... Lina Renard, Klartext im Stall & das, was zwischen den Zeilen steht

Shownotes

Willkommen zu einer Folge, die Dich mitten reinführt in einen Ort, an dem Herz, Haltung und echte Begegnung wichtiger sind als perfekte Worte.

Ich kann Dir jetzt schon sagen: Das ist kein „normaler“ Hof, sondern ein Platz, an dem Kinder, Familien und auch Fachkräfte spürbar aufatmen können.

Mein Gast ist Lina Renard vom Therapie- & Erlebnishof Glücksbringer gGmbH – und ihr Weg ist genauso besonders wie ihre Arbeit: Sie kommt ursprünglich aus einem ganz anderen Umfeld, war Bankkauffrau und hat für sich irgendwann gemerkt, dass dieser Weg sie eher krank macht als erfüllt. Und dann kommt dieser Moment, den viele von uns kennen: Du spürst, da muss sich etwas ändern – nicht irgendwann, sondern jetzt. Bei Lina hat genau das dazu geführt, dass sie ihr Leben neu ausgerichtet hat und heute mit voller Überzeugung für etwas losgeht, das Familien im Alltag oft fehlt: echte, praktische Unterstützung, die nicht nur „auf dem Papier“ funktioniert.

Wir sprechen darüber, warum Lina den Hof auch als gemeinnützige Struktur aufgebaut hat – weil viele Angebote sonst Selbstzahlerleistungen bleiben und genau die Familien, die es am dringendsten brauchen, zusätzlich finanziell kämpfen müssten. Und weil sie fest daran glaubt, dass es in unserer Gesellschaft genug Menschen gibt, die helfen wollen – die einen mit Zeit, die anderen vielleicht mit finanzieller Unterstützung – und dass daraus ein Netzwerk entstehen kann, das wirklich trägt.

**Ganz spannend fand ich im Gespräch auch den Blick auf die eigentliche Arbeit: ** Was ist der Unterschied zwischen Reittherapie, pferdegestützter Begleitung und Coaching? Lina nimmt Dich da total greifbar mit rein und macht deutlich, dass es nicht darum geht, „ob jemand reitet“ – sondern darum, wie Begegnung entsteht, wie Selbstbestimmung gefördert wird und wie Kinder sozial-emotional wieder in Balance kommen können. Einer meiner Lieblingssätze aus der Folge ist deshalb auch: „Es ist mir völlig egal, was wir tun – es kommt darauf an, wie wir es tun.“ Genau das zieht sich wie ein roter Faden durch alles, was sie erzählt.

Und dann gibt’s diese Bilder, die einfach hängen bleiben: Ein Kind, das zur Ruhe kommt, nicht durch „Programm“, nicht durch Druck, sondern durch einen Moment am Pferd – durch den Atem, den Geruch, das Kauen, das Sortieren von Heuhalmen. Ich musste selbst schlucken, weil das so schlicht klingt und gleichzeitig so viel zeigt: Manchmal braucht es keine großen Konzepte, sondern einen sicheren Raum und echte Verbindung. Und als Lina dann erzählt, dass Pferde unseren Herzschlag auf mehrere Meter Entfernung spüren und sich sogar daran anpassen können, wird klar, warum Tiere in dieser Arbeit so eine besondere Rolle spielen.

Natürlich reden wir auch über die Realität hinter so einem Herzensprojekt: über Bürokratie, über den „Paragraphen-Dschungel“, über den Wunsch nach Anerkennung als freier Träger der Jugendhilfe – und darüber, wie viel Kraft es kostet, wenn Du eigentlich helfen willst, aber erstmal Formulare, Beschlussfassungen und Strukturen meistern musst, die sich nicht wie „Hilfe“ anfühlen. Genau deshalb ist diese Folge auch ein ehrlicher Blick darauf, was es bedeutet, für eine Vision wirklich loszugehen – ohne Plan B, aber mit umso mehr Mut.

Und ja: Wenn Du nach dieser Folge das Gefühl hast „Da möchte ich unterstützen“ – dann freue ich mich riesig, wenn Du Lina und ihr Team findest.

Ob als Mensch mit Know-how im Fördermittel- oder Behördenbereich, ob als ehrenamtliche Unterstützung mit Zuverlässigkeit und Herz, oder ob durch eine Spende: Jeder Impuls kann hier etwas ins Rollen bringen. Und Lina sagt es selbst so schön: Sie liebt es, wenn Menschen mit ihnen ins Gespräch kommen – und dann schaut man gemeinsam weiter.

Hier findest Du Lina & den Glücksbringer-Hof online (für Kontakt, Angebote, Einblicke & Unterstützung):

Website: www.therapiehof.org

Instagram: @therapie_erlebnishof

Facebook: @TherapiehofGluecksbringer

Kontakt (Mail): info@therapiehof.org

Spenden & Unterstützung (inkl. PayPal + IBAN): www.therapiehof.org/unterstuetzen

Viel Spaß beim Zuhören und Weitertragen!

Für Tipps zu spannenden Personen, die ich unbedingt einladen sollte, gern eine Nachricht an mich an: info@adrian-hoffmann.de

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Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen hier zu einer neuen Folge oder weiteren Folge von Adrian Lät ein und heute darf ich euch mitnehmen an einen ganz besonderen Ort.

00:00:09: Hohe oben im Schwarzwald, genauer gesagt in Eisenbach vielleicht habt ihr das schon mal gehört wenn nicht empfehle ich es euch zu googeln liegt der Therapie- und Erlebnishof Glücksbringer und dort wirkt eine Frau die nicht nur mit Pferden arbeiten kann sondern mit dem Herzen.

00:00:24: meine Lieben so viel Zeit gesagt.

00:00:25: mein Gast ist mit Unterreiterapeutin sie ist aber auch Impulsgeberin Und vor allem ist sie eins, ein Mensch mit einem riesengroßen Antrieb Familien und Kinder zu unterstützen.

00:00:36: Ja die leider im Alltag oft übersehen werden.

00:00:39: Sie war ursprünglich jetzt haltet euch fest Bankkaufrau hatte hat zwei Kinder und hat sich dann entschlossen ihr Leben neu auszurichten.

00:00:47: Heute arbeitet sie mit Kindern Familien und Fachkräften und natürlich auch mit Tieren Die ehrlicher reagieren als so mancher mensch.

00:00:54: und was genau das damit auf sich hat da geben wir Natürlich heute rein Was sie einen antreibt sie Hilfe in Anführungszeichen neu denkt, wie man mit Pferden und auch Tieren an Glaubenssätzen arbeiten kann.

00:01:05: Und warum helfen nicht warten darf?

00:01:08: Sondern das alles werden wir nämlich heute ganz ausführlich aufdenken warum helfen ein absolutes muss ist.

00:01:15: Aus ihrem herzen ich freue mich auf eine folge ja sicherlich auch mit tiefgang, mit hoffnung, mit realität.

00:01:21: und eins ist sicher mit ganz viel herz in diesem sinne herzlich willkommen hier bei adrien led ein zu gast vom erlebnishof und auch eben therapiehof glücksbringer.

00:01:31: dilina renna ich grüße dich

00:01:33: Ja, hallo.

00:01:33: Schön dass ich da sein darf!

00:01:35: Ich finde es toll wir sind ja heute hier zusammen gekommen um einfach mal auch um deine Leidenschaft aber auch Berufung sozusagen zu sprechen.

00:01:42: Lebelina, ich habe's schon angekündigt du bist ja die Gründerin vom Therapie und Erlebnishof Glücksbringer.

00:01:47: Ich glaube bevor ich mit dir in deinen Weg zurück gehe wie es dazu kamen?

00:01:51: Wie fühlt sich das an heute mit dem Wissen hier zu sitzen und zu sagen ja... ...ich habe den eigenen Reit- und Therapiehof ins Leben gerufen.

00:01:59: Groß fühlt sich es an.

00:02:02: Genau, als ich letztes Jahr die Glücksbringer GGMBH gegründet habe war ich schon zehn Jahre Reiterapeutin genauso wie du es gesagt hast mit viel Herz und Leidenschaft für diesen Beruf und der großen Überzeugung dass das einfach super wertvoll ist für die Familien und dass es eine viel höhere Professionalität und Anerkennung so in der Gesellschaft braucht.

00:02:25: Und ja, ich glaube da sind wir auf einem super Weg gegründet habe ich um vor allem irgendwie auch so wirtschaftlichen und Strukturen entgegenzuwirken.

00:02:38: Es sind einfach oft noch Selbstzahlerleistungen, den Familienfelde schwer wenn sie ebelastet sind zusätzlich die finanziellen Ressourcen aufzutreiben.

00:02:48: Wir merken aber auch, dass die Wertigkeit super hoch ist.

00:02:50: Also die meisten Familien finden irgendwie eine Lösung und wenn es bei Oma, Opa, Onkel, Tante ist – und nichtsdestotrotz denke ich immer das System ist genug belastet also sie könnten das auch einfach für andere Dinge nutzen.

00:03:03: und deswegen haben wir die Glücksbringer GGBH gegründet weil wir fest daran glauben, dass in der Gesellschaft genug finanzielle Mittel vorhanden sind und dass es genauso wie wir viele Menschen gibt, die gerne helfen wollen.

00:03:14: Manche können die Zeit einbringen.

00:03:17: Wir haben auch mittlerweile ein schönes Netzwerk aus ehrenamtlichen Helfern und für anderen ist eben auch mal ein bisschen Geld übrig, und sie wollen es gerne mit

00:03:24: einbringen.".

00:03:25: Da möchte man natürlich später noch mal tiefer mit rein was das denn heißt sich da auch einzubringen oder rund um eure Ehrenamtliche Helferinnen und Helferleihen.

00:03:32: jetzt möchte ich mit dir erstmal auf den Start deines Weges ein.

00:03:35: Ich habe ja schon angekündigt du hast ursprünglich als Bankhauffrau gearbeitet und das auch gelernt.

00:03:40: Was war so der Moment?

00:03:42: wo du vielleicht heute rückblickend sagst, das war derjenige als sich auch dein Blick so ein bisschen auf ja das Leben verändert hat.

00:03:49: Also du meinst tatsächlich warum ich mich für den Übergang von der Bank Hoffrau hin zu meinem jetzigen Weg entschieden habe?

00:03:56: Ganz ehrlich weil er mich krank gemacht hat.

00:03:58: also ich war schwanger mir ging es vorher schon nicht gut in der Schwangerschaft waren die Ressourcen nicht mehr da ist zu kompensieren.

00:04:06: Bei mir spiegelt es sich immer viel wieder in Magendam-Problemen.

00:04:10: Das kenne ich aus der Schulzeit schon und das war schwanger dann auch so schlimm, dass die Hebamme Sorge hatte, dass es dem Kind schadet.

00:04:18: Worauf ich die Schwangerschaft krankgeschrieben war?

00:04:21: Und tatsächlich nach relativ kurzer Zeit gemerkt habe, da will ich nie wieder hin.

00:04:25: So dann war irgendwie klar das Kapitel ist abgeschlossen.

00:04:28: offiziell war ich noch in Elternzeit.

00:04:30: Das war soweit auch ganz gut um sich einfach orientieren zu können anzukommen und trotzdem eine Herausforderung als relativ junge Mama mit dem ersten Kind.

00:04:40: Genau wir sind von Norddeutschland hier in Süden gezogen kannten keinen hatten kein Netzwerk man war irgendwie am ankommen und wir waren ganz viel auf der Suche.

00:04:49: also das kenne ich eben Sehr gut, auch die Familien, die wir begleiten.

00:04:52: Den geht's sehr oft heute genauso.

00:04:55: und ja dann war klar keine Bankkaufraum mehr.

00:05:00: aber was es genau werden sollte das war mir lang gar nicht klar Und genau.

00:05:06: und dann wusste ich irgendwann auf jeden Fall etwas mit Kindern ist jetzt noch sehr groß.

00:05:10: Aber und dann auch die Suche was geht in Ergotherapie hätte mich total interessiert.

00:05:15: Das war aber schwierig weil man es nicht Teilzeit machen kann.

00:05:19: Dann habe ich gedacht ja studieren Super.

00:05:21: Flexible Zeiten und tatsächlich war ich dann aber auch wieder schwanger, also auch gewollt.

00:05:27: wir wollten einfach die Kinder relativ nah beieinander so dass die Pläne dann nochmal gewartet haben.

00:05:32: Ich habe als Tagesmutter gearbeitet.

00:05:34: in der Zeit und als mein Sohn fünfzehn Monate alt war meine Tochter dann zweieinhalb drei genau habe ich dann mit dem Vollzeitstudium angefangen.

00:05:44: Hat mir aber zu dem Zeitpunkt total gut getan, ich wollte das einfach voranbringen.

00:05:49: Genau mein Sohn war ein Schreikind also das war auch einfach ein großer Antrieb.

00:05:54: Ich wollte verstehen warum das so ist.

00:05:57: Also dass er... Das es nicht am Hunger und nicht an Bauch weh, nicht an irgendwelchen mangelnde Fürsorge galt Da waren wir uns irgendwie sicher.

00:06:06: Aber wo kommt das jetzt her?

00:06:08: Was treibt ihn so an, was macht uns alle wahnsinnig?

00:06:12: Genau.

00:06:13: Das heißt eigentlich aus der eigenen Selbsterfahrung hat sich dann dein Weg geeignet.

00:06:17: Ja schon auch noch mal genau und wobei dieser Wunsch einfach mit Kindern arbeiten zu wollen ja tatsächlich vorher schon entstanden war und so auf meinen Erfahrungen tatsächlich als meine Jugend... zurückging.

00:06:32: Also da kam also die Frage, was hat mir eigentlich Spaß gemacht bevor ich auf nichts mehr Lust hatte?

00:06:37: Das war wirklich so ein bisschen...

00:06:39: War es dann wirklich dieses ausgebrannt sein vom Job als auch stressbedingt.

00:06:43: oder was würdest du heute rückblickend sagen?

00:06:45: Warum ich in der Bank aufgehört habe?

00:06:48: Nee, ich glaub tatsächlich nichts eher so.

00:06:51: Ich hab auch als ich angefangen habe gesagt, ich mach das solange wie ich ein Spiegel gucken kann und irgendwann dann mal feststellen man ist doch irgendwie drin und es passieren doch Dinge wo man irgendwie denkt oh so wollte ich das nicht.

00:07:01: also ich guck gern bisschen weiter als nur bis morgen oder jetzt sondern langfristig und das war gar nicht gewünscht.

00:07:09: Ich

00:07:09: habe gemerkt, es will ich nicht.

00:07:11: Ja ja auch so ein bisschen...ich denke auch durch dein Hof die Selbstverwirklichung, die da auch mit drin rein spielt natürlich.

00:07:16: Jetzt haben wir natürlich so viel Selbstbestimmung und so viel Arbeit wie wir irgendwie schaffen.

00:07:23: Du hast jetzt schon angesprochen dir war irgendwie klar irgendwas mit Kindern?

00:07:27: Natürlich auch durch deine eigenen Kinder motiviert.

00:07:30: Jetzt hättest du ja alles möglich machen können.

00:07:32: Du hast schon gesagt, Ergoktherapie was weiß ich?

00:07:34: Ja es gibt ja viele Möglichkeiten mit Kindern zu arbeiten.

00:07:37: wie wurde es dann aber letztendlich?

00:07:39: doch der Hof war's die sage mal Begeisterung auch mit Tieren zu arbeiten.

00:07:43: nur wie kam das?

00:07:44: Das

00:07:44: ist tatsächlich spannend weil ich habe ja da mit dem Studium angefangen und wir haben im ersten Semester direkt ein innovatives Kita-Projekt entwickeln sollen für keine Ahnung.

00:07:54: in dreißig Jahren.

00:07:56: Da waren dann so die Ideen, das ist tatsächlich ein Bauernhof-Kindergartenentier gestützter.

00:08:01: Keine Ahnung.

00:08:01: und erst während wir da so am Machen und überlegen waren ja auch in einer Kleingruppe kam dann so Ja als ich Bankkaufrau war hatte Ich mal die Idee ich könnte ja mal einen Bauernhof Kindergarten gründen Inspiriert von einer ich weiß gar nicht mehr bankkaufraue oder kaufmännischen Angestellten Die Tatsächlich Einen Bilingualen Kindergaten gegründet hat In München.

00:08:22: Das hat mich total fasziniert und damals kam schon der Impuls.

00:08:26: Das mache ich auch, aber mit Tieren.

00:08:28: Weil ich das einfach in meiner Kindheit extrem genossen habe.

00:08:32: Wie kann man sich das dann vorstellen?

00:08:33: Ihr seid hier in den Süden gekommen... Was waren so die ersten Schritte?

00:08:37: als ich meine, hattet ihr schon Tiere oder war es wirklich von Grund auf das Aufgebaut?

00:08:42: Wow!

00:08:44: Also das heißt, ihr habt durch ihren Hof geholt wahrscheinlich und dann war klar jetzt bauen wir das auf?

00:08:48: Nein, wir waren ja erst mal ... Also, wir haben eh viele verrückte Dinge zu der Zeit gemacht.

00:08:53: Weil dann tatsächlich ... Ich hab mit dem Studium angefangen.

00:08:56: Wir sind gleichzeitig in eine größere Wohnung gezogen und quasi gleichzeitig bin ich mir im Erste das eigenes Pferd gekauft.

00:09:03: Ja, das war ein bisschen verrückt.

00:09:05: Man wusste auch nicht so richtig was da auf mich zukommt.

00:09:07: Ich wollte immer entfernt.

00:09:08: Meine Mama hat immer gesagt es geht nicht.

00:09:10: Das finanzielle Risiko ist viel zu groß.

00:09:11: Und ich habe irgendwann beschlossen aber ich will einfach.

00:09:13: Ich mach' das jetzt und es wird sich einen Weg finden!

00:09:16: Wie gesagt, rückblickend war das ein bisschen verrückt.

00:09:19: Wir haben einen Weg gefunden und es war einfach auch total klar dass genau das Richtige ist aber auch gar nicht so einfach mit den Pferden anzukommen die richtigen Haltungsbedingungen zu finden Die richtige Stallgemeinschaft zu finden wo man sich wohl fühlt.

00:09:31: Auch das war ja dann für mich völliges Neuland.

00:09:33: ich hatte hier vorher mal eine Reitbeteiligung Ich kannte also einen Hof alle anderen nicht.

00:09:38: Ich habe dann sehr viele Höfe kennengelernt Manche nur vom Seen andere war ich auch.

00:09:42: wir mussten im Anfang leider sehr häufig den Stall wechseln Und so tatsächlich auch.

00:09:47: Ich bin im Jahr zweitausendfünfzehn auf den Hof gekommen, wo ich dann als Reiterabhäutin gearbeitet habe und mich da super wohlgefühlt.

00:09:53: Den Pferden ging es super gut.

00:09:55: Ja, dann mussten wir aber relativ plötzlich gehen weil die Stahlbetreiberin uns gekündigt hat und in dem Moment wurde mir eigentlich klar... ...ich hab halt null Sicherheit als Einstellerin.

00:10:05: also kein Mietrechtschutz, keinen Arbeitsrechtschutz nichts.

00:10:08: wenn ich das hauptberuflich selbstständig tun möchte.

00:10:11: Dann brauche ich einfach was eigenes, weil sonst ist wirklich dieses Gefühl Mir passt deine Nase nicht mehr, such dir was Neues.

00:10:19: Ja klar und dann weiß ich ja von dir über eine hier auch bei uns Adria Ned einbekannte Gästin die Anna Stempel Romano hast du ja auch die Ausbildung oder die Weiterbildung zur Pferde gestützten Coaching im Prinzip gemacht?

00:10:32: Was war so für dich da der Schritt zu sagen das möchte ich auch noch tun?

00:10:36: Spannende Frage weil wie gesagt Ich bin ja Kindheitspädagogin Reiterapeuten habe dann schon zu dem Zeitpunkt sechs Jahre als Reiterapeuten gearbeitet und mich dann trotzdem noch entschieden bei der Anali Weiterbildung zumachen.

00:10:48: Und habe es auch als Wehrbereichernd erlebt, und zwar mit genau dem Wunsch ich wollte Familie noch besser, noch intensiver abholen.

00:10:55: Auch die Eltern noch mehr mit ins Boot holen und so dieser Part der Erwachsenen Bildung mit Fachkräften oder auch der Intensiven Begleitung der Eltern das fand ich einfach so.

00:11:05: im Studium ein bisschen kurz gekommen.

00:11:07: klar zusammenarbeit mit Eltern ist da auch ein Riesenthema.

00:11:11: Denk so im Nachhinein, grundsätzlich hatte ich mein Wissen dazu.

00:11:16: Aber einfach nochmal neue Methoden über einen Tellerrand schauen.

00:11:18: Ich lerne auch einfach total gerne, also in der Schulzeit nicht!

00:11:22: Mich versteht da jedem denn das absolute Schwerfiel?

00:11:25: Mittlerweile erlebe ich es als total große Bereicherung und mir macht's einfach Spaß und ich gucke gern über den Tellerrant hinaus und das war schön.

00:11:33: Also genau.

00:11:34: Auch ich empfehle jedem diese Weiterbildung bei der Anna von Herzen gerne weiter.

00:11:39: Hilft

00:11:39: mal vielleicht uns allen die jetzt einschalten oder vielleicht auch mir.

00:11:41: was ist so für dich der Unterschied noch einmal zwischen Reiterapie Im Pferde gestützten Coaching?

00:11:46: kann man das so konkret fassen?

00:11:48: Ja, auf jeden Fall.

00:11:50: Ich meine die Frage ist ja der Oberbegriff.

00:11:52: wo es alles dazugehört sind die pferdgestützte Interventionen.

00:11:55: oder wenn wir es jetzt weiter fest ist es ja also wird beziehen auch unsere Ziegen mit ein bin ich eigentlich im Bereich der tiergestütze Intervention mittlerweile tätig und Alles basiert aber im Kern auf meinen Erfahrung mit den Pferden.

00:12:10: dann muss ich es halt artspezifisch übertragen.

00:12:12: Natürlich verhält sich eine Ziege gänzlich anders als ein Pferd, das heißt wir kriegen andere Impulse mit und trotzdem ist die Arbeit total ähnlich.

00:12:23: also vor allem indem wie ich sie nutze.

00:12:25: ja was der Unterschied zwischen Reiterapie an dem pferdegestützten Coaching bei der Reiterapi steckt schon bisschen im Namen kommt ist bei vielen noch sehr nah vor Anker dieses Reiten auf dem Pferd sitzen.

00:12:38: Auch da gibt es viele Unterscheidungen, z.B.

00:12:42: die Hypotherapie, die sich v.a.

00:12:44: an Fachkräfte außer Physiotherapie beziehen.

00:12:48: Da geht das um die körperlichen Einschränkungen.

00:12:50: Das ist der Bereich, wo wir ganz klar sagen, ich bin überhaupt keine Fachkraft.

00:12:55: Trotzdem wissen wir über die positive Bewegungsübertragung beim Reiten.

00:13:00: Also es ist dieser stetige Wechsel zwischen Entspannung und Anspannungen.

00:13:05: Und ähnelt vom Rhythmus, von der Bewegung tatsächlich dem Gehen also den menschlichen Gehen.

00:13:12: Das heißt zum Beispiel wenn wir jetzt auf Kinder beziehen Kinder die spät laufen lernen, die nicht laufen lernen Kinder mit Down-Syndrom Die einfach wenig Muskelspannungs haben Den fällt oft über das Reiten des Laufenlernen viel leichter.

00:13:29: Und dazu muss ich trotzdem ganz klar sagen, ich kann das nicht physiotherapeutisch begleiten.

00:13:34: Das was ich dann in dem Moment mache ist vor allem auf der sozial emotionalen Ebene also zu sagen... Was braucht es, um die Lernmotivation nicht zu verlieren?

00:13:43: Um neugierig und mutig zu sein.

00:13:46: Neues auszuprobieren ist eufig ein Thema.

00:13:48: Bei denen, die da keine Unterstützung brauchen, ist es eher dieses Überall- und Nirgends immer rein oder mal kurz innehalten und überlegen.

00:13:57: Macht das jetzt Sinn oder eher nicht?

00:13:59: Ja, er stimmt.

00:14:01: Das ist tatsächlich der Hauptfokus, den wir haben in der Arbeit.

00:14:04: Immer so diese sozialemotionale ... und sie da in so einem Gleichgewicht bringen.

00:14:09: Und ich sage immer, das Wichtigste ist uns dass Sie selbst bestimmt handeln können Und dazu gehört manchmal auch vor allem seine eigenen Impulse kontrollieren zu können.

00:14:18: Das

00:14:18: ist sicher, ja auf jeden Fall!

00:14:19: Jetzt finde ich spannend weil du hast jetzt zum Beispiel schon die Ziege angesprochen.

00:14:23: wie wählst du jetzt aus sage ich jetzt mal oder wählt vielleicht sogar das Kind oder die Person aus ob du jetzt ein Pferd nehmt oder eine Ziege?

00:14:31: Also

00:14:31: tatsächlich heißt bei uns immer es mir völlig egal was wir tun kommt darauf an wie wir es tun.

00:14:37: und da ist auch nochmal um diesen Unterschied zum Coaching zu nennen Ich bin in der Reiterapie oder in der tiergestützten Therapie wenig viel näher am Klienten.

00:14:46: Also auch so, ne?

00:14:47: Ich meine die Übergänge sind schwammig.

00:14:49: wo es von Therapie zu Pädagogik der Unterschied.

00:14:51: ich bin nur Kindheitspädagogin also kann nicht per se erstmal nur pädagogische Maßnahmen aber eine pädagogischen Maßnahme in einer intensiven Einzelbegleitung.

00:15:03: ja wo ist der Unterschied zu einer Therapie gerade Richtung Ergotherapie wo es um die Befähigung einfach geht Alltags Fähig zu sein.

00:15:12: Genau, wir haben ganz viele Handlungen am Pferd wo es auch so um die Feinmotorik, um die Augenhandkoordination geht.

00:15:20: Wie gesagt Muskelaufbau hatten wir schon.

00:15:22: Und eine Ziege?

00:15:23: Wann kommt die ins Spiel?

00:15:24: Wenn das Interesse groß ist?

00:15:25: und dann wird halt mit der Ziege über Stock- und Stein bei uns übern Hangel, übern Bach keine Ahnung wo wir da unterwegs sind.

00:15:32: also ich sage mir eine schiefe Ebene brauchen wir nicht bauen im Schwarzweitees überall.

00:15:36: Stimmt

00:15:37: allerdings.

00:15:37: Das ist einfach nichts gerade!

00:15:41: Das heißt, es ist eben wirklich egal was wir machen.

00:15:43: Und ich habe im Anfang ... Ich hab schon kurz von dem Kind gesprochen mit Down-Syndrom.

00:15:48: Der hat's im Anfang gerade ... Nee, ganz im Anfang stimmt!

00:15:51: Hat das gar nicht vom Paddock weg geschafft?

00:15:53: Da war er wirklich klar und ich hab ihn begrüßt.

00:15:55: Die Mama war mir da, hat gewartet.

00:15:57: Ich hab's pferdgeholt und dann sind wir oben am Paddock geblieben.

00:16:00: Und den haben wir auch ganz lang nicht verlassen können.

00:16:03: Genau, unsere Pferde leben in so einem Paddock-Trail.

00:16:05: Die haben relativ großzügige Wanderwege, indem sie selbst bestimmt leben und unterwegs sein können.

00:16:12: Das ist das ganze Jahr im Schnee für uns immer sehr herausfordernd.

00:16:21: Irgendwann sind wir bis zur Heuraufe gekommen?

00:16:23: Und irgendwann sind wir es auch mal bis zur Weide gekommen.

00:16:26: Aber dann war er eigentlich fertig und genau, ob wir das machen oder auf dem Pferd sitzt ist eigentlich total egal weil er hat bei beide eine totale Motivation gehabt und Lernerfahrung in der körperlichen Entwicklung.

00:16:39: Da war ganz spannend... Das Ziel der Eltern waren zum einen körperliche Ausdauer und Muskulaturstärken.

00:16:48: Zum anderen die Entspannung, weil sie gesagt hat, er kann überhaupt nicht zur Ruhe kommen.

00:16:52: Und bei uns kam der und er kann eine Stunde in der Heurau versitzen, heurer Halme sortieren und ich sage mal die guten zum Pferd und die schlechten im Matsch.

00:17:01: Weil dann sind da mal harte Stängel drin oder was auch immer und der kommt so zur Ruwe.

00:17:05: Der ist so bei sich, der ist so empathisch mit den Pferden.

00:17:09: Genau!

00:17:10: körperlich erschöpft war, haben wir manchmal eine dreiviertel Stunde Stunde nichts anderes gebraucht als diese Heuraufe und die Pferdköpfe.

00:17:18: Den Atem den Geruch das Zuhören vom Kauen unter Sortieren der Heuheime

00:17:23: Wahnsinn, was das auch für eine Auswirkung hat.

00:17:26: Ja klar kann ich selber zurückmelden.

00:17:28: Tiere haben echt etwas Beruhigendes in der Form.

00:17:31: Es kam doch neulich jetzt sogar ein Studie raus, warum es unbedingt wichtig ist dass man den Hund mit dem Bett schlafen lassen soll.

00:17:36: Weil's wirklich gesundheitlich erwiesen ist, dass das wirklich was mit einem Wohlbefinden macht und auch mit der Vitalität also Herzrhythmusberuhigung und so.

00:17:44: Siehst du was mir da infällt?

00:17:46: Pferde spüren unseren Herzschlag auf fünf Meter Entfernung.

00:17:50: Und sie passen den Herzschlack sogar an!

00:17:53: Also deswegen einfach immer dieses unmittelbare Feedback, wenn wir aufgeregt sind.

00:17:58: Ihr Herzschlag geht hoch und die Pferde auch aufgereght fahren wir runter das Pferd auch mit runter Genau.

00:18:05: Also fundieren können wir sehr viel lernen auf

00:18:07: jeden Fall.

00:18:08: Lina, dein Hof heißt der Glücksbringer?

00:18:10: Was steckt dahinter?

00:18:11: oder was bedeutet

00:18:12: das für dich?

00:18:12: Sehr schöne Frage!

00:18:14: Ich bin einfach der Überzeugung Glück kann jeder Mensch finden unabhängig von Herkunft, Krankheit und Gesundheit.

00:18:23: Das ist ja manchmal das Spannende dass manchmal sogar schwer kranke Menschen glücklicher sind als gesunde Menschen weil sie einfach gelernt haben ihr Leben total zu schätzen und alles was da ist.

00:18:34: Genau, von daher ist unser Wunsch, dass es so dieses eigene Glück jeder findet.

00:18:40: Wie schön und am besten natürlich auch mit den Tieren zusammen das Glück findet?

00:18:44: Ja also natürlich zu uns kommen die Menschen, die einfach ein hohes Interesse an den Tiren haben und an der Natur gerne draußen sind, gerne in Bewegung sind.

00:18:52: Das sind schon die, die bleiben.

00:18:55: Ja auch Mensch was würdest du sagen?

00:18:58: Was hat dich so auf deinem Weg zu deinem eigenen Hof oder auch wo du heute stehst?

00:19:01: Was hatte ich da besonders unterstützt?

00:19:03: vielleicht auch?

00:19:04: War es dann die Familie oder war das Umfeld?

00:19:07: und wo gab's vielleicht sogar Gegenwind, wo du vielleicht sogar am Anfang gar nicht damit gerechnet hättest?

00:19:12: Ja, tatsächlich.

00:19:13: Die größte Unterstützung würde ich schon so angefangen einfach bei meiner Familie sehen vor allem bei meinem Mann der da doch auch sehr viel mitträgt.

00:19:20: Auch wenn er selber immer sagt gerade auch jetzt mit dem Hof habe ich nichts zu tun.

00:19:25: Nee, er baut nur und fängt auf dass ich keine Zeit hab.

00:19:29: und genau also ich finde er macht sehr viel aus so diesem Mut.

00:19:33: auch das wird eben dieses erste eigene Pferd gekauft haben als ich im Studium war Dann gesagt hat, es ist okay.

00:19:40: Dann war dieses Pferd kurzer Zeit später krank und ich hab gedacht vielleicht ist das unreitbar und mein schlechtes Gewissen wurde immer größer.

00:19:46: aber dann kann ich nicht so mit dem arbeiten wie ich wollte.

00:19:49: Und dann ist mir sehr hängen geblieben hat er gesagt naja mir ist es doch egal ob du dieses Pfett jetzt reiten kannst oder nicht und ob du mit dem Arbeiten kannst oder Nicht kosten tut uns gleich viel.

00:19:59: Naja, relativ tieres Kosten kamen auch dazu.

00:20:01: Aber

00:20:02: das war so.

00:20:03: dieses

00:20:04: ist ja da.

00:20:05: also und wo ich einfach gemerkt habe er trägt es einfach vollumfänglich mit.

00:20:10: und das Schöne ist genau wir konnten ja gut für einander sorgen Konnten die Höhen und Tiefen das lang immer alle Meister?

00:20:17: Ja, ja.

00:20:17: Und dabei darf man auch nicht vergessen also ihr habt ja oder macht immer noch sehr viel auch in ehr- und amtlichers Eigenleistung.

00:20:24: Also da geht viel Freizeit auch drauf.

00:20:26: Da geht viel Familienleben vermutlich auch darauf.

00:20:29: Also soviel zum Thema.

00:20:30: um siebzehn Uhr ist Feierabend jetzt kriege ich mal noch in die Sauna wahrscheinlich eher weniger.

00:20:34: Genau!

00:20:35: Die saune hast du dann im Stall wenn ihr die Pferde zusammenrichtet.

00:20:38: Auch und tatsächlich... Wir haben eine Sauna am Hof aber auch selbst die kommt weil sie schon da war kommt quasi nicht zum Einsatz, weil man bräuchte ja Zeit.

00:20:46: Genau die Zeit, das stimmt tatsächlich.

00:20:49: Kann man messen wie viele Tiere ihr habt?

00:20:51: Ja klar!

00:20:52: Also

00:20:52: sind überschaubar, also nicht Masse machts, die Qualität und die Abwechslung.

00:20:58: Wir haben drei Ziegen, Quatsch drei Pferde vier Ziegen der war mein Kopf schneller als meinen Mund und zwei Katzen

00:21:05: Okay.

00:21:06: Ja, das ist ja dann doch noch eine überschaubache Anzahl.

00:21:09: Liebelina jetzt möchte ich mal konkret mit dir tiefer in deine Arbeit rein beziehungsweise in die Arbeit mit Kindern und Familien aber auch Fachkräfte, die du ja unterstützt?

00:21:16: Und zwar wird es mich natürlich interessieren wer... Du hast schon ein bisschen angedeutet.

00:21:20: Die Leute, die zu dir kommen oder die mit euch irgendwie in Berührung kommen haben oft schwierige Situationen.

00:21:25: Das heißt jetzt schwierige Lebensumstände vielleicht irgendwie ... Du hast selber erzählt, du hattest einen Schreikind beispielsweise oder sie haben vielleicht irgendwie besondere Herausforderungen im Alltag mit ihren Kindern Mit Mitarbeitenden, das ist ja auch ein Punkt.

00:21:38: Wie gehst du da jetzt in deiner Arbeit konkret mit diesen Herausforderungen um?

00:21:42: Also wie könnte man sich das vorstellen?

00:21:44: Wie sieht so eine Einheit an Anführungszeichen dann aus?

00:21:46: Das ist spannend weil ich sage immer Ich habe einen Rahmen.

00:21:49: Das ist ein Stieg-Hauptteilabschluss Was wir da tun, außer dass ich mir irgendeinen Impuls für den Einstieg überlege und vielleicht schon eine Idee von Abschluss habe Und zur Not auch einen Plan.

00:22:01: für den Hauptteil gibt es da nicht mehr viel Vorbereitung oder Struktur.

00:22:06: Ich sage immer, meine Nachbereitung ist die wichtigste Vorbereitung.

00:22:09: wenn noch irgendwas besprochen wurde, wenn ich an was denken muss irgendwie so ansonsten.

00:22:13: wie gesagt Es ist völlig egal was wir tun und es kommt darauf an wie wir's tun.

00:22:17: das heißt ich hole einfach super situativ die Eltern die Kinder ab mit diesem Einstieg.

00:22:22: es geht immer um die Frage Wie gehts euch heute?

00:22:25: Wie fühlt ihr euch und was braucht

00:22:27: er?

00:22:28: Und wenn wir das geklärt haben, können wir in die Arbeit gehen.

00:22:31: Wenn es ein Eins-zu-Eins-Setting ist, ist relativ einfach.

00:22:34: wie gesagt dann geht's ja manchmal auch einfach um so Themen wie mal Abwarten, Absprachen treffen können

00:22:39: etc.,

00:22:40: je nachdem wie das ist bring ich einfach von mir Aufgaben mit ein und dann gehts genau darum wie gehe ich damit um?

00:22:45: Wie kann ich das annehmen, wenn mir von außen Dinge zugemutet werden Und ja, finden da immer gute Lösungen.

00:22:55: In den Gruppen ist es einfach schon wenn da sechs Eltern Kindpaare zusammenkommen dann kommen da ganz viele Bedürfnisse aufeinander und noch mehr Wünsche.

00:23:04: Dann ist das immer die Challenge und ich sage was ist die Challenge die jede Familie im Alltag zu schaffen hat?

00:23:10: Total viele Bedürfnisse und die sind halt oft von.

00:23:13: ich möchte mich bewegen zu.

00:23:14: Ich möchte mich entspannen, ich bin total

00:23:16: K.O.,

00:23:16: okay wie kriegen wir das jetzt zusammen?

00:23:19: Was kann warten?

00:23:19: was muss direkt erfüllt werden?

00:23:21: Was braucht es denn um sich jetzt zu erholen?

00:23:23: ist es ein Moment?

00:23:24: es ist ein kurzer achtsammer Spaziergang Es ist einfach einmal keine Ahnung.

00:23:28: zehn Minuten nichts hören nicht sehen Das ist ja so unterschiedlich.

00:23:32: aber da gehen wir hin damit das gemeinsame Tun für alle schön und entspannt wird.

00:23:38: Weil wenn einer die ganze Zeit am Limit mitläuft, sich noch den Berg hochwuchtet ... Ja.

00:23:44: ... weil ja wollen jetzt alle andern?

00:23:46: Das bringt gar nichts!

00:23:48: Die Stimmung hat Auswirkungen auf alle.

00:23:51: Und das zu lernen, dass einfach Bedürfnisse, die gerade anstehen, dringend sind, Vorrang haben.

00:23:56: Dass wir erst dafür sorgen, dass sich alle wohl fühlen.

00:23:58: Und zwar immer als Erstes alle Menschen, denn dann geht's in Tieren auch gut.

00:24:03: Und auch immer so die große Frage, wann reiten wir denn?

00:24:05: Ja.

00:24:05: Wir können reiten wenn sich alle wohlfühlen und wir können reitten wenn sich allen am Pferd wohlführen.

00:24:11: ja und so und dann auch mal so.

00:24:13: erste Schritt ok wie ist es denn wenn man auf dem Pferde ist und sich da so ganz im eigenen Tempo anzunähern ist spannend und auch dann viele Kinder vor allem auch feststellen.

00:24:23: ich sag schon irgendwie ich sage immer fünfmal aus einem Pony Karussell habe ich aber das Pferd als Lebewesen eigentlich gar nicht wahrgenommen.

00:24:30: Da bin ich auf so einen Bewegungssimulator gesetzt worden, das war irgendwie schön.

00:24:33: der Geruch war vielleicht auch da manchmal ein bisschen übermäßig was sonst.

00:24:39: So ist davon Pferden nicht viel erlebt worden.

00:24:41: Wenn sie zu uns kommen können Sie das Tier egal ob das Pfärde oder die Ziegel einfach als Lebewesen begreifen und erleben.

00:24:48: Und das ist manchmal auch ganz schön respekteinflößend weil die verstehe ich noch nicht die sind total groß.

00:24:53: Die sind total authentisch die haben große Bewegungen.

00:24:56: Im Sommer ist es der Schweif, der die ganze Zeit rumschlägt und der Kopf zur Fliege geht.

00:25:02: Das muss man erst mal einschätzen lernen?

00:25:04: Absolut!

00:25:04: Ich hab's mit der Folge von Anna auch schon gesagt.

00:25:06: Also ich habe jetzt keine Angst aber schon gesunden Respekt vor einem Pferd weil erstens ist das meist doppelt so groß wie ich gefühlt ja... Und die haben ja schon eine Kraft und das darf man nicht unterschätzen.

00:25:16: Weil du jetzt gerade Pony ansprichst.

00:25:18: So ein Pony hat übrigens auch eine massive Kraft, die man gerne unterschätzt.

00:25:21: Ich hatte als Kind mein Pony.

00:25:22: tatsächlich Er ist ein bisschen halt blind und auch so ein bisschen schon taub.

00:25:29: Und das hat aber immer relativ Stress mit seinem Boxnachbarn.

00:25:32: Das

00:25:32: hilft nicht!

00:25:33: So, dann hat man mir schon gesagt nur als Kind... Du weißt ja selber ich durfte eigentlich nicht hinter dem Pony stehen weil das immer... Das als Angriff und seinem Kollegen sah, dann hat das ausgedreht.

00:25:46: Ich kann dir sagen also ich bin geflogen, so bin ich noch nie in meinem Leben gefloget, hatte auch Glück tatsächlich dass es nicht in die Bauchgegen dann ging.

00:25:52: da habe ich dann mal erfahren als Kind wie viel Kraft er eigentlich so ein Pony hat!

00:25:55: Also nichts zu unterschätzen.

00:25:56: Und es spannend, dass du genau das ansprächst weil bei uns viele die kommen sagen ja aber nicht hinter dem Pferd und hinterm Pferden musst du aufpassen.

00:26:02: und tatsächlich wenn die Pferde das kennen, wenn sie im Vertrauen sind oder sich sicher fühlen ist der Platz hinterm pferd ungefährlicher und vor allem direkt hintermpferd Zum Beispiel unten so unterm Hals vor dem Kopf, weil grad im Sommer irgendwie fliegen nach vorne das ... Genau.

00:26:18: Dann gehen halt doch die Gelenke hoch und da kriegt man viel eher was ab.

00:26:22: Da sehen Sie uns gar nicht!

00:26:24: Da fassen die meisten aber auch gar nichts Pferd an.

00:26:27: Das heißt, dass in dieser totalen und toten Winkel die Kinder passen super durch.

00:26:31: Die berühren es pferdlich.

00:26:33: Pferdd weiß mit Zweifel auch nicht, dass sie da sind.

00:26:36: Während hinten kann man sich anlegen, kann man kuscheln wird von uns genutzt Und unsere Tiere fühlen sich total sicher und die kennen eh unglaublich viel.

00:26:44: Also das ist so dieses auch, was braucht ein Therapiebwert?

00:26:47: Ein Therapiebetrieb braucht schon einfach einen Riesenvertrauen eine große Neugier Diese totale Sicherheit im Umgang mit den Menschen.

00:26:57: Klar, da sind eure Tiere natürlich anders sensibilisiert

00:26:59: auch.

00:26:59: Genau und ich habe im Frühjahr hatte ich immer so auch, ich sag mal tausend Regeln mit Tudis nicht, nicht springen, nicht laut, nicht rennen, keine Ahnung alles was man so lernen.

00:27:08: Und irgendwann hab' ich festgestellt lass einfach deine Tiere entscheiden!

00:27:13: Denn es ist mittlerweile echt völlig wurscht.

00:27:14: Und wir haben unsere Putzen ganz oft an der alten Heu rauf und da geht Hintens ein Mäuerchen hoch, immer wieder springt ein Kind von dieser Mauer hinter das Pferd.

00:27:24: Das ist der Moment wo ich denk, könnte dir das vielleicht lassen?

00:27:27: Ja,

00:27:28: kann nicht verstehen!

00:27:31: Stell fest meine Pferde zucken nicht mal mit dein Wimpern.

00:27:35: Diese Kinder sind da, die kennen spielende und lebendige Kinder.

00:27:38: Das ist wichtig, weil er bei uns lebt am Hof mit viel Bewegung.

00:27:45: Solange diese Dinge offensichtlich sind, so lange die Menschen authentisch sind, erleben die Pferde es in meiner Wahrnehmung nicht als Stress.

00:27:52: Unsere Pferden zumindest nicht.

00:27:54: Womit sie schlecht umgehen können, ist wenn man Gefühle unterdrücken will?

00:27:58: Wenn Ängste hochkommt, die man aber gerade gar nicht haben will.

00:28:02: Versucht so über die eigenen Grenzen hinweg zu gehen Dann passieren echt doofe Momente.

00:28:07: Also dann kann sein Pferd fühlt sich bedroht Will doch schnappen Keine Ahnung pferd wird unruhig würde dann gerne weg.

00:28:14: Natürlich, solange ich daneben bin, wenn die Pferde angebunden sind, kann das alles

00:28:17: managen.".

00:28:18: Ich merke aber, ich will das gar nicht, weil dass das Pferd mir das zeigt ist ja eigentlich das was meine Arbeit so wertvoll macht.

00:28:25: Das heißt wir arbeiten auch relativ viel einfach in der freien Pferderherde damit eben, gerade im Anfang um sie kennen zu lernen und sie gegenseitig Vertrauen aufbauen und erlebe eben, Die fuse Gefühle hoch kommen, die für das Pferd nicht hinzuschätzen sind.

00:28:42: Dann gehen sie halt!

00:28:44: Das heißt bei mir wichtigste Regel immer tut nur wo mit ihr euch wohl fühlt und sorgt dafür dass die Pferde im Platz haben, dass sie gehen können Und dann gehen die ganz in Ruhe im Schritt.

00:28:53: weil das ist ja wie gesagt das kommt meist nicht völlig plötzlich sondern das bahnt sich halt alles so an

00:29:00: Wahnsinn, weil du jetzt sagst die spüren es direkt.

00:29:02: Also deine Tiere wie gesagt das ist ja ein einfühlsamer Spiegel im Prinzip und hat dann auch der da stattfindet von der Emotion oder dem Setting wo sich der Mensch überhaupt da drin gerade befindet.

00:29:13: was würdest du sagen?

00:29:14: Oder hast du ein Beispiel aus der Praxis wo du sagst das hat mich jetzt wenn du kennst die Arbeit des tägliches Brot aber das hat dich vielleicht besonders berührt.

00:29:23: Was ist da passiert?

00:29:24: Egal, regelmäßig.

00:29:25: Du hattest vorhin nach dem Coaching gefragt.

00:29:27: Jetzt hatte ich letzte Woche gerade einen Coaching-Setting mit einer Mama, wo es darum geht, wichtige Entscheidungen zu treffen.

00:29:34: Haus kaufen nicht, Haus kaufen das Haus kaufen oder nicht was ist es uns wert?

00:29:39: so tausend Dinge und das hat sie einfach total bewegt.

00:29:44: Man hat gemerkt, da geht voll Herz gegen Kopf!

00:29:48: Also kennen wir alle, glaube ich.

00:29:50: Diese Momente und dann habe ich ihr ganz viele Fragen gestellt.

00:29:53: Wir haben einfach reingefühlt welche Entscheidung bedeutet für sie was?

00:29:56: Und da hab' ich sie eben in einem ganz klassischen Coaching-Setting eigentlich begleitet durch offenes Fragen nochmal wiedergeben was kam bei mir an?

00:30:04: wie ist es dabei zu unterstützen?

00:30:06: wo spürt sie was im Körper?

00:30:08: und mich schon über meine Pferde gewundert Ich mache das gerne einfach frei bei der Herde und die waren ganz lange ziemlich... Uninteressiert.

00:30:16: Haben halt gefressen, haben geruht, waren entspannt und ich dachte mir irgendwie fehlt mehr da heute.

00:30:21: Resonanz aber ist auch eine Resonance weil man kann nicht nicht kommunizieren.

00:30:26: Und dann dachte ich schon eigentlich haben wir es Aber die noch mal hat sie immer noch nichts zum Ausdruck gebracht.

00:30:31: einfach nur was nimmst du jetzt mit?

00:30:33: Und was bedeutet das für dich?

00:30:35: Dann nochmal und dann irgendwann merkte sie es ist total klar und in dem Moment wirklich ging dieser Prozess ging ja über ne Stunde.

00:30:44: In dem Moment kommt das Pferd von hinten, stellt sich zu ihr.

00:30:49: Es ist wirklich von hinten in den Rücken kopftief und war einfach nur ich bin da.

00:30:53: Ey, das finde ich ja so faszinierend!

00:30:56: Genau, warum tun Sie das?

00:30:58: Weil in dem Moment alles klar war, weil sich in diesem Moment alles aufgelöst hat, weil in dem moment totales Wohlbefinden dabei war.

00:31:04: Übrigens war die Leitstute, die gekommen ist... Also wann lässt sich eine Leitstudie führen?

00:31:09: Wann sagt eine Leidstudie?

00:31:10: Ich schließe mich an Das ist bei dieser totalen Klarheit, Sicherheit wohlbefinden.

00:31:17: Ich finde es faszinierend.

00:31:18: Genau und ihr sind die Tränen gekommen in dem Moment.

00:31:21: also das war schon einfach magisch.

00:31:23: Ja

00:31:23: eben, ich meine das ist ja so ein Moment den kannst du nicht... Er beizwingen oder irgendwie vorher absprechen mit dem Pferd.

00:31:31: Also kannst du nicht sagen, in dem Moment wo die jetzt an den Punkt kommen kommst du mal bitte und stellst dich hinten an.

00:31:37: Das finde ich dieses magische Auen auch so dieses... Ich kann dir gar nicht sagen was das ist ein Wunder für mich ja?

00:31:42: Was da passiert auch

00:31:43: Ja, für mich ist es wirklich dieses ja sie spürens und das ist einfach wenn wir ehrlich mit uns sind.

00:31:49: Und wir wählen dieses totale Wohlbefinden und unsere Sicherheit kommen.

00:31:52: Das ist einfach das was Sie feiern!

00:31:54: Das ist übrigens auch das was unsere Kinder feiern.

00:31:56: Also wenn nicht diese tausend Fragen im Kopf sind und wir irgendwie doch ständig abgelenkt sind.

00:32:01: Sondern wenn's einfach klar ist und wir einfach da sind.

00:32:04: Es war magisch und sie hat auch gesagt was macht das jetzt?

00:32:07: Sagt sich das bestärkt natürlich nochmal.

00:32:09: also die Entscheidung kam von ihr ganz alleine auch in der Gesellschaft zu gehen.

00:32:14: Wenn wir unseren Weg gehen, wenn wir unsere Entscheidungen treffen dann finden wir auch die Menschen, die genau dahinter stehen, die uns stützen und uns begleiten und wo wir uns einfach aufgehoben fühlen.

00:32:23: Und das ist ja auch so ein Raum den wir schaffen, einfach zu sagen ihr dürft sein wie ihr seid, ihr seid richtig wie ihr seidt und ihr trefft eure Entscheidung geht euren Weg.

00:32:32: und ich sage da es immer alles möglich solange es nicht zulasten anderer geht

00:32:36: absolut klar.

00:32:37: und

00:32:37: sonst

00:32:40: Wie gesagt, das war jetzt in dem Fall mir genau.

00:32:43: Das war jetzt mal ein Kind, es war die Mama, die sich da oder mit dem Thema gestruggelt hat.

00:32:50: Deswegen auch die Frage jetzt an dich wer kann zu dir kommen?

00:32:53: Was sind häufig Themen eigentlich?

00:32:54: jeder, oder?

00:32:55: Genau.

00:32:56: Also wir sagen ja der Fokus liegt einfach auf die Begleitung von den Familien.

00:33:00: aber ich sage auch immer gerade das so mehr wieder eigentlich erzählen was wir machen wie sehr wir Zugehörigkeit schaffen wie sehr wer einfach dieses Gefühl vom Angenommen sein und sich verstanden fühlen aufbauen gibt genauso ganz viele einfach erwachsene Menschen die sich ebenso fegen.

00:33:17: Einen Thema privat oder beruflich vielleicht?

00:33:20: Einmal dieses Thema in besonderer Lebenssituation, das heißt ich stehe gerade davor muss irgendeine Entscheidung treffen.

00:33:26: es ist irgendwas in meinem Umfeld passiert wo ich merke dass bewegt mich doch mehr.

00:33:30: Ich werde mir meine eigenen Herausforderungen bewusst wo ich denke oh das dragele ich immer wieder und ich sage immer man kann ja lang alleine gehen oder im Freundeskreis oder wie auch immer und solange man immer noch Ideen hat was mal verändern kann ist das so eins.

00:33:43: ich sage spätestens wenn man merkt man dreht sich im kreis oder man steht still und ist unzufreden.

00:33:48: Spätestens dann sollte man schauen, von wem möchte man sich begleiten lassen?

00:33:52: Genau!

00:33:52: Und da gibt es natürlich auch Themen.

00:33:54: die möchten wir einfach nicht im Freundes- und Bekanntenkreis klären sondern uns froh wenn's einfach einen professionellen Ort eine fachliche Distanz gibt und das ist auch schön.

00:34:02: Oder sind wir mal ehrlich, es gibt auch die Fälle wo Menschen gesagt wird, das ist halt jetzt so oder die dann keinen Ausweg mehr finden oder vielleicht auch niemanden wo sie geeignet finden?

00:34:11: Auch dass es ja eine Möglichkeit einfach mal darüber nachzudenken.

00:34:14: genau ich hol mir da Hilfe quasi von der Seite.

00:34:16: Ich glaube das ist das was uns besonders macht weil wir nicht in Schublaten stecken weil wir keine allgemein geltenden Lösungen anbieten sondern weil wir einfach ganz individuell hinschauen und ein großes Verständnis um ganz viel Empathie mitbringen sowohl von menschlich Also auf tierischer Seite.

00:34:31: Ja,

00:34:31: ja und das finde ich gut.

00:34:32: Danke für dich scheilvoller.

00:34:33: ganz individuell hingucken tut er auch für eure Tiere oder bei euren Tieren.

00:34:37: du hast jetzt vorhin schon die Trails angesprochen auf denen sich an die Pferde dann auch bewegen dürfen.

00:34:41: also keine klassische Koppel in dem Sinne sondern wirklich es weiß ich von dir ihr legt Wert darauf auf eine besonders artgerechte Tierhaltung.

00:34:49: Jetzt könnte man sagen ja gut was soll jetzt das heißen kannst du uns da mal mitnehmen?

00:34:52: also was ist euch da wichtig?

00:34:54: Was versteht man vielleicht unter dieser besonders art gerechten Tierhaltungen?

00:34:58: Also heißt, also genau geht auf jeden Fall weit über die Mindeststandards hinaus.

00:35:02: Weil ich sage immer das was erlaubt ist in meinen Augen wirklich ein Mindest-Standard und nicht mal der wird überall erfüllt.

00:35:08: Leider.

00:35:08: Echt traurig aber wahr?

00:35:10: Nee wir sagen immer... Also sie sollen selbst bestimmt leben können wenn es den gutgeht dann ist es genauso wie bei uns.

00:35:17: Dann kann man sich aus gegenüber einlassen.

00:35:18: Die Pferde oder die Tiere sind uns so viel während Wenn Sie ehrlich echt authentisch sind Und einfach im Moment sind wenn sie Schmerzen haben, wenn irgendwelche Grundbedürfnisse nicht gestillt sind.

00:35:30: Weil eine Herde so unruhig ist, dass Sie nicht schlafen können oder nicht genug und ich meine Pferdeschlafen zu richtig eh nur ungefähr sieben Minuten am Tag.

00:35:39: Ansonsten wird gerut und gefressen.

00:35:42: Und gefressend wird ganz viel und eigentlich dauerhaft.

00:35:45: Das Pferden artgerecht zu ermöglichen also genug Bewegungsanreize zu haben damit sie genau diesem Grund bedürfnis auch nachkommen können Box oder in irgendeinem zu kleinen Offenstall versauern und einfach nur fett und fetter werden, dann ist nämlich mit den vierundzwanzig Stunden heuer niemanden geholfen.

00:36:02: Aber eigentlich ist es total adgerecht die von einer Futterstelle zur nächsten gehen oder wie in der Wildbahn ja wirklich ist das mal Schritt für Schritt laufen und fressen.

00:36:11: Genau,

00:36:12: das schaffen wir nur im Sommer natürlich.

00:36:14: Auch auf großen Weiden einfach.

00:36:17: Da sagen immer, wir haben so eine Riesenweide, eins Komma sechs Hektar.

00:36:20: Das sind unsere große Freiheit weil die Pferde wenn wir sie darauf lassen tun als hätten wir sie monatelang eingesperrt.

00:36:27: Nein, die haben Tuellen und die Wege sind breit genug.

00:36:29: es gibt Rennstrecken Es gibt alles.

00:36:31: Die können im Kreis springen, die können gerade ausrennen aber wenn die auf diese Weide kommen dann ja große Freiheit mit Buckeln, Springen, Pupsen.

00:36:41: Alles was dazu gehört an Freude!

00:36:43: Das war

00:36:43: super zu machen wenn die wahre Lebensfreude raus muss.

00:36:46: Aber

00:36:46: wie schön doch auch, also zu sehen dass sie sich wirklich wohl fühlen das ist ja auch das was wir ja auch am Herzen liegen oder euch in dem.

00:36:51: Genau und dann sind Sie einfach da und haben Lust.

00:36:54: ich finde so ein wichtiger Parameter ist ich habe mich vorher auch noch mehr an irgendwie Zahlen orientiert irgendwie versucht es in Regeln zu packen.

00:37:03: wie viel darf und zärt arbeiten?

00:37:05: wann darfes arbeiten?

00:37:06: wie muss ich das machen?

00:37:08: Bei uns haben die Klienten oder die Familien auch keine festen Pferde mehr.

00:37:11: Auch das machen wir ganz situativ, aber wenn sich ein Kind oder Erwachsener oder wer immer dieses Pferd aussucht und das Pferdd geht kann das ganz viele Gründe haben.

00:37:22: Ganz oft liegt es einfach daran dass nur irgendwelche Spannungen mitkommen oder fragen oder was auch immer und sollte das Pfett tatsächlich keine Lust haben und deswegen gehen.

00:37:29: Was ich aber übrigens noch nie so erlebt habe sondern meistens kamen andere Stimmungen mit Ja, spätestens dann müsste ich hingucken.

00:37:36: Warum haben die jetzt keine Lust?

00:37:38: Wir erleben aber das Gegenteil.

00:37:39: Klienten kommen und die Pferde wenden sich vom Heu ab und gehen die Menschen begrüßen.

00:37:44: Und wie geil ist das Gefühl wenn man durch das Tor kommt und die pferde kommt von alleine?

00:37:48: Absolut!

00:37:48: Weil

00:37:49: sie einfach dabei sein wollen weil sie es lieben.

00:37:52: Das ist ja eher klar.

00:37:55: Genau so wünschen wir uns das auch und ich sage immer, ich kann ja mal.

00:37:58: Wir gehen dann auch arbeiten weil wir gerade einen Schnupfen haben oder im Rücken zieht es oder keine Ahnung.

00:38:02: Das kann ich für mich entscheiden.

00:38:04: Das finde ich für ein Pferd vielleicht auch mal einen Tag machen oder einen Moment wo ich sag jetzt wer ist irgendwie nötig kommen wir gucken hin wenn ich eine Ahnung habe wo ich das einschätzen kann.

00:38:15: Wenn ich das aber nicht weiß und wenn ich nicht ganz sicher bin, dass es nicht schädlich ist, möchte ich diese Entscheidung nicht fürs Pferd treffen.

00:38:21: Sondern das Pferdd darf sie für sich treffen?

00:38:23: Ja ja, ganz klar!

00:38:24: Was würdest du sagen, ist so für dich das Schönste in deiner alltäglichen Arbeit?

00:38:28: Sind's dann die Ergebnisse oder ist es das Miteinander auch mit den Tieren?

00:38:32: Beides natürlich, leider kommt es miteinander mit den Tieren manchmal im Arbeitspensum tatsächlich zu kurz.

00:38:37: Also so diese wirklich eins-zu-einszeiten mit uns.

00:38:41: Natürlich ist unsere Beziehung zu den Tiern die absolute Basis.

00:38:44: wir müssen wissen wie sie drauf sind.

00:38:45: Wir müssen wissen was ist gerade los in der Herde?

00:38:49: Unsere Beziehungen das Fundament gibt die Sicherheit in diesem Setting.

00:38:52: das spüren wir auch ganz klar.

00:38:54: aber das was uns immer wieder antreibt ist einfach diese Wirkung zu erleben diesen Nachhaltigkeit.

00:39:01: Ach, es kommt immer wieder vor.

00:39:02: Gerade letzte Woche war ne ... Nee, ist auch schon länger her drei Wochen oder so kam die Mama und sagte Lina ich brauch dich einfach.

00:39:09: Ich sag warum?

00:39:10: Ja bei dir hab' ich einfach das Gefühl, ich bin richtig!

00:39:13: Ich darf sein und meine Fragen auch und ich bekomme nicht irgendwelche Ratschläge, die man niemandem helfen sondern du schaust echt hin was ist bei mir los und was brauche ich?

00:39:22: Und du begleitest mich darin dass ich meinen Weg mit den Kindern finde.

00:39:25: Wie schön

00:39:26: Genau, und das sind so.

00:39:27: Da geht man aus Herz auf und hört groß.

00:39:30: Und ich denke mir genau das wünsche ich mir!

00:39:32: Weil meine Wege sind auch nicht die Wege aller.

00:39:35: Klar absolut.

00:39:35: Definitiv nicht.

00:39:36: Und das zu erkennen und da einfach offen zu bleiben.

00:39:39: Ja

00:39:39: du hast jetzt schon das Arbeitspensum angesprochen.

00:39:41: Wie sieht denn so ein typischer Tag bei dir aus?

00:39:44: Also es geht nicht nur darum mit dem Pferd zu schmießen oder was?

00:39:48: Doch, ich sage aber immer also meine Handschuhe haben wir sagen mal meine Berufskrankheit.

00:39:52: alle meine... Ich trage gerne so dünne Merino-Handschuhe eigentlich im Hintergrund.

00:39:55: Wir sind aber alle kaputt gekrauelt!

00:39:58: Das ist dann schon ein bisschen das Berufsrisiko, Sie halten auch nicht... Also meine Handschuhe sind löchrig weil ja wir kraulen, wir sind in dem Kontakt mal mehr, mal weniger.

00:40:06: Das lieb ich schon sehr.

00:40:07: Es erdet mich, erhöht meine Konzentrationsfähigkeit auch.

00:40:13: Aber ja, wie sieht so ein Tag aus.

00:40:14: Wie gesagt mittlerweile Gott sei Dank unterstützt von vielen ehrenamtlichen Helfern was man manchmal meine Büro morgende länger und entspannter werden lässt als doch schnell wieder raus.

00:40:26: Tiere versorgen hier nochmals weil ich dann weiß jetzt kommt irgendwie eine Praktikantin die macht es schon wir starten danach direkt mit dem Klienten Und da habe ich mich aber auch lang schwer getan das überhaupt abzugeben weil ich sehr eigentlich liebe.

00:40:37: Also und das ist so die schöne Windsituation.

00:40:40: Wenn ich die Zeit habe, ist es ein totaler Genuss und tatsächlich mir fast egal bei welchem Wetter weil jedes Wetter hat seine eigene Magie.

00:40:49: Und ich weiß nicht, dann sieht man irgendwelche badischen Riesenregenwürmer oder die Fliegenpilze leuchten einem Nebel entgegen.

00:40:55: Oder keine Ahnung, es kommen irgendwelchen Nebelschwarten aus dem Wald runter... Also du hörst schon?

00:41:00: Ich kann das alles genießen!

00:41:01: Das Vogel zwitschert und das Bach rauscht.

00:41:04: Wir sind da halt auch ein bisschen im Paradies.

00:41:06: Ja, ich sitz jetzt mitten im Schwarzwald durch deine ganzen Bilder, die du erzeugt hast.

00:41:11: Sehr schön.

00:41:12: Ja ja, schön.

00:41:13: Es ist schon Alltag da natürlich, klar für dich auch aber das ist ja auch die Mischung

00:41:17: da.

00:41:18: Und hier versorgen ich sage immer, das ist voller Genuss wenn man nicht muss.

00:41:22: Wenn man nicht... ...vierundzwanzig sieben muss.

00:41:26: Sondern dass abgeben kann.

00:41:27: und wie gesagt da bin ich sehr froh über die Unterstützer, die wir haben, dass ich einfach auch mal Tage habe wo ich sage.

00:41:33: Ich nicht!

00:41:33: Ja, ja klar.

00:41:34: Du kannst noch mal krank sein!

00:41:35: Das ist auch mal ein Thema... Was ist das?

00:41:39: Genau

00:41:40: bin ich Gott sei Dank nicht so viel und will ich auch nicht sein und irgendwie komme ich damit ganz gut durch.

00:41:46: Wie viele Helferlein habt ihr?

00:41:48: was kann man das

00:41:50: sagen?

00:41:50: Ich habe es immer nicht gezählt.

00:41:52: Ah doch, das macht schon einige Dinge.

00:41:54: Nein, wechselt einfach auch.

00:41:55: also wir haben allein in der Tierversorgung vier, fünf feste Helfer, die völlig unabhängig von Praktikas etc.

00:42:03: schon langfristig dabei sind.

00:42:05: und dann haben wir eben regelmäßig Fachkräfte, die die Weiterbildung zur Fachkraft hier gestützte Intervention oder Reiterapie oder was auch immer machen.

00:42:13: Die kommen eben oft über also nicht vierzig bis achtzig Stunden.

00:42:17: und dann sage ich immer schon das, was für uns einfach wichtig ist Ich stecke mehr Zeit rein, weil die Reflektionen... ...die Vorbereitung dauert einfach viel länger mit Praktikanten.

00:42:27: Weil ich ja auch möchte, dass sie was mitnehmen und verstehen warum ich tue, was ich tuche.

00:42:31: Und gegen Zug helfen Sie uns meistens vor allem bei der Versorgung.

00:42:35: Jetzt schaue ich einfach, dass wir das noch ein bisschen weiter aufteilen.

00:42:38: Weil es gibt noch so viel Mehrarbeit am Hof und

00:42:42: wird gesagt

00:42:42: nach so einer Woche.

00:42:43: Also durchschnittlich sind das tatsächlich einfach fünfzig Stunden die Woche.

00:42:48: Es sind aber häufig mal achtzig.

00:42:51: Also das schwankt und ich merke, dass es mich manchmal mehr am Kopf belastet als körperlich.

00:42:57: Es gibt Wochen, achtzehn Stunden.

00:42:58: die schaffe ich super wenn's dann eine ist und nicht drei hintereinander.

00:43:02: Und andere merke ich, da sind mir die dreißig zuviel.

00:43:05: Da habe ich einfach angenommen, dass in Wellen sein darf, es gibt Dinge die müssen laufen und dann gibt es Dinge wie weitere Konzepte entwickeln was voran bringen sich für eine Anerkennung einsetzen etc.. Das darf dann warten in den Wochen.

00:43:19: Mit dieser Gelassenheit und diesen Höhen und Schiefen schaffe ich das mittlerweile ganz gut, das Pensum zu wuppen!

00:43:26: Und er ist halt mein Lieben.

00:43:28: also tatsächlich...

00:43:29: Das finde ich schön und das merkt man aber auch.

00:43:31: Du lebst es vollkommen, das ist nicht nur dein Beruf, sondern das ist ja wirklich ... Wie gesagt, das nimmst du auch mit dem Schlaf her wahrscheinlich im schlimmsten Fall.

00:43:40: Vor allem wenn noch Tiere krank sind, weil nachts raus kann.

00:43:42: Genau!

00:43:43: Das darf

00:43:43: man ja auch nicht vergessen.

00:43:44: Dann

00:43:44: fühlt sich's doch an als hätte man noch mal ein Säugling daheim.

00:43:47: Ja

00:43:47: absolut.

00:43:49: Auch das geht.

00:43:51: Lina, ich habe ja im Intro schon so bisschen angedeutet dass auch oft Familien die zu euch kommen eher vielleicht im Alltag sogar Ausgrenzung erfahren.

00:43:59: nach dem Motto, naja der ist nicht wie wir oder der gehört nicht hierhin oder wie auch immer.

00:44:03: Der nervt, er stört was auch immer.

00:44:04: ja also wenig Verständnis oft auch im Alltag.

00:44:07: Was braucht es aus deiner Sicht?

00:44:09: Oder was muss ich da ändern?

00:44:12: Hinschauen, annehmen.

00:44:14: Also einfach einmal fragen warum so ganz offen.

00:44:18: Für mich hat das Verhalten eines anderen immer einen Grund und zwar einen guten Grund und die Frage ist nur tut er gut und tut er allen gut oder nicht?

00:44:28: Und da dann hinzufühlen und zu gucken, was braucht es?

00:44:31: Was ist der Auslöser und versteckt eigentlich dahinter.

00:44:34: Welches Bedürfnis das ist oder was hält einen ab?

00:44:38: Das sind auch ganz typische Fragen in meiner Arbeit.

00:44:43: Es ist so vielfältig wie die Menschen sind.

00:44:46: Ich finde das so schwer zusammenzufassen.

00:44:49: Das ist ja bei Mobbing oft nicht greifbar.

00:44:53: ... der zur falschen Zeit am falschen Ort war.

00:44:58: Also, ne?

00:45:00: Pechvogel in dem See kann der selber überhaupt nichts dafür?

00:45:04: Nee absolut!

00:45:04: Das ist ja ganz klar... Leider konnte sich auch Mobbing-Erfahrungen meiner Jugend heute rückblickend sagen muss also völliger Quatsch und du bist ja nicht der Auslöser von diesem Punkt.

00:45:15: Es ist ja irgendwas was beim anderen stattfindet selbstwert was auch immer.

00:45:19: warum das dann so?

00:45:21: Und auch

00:45:22: die Hilflosigkeit, die Eltern spüren, die zum Teil aber auch pädagogische Fachkräfte spülen.

00:45:27: Auch das ist ja die Verantwortung der Erwachsenen und nicht der Kinder damit umzugehen.

00:45:30: Ja.

00:45:31: Und einfach auch diese Vielfalt anzugucken, nicht totzuschweigen, es auszusprechen – ja wir sind anders und wir sind alle anders!

00:45:39: Und diese Erkenntnis einfach mitzunehmen und da offen mit umzugehen, das finde ich extrem wichtig.

00:45:44: Absolut!

00:45:44: Das hilft schon immer.

00:45:46: oder auch diese Sorge ja wollen wir eine Diagnostik machen?

00:45:48: Wollen wir keine?

00:45:49: Es kann sich jede Familie selber überlegen.

00:45:51: Ja Ich sehe Vor- und Nachteile aber grundsätzlich sehe es einfach als Vorteil wenn man's ausspricht Wenn man nicht drum herum redet und nicht so tut als wär nichts Weil sie spüren sowieso.

00:46:02: Ja klar natürlich Selbst wenn es nur und selbst.

00:46:04: also eben das haben wir ganz oft dass irgendwie ein komisches Verhalten eben eher versucht ignoriert zu werden und es dann zu sagen, wundert mich jetzt aber irgendwie oder also kann ja auch ganz wertschätzend sein.

00:46:17: Aber ich glaube wenn wir da total offen mit umgehen Weil diese Zurückhaltung merken Sie auch alle?

00:46:22: Absolut.

00:46:23: Und was ich auch wichtig finde, aber das ist ja eh dein Ansatz.

00:46:25: Du sagst ja auch, es mir Hilfe ist, was hilft.

00:46:29: Von dem her bin ich ein sehr wichtiger Satz, weil auch da krieg' ich oft einen Stempel und dann hat das Kind halt ADHS, dann kriegt's die Tabletten und gut is'.

00:46:36: Dein Ansatz ist ja wirklich da erstmal so schön mit offenem Herzen hinzugehen zu gucken, hey, was ist da wirklich, woher kommt's und eben nicht gleich den Stempeln in der Form aufzudrücken.

00:46:46: Das geht mir auch oft in der Gesellschaft verloren.

00:46:50: da ein wichtiger... Begleitung oder Unterstützung sein auf diesem Weg.

00:46:54: Und für die einen ja und für die anderen nicht, das ist total in Ordnung.

00:46:57: Ja.

00:46:57: Und auch da eher offen und individuell hinzuschauen und nicht einfach ein Stempel drauf zu setzen.

00:47:02: Es ist immer falsch, es ist immer richtig – das finde ich extrem wichtig!

00:47:05: Weil diese Vorurteile einfach wahnsinnig blockieren und abhalten und auch Chancen verwehren.

00:47:10: Genau also sie verengen ja den Blick und jetzt mal eine Pferdesprache auszudrücken.

00:47:15: Wirklich wo ich dann nochmal nach links und rechts gucken könnte und mach's gar nicht.

00:47:18: Und das habe ich eben gedacht, dass was wir sagen Hilfe was hilft, das gilt im Umgang mit den Familien und den Kindern genauso wie im Umgang mit den Tieren.

00:47:26: Also letztlich müssen sie es verstehen, es muss nachvollziehbar werden.

00:47:30: Das kann bei jedem Pferd, bei jedem Mensch so unterschiedlich sein.

00:47:33: Natürlich!

00:47:34: Ja ja... Würde ich doch mal in deinem Alltag reinblicken?

00:47:36: Du hast mir schon im Vorgespräch ein bisschen angedeutet, dass du auch das Unternehmerische erst einmal lernen musstest.

00:47:42: Also klar, ich glaube es geht uns allen so.

00:47:45: Jeder der sich selbstständig macht denkt am Anfang, kein Problem.

00:47:48: Bis man dann nach einer gewissen Zeit merkt, das habe ich mir doch ein bisschen anders vorgestellt.

00:47:53: Vielleicht gehen wir noch da doch mal rein.

00:47:55: Was hast du da lernen müssen?

00:47:56: oder was war die größte Herausforderung?

00:47:57: Der

00:47:58: muss sich gerade erst nur so ein bisschen... Anekdote bei uns loswerden.

00:48:00: Also ich wollte nie eine Stute, mein erstes fährt das eine Stutel.

00:48:03: Ich wollte nie selbstständig sein und ich wollte ihn auskaufen.

00:48:10: Manchmal ist es auch voll gut über den eigenen Teller anzugucken.

00:48:12: Deshalb habe ich definitiv getan weil es mich sonst aufgehalten hätte auf meinem Weg und ich beruhe es überhaupt gar nicht jeden dieser verrückten Schritte nicht.

00:48:21: Ich hab da ganz viel Mut gefunden und hoffnung, dass das funktioniert.

00:48:25: Und ja zum Unternehmertum.

00:48:27: wie gesagt ich dachte so die Bankhauffrau war vielleicht schon mal ein ganz gutes Fundament wenn gedacht ist vernünftig.

00:48:33: irgendwas hat mir der immer von Ja es hat mehr ein bisschen wirtschaftliche Denkweise mitgegeben was im sozialpädagogischen Bereich nicht so verkehrt.

00:48:43: aber Lust habe ich nicht drauf und ich ignoriere es geflissentlich.

00:48:47: Also, ich stehe einfach da und weiß in der Masse müssten unsere Angebote alle fünfzig bis sechzig Euro teurer sein.

00:48:55: die Stunde weil ich wenn ich meine Kosten wirklich gegenrechne immer darauf zahle.

00:49:00: Ja?

00:49:00: Und das weiß ich!

00:49:01: Dann rechn' ich's mir wieder schön und dann denke ich mich ja, aber die anderen brauchen sehr gerade viel dringender als sich.

00:49:07: Genau.

00:49:08: Und jetzt gerade im Moment noch mal krankes Pferd, dann kommen Kosten und gehen bei uns das Auto kaputt.

00:49:13: Also manchmal kommen ja so die Sachen on top, die gerade keiner

00:49:16: braucht.

00:49:18: Es geht dann auch irgendwie weiter.

00:49:19: aber da stelle ich zum Beispiel fest Ja es tut mir jetzt manchmal schon weh dass wir so viel arbeiten, dass wir zu viel bewirken, dass wird so viel geben und dann trotzdem immer wieder Werken.

00:49:27: bei uns hängt ständig finanziell und ich mir irgendwie denke okay ich könnte einfach drei Tage im Waldkindergarten arbeiten gehen und ich würde wesentlich mehr verdienen hätte aber keine fünfzehn Stunden.

00:49:37: Ich will es aber trotzdem nicht, weil ich gerade mehr bewirke und weil ich mir einfach mein Traumberuf aufgebaut habe.

00:49:44: Also werde ich fest weiter daran glauben, dass ich auch wirtschaftlich, beruflich unternehmerisch da den Weg finde – die GGGBH-Einweg.

00:49:53: Gerade bin ich dabei ein Netzwerk aufzubauen, das ist einfach mitstützt.

00:49:59: Es gibt ja auch lauter Gründer... Ja, die habe ich alle verpasst.

00:50:06: Weil dafür hätte ich mich ja eher damit beschäftigen müssen, da hätte ich die durchaus auch in Anspruch nehmen können.

00:50:11: aber da war dann zu spät.

00:50:12: also eben wir haben uns das Basis komplett privat aufgebaut und kommen wirklich nicht aus Verhältnissen wo das Geld einfach da war sondern meine Mama auch allein erziehend und immer gucken musste.

00:50:23: und mittlerweile stelle ich fest ist doppeln sich irgendwie so die Sprüche und Sorgen.

00:50:30: Ich lieb's einfach.

00:50:31: Also es gibt keinen Plan B, sag ich immer.

00:50:32: Es wird funktionieren und ich meinte jetzt so wie die Social Interpreneur Akademie keine Ahnung also die ja einfach in diesen Gründungswesen unterstützen die einfach den unternehmerischen Blick reinfinden.

00:50:44: und genau da haben wir angefangen zweiter zu bilden.

00:50:47: dann haben wir auch sehr nette Menschen kennengelernt, die das jetzt einfach mit begleiten und unterstützen.

00:50:52: Und noch mal einen anderen Punkt.

00:50:54: Ja man darf ja nicht vergessen Lina du wirst mir wahrscheinlich jetzt recht geben wenn ich mich auf die Suche mache nach was kann ich an Förderer geldern oder zuschüssen etc.

00:51:03: da begegnet einem zumindest im Dschungel Deutschland sehr viel Bürokratie.

00:51:07: Das kommt dann auch noch zu eurer täglichen Arbeit on top also was ja auch nochmal ich sage es mal ein Kraftakt.

00:51:13: zusätzlich ist zu gucken wo muss ich mich hinwenden wer kann mir helfen?

00:51:16: Was wollen alle?

00:51:17: von mir geht vielleicht monatelang niemand.

00:51:20: Da muss ich da wieder nachfassen, dann fehlt wieder irgendwas und so.

00:51:23: Also das macht ja auch noch was zusätzlich mit allen.

00:51:25: Voll und für die Unternehmensgründung oder privat haben wir das noch nie in Anspruch genommen.

00:51:29: wo wir uns jetzt einfach viel mit beschäftigen ist.

00:51:31: Wo können wir Fördermittel beantragen eben um diese Arbeit weiter langfristig tragen zu können?

00:51:37: Um vermehrend zu unterstützen sie es einfach gerade noch dringender brauchen als wir?

00:51:42: Das ist schon, genau.

00:51:43: Oder gerade wir hatten ja auch den Winterbasar grad am Samstag zugunsten einer Kita in Neustadt die einfach auch mit sehr viel Vielfalt, mit sehr vielen Behinderungen, achtzehn Sprachen Förderbedarf Großfamilien alleinerziehen denn also da kommt ein großes Putpuri an Herausforderung zusammen nur bei den Vorschulkindern wohlgemerkt und da wollen wir gerne ein gemeinsames Projekt ermöglichen um die einfach bestmöglichst auf diesen Übergang in die Schule vorzubereiten viele Förderanträge gestellt, die bislang leider alle abgelehnt wurden.

00:52:15: Manchmal auch für uns aus nicht ganz so nachverziehbaren Gründen wie zum Beispiel es ist ein inklusives Projekt.

00:52:20: aber wenn man genauer hinschaut braucht jedes Kind einen Förderbedarf entweder finanzielle Art oder aufgrund von Behinderung.

00:52:26: und ich gedacht habe naja das ist nicht inklusiv.

00:52:29: also da sollte man zumindest irgendeinen Anteil von Kindern ohne Förder bedarf ermöglichen.

00:52:35: Also da merken wir dann geht da manchmal sowas Verständnis auseinander Wir sind da noch dran.

00:52:42: dass sich da ein Geldgeber finden, damit das einfach laufen kann.

00:52:46: Weil wir auch merken also die Fachkräfte in den Kitas beschäftigt es ja ungemein.

00:52:51: Die merken das, sie sehen es ist der Bedarf und es fehlt einfach ständig an Mitteln.

00:52:54: Und es fehlt auch da in den Ressourcen das so individuell abzuholen wie die Kinder das bräuchten.

00:53:00: Das wäre einfach genial wenn die halt einen Vormontag die Woche eigentlich war geplant ab Februar.

00:53:05: Das werden wir jetzt nicht schaffen bis dann September zu uns kommen Oder stimmt ja gar nicht, bis Juli.

00:53:13: Dann gibt es irgendwie Sommerferien damit die dann im September eingeschult werden und da ihre Erfahrungen machen.

00:53:19: Und selbst wie gesagt geht um Titi Senoistar das ist relativ ländlich und dennoch haben da viele keine Ahnung wo die Milch herkommt

00:53:28: oder noch nie eine Suche sehen.

00:53:30: Da einfach auch die Tiere zu erleben.

00:53:33: Und ihr arbeitet auch so, weil ich weiß mit Jugendämtern zusammen.

00:53:36: Also die Kooperation gibt es ja auch

00:53:38: schon?

00:53:38: Ja aber auch da ist es schwierig, das Landkreis abhängig, dass eine läuft im Einlandkreis besser und das andere im anderen.

00:53:44: Auch da sind wir einfach gerade dabei streben die Anerkennung als freier Träger der öffentlichen Jugendhilfe an Schlagen uns im Moment so mit den Beschlussfassungen und Paragrafen rum, wo ich mir denke okay da bin ich einfach nicht vom Fach.

00:53:57: Also wenn uns da jemanden tatkräftig unterstützen möchte immer wieder gerne.

00:54:03: Wobei jetzt gerade noch mal Motivation gefunden habe mich auch dem Paragraphen Junge zu widmen um den Antrag abzuschließen weil wir eigentlich sehr hoffen dass wir das irgendwie vielleicht im März April diese Anerkennung bekommen.

00:54:17: Um da einfach eine Einheitlichkeit reinzubringen.

00:54:21: Ja, einfach Perspektive auch nach außen dass wir eine professionelle Arbeit liefern.

00:54:25: Also ich finde an der Stelle kümmern das ja auch gerne mal platzieren weil ich weiß unter anderem kann man euch durch Spenden natürlich unterstützen ihr seid gemeinnützig.

00:54:32: also deswegen ggmbh und zwar kein jetzt stolperer beim G sondern es heißt wirklich so ggm bh und natürlich auch also herzlich gerne alle die hier einschalten nutzt auch gerne eure Kontakte oder euer Netzwerk wenn ihr jemand wisst der in diesem Bürokratieförder mittelschungel weiter helfen kann oder vielleicht auch irgendwie ne Idee hat was man nochmal machen könnte fände ich total cool.

00:54:51: Also meldet euch da, ihr könnt euch auch gern bei mir melden dann vermittel ich den Kontakt zu der Lina.

00:54:56: und wenn ihr natürlich sagt hey ich finde das genial!

00:54:58: Ich bin jetzt kein Fördermittel crackt, dann könnt ihr vielleicht auch wenn er Lust habt durch eine Spende eure Arbeit unterstützen.

00:55:04: als.

00:55:04: ich glaube bei beidem seid ihr offen.

00:55:06: genau

00:55:07: wir lieben es einfach wenn's glaub ich Menschen hören uns sich da irgendeiner Form sehen oder Ideen haben oder eindringen wollen.

00:55:13: also wie gesagt wir sind da wirklich offen.

00:55:15: wir leben so wenn Menschen mit uns ins Gespräch kommen und dann schaut man weiter.

00:55:20: Auch der Hof und das Leben, die Fachkräfte über uns dürfen weiterwachsen.

00:55:24: Und noch bunter werden.

00:55:26: Ich bin total gespannt, wohin es geht.

00:55:29: Genau, wer da alles irgendwie auch meinen Weg mitgeht?

00:55:34: Du hattest vorhin schon mal gefragt ... Von wem hab ich mich am meisten unterstützt gefühlt.

00:55:39: Da hab' ich gesagt, mein Mann und tatsächlich habe ich aber gemerkt die Mitarbeiterin jetzt auch mit mir erste Angestellte in der GGLMBH, dass die da auch einen sehr wichtigen Beitrag geleistet hat.

00:55:50: Die hat zwanzig, dreienzwanzig als Praktikantin angefangen war dann als ehrenamtliche Helferin dabei, war dann Mini-Jobberin ist jetzt angestellt und ich hab's so gemerkt ne es ist nicht nur meinen Wunsch.

00:56:01: Da gibt's noch mehr, die genauso den gleichen Einsatz liefern wollen.

00:56:04: Die genau so hinter dieser meiner Idee stehen und das macht Spaß und gibt Hoffnung.

00:56:10: Absoluten ist es das Schönste was einem passieren kann wenn man Menschen findet, die an die gleiche Idee glauben und sagen hey ich stehe dahinter und nicht unterstützt es einfach und eben deswegen also ich werde wirklich auch sowieso deine Kontaktdaten in den Show Notes verlinken zur Folge.

00:56:23: Das heißt wenn jetzt jemand sagt das klingt unglaublich toll entweder ich möchte unterstützen sei es finanziell oder auch in Persona sehr gerne meldet euch bei der Lina und dafür ist es ja auch da, das Format um eben Menschen zu zeigen mit besonderen Angeboten oder Geschichten.

00:56:37: Und deswegen würde ich es dir von Herzen gönnen wenn vielleicht auch der ein oder andere Adrian lädt Einhörer oder Hörerin sagt Da kenne ich mich aus oder da will ich zumindest unterstützen.

00:56:46: Wenn du neugierig bist auf Pferde, komm doch mal vorbei und begegne ihn in deinem eigenen

00:56:51: Tempo.

00:56:51: Und nicht mit Pony-Trauma von Kindheit!

00:56:53: Ja

00:56:54: genau!

00:56:54: Und wenn du erst mal nur zwei Stunden hinterm Zaun stehst und beobachtest ist das auch in Ordnung?

00:56:59: Ich muss dir sagen ich finde Pferden wirklich wunderschön und auch wundervoll.

00:57:03: eben man hat halt diesen Respekt davor oder ich in dem Fall weil sie halt so groß sind aber ich find den Pferd unglaublich also für mich ein sehr tolles Tier.

00:57:11: Also nehme mich gerne an auf jeden Fall liebe Lieder bevor ich mit ihr entweder ohne oder rusche, da muss natürlich auch jeder durch.

00:57:16: Dabei hat ja nicht eines – auch du!

00:57:18: Wenn ich das dann noch mal gerne abschließend von dir wisse oder was du jetzt jemandem mitgeben würdest zum Beispiel jemanden der sich für dieses Thema begeistert.

00:57:26: Was sollte die Person mitbringen um eine solche Arbeit zu leisten?

00:57:30: Oder vielleicht euch zu unterstützen?

00:57:32: ...

00:57:34: um so ein bisschen diese Arbeit sich selber aufzubauen, da vollzustarten habe ich nur gedacht.

00:57:38: Ganz wie lebensfreude Resilienz Optimismus, weil sonst hätte man schon dreihundertmal den Kopf in Sand gesteckt.

00:57:46: Ja und wenn man das irgendwie mit uns gehen will darf man irgendwie Vertrauen in Beziehung gehen... ...und ehrlich und authentisch würde uns umgehen.

00:57:56: Und dann findet es sich auch einen Weg.

00:57:58: Und wenn ich jetzt bei euch, sag' ich mal, unterstützen werde als erdenamtlicher Helfer muss sich wahrscheinlich gar nicht so viel mitbringen oder?

00:58:03: Außer halt die Offenheit und das Interesse.

00:58:05: Genau!

00:58:06: Die Interesse, Motivation eine bestimmte Zeit, eine Zufallessigkeit wäre wichtig.

00:58:10: Also gerade im Bereich Tierversorgung oder auch allem anderen also genau, wenn man zusammenarbeiten will ist es wichtig dass ich mich darauf verlassen kann.

00:58:17: Aber ich würde sagen, das ist die wichtigste Eigenschaft.

00:58:19: Schön Sehr schön.

00:58:21: Jetzt guck mal, was die wichtigste Eigenschaften deinem Alltag noch so ist!

00:58:25: Ich gehe mit dir mal in Entweder-Oder hier und zwar habe ich natürlich einmal etwas, was deinen Beruf oder dein Herzensprojekt betrifft.

00:58:31: aber es wird dann auch nochmal ein bisschen rund um dein Lifestyle.

00:58:33: Guck mal wie die Lina so tickt.

00:58:35: Ich bleibe mal noch bei deinem alltäglichen wenn du wählen müsstest Hufschlag oder Handschlag?

00:58:42: Handschlag.

00:58:43: Ja das kann ich verstehen.

00:58:45: Okay nein machen wir mal etwas seriöser mit Plan oder Bauchgefühl

00:58:50: Bauchgefühl.

00:58:52: Mittlerweile ja!

00:58:53: Okay, da hast du einen guten Radar?

00:58:55: Ich habe ein Perfektionismus abgelehnt und das Bauch gefüge.

00:58:58: ich Lern zu feiern.

00:59:00: Das ist ziemlich cool wenn du es lernst.

00:59:02: Dann darf der Kopf einfach lernen mitzugehen.

00:59:06: Und nicht umgekehrt.

00:59:09: Hast du eigentlich vorhin erwähnt dass auch die Arbeit mit deinen Klienten genau so.

00:59:12: Das

00:59:13: Gefühl muss stimmen dann kann der Kopf dazu und dem Kopf muss man manchmal noch mehr Input liefern.

00:59:18: Okay.

00:59:19: Kuscheldecke oder Gummistiefel?

00:59:23: Ja, das sind Gummestiefeln!

00:59:24: Egal welches Wetter es gibt nur wasserfeste Wanderstiefel also Kuscheltecke.

00:59:29: Okay definitiv ja.

00:59:31: Was ist dann Gummiestiefel schlimm?

00:59:32: Wie

00:59:33: generell ich die anhabe bin ich genauso nass wie ohne.

00:59:36: Echt ist das so?

00:59:37: Ich dachte immer die schützen nice will ich da.

00:59:40: Also okay den Transfer habe ich uns entgeleistet.

00:59:44: Ja gut stimmt, der Abnungsattiebste geht natürlich nicht.

00:59:50: Wenn du wählen müsstest, Ina hat das gleich auch so vorhin geklappt.

00:59:54: Führen oder begleiten?

00:59:56: Begleiten!

00:59:57: Ah ja okay... Das Führen übernimmt dann wahrscheinlich die Person selbst.

01:00:00: Ja

01:00:01: man muss auf...ja natürlich habe ich die Übersicht und ich muss auch führen aber vielleicht muss ich in Teilen die Verantwortung übernehmen, aber es ist total wichtig dass ich sie zurückgebe.

01:00:14: Ja, das stimmt.

01:00:14: Genau auch wenn es zum Selbstschutz oder um eigene Kinder geht.

01:00:17: Oder auch wenn's im Eltern geht.

01:00:18: natürlich müssen Eltern auf Führung übernehmen aber ganz langfristig müssen sie vor allem begleiten weil Kinder in der Pubität lassen sich nicht führen.

01:00:24: Stimmt.

01:00:26: Das ist eine eigene Erfahrung.

01:00:29: Hochgefühl beim Gallop?

01:00:31: Oder tiefe Ruhe beim Striegeln?

01:00:33: Gallop.

01:00:34: Echt du bist dann doch...

01:00:35: Wenns für mich die Freizeit ist dann der Gallop Aber dass andere kinesisch in meiner Arbeit schon sehr ist.

01:00:43: Gut, dann gehen wir noch mal ein bisschen mehr in den Alltag.

01:00:46: Wenn du wählen müsstest, geh mal cool nachischreien... ...ist es da die Fespa-Platte?

01:00:50: oder vielleicht doch die Veggie Bowl?

01:00:53: Veggie bowl!

01:00:53: Ah

01:00:54: ja okay, weißt du wegen dem Schwarzwald dachte ich jetzt?

01:00:57: Also ich muss sagen zu der Bauzeit, das wäre keine Ahnung Ich mir immer ein paar Kilo mehr gewünscht hatte weil ich einfach dem Zaun in einer Erde nicht so viel entgegenbringen konnte.

01:01:07: und so.

01:01:09: Da war's tatsächlich Brezel, Schwarzwälder schinken und Bier.

01:01:12: Also da hat es nur Kalorien gebraucht.

01:01:16: Ja, aber ansonsten nehmen wir auch mal die Vechibolle.

01:01:19: Holzofen oder Wärmflasche?

01:01:21: Holzofene.

01:01:22: Das ist schon was Feines.

01:01:24: Kann

01:01:25: man vor allem reingucken und dann beruhigt das.

01:01:29: Ausritt- oder Waldbaden?

01:01:31: Ausritt im Wald!

01:01:33: Ausritt im Wald, also beides.

01:01:34: Genau!

01:01:36: Okay, lass ich als Beides gehen.

01:01:37: Du merkst

01:01:37: schon nicht... Finde da einfach immer parallel?

01:01:39: Ja finde ich gut.

01:01:42: Okay dann guck mal doch mal Klartext oder Zwischen den Zeilen.

01:01:47: Herrlich ehrlich ist unser Motto.

01:01:50: Schon irgendwie Klartekst.

01:01:52: Und manchmal darf man den aber ganz empathisch und liebevoll verpacken.

01:01:55: Ja, das stimmt!

01:01:56: Aber ich denke es bringt auch eure Arbeit mit sich.

01:01:58: Also zwischen den Zeilen hilft da wenig weiter?

01:02:01: Ja

01:02:01: natürlich müssen wir zwischen den zeilen manchmal lesen.

01:02:04: oder ist ja auch das was die Pferde mitbringen ums dann wieder offensichtlich klar zu formulieren dass da irgendwie noch etwas... Ich komme schon anfangen.

01:02:13: Das ist dann auch der Klartext in

01:02:17: den Zeil.

01:02:19: Am Ende vom Lied will ich von dir wissen bei entweder ober Kopf-oder Herz

01:02:22: Herz.

01:02:23: Ja,

01:02:23: ganz klar!

01:02:23: Es folgt dem Bauchgefühl.

01:02:24: Genau.

01:02:25: Okay.

01:02:26: Hey Lina dann darfst du jetzt natürlich auch wählen wie alle hier die bei mir zu Gast sind zwischen einer Kategorie nämlich wir reden über es gestern heute oder morgen.

01:02:34: ich weiß auch noch nicht was dich erwartet.

01:02:36: also viele Fragen kenne ich noch nicht.

01:02:37: deswegen du bestimmst dein Schicksal einfach selbst.

01:02:41: über was wollen wir sprechen?

01:02:42: Über's Gestern Heute Oder Morgen?

01:02:44: Spannend Siehst du, mein Impuls war gestern?

01:02:47: Da habe ich gedacht wie langweilig.

01:02:49: Das hatte ich ja schon!

01:02:50: Was morgen kommt weiß ich nicht.

01:02:51: Soll man in die Zukunft blicken?

01:02:53: Also mal gucken wir doch mal rein... Ich werde dir hier nicht voraussagen, wann oder wo du stirbst.

01:02:58: Aber

01:02:58: dann hätte

01:02:59: es der Kopf entschieden, ne?

01:03:00: Ja das stimmt.

01:03:00: Nur

01:03:01: um das nochmal kurz festzuhalten.

01:03:02: Es geht auch mal.

01:03:03: Sollen da Bauch eher entscheiden?

01:03:04: Okay.

01:03:06: Liebe Lina, darfst du dir deine Schicksal hier selber ziehen bei mir und zwar sprechen wir im Morgen.

01:03:13: jetzt bin ich gespannt über Was?

01:03:18: Wenn du müsstest, mit wem würdest du den Rest deines Lebens tauschen.

01:03:21: Oh wow!

01:03:25: Ich muss.

01:03:26: Also musst...

01:03:30: Mir gehen natürlich Tausend Tiere durch den Kopf.

01:03:37: Eigentlich habe ich erst gedacht, die hat so eine Katze, der ist halt so schön selbstbestimmt und so.

01:03:42: aber nee irgendwie will ich auch gefordert werden.

01:03:48: Ich hänge tatsächlich bei unseren Pferden.

01:03:52: Wir haben einen knappstruppe Araber-Mix, es fühlt sich im Schwarzwald einfach nicht wohl weil dem eigentlich viel zu kalt ist.

01:03:58: der braucht immer eine Decke.

01:04:00: mit der will ich nicht tauschen das schon gut ist wenn man den Lebensbedingungen angepasst ist.

01:04:06: aber ja zum Beispiel hier meinem ersten eigenem Pferd die hat auch schon sehr viel von mir oder ich von ihr oder wie auch immer.

01:04:12: wir haben uns das gut angleichen können.

01:04:17: Doch, die haben schon ziemlich geiles Leben.

01:04:18: Und die feiern's auch und können total viel selbstbestimmt sein.

01:04:22: Also du siehst schon ich will gar nicht so viel wechseln.

01:04:24: Die wird trotzdem für den Menschen da sein?

01:04:26: Ja klar!

01:04:27: Ich bin gern draußen Und wenn mir nachts und so warm genug ist, da bin ich mir bei ihr total sicher.

01:04:33: Weil die hat ein richtig schönes dickes Plüschfeld.

01:04:36: Dann kann ja auch draußen bleiben!

01:04:37: Also dann wird man sie wahrscheinlich werden.

01:04:39: Wenn du tauschen müsstest, das wird auf jeden Fall cool.

01:04:42: Ja Mensch, Rina, richtig, richtig cool.

01:04:44: Bevor wir natürlich hier bei AdriaNet einen ganz aufhören gibt es ja bei mir die Kategorie der Kettenfragen.

01:04:50: Das heißt, jeder Gast der bei mir war darf für den nächsten Gast eine Frage hinterlassen.

01:04:54: Demnach hast du natürlich auch jetzt eine Frage mitbekommen und zwar von dem lieben Johnny und Lara die bei mir zu Gast waren.

01:05:01: Die zwei machen jetzt übrigens eine Weltreise.

01:05:02: so viel zum Thema.

01:05:03: Hör auf dein Herz und auf dein Bauchgefühl.

01:05:05: das haben sie getan.

01:05:06: Sie haben ihre Wohnung gekündigt und gesagt So jetzt los geht's finde ich super mutig also voller Respekt!

01:05:11: Und die haben natürlich für dich ne Frage hinterlassen, die ich eigentlich auch ganz cool finde und ich bin gespannt wie du es beantwortest.

01:05:17: Also die Lacher und der Chanluka wollen von dir wissen, was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

01:05:23: Dass alle Kinder glücklich leben können.

01:05:25: Wow!

01:05:26: Cool

01:05:27: Ja

01:05:27: ich glaube da braucht es gar nicht mehr.

01:05:30: Ich hab noch überlegt ob ich Menschen sage weil ich wünsche zu allen aber ich glaub wenn wir bei den Kindern anfangen dann trägt sie's in die Welt.

01:05:37: Die Landschaft,

01:05:38: die Menschheit.

01:05:39: Absolut das ist der wichtigste Punkt und ich denke ja würde ich mir auch wünschen für alle Kinder dieser Welt dass ihr glücklich Leben

01:05:47: dürfen.

01:05:47: Ja.

01:05:48: Liebe Lina, jetzt darfst natürlich auch du noch eine Frage hinterlassen an meinen nächsten Gast.

01:05:52: ich werde dir natürlich nicht verraten wer.

01:05:54: das ist logischerweise vielleicht irgendetwas was du immer schon mal jemand fragen wolltest oder was du von der Person wissen willst nicht wissen wer es natürlich ist irgendwas was dir da brennt.

01:06:04: wenn du sagst dass würde ich gerne hinterlassen.

01:06:06: Ich habe gerade tatsächlich den Impuls gehabt, wenn ich da ein bisschen an unsere Arbeit anknüpfe.

01:06:10: Dann ist es diese Frage welches Bedürfnis hast du gerade?

01:06:13: Und vielleicht auch so welches unerfüllte Bedürftnis schwummert irgendwo was einfach mehr Raum bekommen darf als das gerade hat.

01:06:22: Cool, dann nehmen wir die doch mit würde ich sagen.

01:06:23: Ich bin mal gespannt was mein nächster Gast darauf antwortet.

01:06:26: Lina, ich möchte dir von Herzen Danke sagen!

01:06:28: Ich wünsche dir alles.

01:06:29: alles Gute für deinen Glücksbringer ja und ich werde dich auf jeden Fall besuchen kommen das steht fest.

01:06:35: Bin auch schon gespannt was die Pferde dazu zu mir sage oder nicht?

01:06:38: Mal gucken aber vielen vielen Dank für alles.

01:06:40: erstmal was du tust und was ihr tut.

01:06:42: es ist wirklich eine unfassbar, ich weiß auch anstrengende Arbeit aber auch mit so viel Herzblut wie ihr es lebt.

01:06:48: Ich wünsche euch ganz viele Menschen die euch weiterhin unterstützen und die euch vielleicht ja nicht nur finanziell sondern auch menschlich bereichern und deswegen danke dass du hier bei Adriane Lette einwasst.

01:06:57: wie gesagt für alle die einschalten deine Kontaktdaten packe ich alle in die Show Notes zur Webseite etc.

01:07:02: guckt da gern vorbei und wenn ihr Lina und Ihr Team unterstützen wollt egal welcher Form dann herzlich gerne!

01:07:08: Vielen Dank.

01:07:08: ich bin gespannt.

01:07:10: Danke, dass du hier warst.

01:07:11: Dir alles Gute und wir begegnen uns sicherlich an anderer Stelle.

01:07:13: noch mal!

01:07:14: Danke dir Lina, mach's gut!

01:07:15: Tschüss!

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