auch noch mal, ja, weil das ist immer die Seite des Eisbergs, die halt die Leute...

00:40:19: Der Karne sieht.

00:40:20: Genau.

00:40:20: Ich gucke der Karne mit mir im Bett und rät mit.

00:40:24: Ja, aber sie sehen immer nur jetzt der Jahr, die ist so erfolgreich und dort wird es ausgezeichnet und das und das und das, aber dass ich da einmal eine Zeit lang halt alleine im Bett gesessen bin und nur gewandt war, ich wusste okay, war das jetzt uns richtig, mein ganzes Leben bricht gerade zusammen.

00:40:38: Ja.

00:40:39: Für das ich einen Traum habe ist das richtig.

00:40:42: Ja.

00:40:43: Absolut.

00:40:43: Und dann auch die Stimmen, die sagen, ja, die Sicherheit, du hast alles gehabt, du hast einen sicheren Job gehabt, du hast eine super Partnerschaft gehabt und das und das alles hast gehabt.

00:40:51: und ich so, ja, ich weiß, ich hab nix mehr.

00:40:54: Ja, klar.

00:40:55: Und gleichzeitig warst du trotzdem nicht glücklich, obwohl du alles... hat es in Allführungszeichen.

00:41:01: Ja, wie gesagt, was ist Glück?

00:41:03: Ich glaube, jeder muss sein Glück irgendwie selber definieren.

00:41:05: Und wenn man schon gespielt, da ist irgendein Drang, den man ausleben möchte, dann ist es falsch, das aus irgendeinem Grund nicht zu tun, weil dann sind wir genau dort, was du vorher gesagt hast, dann sitzt du mich da in zehn Jahren wahrscheinlich geschieden, weil es kriselt und du denkst, ah, hätte ich dir zumal das nur doch auf mich kehrt und meinen Weg eingeschlagen.

00:41:24: Weil du hast das Außen, und das ist auch ganz wichtig, du hast das Außen in der Hand.

00:41:28: Aber wenn du glücklich jetzt bist, du weißt nie, ob du in zehn Jahren nach wie vor mit einer außerstehenden Person glücklich bist.

00:41:35: Deswegen ist das Allerwichtigste, immer mit sich selbst glücklich zu sein.

00:41:40: Die Außen du nie im Griff hast und da kannst du nur die perfekte Frau sein und alles richtig machen.

00:41:45: Du hast das trotzdem nicht im Griff, was passiert.

00:41:47: Du hast dann außen nicht im Griff.

00:41:49: Du bist ja auch nicht im Kopf von deinem Gegenüber.

00:41:53: Dieser Mensch kann ja auch ganz plötzlich andere Pläne haben oder andere Gefühle oder was auch immer.

00:41:58: Genau

00:41:58: und deswegen ist das für mich einfach sowieso immer, ich schau immer auf mich zuerst, aber das ist da egoistisch oder sonst irgendwie klingt.

00:42:06: Aber ich finde, man muss mit sich selbst glücklich sein, mit sich selbst im Reinen sein, sein Leben aufbauen und dann sehr Person dazu holen, wo man sagt, ich will mit ihr mehr Zeit verbringen, weil ich es will und nicht, weil ich es muss oder weil ich es brauche.

00:42:21: Ja, bin ich völlig bei dir.

00:42:23: Also ich glaube, diese Abhängigkeit, und da geht es ja, wie du sagst, gar nicht darum, dass man egoistisch oder arrogant ist und das geht es nicht.

00:42:29: Nein, gar nicht.

00:42:30: Weil, wie gesagt, da bin ich aufgewachsen, die war zehn Jahre lang in einer glücklichen Beziehung.

00:42:34: Das eine hat man anderen nichts zu tun, aber das einfach lernen zu dürfen ist glaube ich auch ein ganz wichtiger und wertvoller Schritt, weil das bringt einem Leben auch sehr, sehr viel.

00:42:47: Also ich sage immer so schön, so geht es mir auch.

00:42:50: Ich möchte jemand an meiner Seite haben und ich glaube, deswegen bin ich da mit dir auch vereint im Geiste und für manche vielleicht dann auch wählerisch oder was auch immer.

00:42:59: Ja, du, alles schon gehört oder ist keine Ahnung, was dann mir falsch ist.

00:43:03: Aber wo ich immer gesagt habe, ich möchte niemand, der mich oder den ich wiederum brauche, sondern der mich ergänzt einfach.

00:43:11: Also vielleicht für alle, die einschalten, nicht dieses Abhängigkeitsverhältnis von Nur mit dem Partner kann ich existieren oder umgekehrt, sondern jemand, der mir den Rücken stärkt, der mit mir den Weg geht und der genauso, die Person darf genauso bitte, bitte ihren Weg gehen und das finde ich auch super, super wichtig.

00:43:26: Das

00:43:26: ist ja wertvoll, ja.

00:43:28: Deswegen

00:43:29: freue ich mich an Sachen halt nicht zu machen, weil es halt einfach wegen einem Partner nicht geht.

00:43:34: ist einfach eine volle Entscheidung.

00:43:35: Und deswegen war es für mich jetzt die letzten Jahre sehr, sehr wichtig, einfach einmal allein zu sein, mich selbst in den Griff zu bekommen, selbst auch glücklich zu sein.

00:43:43: Und das hat mir so gut.

00:43:44: dann jetzt Rückblickend betrachtet, weil ich jetzt zu tausend Prozent weiß, was ich will.

00:43:48: Ich weiß, was ich nicht will.

00:43:50: Und da fährt die Eisenbahn drüber.

00:43:54: Ja, finde ich gut.

00:43:55: Wichtig, also kann ich auch jedem nur mitgeben und das hat nichts mit ungesundenem Egoismus zu tun.

00:44:01: Natürlich, wenn man Menschen dann überrennt und so, bin ich auch bei dir, also natürlich nicht unbedingt um jeden Preis, alle jetzt wegkicken, aber das macht man ja dann in dem Fall auch.

00:44:10: Aber einfach, wie gesagt, die erste Linie mal schauen, dass man selbst glücklich ist und sie mit sich selbst einfach auch was anzufangen weiß.

00:44:16: wenn man immer, wenn anderen, braucht und beschäftigt zu sein und mit sich selbst nichts anfängt.

00:44:20: Ich habe gesagt, ich habe so viel Interessen.

00:44:22: Ich möchte so viel machen, so viel lernen, so viel tun.

00:44:25: Das ist das Gefühl, mein Leben reicht ja gar nicht aus für das, was ich eigentlich alles machen sollte, wollte und Dings.

00:44:31: Und deswegen verstehe manche Menschen nicht, die sagen, denen ist Fahrt.

00:44:35: Oder keine Ahnung, die brauchen immer irgendwen anderen, der bei einer sitzt, weil, wie gesagt, mit sich selbst sie nichts anfangen wissen.

00:44:42: Also mir geht's auch so, mir wird irgendwie nie langweilig und das finde ich auch gut.

00:44:45: Und das ist einfach aber eher klar.

00:44:47: Ich glaube schon, dass das auch so mit diesem, wenn du deinen Berufung hast oder deinen Weg, dann hast du diesen Drive, glaub ich, und dann kannst du auch gar nicht anders als rennen.

00:44:55: Genau, genau.

00:44:56: Und das ist aber trotzdem immer ein Selbstarbeiter.

00:44:58: Also ich glaube auch ganz stark, dass man immer wieder an sich selbst arbeiten soll, weil das Ganze ist ein Prozess.

00:45:05: Und selbst uns glaubst du, jetzt hast du das schlimmste überstanden.

00:45:08: Es wird immer irgendwas kommen und deswegen... ist das glaube ich auch ein ganz wichtiger Punkt und ein interessanter Punkt, dass man da sich Hilfe holt ins Coaching geht oder was doch immer und einfach auch reflektiert mit sich selbst umgeht.

00:45:21: Ja, vielleicht wollen wir jetzt eh gerade so ein bisschen in die Zukunft blicken, noch bevor ich mit dir in Entweder oder abbiege, lieber Alexandra.

00:45:27: Gibt es für dich noch so, ich nenn es jetzt einfach mal große Bühnen des Lebens, die dich reizen, wo du sagst, ja, da will ich hin oder auch als Mensch natürlich, ganz klar, abseits vom Beruf.

00:45:37: Ja, meine Träume sind riesengroß.

00:45:41: Das ist einmal Fakt.

00:45:44: Großer Bühnen, also definitiv bin ich ein Fall für eine internationale Brand.

00:45:48: Da bin ich zu tausend Prozent der Meinung, dass man mich sehr, sehr cool und groß aufstellen kann in den Dingen, die ich mache, die ich kann.

00:45:56: Und auch, wie ich als Person bin, weil ich glaube, es ist einfach den Weg, eben den ich gegangen bin mit den Sachen, die ich kann und die ich mache.

00:46:04: Einfach sehr inspirierend für viele.

00:46:05: Und ich glaube, da Menschen an Frau zu holen und denen auch zu helfen in allen möglichen Lebenssituationen, ist man eigentlich ein großes Anliegen.

00:46:16: Ich möchte auch meine eigene Produktlinie mal haben.

00:46:17: Aha, okay.

00:46:20: Das kommt dann im Anschluss.

00:46:23: Definitiv.

00:46:23: Also Akademie wird dann auch ins Ausbilden gehen.

00:46:28: Wow, ja.

00:46:29: Also es sind schon sehr, sehr große Pläne.

00:46:31: Aber auf internationalen Raum.

00:46:33: Also Österreich ist mir hier zu klein.

00:46:35: Ach echt?

00:46:35: Okay, also es darf wieder rausgehen in die weite Welt.

00:46:38: Es darf

00:46:38: wieder rausgehen in die weite Welt und der erste Schritt ist schon getan.

00:46:42: Also ich bin schon auf nächstes Jahr sehr, sehr gespannt.

00:46:45: Wird wahrscheinlich wieder ein sehr, sehr schönes, spannendes Jahr im Wandel werden.

00:46:50: Okay, und da ist das dann so wieder Thema, also muss nicht verraten, aber ist auch wieder USA ein Thema oder eher mal andere?

00:46:59: Nix konkretes noch.

00:47:00: Also... Ich, wir schauen jetzt einmal, wie es anläuft und ich würde gar noch nicht zu viel verraten, weil, ja, wir nix verschreien, aber...

00:47:11: Hey!

00:47:11: Kaum

00:47:12: mal, was es wird.

00:47:13: Also, ich denke, du wirst auch alle auf deinem Social Media wahrscheinlich wieder mitnehmen auf deinen Weg.

00:47:17: Also, da kann

00:47:18: ich euch nicht empfehlen,

00:47:19: dass ihr auf ihr Profil jetzt überschwappt, aber zuerst noch durch Folgen natürlich, fertig hören, das ist ganz klar, und die Alexandra verfolgt, weil ich denke, da wird es spannend auf jeden Fall auf deinem Weg, was da noch alles passiert.

00:47:31: Na hoffentlich, weil langweilig ist nix.

00:47:34: Langweilig ist keine Option.

00:47:35: Man muss

00:47:37: beschäftigt

00:47:38: bleiben.

00:47:38: Ja, du, damit ich dich noch ein bisschen beschäftigen kann, hier bei Adrien mit ein, habe ich für dich noch ein paar schöne Entweder-Oder-Fragen mit im Gepäck.

00:47:46: Liebe Alexandra, darf ich dich mitnehmen in die Welt von Entweder-Oder?

00:47:50: Okay, du kriegst für mir immer zwei Auswahlmöglichkeiten.

00:47:53: Es geht einmal auch noch um dein Beruf.

00:47:55: Natürlich, klar.

00:47:56: Und es geht auch ein bisschen um den Lifestyle von der Alexandra, wie sie denn so unterwegs ist, was sie mag oder vielleicht auch nicht mag.

00:48:02: Und deswegen... Mit

00:48:04: der Zeitungen tu ich mir nicht so schwach.

00:48:07: Das ist ein

00:48:08: Riesenproblem, was ich habe.

00:48:09: Entgleitung enttreffen.

00:48:11: Dann bist du jetzt im perfekten Spiel gelandet, denn du solltest dich bestenfalls für eine Seite entscheiden, die ich dir gleich zur Auswahl stelle.

00:48:18: Und wenn du magst, darfst du natürlich auch gern was dazu sagen, warum du dich dafür entscheidest.

00:48:23: Na schau mal mal, das wird lustig.

00:48:25: Okay, also mir bleiben mal noch so ein bisschen beruflich und zwar möchte ich davon dir wissen, Theatermaske oder Special Effekt im Film?

00:48:34: Special Effekt im Film.

00:48:35: Ja,

00:48:35: auf jeden Fall.

00:48:36: Okay.

00:48:37: Detail verliebt oder eher die grobe Wirkung?

00:48:40: Detail verliebt.

00:48:41: Ja, das hast du ja vorhin schon gesagt mit Schatten und Dingen.

00:48:44: Das ist gar nicht so schwer.

00:48:45: Ist ja geht doch.

00:48:46: Also wenn du wählen müsstest, lieber Alexandra, vor Ort oder im Studio?

00:48:54: Vor Ort oder im Studio?

00:48:58: Naja, bei mir ist vor Ort immer im Studio.

00:49:02: Ja, gut, stimmt.

00:49:03: Du bist

00:49:04: ein eigenes Studiohop, wo ich die Leute jetzt mir einlade, bin ich eigentlich immer

00:49:10: vor Ort.

00:49:11: Aber natürlich kommt es halt auf den Job drauf an, ob es in ein Studio steht oder ob es draußen dreht, aber im Endeffekt habe ich nie ein Heimspiel.

00:49:23: Das ist ja dein Heimspiel.

00:49:26: Aber gut, dass du es ansprichst.

00:49:27: Was wäre so deine, die nächste Frage geht nämlich da so ein bisschen hin?

00:49:31: Eben draußen drehen, also draußen drehen oder im Studio, tatsächlich im Filmstudio?

00:49:42: Also ich würde das jetzt vielleicht eher so umlegen, live events oder Aufnahme.

00:49:46: Oder das?

00:49:48: Ah, live events, okay.

00:49:49: Ja gut, das hat schon mal noch mal eine eigene Magie, wenn man da in dieser Live-Dynamik dann ist.

00:49:55: Ja, ich kriege das als mit bei den Maskenbildnerinnen hier eben bei der Fernsehsendung immer wieder Sonntags.

00:50:00: Die laufen dann teilweise wirklich die zweieinhalb Stunden hinter den Leuten her durch die Sendung und das ist schon nochmal echt, wow, also echt eine Leistung.

00:50:07: und morgens dann alle da fertig zu machen und das noch, also die sind schon blatt hinterher.

00:50:12: Ja,

00:50:13: also ich bin eher Team-Life-Events.

00:50:15: Okay, dann guck mal mal, wie du sonst noch so bist, nämlich bist du eher Team-Solo-Projekt oder Team-Teamarbeit?

00:50:23: Selbstständige Einzelunternehmer, ich weiß nicht, ob das in Deutschland auch so heißt.

00:50:29: Bist du leider Gottes immer alleine?

00:50:31: Das ist halt auch immer so ein Riesenproblem.

00:50:33: Deswegen hole ich mir immer so ein bisschen Hilfe-Mentoring von außen, weil ich schon der Meinung bin als Team.

00:50:41: Wenn man das jetzt als Team bezeichnen mag, geht halt schon was mehr weiter.

00:50:46: Und wenn ich alleine bin, rede mit Chatchi Pity, also bin ich auch im Team.

00:50:50: Seid ihr auch ein gutes Team her, klar?

00:50:52: Ich

00:50:52: weiß nicht.

00:50:52: Also ich möchte irgendwie Sachen mit mir selbst nicht unbedingt oft auskämpfen.

00:50:58: Ich hab immer gerne ein bisschen einen Blick von außen.

00:51:02: Ob es jetzt Freunde, Familie, Coach, was auch immer ist.

00:51:07: Deswegen ist es ein Team.

00:51:08: Wie ist es so bei Produktionen?

00:51:10: Bist du da auch alleine dann?

00:51:12: oder hat man dann auch Kolleginnen und Kollegen, die dann da auch teilweise mit tätig sind?

00:51:16: Na ja, ich sehe eigentlich die ganze Produktion als Team.

00:51:19: Die Visa-Schistin, mein Kameramann, Hachelt wird's auch kein Freit haben.

00:51:22: Ja.

00:51:22: Wegen

00:51:23: bist du zwar alleine als Visa-Schistin meistens, aber du bist im Team, weil die ganze Produktion vor Ort ist.

00:51:28: Und wenn du da kein Teamplayer bist und nur auf deinen Department schaust, aber nicht versteht, warum der das braucht und warum der das braucht und kannst ein eigenes Ding durchziehen, weil da du das einwillst.

00:51:39: Das heißt, das ist immer Teamarbeit.

00:51:40: Ja.

00:51:41: Ne, ne, okay.

00:51:42: Dann gehen wir doch mal ein bisschen in den Lifestyle von der Alexandra.

00:51:45: Und zwar möchte ich davon dir wissen, bist du Frühaufsteherin oder Nacht-Eule?

00:51:49: Nacht-Eule.

00:51:50: Ah ja.

00:51:53: Musst ich rühre im Büro, also da hab ich Zeit gegeben, da hab ich im Sechsten der Früh angefangen.

00:51:57: Oh ja.

00:51:58: Qualen, Qualen.

00:51:59: Ich mein, hab ich jetzt auch noch bei Breuten oft, oder bei Drehs muss ich halt auch oft früh raus, aber das ist nicht meine Uhrzeit.

00:52:06: Ja, das versteh ich voll.

00:52:08: Und noch bin ich wahnsinnig produktiv.

00:52:10: Aber in der Früh kannst du mich vergessen.

00:52:15: Ich meine, du hast vorhin jetzt für die nächste Frage schon ein bisschen durchklingen lassen.

00:52:19: Dennoch möchte ich es natürlich gerne von dir wissen.

00:52:21: Und zwar stelle ich dich vor die Wahl Struktur oder kreatives Chaos?

00:52:26: Struktur.

00:52:27: Ja, okay.

00:52:30: Brauche irgendwie trotzdem für alles eine Struktur, aber wenn ich kreativ arbeiten kann in meinen Makeups.

00:52:34: Ich habe das Gefühl, ich brauche sogar für diese Zeit eine Anleitung.

00:52:39: Also bei mir ist die Struktur nimmt überhand.

00:52:42: Ja, und ich glaube auch, weil du jetzt sagst, also natürlich bist du kreativ und gleichzeitig gehst du ja auch mit Struktur oder an so eine Maske etc.

00:52:50: ran, musst du ja, du kannst ja nicht sagen, mal gucken, was ich jetzt mache.

00:52:53: Genau, also ich sehe mich definitiv nicht als Vollblutkünstler, da gibt es ganz andere Menschen, die stehen sich vor Leinwand und machen da auch nicht sehr viel, das kann ich nicht.

00:53:02: Also ich zerdenk trotzdem immer alles und mach mir einen Plan und recherchiere nur hundertmal, also so dieses Außer Beeren, so wie es viele Kreative können.

00:53:14: Okay, dann möchte ich von dir wissen, es gibt ein bisschen coole Nachisch hier rein mit dir, süß oder salzig?

00:53:18: Salzig.

00:53:20: Okay, dann möchte ich natürlich wissen, Pizza oder Pasta?

00:53:25: Glutenproblem.

00:53:27: Okay, blöde Frage an der Stelle.

00:53:30: Glutenfrei, zumindest.

00:53:32: Glutenproblem.

00:53:36: Aber wenn ich mir entscheiden müsste und das glaube ich dem Problem mal außen vorlasse, wäre ich wahrscheinlich eher ein Team-Pasta.

00:53:42: Ah ja, okay.

00:53:43: Hast du so eine Giblings-Pasta oder irgendwas?

00:53:48: Ich liebe Lachs.

00:53:49: Also so als Lachs-Nudeln.

00:53:50: Ich finde es schon geil.

00:53:52: Das ist schon sehr gut.

00:53:53: Ja, ja, das stimmt.

00:53:54: Okay.

00:53:55: Ich gucke nur, wie wir da zu hin die Pasta.

00:53:59: Ah ja, stimmt.

00:53:59: Ah ja, klar.

00:54:00: Ja, Gluten ist halt schon auch so ein Ding, gell?

00:54:04: Und es ist halt echt oft irgendwo drin, also... Ja.

00:54:08: Echt mühsam.

00:54:09: Aber ja, es ist... Also, ich hab, Gott sei Dank, keine komplette... Wie sagt man?

00:54:14: Intoleranz?

00:54:15: Genau, das Gott sei Dank nicht.

00:54:17: Also, ich schau nur, das ist Neide.

00:54:19: Ja, klar.

00:54:20: Ja, okay.

00:54:21: Dann möchte ich von dir wissen, wenn du so ein bisschen unterwegs bist, auch mal privat, ist es dann eher der Typ Stadt oder Natur?

00:54:31: Kommt auch im Urlaub drauf an.

00:54:32: Also grundsätzlich liebe ich die Stadt.

00:54:35: Aber natürlich liebe das Meer.

00:54:38: Also, was haben wir wieder in der Natur?

00:54:40: Ja, das stimmt.

00:54:42: Ich liebe das Meer grundsätzlich.

00:54:44: Also, Sommerurlaub irgendwo an Stränden.

00:54:47: Großartig.

00:54:49: Aber auch neue Städte erkunden.

00:54:50: Also, ich reise überhaupt gern.

00:54:51: Also, mir sei eigentlich wurscht, was du mir hinstößt.

00:54:53: Ganz ehrlich, habs auch Furt.

00:54:54: Habt

00:54:55: sofort.

00:54:55: Okay.

00:54:56: Habt sofort.

00:54:57: Habt sofort.

00:54:58: Okay.

00:54:59: Dann, wenn du mal ein freies Wochenende für dich genießen darfst, ist es dann eher Netflix oder eher was Kreatives am Wochenende machen?

00:55:07: Also, wenn ich mal wirklich frei habe, ist es Netflix.

00:55:10: Also, wenn ich wirklich mal nichts machen muss und ich würde nichts machen, dann mache ich nichts.

00:55:15: Und wie ist das dann?

00:55:16: Das interessiert mich jetzt, weil wenn du jetzt bei Netflix da was anguckst, also mir geht es oft so, dass ich dann schon mit der beruflichen Prä- Ja, sie liegt schon dran guckt.

00:55:24: Ist jetzt dir dann auch so?

00:55:25: Okay.

00:55:25: Und die neue Problem?

00:55:26: Ja, definitiv.

00:55:28: Man sieht die Filme ganz anders.

00:55:30: Man schaut die Make-ups an.

00:55:33: Man fragt sich, wie ist das gemacht worden?

00:55:34: Ich verstehe es überhaupt nicht, wie das gemacht worden ist.

00:55:36: Ich schaue mir auch sehr, sehr viel gerne dieser behind-the-scenes-Song jetzt an.

00:55:42: was wahnsinnig spannend ist.

00:55:44: Also ich mein letztens erst in Frankenstein angestattet neuen und dann am Making of, das ist so spannend, weil du als Außenstehender gar nicht weißt, was da alles zusammenspielt, über was sich die Leute dort eigentlich Gedanken machen, wer welche Farben trägt, wo welches Farbklima ist und so weiter und so fort, wie das alles gebaut wird.

00:56:06: Also muss man sich echt einmal anschauen, dass man ein bisschen auch gespielt kriegt dafür.

00:56:11: Also mich interessieren also inzwischen fast solche Dokus mehr wieder eigentlich.

00:56:17: Weil es schon cool ist, was da alles dahintersteckt oder auch hinter irgendwelchen Shows geht es mir dann immer so, dass man sieht ja immer nur die Show oder die Leute auf der Bühne, was da alles dazu beiträgt, dass so was überhaupt machbar ist, wer da mitspielt, wer da plant, unfassbar.

00:56:31: Ja, okay.

00:56:32: Aber

00:56:32: wie gesagt, berufsbedingte sage ich mir meine Fernseher, ich arbeite auch, weil ich schaue mir das ja berufsbedingter an.

00:56:37: Absolut, kannst du absetzen von der Steuer, Netflix.

00:56:40: Ja, aber es kommt nicht oft vor, dass ich wirklich so ein Wochenende mal nix tue, aber man hat wirklich harte Zeiten, wo du nur laufst und laufst und laufst.

00:56:49: Dann ist wirklich einmal der Tageruhe oft nicht so blöd.

00:56:51: Ich fühle vollkommen mit dir.

00:56:53: Für mich sind jetzt die, wir nehmen ja zwischen den Jahren auf, wie es so schön heißt, was irgendwie auch kein Mensch versteht, warum es zwischen den Jahren heißt.

00:56:59: Aber da genieße ich das mal wirklich einfach zu sagen, hey jetzt lebe ich mal einen Tag, jetzt kümmere ich mich mal um mich und mach mal diesmal ein Buch und das und er ist schon schön.

00:57:07: Also, okay, da möchte ich jetzt von dir noch wissen, abschließend, bevor du natürlich jetzt auch noch eine Frage deiner Wahl treffen darfst von gestern, heute oder morgen.

00:57:17: Wir haben ja gewusst, dass du jetzt oder haben jetzt schon erfahren in der Folge, liebe Alexandra, dass du sowohl Bühnenluft auch schon geschnuppert hast.

00:57:24: Und gleichzeitig arbeitest du backstage.

00:57:25: Deswegen will ich von dir wissen, Bühne oder Backstage.

00:57:28: Also, wohler fühle ich mich natürlich backstage, weil das ist mein Homeplay mehr oder weniger, das bin ich gewohnt.

00:57:35: Okay, ja,

00:57:36: klar.

00:57:36: Aber es sind wir wieder bei meinen Dingen, wo ich sage, ich möchte und ich will und ich muss wachsen.

00:57:41: Deswegen werde ich mich jetzt immer mehr auf Bühnen stellen.

00:57:44: Sehr gut, perfekt, finde ich gut.

00:57:46: Bin ich gut?

00:57:49: Bin ich sehr, sehr gut.

00:57:50: und dann drück ich dir auch von Herzen die Daumen und ich glaube, dass du das, also für alle, die einschalten, mir geht's zumindest du, du bist eine, wie soll man sagen, eine Mut-Gigantin für mich, was du schon da alles auf die Beine gestellt hast und wo du sagst, hey.

00:58:03: So wie es so schön heißt, ich scheiß da drauf, was irgendjemand denkt, ich mach mein Ding so, finde ich toll.

00:58:08: und ich finde auch deinen Gedanken, gerade auch für junge Frauen, sag ich dir ganz ehrlich, die vielleicht oft sagen, boah, soll ich mich das trauen, kann ich mich das trauen, ja, unbedingt.

00:58:17: Es ist ja das, und so wie es bei mir war, ein banaler Satz hat mein ganzes Leben verändert.

00:58:22: Ein einziger Satz sucht ein Hobby, so einfach ein Leben bei gesagt, der hat wirklich, man ist das so süß, mein Leben komplett verändert.

00:58:31: Deswegen, man darf nicht unterschätzen, was man als Vorbild dann oft für Erwirkung hat.

00:58:38: Wenn man vielleicht oder wenn man irgendwie sieht oder irgendwie hört und der sagt vielleicht gerade diesen einen Satz, der vielleicht dann auch dein Leben verändern kann, das finde ich sehr, sehr starke Botschaft, weil es mich selber halt auch genauso trafen hat.

00:58:51: Weil wer der Satz nicht gefallen hätte jetzt da Haus, zwei Kinder und war Amtsleiterin auf der Gemeinde.

00:58:56: Ja, absolut.

00:58:58: Und es ist, finde ich, auch so, wie du sagst, manchmal ist so ein unscheinbares, so ein unscheinbarer Moment.

00:59:02: Ich kann mich noch erinnern an einer meiner ersten Warm-up einsetzen.

00:59:06: Ich hatte die Hosen voll.

00:59:08: Ich wusste, ich gehe jetzt gleich daraus.

00:59:10: Vor fast zweitausend Menschen hatte das... doch damals ein einziges Mal gemacht und hab gemerkt, hey, okay, jetzt machst du das noch mal und das und ich hab mir so viel überlegt und was ich mach.

00:59:22: Und ich weiß noch, der damalige Aufnahmeleiter von der Sendung, der hat natürlich gemerkt, dass ich total nervös war.

00:59:29: Und das war ein alter Hase, der ist seit Jahren an Produktionen.

00:59:32: Er ist leider, leider verstorben jetzt, aber es war wirklich ein Supertyp.

00:59:36: Und der hat mir hinterhergerufen, Adrian, mach dein Ding.

00:59:42: Und dieser Satz bleibt mir bis heute in meinem Ohr noch kleben, weil ich mir gedacht habe, ja, bei allem, was du machst, mach dein Ding.

00:59:48: Kopier nichts, mach nichts, mach dein Ding.

00:59:52: Ja, deswegen sage ich, es gibt oft Menschen, die an banalen Satz sagen, der wirklich der Leben prägt und deswegen ist es wichtig, dass es zu Menschen ergibt.

01:00:04: Ja, sind manchmal kleine Engel vielleicht auch, die uns was mitgeben.

01:00:07: Lieber Alexandra, du darfst wählen aus einer Kategorie, nämlich Du darfst entscheiden, über was wir sprechen.

01:00:13: Sprechen wir bei Adrian nicht ein, übers Gestern, heute oder morgen.

01:00:19: Hm,

01:00:22: ist halt die Frage, was interessanter ist.

01:00:25: Ja, das Lustige ist, als ich werde eine Frage ziehen, aus diesem, du kannst es jetzt sehen, die anderen, die einschalten nicht.

01:00:30: Es gibt von jeder Kategorie eine Frage.

01:00:32: Ich kenne auch noch nicht alle Fragen.

01:00:34: Das heißt, du bestimmst dein Schicksal, je nach dem selbst, in dem du sagst, ich rede, keine Ahnung, mit dir übers Morgen, über Gestern oder über heute.

01:00:42: Na dann reden wir mal über das Gestern, schauen

01:00:44: wir mal.

01:00:45: Du wachst den Blick in die Vergangenheit, finde ich gut.

01:00:48: So ein bisschen wie beim Kartenlegen hier.

01:00:51: Nein, passiert nichts Schlimmes.

01:00:52: Ich mische für dich, damit hier auch nichts irgendwie... Du kannst jetzt leider nicht ziehen, aber ich werde für dich ziehen, ohne dass ich natürlich hinguck.

01:01:01: Und die Alexandra und ich... Spannend, finde ich.

01:01:06: Aber interessant, weil du mutige Schritte gegangen bist.

01:01:08: Reden im Gestern über welche Person... Oder halt auch Personenkreis, hat Rückblicken so gar nicht in dein Leben gepasst.

01:01:26: Hör!

01:01:26: Hör!

01:01:26: Hör!

01:01:26: Hör!

01:01:27: Hör!

01:01:28: Hör!

01:01:28: Hör!

01:01:29: Hör!

01:01:29: Hör!

01:01:32: Hör!

01:01:33: Hör!

01:01:33: Hör!

01:01:33: Hör!

01:01:34: Hör!

01:01:34: Hör!

01:01:34: Hör!

01:01:34: Hör!

01:01:35: Hör!

01:01:35: Hör!

01:01:36: Hör!

01:01:37: Hör!

01:01:37: Hör!

01:01:38: Hör!

01:01:40: Hör!

01:01:41: Hör!

01:01:41: Hör!

01:01:41: Hör!

01:01:41: Hör!

01:01:41: Hör!

01:01:42: Hör!

01:01:42: Hör!

01:01:43: Hör!

01:01:44: Hör!

01:01:45: Hör!

01:01:45: Hör!

01:01:45: Hör!

01:01:45: Hör!

01:01:46: Hör!

01:01:46: Hör!

01:01:46: Hör!

01:01:46: Hör!

01:01:47: Hör!

01:01:49: Da hat sie dann noch anderthalb Jahre, zwei Jahre allein sein, ein Mensch eingeschlichen, wo ich hart gelernt habe.

01:01:57: Ja, ja.

01:01:58: Zum Nachhinein.

01:01:59: Ich bin jetzt sehr dankbar, weil ich, wie soll ich sagen, reflektierter und aufmerksamer bin, aber den hätte ich nicht braucht.

01:02:08: Kann ich was tun?

01:02:10: Ne, ich habe in eine ähnliche Richtung tatsächlich auch ein Erlebnis gemacht, aber das war Rückblickend von mir eher so dieser Wunsch nach gesehen werden und auch dazu zu gehören und so und habe mich da auch in einem Personenkreis, ja... Begeben oder hat sich halt ergeben aus meinen eigenen Mangel wahrscheinlich, wo es halt immer darum um Status ging und des und jenes.

01:02:30: und es war aber eigentlich im Endeffekt für mich heute an dem Punkt, wo ich gemerkt habe, erfolgreich bedeutet für mich viel viel mehr als nur Geld oder sonstigen Ruhm und Luxus und das durfte ich da auch lernen, ganz ganz klar hart.

01:02:44: Also wie gesagt so, ich hätte nie gedacht, also man merkt es dann zurückblicken, wenn ich jetzt zu über mich noch denke, der Alex heute ... wäre das niemals passiert.

01:02:54: Die werden dann nie auf diesen ... ... Typ Mensch reingefallen.

01:02:56: Ja.

01:02:57: Aber die Alex Dürzemals ... ... hat nicht gewusst, wo sie hingehört ... ... war alleine und hat ... ... nicht ... ... ja ... ... hat anscheinend ... ... irgendein Anker gesucht ... ... oder versucht ... ... oder sie eingeredet, dass sie einen braucht ... ... und hat sich halt dann ... ... das erste geklammert, was halt da war.

01:03:16: Ja.

01:03:16: Aber mental gesund war ich da sicher nicht.

01:03:18: Ja, gebe ich dir völlig recht.

01:03:19: Weil

01:03:20: jetzt nicht gesagt ... ... also das ist nicht ... paar Wochen hätte das mitgemacht.

01:03:24: Ich hätte auch inzwischen daraus, aber ich bin auch froh drum, weißt du, dass die Zeit da war.

01:03:28: Weil ich habe da so viel über mich gelernt und habe dann auch, wie du auch sagst, was will ich und was will ich eben auch nicht.

01:03:33: Ja,

01:03:34: und ich habe auch sehr viel über Menschenbilder gelernt, so was gibt es eigentlich für Menschentypen und auch was muss man aufpassen.

01:03:41: Ja, und man entwickelt finde ich dann auch echt eine feineren

01:03:44: Radar.

01:03:44: Ja, total, weil einmal, weil man das vielleicht schon vorst wieder passiert, weil er so Typ Mensch, ich bin aufgestanden begangen.

01:03:49: Sagt mit mir nebenan und weg.

01:03:53: Sehr gut.

01:03:54: Aber jetzt nehme ich dich noch mit zur allerletzten Frage hier, liebe Alex.

01:03:57: Und zwar darf ja immer der Gast, der bei mir zu Gast war, für den Gast in der nächsten Folge eine Frage dalassen.

01:04:04: Und die wissen ja meistens nicht, wer kommt.

01:04:06: Und von dem her ist immer sehr interessant, was den Menschen dahinter lassen wird.

01:04:10: In dem Fall hast du nämlich auch eine tolle Frage bekommen, die eigentlich jetzt gerade wunderbar Ehrlich gesagt, auch zu dir passt.

01:04:17: Und deswegen möchte ich von dir wissen, weil du hast schon viele Menschen und auch Begegnungen gehabt in deinem Leben.

01:04:22: Die Person hat die Frage für dich hinterlassen.

01:04:25: Was ist eine Begegnung in deinem Leben, die du nie vergessen wirst und warum?

01:04:36: Es ist auch wieder so schwierig, dass man das wirklich auf einen Menschen oder eine Begegnung reduziert, weil mein, ich sag mal, mein Leben ist geprägt vor wundervollen Begegnungen.

01:04:48: Ja.

01:04:49: Und da finde ich es oft.

01:04:51: Wirklich unfair, wenn man da jetzt irgendwie einen namenslich rauspickt.

01:04:57: Aber, also wenn ich jetzt sage, von wirklich dem, was ich jetzt auf mein Leben, den wertvollsten Menschen begegnet bin, war sicher eben mein dutzemaliger Freund, weil ohne den bei, heute nicht da.

01:05:09: Also in der Form.

01:05:11: Weil

01:05:12: wie gesagt, er hat meinen Rücken gestärkt, er hat gesagt, macht es, er hat mir überhaupt auf das gebracht.

01:05:17: Das heißt, das war definitiv wahrscheinlich für mich, die allerwichtigste Person, die das angestoßen hat.

01:05:27: Ja.

01:05:28: Und ich finde es irgendwie so schön, dass du deinen Freund ansprichst, weil die meisten würden jetzt wahrscheinlich, oder deinen damaliger Freund, die meisten würden jetzt wahrscheinlich sagen, oh, irgendwelche Promis oder was weiß ich, ne?

01:05:37: Und es sind ja eigentlich, war es dein Wegbereiter?

01:05:39: Also wenn die

01:05:40: im Pfad

01:05:40: nicht gefallen werden.

01:05:41: Ja, natürlich.

01:05:41: Und ich bin ja so irrsinnig dankbar, weil wenn er da so gewesen wäre, wie vielleicht viele andere Männer, die sagen, na sicher gehst du nicht ein Jahr weg.

01:05:51: Dann hookert ich jetzt, wie gesagt,

01:05:52: da.

01:05:54: Ja, absolut.

01:05:55: Nicht dem, wo ich bin.

01:05:56: Und deswegen war das für mich so ein wahnsinnig schöner Weg mit Ärm.

01:06:01: Und ich bin genau das Worten, was ich bin, auch wegen Ärm.

01:06:04: Also das muss man schon sehr, sehr hoch anrechnen.

01:06:08: Finde ich toll, dass du das so siehst.

01:06:09: Also echt schön.

01:06:10: Ja, wirklich.

01:06:12: Hat mein Leben definitiv geprägt.

01:06:15: Schön.

01:06:15: Lieber Alexandra, bevor wir uns natürlich verabschieden bei allen, die einschalten, will ich auch dir die Chance geben, auch eine Frage für den nächsten Gast zu hinterlassen.

01:06:23: Vielleicht etwas, was du schon immer mal jemanden fragen wolltest oder wo du wissen willst, wie die Person oder ja, darüber denkt.

01:06:30: Und sie darf nicht wissen, wer das ist.

01:06:31: Nee.

01:06:34: Aber ich würde gerne wissen, bei dir kommen ja, du ladest dir Persönlichkeiten ein, die... mutig sind, die etwas, was geschaffen haben, alles Mögliche.

01:06:47: Ja, oder sich für irgendwas besonders engagieren, etc.

01:06:50: Genau.

01:06:50: Ich

01:06:51: würde gern wissen, was für D in die schwierigen Zeiten, also, weil es ist ja nicht immer leicht so anders zu sein oder Wege zu gehen, die nicht gerade sehr konventionell sind, was Ärm bei der Stange hält, also was quasi Ärm aus die tiefsten Löcher, die er mit Sicherheit schon koppt hat, in seinem Weg wieder aufkaufen haben.

01:07:11: Ah ja, okay.

01:07:12: Also so was wie, was sein Kraftquelle ist oder was ihm die Kraft gibt, dann wieder.

01:07:15: Genau.

01:07:16: Wirklich weiter zu tun, nicht sagen, okay, ich herr doch auf damit, weil der sichere Weg ist doch der leichtere.

01:07:23: Also was an da wirklich bei der Stange hält.

01:07:26: Hey, da bin ich auch gespannt jetzt.

01:07:27: Tatsächlich ist es eine gute Frage und das ist wirklich... Ja, das

01:07:30: passt zu dem.

01:07:31: Absolut.

01:07:33: Es passt ja grundsätzlich irgendwie und witzigerweise auch die Frage bei dir fand ich jetzt total schön, weil es auch zu deinem mutigen Weg passt.

01:07:40: Und du hast so viele Menschen kennengelernt, du hättest jetzt auch sagen können Schauspieler XY oder so und dann finde ich das immer schön.

01:07:47: Ja,

01:07:48: es ist halt schwierig zum Selektieren, wie ich schon gesagt habe, so viele Menschen, die dein Leben positiv verändern, aber natürlich waren es auf die Wertigkeit oder auf die Wichtigkeit.

01:07:56: Gehst, was der Leben wirklich verändert.

01:07:59: Was definitiv dieser Sotz und dieser Rückhalt.

01:08:05: Hey, Alexandra, ich möchte dir von Herzen Danke sagen für so ein schönes Gespräch hier bei Adrian Laet ein, dass du deinen Weg geteilt hast, dass du uns auch hinter die Kulissen hast blicken lassen, was sehr, sehr mutig war in der Hinsicht, dass du auch sagst, hey, ich teile auch meine Gedanken dazu.

01:08:20: Macht ja auch nicht jeder, was steckt für dich dahinter und warum ist es so wichtig und warum hast du dich so entschieden etc.

01:08:26: Es ist ein großer Mutmacher, glaube ich, für alle, die vielleicht noch zögern oder sagen, oh, soll ich das machen oder nicht, weil ... Endeffekt, ja, es kann natürlich immer schief gehen, natürlich im schlimmsten Falle, was passiert denn dann?

01:08:39: Und deswegen denke ich mir, du hast einfach deinen Traum wahrgemacht, deine Berufung gefunden und da drück ich dir ganz, ganz fest die Daumen und wünsch dir auch noch, weil wir haben es ja schon angeteasert, tolle Bühnenmomente, ganz, ganz viele und einfach ganz viele neue Erkenntnisse, Erlebnisse und dass wirklich deine Träume oder deine Vision wahr werden darf.

01:08:57: Das wünscht dir von ganzem Herzen.

01:08:58: Na herzlichen Dank und auch danke dir nochmal für die Einladung.

01:09:01: Es war ein wunderschönes Gespräch, vor allem an die Zeit.

01:09:05: Wie du gesagt hast, wie lange das dauert.

01:09:06: Und man dacht, was reden wir da die ganze Zeit.

01:09:08: Also es war wirklich sehr kurzweilig auch für mich und das großes Kompliment an dich.

01:09:13: Weil natürlich, wenn das Gespräch sehr, sehr gut geführt ist, wir dann... Nicht langweilig.

01:09:18: Danke.

01:09:18: Oder

01:09:19: geht der Gesprächsstoff nicht aus?

01:09:20: Ja und ich glaube wahrscheinlich hätte man noch weiter jetzt reden können über alles und ich möchte an der Stelle auch gerne Einladung für alle die Einschalten aussprechen.

01:09:27: Ich werde eben Alexandra's Social Media sowieso verlinken und auch deine Webseite verlinken.

01:09:32: Das heißt wenn ihr Fragen habt oder sagt hey irgendwie ist jetzt noch was offen geblieben oder ich würde gerne wissen, dann kontaktiert sie super, super gerne, schreibt ihr und verfolgt auch gerne natürlich ihren Weg.

01:09:42: Genau, und schreckt sich nicht bei den Monstern.

01:09:46: Ja, dann bin ich schon ein bisschen erschrocken, ich als Horror.

01:09:49: Nicht so affinament.

01:09:51: Liebe Alexandra, alles Gute dir auf deinem Weg.

01:09:54: Und wer weiß, vielleicht haben wir dich ja mal wieder hier zu Gast bei Adrian Lett ein und gucken, was so alles passiert ist.

01:10:00: Genau.

01:10:01: Danke dir, alles Liebe.

01:10:02: Mach's gut,

01:10:03: Alexandra, alles Liebe dir.

01:10:04: Tschüss.

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