... Deutsche Kinderhospiz Dienste e.V., Podcasthon 2026-Special: über 100.000 Kinder & viel zu wenig Sichtbarkeit
Shownotes
Willkommen zu einer Folge, die mir persönlich sehr am Herzen liegt, weil sie im Rahmen des Podcasthon 2026 entsteht und ich diese Bühne ganz bewusst nutzen wollte, um ein Thema sichtbarer zu machen, das viel zu oft weggeräumt wird. Denn in Deutschland leben über 100.000 Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen – eine Zahl, die mich selbst erschreckt hat – und trotzdem wird nur ein kleiner Teil der Familien tatsächlich durch Kinderhospizdienste begleitet.
Mit meinen beiden Gästen Michael Cremann (Fundraising Manager) und Katrin Becker-Oligmüller (Leitung Fundraising Development, mit eigener intensiver Ehrenamts-Erfahrung), Deutsche Kinderhospiz Dienste e.V., räumen wir erstmal mit dem größten Missverständnis auf: Hospiz ist nicht automatisch „am Bett sitzen und auf den Tod warten“. Michael erklärt sehr klar, warum Kinderhospizarbeit etwas komplett anderes meint als viele im Kopf haben: Im Kinderbereich wird ab Diagnose begleitet – solange das Kind lebt. Es geht darum, Leben zu begleiten, Erinnerungen zu schaffen, Stabilität zu geben – und ja, natürlich irgendwann auch um Trauer, aber eben nicht als „Dauerüberschrift“.
Katrin nimmt dich dann mitten hinein in die Realität: in dramatische Erstkontakte, in denen ein Vater nach einer Diagnose anruft und erstmal nur eine Frage im Raum steht: „Können Sie uns helfen?“ – und wie wichtig es in dem Moment ist, nicht mit gut gemeinten Sprüchen zu kommen, sondern auszuhalten, zuzuhören und ganz praktisch zu schauen: Was braucht ihr jetzt? Sie erzählt auch, wie Entlastung in Familien manchmal so simpel klingt – aber überlebenswichtig ist: jemand kümmert sich top ausgebildet um das erkrankte Kind, damit Eltern mal wieder Pizza essen, Kaffee trinken, zum Friseur oder zum Zahnarzt können – oder, wie eine Mutter sagt: „Super, dass du da bist, jetzt kann ich mich endlich mal duschen.“
Ein Fokus liegt in unserer Folge auf den Geschwisterkindern – weil sie fast automatisch zurückstecken, auch wenn Eltern alles geben. Und weil es einen Unterschied macht, ob ein Kind immer wieder hört „Sei leise, dein Geschwisterchen schläft“ – oder ob es feste, verlässliche Zeit bekommt: „Wunderbar, meine drei Stunden.“ Genau dafür gibt es Ehrenamtliche, die nicht belehren, nicht bewerten, nicht „erziehen“, sondern einfach da sind – zuverlässig, empathisch und ohne ungefragte Ratschläge.
Wir sprechen außerdem darüber, warum so viele Familien die Hilfe gar nicht erreichen: Weil sie nach der Diagnose oft maximal mit sich beschäftigt sind, weil das Wort „Hospiz“ Angst macht und sich für viele wie „Aufgeben“ anfühlt – und weil es schlicht zu wenig Angebote gibt. Michael sagt es deutlich: In Deutschland begleiten die Dienste aktuell unter 5 % der Familien – viel zu wenig.
Und dann kommt der Teil, den man genauso ehrlich benennen muss: Finanzierung. Katrin erklärt, dass 70 % der Arbeit über Spenden/Sponsoring (teils auch Stiftungsgelder) möglich gemacht werden, während nur 30 % überhaupt (und dann auch spät) teilweise über Krankenkassen refinanziert werden – und selbst das nur für einen Teil der Begleitung. Dazu kommt eine Zahl, die hängen bleibt: Allein in der ambulanten Arbeit braucht es ca. 6.200 € pro Familie, um die Begleitung aufrechtzuerhalten.
Wir sprechen auch über das Zusammenspiel von ambulant und stationär: ambulant heißt oft wöchentlich, verlässlich, Struktur in den Alltag bringen. Stationär heißt nicht „hier sterbe ich“, sondern kann sich wie das anfühlen, was wir sonst „Urlaub“ nennen: vier Wochen Anspruch im Jahr, das erkrankte Kind ist rund um die Uhr versorgt (inkl. 1:1 Pflege), und die Familie kann durchatmen, Kraft tanken und Sicherheit gewinnen.
Wenn du diese Folge hörst und danach denkst: Ich will helfen – dann nimm das bitte ernst.
Ob ehrenamtlich, als Privatperson mit 5 Euro im Monat, als Unternehmen mit einer Aktion (Waffeln, Kuchen, Wunschbaum, Mitarbeiter-Event, Gehalts-Cent-Spende) – es geht nicht um Perfektion. Es geht darum, dass Familien in einer der schwierigsten Situationen ihres Lebens nicht alleine bleiben.
Für weitere Informationen und die Möglichkeit direkt zu Spenden, hier für euch alle relevanten Informationen und Links im Überlick:
YouTube-Kanal (eine Frage, eine Antwort, eine Minute): https://youtube.com/playlist?list=PLccEf7nkijIi1bfOKllssoshEp2e16M&si=VATHlO1gng5R9VRY
Zur Website: https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/
Podcast „Wir lassen kein Kind alleine“: https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/wir-lassen-kein-kind-alleine/
Direkt zur Spende: https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/jetzt-spenden/
Zahlen im Detail („Was sagt die Wissenschaft?“): https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/was-sagt-die-wissenschaft/
LinkedIn Michael Cremann: https://www.linkedin.com/in/michael-cremann/
Jahresbericht 2024: https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/jahresbericht-2024/
Spendenkonto: Deutsche Kinderhospiz Dienste e.V. IBAN: DE87 4416 0014 6576 7958 04
Viel Spaß beim Zuhören und Weitertragen!
Für Tipps zu spannenden Personen, die ich unbedingt einladen sollte, gern eine Nachricht an mich an: info@adrian-hoffmann.de
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ja, herzlich willkommen hier meine Lieben zu einer neuen und ich möchte schon sagen ganz besonderen Folge von Adrian Lead ein.
00:00:07: Denn diese Episode entsteht in einem Rahmen jetzt Achtung einer weltweiten Podcast-Initiative, nämlich dem Podcaston.
00:00:16: Vielleicht habt ihr davon schon gehört?
00:00:18: Wenn nicht, nehme ich euch kurz mit!
00:00:19: Denn beim Podcaston schließen sich sozusagen Podcasterinnen und Podcaste aus der ganzen Welt zusammen um Organisationen und Projekte sichtbar zu machen.
00:00:28: Das finde ich einfach unglaublich toll.
00:00:30: Nämlich vor allen Dingen Organisationen oder Projekten die eben für unsere Gesellschaft einen ganz wertvollen Einsatz bringen und deren Arbeit absolut mehr Aufmerksamkeit verdient.
00:00:40: Ja und als ich von dieser Initiative gehört habe könnt ihr euch vorstellen.
00:00:43: Ja, das war für mich relativ klar und auch schnell klar wenn ich diese Bühne nutzen darf ja dann möchte ich sie natürlich einem Thema geben.
00:00:50: Ich habe
00:00:51: es schon angesprochen dass uns alle natürlich angeht, dass viel zu wenig gehört wird und dass leider Gottes auch viel zu wenige Sichtbarkeit hat.
00:00:58: Auch wenn ja viele von uns hoffen, ehrlicherweise bei diesem Thema jetzt nicht persönlich davon konfrontiert zu werden ist es tatsächlich bittere Realität auch bei uns hier in Deutschland.
00:01:08: Denn meine Lieben in Deutschland leben über einhunderttausend Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen.
00:01:16: das ist eine für mich erschreckende Zahl die ich so nicht vermutet hätte.
00:01:20: Ja und doch wird nur ein kleiner Teil dieser Familien tatsächlich von Kinder-Hospizdiensten begleitet und darum soll's nämlich heute gehen.
00:01:28: Kinderhospizarbeit bedeutet dabei, so viel kann ich schon spoilern weit mehr als viele Menschen zunächst vermuten.
00:01:34: es geht eben nicht nur um das Begleiten in der sogenannten letzten Lebensphase eines Kindes.
00:01:39: Es geht um viel viel mehr denn es geht um Unterstützung für Familien im Alltag.
00:01:43: es geht auch um dass haben weniger auf dem Schirm zum Beispiel die Geschwisterkinder.
00:01:47: es geht Um Entlastung es geht Auch um Zuhören und natürlich auch darum Familien In einer der schwierigsten Situationen ihres Lebens eben Nicht Alleine zu Lassen.
00:01:56: und genau darüber möchte ich heute mit meinen beiden Gästen sprechen.
00:02:00: Ich freue mich sehr, dass ich gleich zwei gewinnen durfte und dass ich sie heute hier bei Adriane Lett einbegrüßen darf die sich eben genau mit dieser Arbeit für Familien- und Kinder einsetzen.
00:02:10: Ich freu mich sehr das ihr heute bei Adrianne Lett einzugastzeit.
00:02:14: zum einen möchte ich begrüßen denn Michael Kremmern er ist Fundraising Manager beim Deutschen Kinderhospies Diensten und beschäftigt sich tagtäglich mit der Frage wie diese wichtige Arbeit überhaupt möglich gemacht werden kann und wie mehr Menschen davon erfahren.
00:02:30: Also was könnte schöneres geben als hier eine Podcast-Folge?
00:02:33: Ich heiße schon mal dich herzlich willkommen, schön dass du hier dabei bist!
00:02:36: Hallo Michael!
00:02:38: Ja, ich
00:02:42: freue mich auch und du hast ja gleich eine wunderbare Kollegin mit im Gepäck.
00:02:45: Und die möchte ich natürlich auch hier begrüßen!
00:02:48: Und zwar haben wir hier bei uns die Katrin-Bäcker Olig Möhler.
00:02:51: Und sie ist in der Kinderhospizarbeit tatsächlich schon seit längerer Zeit dabei.
00:02:57: aus einer ganz persönlichen Perspektive kennt Sie diese Arbeit?
00:03:00: Da wird sie auch noch darüber heute erzählen bei mir.
00:03:02: Sie hat selbst eine intensive Ehrenamtsausbildung in diesem Bereich durchlaufen so viel weiß ich von ihr und begleitet Familien eben in herausfordernden Lebenssituationen und natürlich auch in deren Alltagen.
00:03:14: Sie ist heute, und das finde ich ja unglaublich schön, denn sie ist dabei geblieben die Leitung Fundracing Development!
00:03:20: Hey herzlich willkommen an dich liebe Kathrin Becker-Ollingmüller.
00:03:23: Danke dass ich da sein darf.
00:03:24: Ich freue mich sehr.
00:03:25: Ja, ich finde es einfach toll, dass ich euch gewinnen durfte.
00:03:28: Ich war ja so frei und habe euch einfach angeschrieben wie gesagt im Rahmen des Podcasts.
00:03:31: Da durfte mir eine Initiative aussuchen.
00:03:34: Und da waren wir ganz klar und dann möchte ich schon mal mit euch jetzt hier einsteigen.
00:03:38: Denn dieser Begriff rund um das Thema Hospiz ist ja schon irgendwie in den Köpfen der Menschen.
00:03:44: aber ich denke, da ist es ganz gut wenn man einmal mit dem Begriff an sich beginnt.
00:03:47: Viele Menschen hören das Wort Hospiz und denken vermutlich sofort eben an das Sterben an diese letzte Lebensphase die ich im Intro angesprochen.
00:03:55: Doch so weiß ich ja auch schon von euch und so habe ich auch recherchiert.
00:03:59: Kinder-Hospizarbeit bedeutet viel mehr als eben nur diese Phase, deswegen Michael!
00:04:05: Ich steig direkt hier mit ihr ein.
00:04:06: wir wollen mal das Mysterium rund um diesen Begriff aus dem Weg räumen.
00:04:10: wenn Menschen den Begriff Kinder-hospiz hören was aus deiner Erfahrung jetzt entsteht da häufig für ein Bild im Kopf?
00:04:17: Und wie können wir es denn entkräften?
00:04:19: Ja also das Bild was bei den meisten Leuten im Kopf entsteht wenn sie das Wort Hospiz hören ist Bild des Ampets Sitzens eigentlich schon, das Wartens auf den Tod einer Person.
00:04:31: Meistens ist es ein sehr trauriges Bild was bei den Leuten im Kopf entsteht und sowohl für die Erwachsenen aus piezlicher Arbeit, die eben wirklich die Begleitung in der letzten Lebensphase bedeutet als auch für die Kinderauspiezliche Arbeit gilt
00:04:44: dieses
00:04:45: total traurige Bild nur sehr eingeschränkt.
00:04:49: Das geht ganz viel darum dass Leben zu begleiten, das Leben auch Revue passieren zu lassen im Erwachsenenhaus piezlichen Bereich und die Trennung ist da noch mal zwischen Erwachsenden- und Kinderauspiezungsbereich ganz wichtig.
00:05:02: Denn in der erwachsenen auspiezlichen Arbeit geht es wirklich nur nur in großen Anführungen um die letzte Lebensphase also darum wirklich die letzten Tage Wochen vielleicht den letzten Monat zu begleitet während die Kinderhospizarbeit Er begleitet so lange das Kind eben lebt.
00:05:19: Ab der Diagnose, dass es eine Lebensverkürzene Erkrankung gibt und damit ist Kinderhospizarbeit viel weniger dieses Ambet sitzen und viel mehr coole Erlebnisse, Erinnerungen, Momente schaffen mit Kindern die wahrscheinlich nicht erwachsen werden aber trotzdem eine Zeit eine Kindheit erleben wollen und natürlich auch erleben sollen unglaublich viel Spaß macht.
00:05:44: und ich denke, da wird Katzrin aus der Begleitung noch ein bisschen mehr von erzählen.
00:05:48: Das ist zu ganz großen Teilen das Lächeln ins Gesicht zaubern um mit einem Kollegen von mir dem René zu sprechen und zu wesentlich kleineren Teilen aber natürlich auch eben die Trauer- und der Umgang mit dem Verlust, die dann natürlich irgendwann kommen.
00:06:05: Und dieser Hospizbegriff ist eben einer, der ganz viel transportiert viele Vorurteile mit transportiert.
00:06:15: Deswegen bin ich umso dankbarer, dass wir heute hier sein dürfen weil dieser Aufklärungsarbeit dieses immer wieder drüber sprechen das wir im Kinderhaus piezlichen Bereich eben das Leben begleiten die coolen Momente zu ganz ganz großen Teil haben.
00:06:27: Das hilft genau gegen dieses Missverständnis ein bisschen anzugehen.
00:06:32: Ja, absolut.
00:06:33: Da werden wir auch nachher noch mal gern tiefer reinschauen.
00:06:35: Michael was genau das denn bedeutet?
00:06:37: Was für coole Angebote ihr ja auch kreiert oder erschafft für die Familien und Kinder.
00:06:42: Du hast die Katrin schon angesprochen.
00:06:43: Die möchte ich natürlich hier mit ins Boot nehmen.
00:06:45: Liebe Katrin, ich habe schon gespoilert im Intro.
00:06:47: du hast natürlich bevor du jetzt in dieser Funktion bist selbst die Ausbildung durchlaufen.
00:06:52: Hast viele Familien begleitet und unterstützt.
00:06:54: Michael hat schon gesagt es sind auch coole Sachen dabei.
00:06:57: also da geht's nicht nur darum am Bett zu sitzen und zu weinen liebe Katrin.
00:07:00: Nimm uns doch mal mit wie würdest du erklären jetzt aus deiner Erfahrung, was eben Kinderhospiz für diese Familien bedeutet.
00:07:07: Also was passiert da tatsächlich?
00:07:10: Ja, also da passiert von sehr dramatischen Erstkontakten.
00:07:13: Das war gerade vor ein paar Wochen bei uns tatsächlich so, oder?
00:07:16: Da war ich an der in Anführungsstrichen dienstlichen Hotline und einen Betroffener Vater rief an.
00:07:23: Der war sehr gefasst was immer schon mal ein interessanter Signal ist wenn diese die anrufenden Menschen sich Hilfe suchend an uns wenden sehr gefassten Eindruck machte Von einem Notfallsanitäter gebeten wurden uns anzurufen, da seine Frau von dem Notfallsanitäter behandelt worden ist.
00:07:44: Die ist nämlich nach dem... Nach langer Zeit endlich von den Ärzten die Diagnose kam dass der kleine elf Monate alte immer kränkelnde Sohn lebensverkürzend erkrankt ist und auf jeden Fall an einen Organversagen sterben wird.
00:07:59: man weiß nicht welches.
00:08:01: Es wird eins sein das eben Wenn es versagt dann zum sofortigen Tod führt und es gibt keine Therapie, weil es diese Erkrankung tatsächlich nur fünfzigmal in Deutschland gibt.
00:08:13: Und dann ist die betroffene Mutter, finde ich völlig nachvollziehbarerweise einmal Bums umgefallen – nach dieser Diagnose ja!
00:08:22: Zum Glück war Teil unserer Netzwerkarbeit das machen unsere Koordinatorinnen sehr gut auch einmal einen Vortrag zu halten bei diesen Notfallsanitätern, um eben zu erklären was Kinder aus Peats Arbeit ist.
00:08:36: Dass das eben nicht so wie Micha eben auch gesagt hat die letzten paar Wochen begleitet sondern tatsächlich ab Diagnose für das gesamte Familiensystem eine stabilisierende Begleitung ist.
00:08:47: also rief dieser betroffene Vater zurecht mich an und sagte können sie uns helfen?
00:08:52: Und dann habe ich gesagt, ja wir können Ihnen helfen.
00:08:54: Was brauchen Sie jetzt direkt?
00:08:57: Dann beschrieb er mir seine Situation und so geht es tatsächlich eigentlich immer in den Erstkontakt in der Familie dass wir viel zuhören auch viel aushalten.
00:09:07: Wir sind die, die nicht diese Sprüche klopfen sag' ich mal so hässlich formuliert Die unausgebildete Leute natürlich vor.
00:09:17: Ich möchte dieses Leitlindern Verzweiflung sagen wie, ja du musst aber gut auf dich aufpassen und so.
00:09:23: Das will der alles in dem Moment nicht hören sondern ich habe ihn lediglich gefragt was brauchen sie jetzt?
00:09:28: Wie stabil!
00:09:29: ist Ihre Frau.
00:09:30: Was hat der Notfallsanitäter Ihnen noch mitgegeben an Empfehlungen?
00:09:34: Und dann hatte er mir erklärt, seine Frau sei relativ stabil.
00:09:37: Es werden auch schon Kontakte ausgetauscht worden zu einer psychologischen Begleitung erst mal für die Frau.
00:09:44: und Dann habe ich ihn gefragt brauchen Sie mich jetzt?
00:09:46: weil?
00:09:47: dann wäre ich ins Auto gestiegen und werde zu ihm hingefahren.
00:09:49: und dann hat er gesagt nein Ich brauche sie nicht aber ich hätte gerne ihre Telefonnummer so dass wenn immer ich hier anfange zu Struggeln ich sie anrufen kann, also habe ich ihnen meine Telefonnummer gegeben und wir sind dann in der Woche drauf.
00:10:03: Nicht ich sondern die Koordinatorin hingefahren hat die Familie kennengelernt und haben erst mal nur zugehört.
00:10:08: was braucht die Familie?
00:10:09: Die Begleitung dieser Familie war dann im ersten Schritt dass wir uns viel mit der Ehrenamtlichen um die Mutter gekümmert haben so lange bis die so stabil war.
00:10:21: Mehr und mehr nicht nur mit unserer Unterstützung, sondern auch mit psychologischer Unterstützung sich damit abzufinden dass es jetzt so ist.
00:10:28: Und zu gucken was sind die Teilhabe, die lebensstiftenden Elemente?
00:10:34: Und erst dann haben wir mit dieser Familie besprochen, okay soll der die das Ehrenamtliche weiter an der Mutter dran sein?
00:10:42: oder wollen wir und das passiert ganz oft.
00:10:45: Das passiert auch in meiner Familie.
00:10:47: Wollen wir für das Kind da sein so dass die Eltern in der Zeit wo jemand von uns top ausgebildet sich um das kranke kind kümmert?
00:10:55: So Sachen machen können wie sie gehen mal Pizza essen Sie gehen mal Kaffee trinken Frau oder her betroffene Eltern gehen mal zum Friseur, zum Zahnarzt oder irgendwie sowas.
00:11:06: Weil wir haben in der Begleitung tatsächlich auch eine Familie.
00:11:08: da ist das Kind so schwer erkrankt dass es immer an lebensunterstützenden Maschinen hängt und wenn da unsere Ehrenamtliche hingeht sagt die Mutter immer super dass du da bist.
00:11:19: jetzt kann ich mich endlich mal duschen weil die natürlich immer mit einem Ohr bei dem kranken kind ist.
00:11:25: Ich persönlich begleite ein Geschwisterkind Und das ist nochmal ein ganz anderer Schnack, ne?
00:11:30: Also am Ende deiner hundertstündigen Ehrenamtsausbildung triffst du die Entscheidung und das finde ich super.
00:11:37: Mache ich das oder mache ich das nicht weil ganz viele im Rahmen dieser Entscheidung Ausbildung sagen, boah ich kann das doch nicht!
00:11:43: Das ist auch okay und das ist von Anfang an auch so kommuniziert dass es ok ist.
00:11:48: Am Ende sagst Du als ehrenamtliche... Was möchtest du machen?
00:11:52: Möchtest Du die Familie begleiten, möchtes Du Dich um den Papierkram kümmern.
00:11:57: Das gibt es auch.
00:11:58: Die nennen wir Soziallotsen.
00:12:01: und oder möchtess Du das Geschwisterkind begleitet oder hast Du doch nicht drei Stunden in der Woche Zeit und gehst deshalb in so eine Gruppenunterstützung.
00:12:10: Wir machen immer mal Programme für die Geschwisters Kindergruppen oder aber auch für andere Gruppenaktivitäten und sie sind dann in der Regel der Fälle einmal im Monat Und ich mache dreimal drei Stunden pro Woche das Geschwisterkind.
00:12:23: Das ist super, aber die kommen natürlich immer zu kurz.
00:12:27: Wenn ich da klingle, hat er schon die Schuhe an und sagt wunderbar meine drei Stunden!
00:12:33: Dann gehen mir meistens raus.
00:12:35: Ja ich finde das jetzt ein schönen Einblick, den du da gegeben hast Katrin.
00:12:38: Weil wie wir jetzt schon merken geht es gar nicht so sehr nur also im Gotteswillen aber nur um das erkrankte Kind sondern ist ja wirklich eine Bedeutung für die ganze Familie.
00:12:47: Also du hast jetzt schon gesagt für die Eltern die mal wieder Duschen gehen können, die mal Pizza essen gehen können Es klingt jetzt so ja mein Gott die sollen sich halt um ihr Kind kümmern.
00:12:55: Aber hey!
00:12:56: Da ist ja schon echt viel los und da ist auch wahnsinnig viel Belastung.
00:12:59: allein schon mit der Tatsache Du hast es angesprochen Die Mutter fällt umlogisch weil zu einer Diagnose bekommen ist für eine Mama, glaube ich das schlimmste auf der Welt ja was passieren kann und da einfach dazu sein.
00:13:09: die Geschwisterkinder hast du schon angesprochen.
00:13:12: Also jetzt aus deiner Perspektive geschwister Kinder nochmal explizit würde ich gerne herausstellen warum ist denn das so ein wichtiger Teil eurer Arbeit?
00:13:20: weil klar ich könnte mir vorstellen der Fokus ist halt erstmal auf dem Kind dass erkrankt es
00:13:24: genau also was uns von allen anderen helfen denn dir sowieso in dieser Familie ein- und ausgehen.
00:13:30: unterscheidet ist dass wir Wie soll ich das sagen?
00:13:34: Wir haben als einziges Ziel, gut zuzuhören und zu schauen was die Familie jetzt individuell braucht.
00:13:39: Wir machen keine pflegirischen Dienstleistungen.
00:13:41: wir sind nicht das Jugendamt.
00:13:43: mir ist das Latte wie aufgeräumt die Wohnung ist wenn ich da in meine Familie gehe.
00:13:48: Wir sind wirklich nur dafür dazu gucken.
00:13:51: was braucht dieses in sich sehr geschlossene und immer fragiler werdende System?
00:13:57: Teil dieses fragilen Systems ist immer das gesunde Geschwisterkind, weil es immer in dem Moment zurückstecken wird.
00:14:06: Und auch wenn die Eltern alles dafür tun, dass das nicht passiert?
00:14:09: Das ist einfach so!
00:14:10: Wir haben eine Familie und das ist ja auch so gewünscht.
00:14:14: Da steht das Pflegebett mitten im Wohnzimmer.
00:14:17: Das heißt wo auch immer da gerade in der Familie was passiert – das kranke Kind ist immer dabei.
00:14:24: Aber das bedeutet natürlich auch, dass das kleine Geschwisterkind was tobt, schreit, rumhüpft.
00:14:31: Öfter mal hört er, sei nicht so laut, dein Geschwisterschen schläft
00:14:35: gerade.".
00:14:36: Und das ist eine extrem prägende Zeit für diese Kinder und auch die Eltern, die auch ständig ein schlechtes Gewissen haben weil sie wissen oh Gott ich kümmere mich nicht gut genug um das gesunde Kind.
00:14:51: Der Jackboot für so eine Familie ist tatsächlich, wenn zwei Ehrenamtliche am gleichen Tag in der Familie sind und der eine kümmert sich um das erkrankte Kind.
00:15:00: So dass die was auch immer gerade zu tun ist machen können, wenn sie nur im Park gehen den das Geschwisterkind nimmt und mit dem irgendwie Freizeit gestaltet.
00:15:09: Und das machen wir... Das muss man sich auch nicht so vorstellen, als dass ich da jedes Mal ein Geschenk mitbringe oder wir jedes mal sagen kommen wir gehen in Zoo oder so weil da auch das wäre unfair, weil das ist ja nicht normal.
00:15:21: Aber in meiner Begleitung frage ich einfach jeden Tag also jedes Mal wenn ich da bin frag' ich Worauf hast du heute Lust?
00:15:28: Ich habe immer einen kleinen Plan.
00:15:30: Man kennt das Kind ja auch.
00:15:31: Ich will immer so einen kleinen planen was geht und was ginge und dann gucken wir mal ob Sein Plan genauso ist wie meine und dann sind wir weg.
00:15:39: Ja und man möchte jetzt beachten, ich kann es mal kurz spoilern aus meiner eigenen Zeit mit meinem Patenkind.
00:15:44: Das hat ein kleines Geschwisterkind hinterherbekommen.
00:15:46: Allein das hat schon was gemacht.
00:15:48: ja weil er plötzlich der Fokus alle möchten dieses Neugeborene.
00:15:51: Oh ja guck mal süß!
00:15:52: Und die Kleine war völlig weg vom Schuss und du hast echt gemerkt dass sie anfängt zu rebellieren.
00:15:57: Weil sie halt gesagt hat hallo warum kriege ich keine Aufmerksamkeit mehr?
00:16:01: Und der blöde kleine für den interessieren sich jetzt alle.
00:16:04: Ja klingt hart aber was das mit einem Kind macht und dann eben noch in solchen Umständen Unfassbar, also unfassbar wichtig da auch hinzugucken.
00:16:12: Und diese Geschwisterkindbegleitung finde ich... Also ich weiß das noch aus meiner eigenen Ausbildungsgruppe Das ist ein tolles Angebot.
00:16:20: wenn grundsätzlich einen Ehrenamtler sagt Ich möchte das machen aber ich kann mich doch irgendwie nicht damit auseinandersetzen dass das kranke Kind zu dem ich eine Beziehung aufbaut irgendwann sterben wird und dann immer ein Dialog, den wir dann miteinander führen und zu sagen, könntest du dir vorstellen das Geschwisterkind zu begleiten?
00:16:37: Weil diese Begleitung kann natürlich ein Leben lang weitergehen.
00:16:41: ja weil dieses Kind hier erwachsen werden wird.
00:16:43: Ja
00:16:43: klar absolut!
00:16:45: Ich meine ich habe es jetzt schon angesprochen die Realität auch hinter den Zahlen.
00:16:48: Da wollen mal nochmal reingucken.
00:16:49: also wie gesagt wenn man sich mit dem Thema beschäftigt da stößt man ja schnell auf eine Zahl.
00:16:53: bin ich ehrlich Das hat mich schon überrascht.
00:16:57: Im Intro habe ich es gesagt, allein in Deutschland über hunderttausend Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen und wahrscheinlich gibt's auch noch eine Dunkelziffer von die ihr nicht mal was wisst.
00:17:06: ja also könnte ich mir vorstellen weil natürlich auch viele Eltern oder viele Familien nichts von solchen Angeboten wissen wie ihr sie leistet.
00:17:13: vergleichsweise werden wir da würdet ihr mir wahrscheinlich zustimmen noch viel zu wenig familien eben von eurer Arbeit begleitet.
00:17:19: Weil Sie es einfach wissen Michael sagt schon Ja Ich hol dich mit.
00:17:24: Woran liegt es aus deiner Sicht, dass so viele Familien einfach eure Unterstützung noch nicht erreicht?
00:17:30: Na ein großes Problem ist das die Familien erstmal und das ist völlig normal in so einer Situation maximal mit sich selbst beschäftigt sind.
00:17:40: Also es ist beinahe unmöglich sich nicht aus sozialen Zusammenhängen erst mal zurückzuziehen.
00:17:47: wenn man so eine Diagnose bekommt hat ja erstmal damit zu tun das für sich selbst zu verarbeiten, dass für die eigenen Kinder zu verarbeitet und dem Erkranktenkind möglicherweise zu erklären.
00:17:59: Und erklärt es dann seinem Umfeld.
00:18:01: und oft ist es auch so, dass auch das Umfeld sich dann nochmal zurückzieht.
00:18:05: Dann erleben wir viele Familien in einem... recht eingeiegelten Zustand, kann man das vielleicht nennen.
00:18:11: Also in einem Moment wo sie wenig nach draußen gehen wenn sie nach draußen geht selten viel Zeit haben und dann nur das Allernötigste machen sagen wir mal einkaufen gehen beispielsweise und eben nicht mehr irgendwie im sozialen Zusammenhang in dem sozialen Netz sind.
00:18:27: und so ist es natürlich für die Familien umso schwieriger sich Hilfe selbst zu suchen selbst tätig zu suchen.
00:18:34: ganz besonders ist es auch nicht so einfach Und da bin ich noch mal dankbar, dass wir hier sein dürfen.
00:18:39: Weil das Wort Hospiz, das Wort Kinder-Hospizarbeit zu googeln alleine erfordert ja schon zu wissen was Kinderhospiz Arbeit ist.
00:18:47: Er fordert auch ehrlicherweise den Schritt zu sagen okay ich beschäftige mich jetzt mit... Hospizarbeit, die ja im Namen schon, wo wir gerade schon waren dieses Bild von Sterben und Tod aufmacht.
00:18:59: Und was für viele Eltern dann auch ganz schnell bedeuten kann.
00:19:02: Moment wenn ich mich einmal anfange mit Kinderhospizarbeit zu beschäftigen beschäftige Ich mich gleich mit dem Versterben des erkrankten Kindes.
00:19:09: also gebe ich sozusagen auf und grade.
00:19:12: bei bei onkologischen Erkrankungen bei Krebserkrankung ist es etwas dass die Eltern nicht tun wo die Eltern einfach ganz aktiv sich davor zurückhalten, irgendwie das Wort Hospiz zu googeln.
00:19:27: Sich mit hospizlichen Themen auseinanderzusetzen weil eben auch da das Aufgeben so im Raum steht und dieses Thema Tod ebenso schwer auf diesem ganzen Wort Hospit lastet Und diese Familien zu erreichen ist unglaublich schwer.
00:19:43: wir merken dass in unserer aktiven Ansprache der Familien.
00:19:47: Wir merken das, wenn wir eben beispielsweise mit den Notfallsanitätern sprechen, werden wir mit Förderschulen sprechen und wenn wir mit physiotherapeutischen, ergoterrapeutischen Praxen sprechen, wenn Kinder aus pizlichen... Ach Kinder aus Pizien, Kinderärztlichen Praxensprechen!
00:20:03: In all diesen Momenten interessieren sich die Menschen, die dort arbeiten natürlich sehr für unsere Arbeit wollen, den Menschen mit denen sie dann zusammenkommen, den Kindern mit denen Sie zusammenkommen gerne helfen.
00:20:13: Und trotzdem merken wir schon da Die Schwierigkeit und die Zurückhaltung, diese Familien dann auch darauf anzusprechen mit den Familien über das Thema zu sprechen.
00:20:22: Und wenn das dann funktioniert?
00:20:24: Dann muss ja auch immer noch eine kinderhospizliche Möglichkeit in der Nähe sein.
00:20:28: es gibt halt einfach auch viel zu wenige Dienste viel zu wenig Menschen die sich da begleitend engagieren.
00:20:35: Es gibt teilweise Orte.
00:20:36: wir haben selber ein Dienst im Westerwald aufgemacht Da war gar nichts Der war komplett.
00:20:41: Also gab es keine kinderhausbietsliche Struktur.
00:20:44: Das heißt, da waren über hundert Kinder die einfach nicht mal über die Randgebiete, nicht mal irgendwie das aus Koblenz vielleicht noch einmal jemand aufs Land fuhr oder so.
00:20:54: Irgendwie anbindbar war eine kinderhausbietzliche Arbeit.
00:20:57: Es gab keine Information über kinderhaussbietslicher Arbeit dort.
00:21:00: Das lag komplett brach und damit konnte eben dort selbst wenn eine Familie sich selbst aufgerauft hatte nicht geholfen werden.
00:21:09: Und diese dieser Zweiklang aus ist es super schwer die Familien zu erreichen und aus den Familien heraus selber sich Hilfe suchen.
00:21:15: noch schwerer, und auf der anderen Seite gibt es halt einfach viel zu wenig Angebot.
00:21:19: wir sind viel zu wenige in der Öffentlichkeit wir sind... ...viel zu wenig bekannt.
00:21:23: das ist viel zuwenig normal dass man drüber spricht.
00:21:25: ja es gibt Kinder aus bietziger angebote und wenn du da Hilfe brauchst dann weißt du wohin du dich wenden kannst.
00:21:31: Das ist einfach die große Schwierigkeit, die wir da haben und warum wir unter fünf Prozent der Familien tatsächlich in Deutschland nur begleiten.
00:21:37: Und das ist einfach viel zu wenig!
00:21:40: Krass.
00:21:40: Ja, ja und wie du auch schon gesagt hast ich glaube auch diese Hemmschwelle leider Gottes rund um diesen Begriff Hospiz.
00:21:45: ja.
00:21:45: also auch gut dass man damit jetzt mal aufräumen hier in der Folge.
00:21:49: Ich könnte mir sehr gut vorstellen das die Eltern zum einen natürlich wie Du sagst diese Endlichkeit verdrängen erst Mal und sagen erstmal weg mit.
00:21:56: Und dann ist es natürlich auch für Ärzte oder auch an Schulen oder so ein echt eine Hemschwelle zu sagen.
00:22:00: wenn jemand eh schon in dieser Trauer dann dieser Vernetzlichkeit ist Wie wär's denn mit einem Hospizdienst?
00:22:06: Also könnt nicht mehr vorstellen dass das erst einmal so oh Gott.
00:22:09: Ja, jetzt kommt der mir gleich mit dem Hospizdienst hier um die Ecke.
00:22:12: Katrin nickt schon zustimmt!
00:22:14: Ich weiß nicht wie wichtig ist auch Netzwerker bei?
00:22:16: Gerade vielleicht auch mit Schulen Ärzten etc.
00:22:19: für euch?
00:22:20: Also unglaublich wichtig.
00:22:21: ich denke gerade während Michael eben so während mich Michael zugehört hat dachte ich es gibt eine wunderbare Veranstaltung.
00:22:27: nie gibt's glaube ich nicht nur in Frankfurt im Zoo aber in Frankfurt war ich schon zweimal da und die heißt Dream Night.
00:22:33: dann macht er Zoo an dem Tag um ganz normale Besucher zu.
00:22:41: Und um neunzehn Uhr macht er wieder auf und eingeladen werden nur Eltern und Familien mit behinderten Kindern, unter anderem auch schwerstbehinderten Kindern.
00:22:54: Das ist für uns... also da sind wir, da sind andere Dienste.
00:22:59: neben uns waren Assistenzhundebereich hinter uns war irgendwie ein Therapieesel.
00:23:04: Also das sind alles Organisationen wie unsere mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die diesen Familien unentgeltlich einen Unterstützungs- und Teilhabeangebot machen.
00:23:17: Und diese Dream Night – ich habe damit der Pressesprecherin des Zoos drüber gesprochen – könnte wenn wir die publizieren würden, könnte der Zoo das nicht ausrichten?
00:23:29: Weil über Zehntausende kämen allein nur in Frankfurt und Rhein-Main.
00:23:34: Das heißt An dem Abend kommen so Pimal Daumen viertausend Teilnehmer und das ist auf mehreren Ebenen eine ganz besondere Veranstaltung.
00:23:46: Erstens laufen da nur Familien mit betroffenen Kindern herum, erkrankten Kinder und es ist das Normalste der Welt!
00:23:54: Und ich stehe dann immer an unserem Stand und denke die sind ja auch sonst da.
00:23:59: Nur sieht man die nicht, weil sie halt immer verräumt werden.
00:24:03: Die werden zur Schule transportiert von der Schule wieder nach Hause transportiert je nachdem wie fit die sind gehen auch die pflegenden Unterstützer gehen mit denen nicht spazieren.
00:24:16: wenn überhaupt geht man so einen Ehrenamtler wie unser eins mit den spaziern wenn die das können und wenn auch da der Ehrenamter oder die ehrenamtliche Zugtraut denen das erkrankte Kind im Rolli durch die Gegend zu schieben Und auch Teil unserer Ausbildung ist, wie gehe ich denn damit um?
00:24:33: Wenn irgendjemand auf der Straße mich anspricht und sagt Gott das ist ja schrecklich!
00:24:38: Was hat denn das
00:24:38: Kind?!
00:24:39: Das ist immer dieses Thema.
00:24:41: Diese Dream Night im Zoo ist für mich ein so plastisches Bild zu sehen, wie viele Familien es gibt Wie wenig die aber in unserem normalen Alltag stattfinden.
00:24:56: Und auch da ist es so, unser Verein hat da immer ein Glücksrat und wir nutzen immer die vielen Geschenke- und Stoffdierspenden, die wir bekommen.
00:25:05: Das sagen wir den Sachspendern, dass wir sagen, wir nehmen das total gerne.
00:25:09: Aber wir nehmen nicht jedes Mal wenn wir in die Familie gehen Stoffdio dann geschenkt mit weil... Da sagt die Familie auch irgendwann, das reicht's aber mal.
00:25:16: Aber wir nehmen es gerne für so Tombola- und Glücksratsaktionen.
00:25:20: Das heißt bei uns stehen gesunde und kranke Kinder Schlange um an diesen Glücksrat zu drehen damit sie so ein Plüsch dir mit nach Hause nehmen können.
00:25:27: Und in der Zeit versuchen wir Die Familien aufzuklären und du glaubst gar nicht Ich würde sagen, in den Sechzig Prozent der Fälle haben wir ein bisschen geschultes Auge.
00:25:38: Welche Familien sind die, die sich von uns Kinderhauspiezlich begleiten lassen könnten?
00:25:44: Und die gehen physisch körperlich erst mal zurück wenn ich die anspreche weil sie eben das Gefühl haben in dem Moment, indem die sagen ja wollen ich lasse mich schon den deutschen Kinderhauspiezdiensten begleitet verraten Sie ihr Kind!
00:25:58: Ich bin keine Psychologin, aber das hat für mich eine gesamtgesellschaftliche Komponente.
00:26:03: Weil wir die auch immer wegräumen!
00:26:07: Und ich frage dann ganz oft so was wie wer kümmert sich denn um ihr krankes Kind?
00:26:13: Darf ich sie fragen?
00:26:14: Wer kümmers sich denn nur um ihr krankes Kind und Sie mal zum Friseur
00:26:16: müssen?!
00:26:17: Ja, das ist eine gute Frage.
00:26:18: Manchmal kann das meine Freundin machen.
00:26:20: Meine Eltern wohnen hier nicht um die Umgebung.
00:26:22: la-la-la.
00:26:22: Das ist ganz oft der Einstieg wo ich dann sage Ich will sie überhaupt nicht bedrängen aber nehmen Sie unseren Begleitungsangebotsflyer mit und wenn sie denken dass wir sie unterstützen können jetzt haben sie mich kennengelernt Dann rufen sie uns bitte an weil
00:26:38: das
00:26:38: so eine dicke Hemmschwelle ist zu sagen ich brauche Hilfe
00:26:42: Absolut, also ich finde es erschreckend.
00:26:44: Aber wir hatten's ja auch schon im Vorgespräch.
00:26:45: Drüber können wir ja auch spoilern.
00:26:46: Auch ich habe schon so ein Erlebnis gemacht wo wirklich gegenüber Menschen mit Einschränkungen sich so... unglaublich unterirdisch geäußert wurde.
00:26:55: Wo ich fassungslos bin, dass das in unserer Gesellschaft echt noch Thema ist.
00:26:58: aber du sagst es ja selber und ihr sagt aus eurer Erfahrung Es ist ein Thema und das wird immer noch weggeräumt weil's anscheinend nicht zu unserer Realität oder Normalität dazu gehört was ich unglaublich erschreckend finde und was das natürlich mit Familien macht.
00:27:12: oder Ich meine jetzt hier im Ehrenamt okay ist auch nicht schön wenn jemand sich so äußert Aber wenn ich das als Vater Mutter oder Geschwisterkind erlebe Also das macht ja was mit mir, ich höre nicht dazu.
00:27:23: Das ist wieder dieses Dazugehören, was für uns alle wichtig ist absolut.
00:27:27: und gleichzeitig hast du jetzt das Ehrenamt schon angesprochen.
00:27:30: Katrin Du hast ja deinen eigenen Weg gehabt ins Ehrenamt.
00:27:33: Jetzt könnte man ja sagen Mensch es gibt ja Fußballvereine und alles Mögliche also die Entscheidung sich im Kinderhuspietzdienst ehrenamtlich zu engagieren.
00:27:40: zum einen hast du schon gesagt Es braucht eine Ausbildung.
00:27:42: ganz klar logischerweise auch du hast ne Riesenverantwortung aber da passiert ja auch energetisch wahnsinnig viel.
00:27:50: einige können auch das nicht unbedingt aushalten.
00:27:53: Wie ist denn das oder wie begann für dich der Weg?
00:27:55: Du hättest ja auch sagen können, ich gehe jetzt irgendwie in den Tennisclub und engagiere mich dort ehrenamtlich!
00:28:00: Ich hatte tatsächlich eine tiefe Sehnsucht mich zu engagieren.
00:28:02: Also bevor ich hauptamtlich auch für unseren Verein gearbeitet habe war ich in Führungspositionen verantwortlich immer für die Leitung eines großen Personalbereich, meistens in großen Konzernen und vielleicht auch altersgerecht.
00:28:17: so mit meinem fünftigsten Geburtstag habe ich gedacht.
00:28:20: Ich hätte der Welt ja vielleicht auch noch mal was anderes zu geben.
00:28:22: Das heißt, ich war eh auf Empfang fürs Ehrenamt Und ich hab in den neunzigern Jahren schonmal ein Ehrenamt gemacht, das auch mit Sterbenden zu tun hatte.
00:28:33: damals
00:28:34: start man noch
00:28:35: an der Krankheit AIDS Und wir haben in dem Verein, den ich damals unterstützt hab, auf der AIDS-Patientin, also eigentlich der Immunschwächepatientenstation in Frankfurt hier in der Uniklinik einmal die Woche gekocht.
00:28:48: Nicht so sehr weil sie einen Riesenappetit haben sondern damit sowohl Pflegerinnen, Ärzte Besucher und auch die Patienten einfach ein Highlight in einer Woche hatten.
00:28:58: Da habe ich festgestellt Ich kann ganz gut mit Tod und Trauer Weil auch damals sind die nicht zum Sterben primär in die Station gekommen sondern eigentlich zum Wiederfit machen und dann sind sie wieder nach Hause gegangen.
00:29:09: Und ich weiß, noch wie gestern als eine Krankenschwester zu mir sagte Boah Frau damals noch Bäcker weil noch unverheiratet, Frau Bäcker kommen Sie doch bitte öfter!
00:29:18: Dann habe ich gesagt warum?
00:29:19: Weil bei Ihnen die Patienten immer lachen Und offensichtlich habe ich so eine natürliche Lockerheit mit schweren Themen umzugehen.
00:29:26: Das war tatsächlich im beruflichen Kontext auch immer wieder zu spüren, weil ich in Personalbereich ganz oft gerufen wurde wenn alle Leute da so standen und sagten wir wissen nicht mehr weiter und dann wusste ich irgendwie immer was jetzt die nächsten Schritte sind und konnte Sicherheit und auch Zuversicht in Anführungsstrichen in diese Teams geben.
00:29:47: Unser Ehrenamt war tatsächlich, ich glaube ja nicht in so einem Bereich an Zufall.
00:29:52: Unser ehrenamt ist, der ambulante Dienst ist fußläufig von meiner Wohnung und immer abends wenn ich mit meinem Mann eine Kompagier noch mal spazieren runde mache ging ich an dem ambulanten Kinderhospizdienst vorbei Und eines Tages waren Poster im Fenster.
00:30:09: die neuen Ehrenamtskurse starten dann und dann.
00:30:12: Wenn dich das interessiert ruft doch mal an lass uns uns kennenlernen.
00:30:16: Und dann saß ich da damals mit der Koordinatorin namens Kerstin und die sagte zu mir, hast du keine Angst vor Tod und Trauer?
00:30:22: Ich erzählte die gleiche Geschichte wie jetzt auch hier.
00:30:24: Mit dem A-Zilfe-Ehrenamt.
00:30:29: Dann lachte die und sagte, ja oder bist du bei uns genau richtig?
00:30:32: Weil mit Tod und trauer haben wir hier aufzutun.
00:30:34: fangen mal die Ausbildung an!
00:30:36: Die Ausbildung ist einfach... Und ich glaube, ich spreche dafür alle.
00:30:41: Zumindest in meinem Ausbildungsbereich oder in meinem Kurs.
00:30:44: Wir waren relativ großer Kurs, wir waren über zwanzig.
00:30:47: Du triffst als Corporate-Troller die ich ja damals war und als Corporat Führungskraft, die ich damals hauptamtlich war.
00:30:56: Triffst du Menschen?
00:30:57: Ich habe da Menschen getroffen, die es sonst nicht treffen würde.
00:30:59: Alte Leute dabei, ganz junge Leute.
00:31:01: Also wirklich Berufsanfänger, Rentner Kindergärtner Wirtschaftsprüfer da war das gesamte Spektrum der Bevölkerung die alle so in sich drin diesen Ruf führten.
00:31:13: ich will die Welt ein Stückchen heller machen und am liebsten eben mit Kindern Und das war ein tolles Element.
00:31:19: wir haben uns einmal die Woche getroffen mit was abends drei Stunden.
00:31:22: es war auch für mich eine interessante ein interessantes Erlebnis, weil ganz egal was der Vorstand von mir wollte.
00:31:30: Mittwochs um achtzehn Uhr war ich nicht mehr da, weil mir dieses Ehrenamt so wichtig war dass alles danach in den Hintergrund getreten ist.
00:31:40: und schon im Ehrenamt wirst du im Prinzip darauf sensibilisiert das Du bei Ende deiner Ausbildung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht sofort eine passende Familie hast, weil die muss ja auch erst mal matchen zu dienen.
00:31:52: Also da fangen wir mal an mit.
00:31:53: Kann ich dahin fahren?
00:31:55: Können die oder wollen die meine Begleitung antagen, an denen ich kann und sind wir uns grundsätzlich sympathisch?
00:32:02: das heißt Unser Verein in Anführungsstrichen bildet immer ehrenamtliche für die Reservebank auf, weil was wir auf keinen Fall wollen ist.
00:32:11: Das wenn eine Familie anruft und sagt ich brauche Unterstützung dass wir dann sagen ja wir melden uns nächstes Jahr aber wir müssen jetzt erst mal einem hundert Stundenkurs nochmal neue Ehrenamtlicher ausbilden.
00:32:22: Und das heißt, beim Ende deines Ehren am Zutun so eng mit den Leuten war es jeden Mittwoch hast du dich getroffen.
00:32:28: Manchmal auch am Wochenende wenn's ein bisschen die schwereren Themen waren haben wir uns wirklich am Mittwocht alle angekommen und dann haben wir einfach weitergetroffen.
00:32:38: So lange bis jeder von uns tatsächlich in eine Familie vermittelt war weil das einfach so ne tolle Community war.
00:32:44: Das ist finde ich etwas dass darf auch Raum haben ja?
00:32:48: Weil du gibst da viel Zeit rein, du gibts da viel Herzblut rein.
00:32:52: Wir treffen uns alle Ehrenamtlichen einmal mindestens im Monat und haben eine sogenannte Praxisbegleitung, wo wir – alle die wir in der Begleitung sind aber auch alle anderen wie gerade auf einer Begleitung warten – zuhören was Katrin zum Beispiel aus ihrem Begleithungsalltag erzählt.
00:33:09: Und dann fragt Katrin manchmal ich weiß da nicht mehr weiter habt ihr ne Idee?
00:33:13: Dann gibt es Tipps ein bisschen kollegiales Coaching Und einmal, also im folgenden Monat haben wir wirklich einen Supervisorinder die auch an die harten Themen mit uns geht.
00:33:22: Also wo man so wie ich als Hobbypsychologe gesagt war dann gehe ich mal besser nicht dran und zwischendurch gibt es immer fachliche Weiterbildung.
00:33:29: Ich erinnere mir haben auch einen Ausflug gemacht.
00:33:31: zum Bestatter wo man jetzt so denkt jetzt wird's aber spooky ja Aber das war einer der tollsten Ausfüge, die wir im Ehrenamt gemacht haben.
00:33:39: Weil auch der Bestatter versucht das zu machen was wir machen!
00:33:45: Der geht ganz individuell auf die Familie eines total feinfühlig.
00:33:49: Der kriegt raus... Was gibt es denn an Schönes über das Leben des Verstorbenen zu erzählen?
00:33:55: Und er kann natürlich auch wie wir großartige Geschichten erzählen wo man eigentlich gar nicht drauf kommen würde wenn man nur die Überstrift besucht beim Bestatter liest.
00:34:05: Also du merkst es ja auch, ich kann da tagelang drüber erzählen.
00:34:09: Das ist ein wunderbares Ehrenamt und ich weiß noch wie mein Mann zu mir sagte kannst du nicht was mit Tieren machen?
00:34:16: Und dann denke ich immer so könnte ich auch.
00:34:18: aber mit Menschen sind die Geschichten finde ich einfach also aus meiner Perspektive so unglaublich herzerwärmend?
00:34:27: Ja,
00:34:28: absolut und ich finde es jetzt auch gut vielleicht für alle die einschalten in unserer Folge.
00:34:31: Was braucht aus deiner oder eurer Sicht gerne wie ihr wollt ein Mensch der jetzt sagt hey ich möchte mich auch in dem Bereich engagieren oder der Familien eben auch in diesen Situationen begleiten möchte?
00:34:41: was soll dich mitbringen?
00:34:42: also das schon gesagt vielleicht eine gewisse Resilienz im Umgang mit dem Thema Trauer und Tod?
00:34:47: sicherlich schon aber gibt's noch etwas wo ihr sagt Hey Mensch wenn du das oder die Eigenschaften mitbringst dann super super gerne.
00:34:54: Also ich fange mal an Micha und dann kannst du gerne ergänzen.
00:34:57: Aus meiner eigenen Erfahrung, wenn du das machst, dann freuen die sich auf dich.
00:35:02: Das heißt dann fängst du das an und hast vorher entschieden dass du den Zeitrahmen auch geben kannst weil es gibt nichts Schlimmeres für das Geschwisterkind als wenn ich in den Ferien bin.
00:35:13: Weil das sind die einzigen Wochen wo's erlaubt ist, daß ich fehle ja?
00:35:19: Und natürlich gehe ich auch nicht da rein dick erkältet bin, aber ich will ja nicht dass das kranke Kind meiner Erkältung sich schnappt.
00:35:26: Aber ansonsten bin ich da und zwar verlässlich.
00:35:29: Wenn ich das nicht kann ist es echt ein Drama für die Familie einfach weil sie sich so auf uns und unsere Begleitung freut.
00:35:38: Und was auch wichtig finde ist Ich habe da keinen... Ich hab da kein Coaching, keine Beratungs- und kein Belährungsauftrag.
00:35:46: Das heißt ich gehe dahin und gucke völlig ab völlig unerheblich von meinen eigenen Ideen.
00:35:57: Was brauchen die gerade?
00:35:58: Das heißt, ich mach mich jedes Mal wenn ich dahin gehe leer und guck einfach was brauchen sie und was sich nicht mache?
00:36:05: niemals und da werden wir auch immer wieder darauf hingewiesen in unseren Begleitungen und in der Ausbildung ist.
00:36:11: Ich gebe denen keine ungefragten Ratschläge weil die haben die eh schon genug.
00:36:17: Ja von allen Seiten vermutlich.
00:36:22: ja.
00:36:23: Ja, diese Zurückhaltung mit eigenen Ratschlägen ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:36:28: Trotzdem ist auch eine Offenheit notwendig natürlich.
00:36:31: ich möchte aber muss die Bereitschaft haben auf eine Familie zuzugehen und die so zu nehmen wie sie sind.
00:36:38: Ich meine das ist im Endeffekt genau das Gleiche.
00:36:40: also ich muss offen auf die Leute zugehen das mitmachen, was die von mir wollen.
00:36:45: Ich bin nicht die Person, die bestimmt dass heute Fußball gespielt wird.
00:36:49: ich Bin nicht die personen die bestimmt Dass heute nur vorgelesen wird weil rechnet und ja kein Bock raus zu gehen.
00:36:56: Das ist nicht Mainz.
00:36:58: Mainz is da sein dafür bin ich.
00:37:00: bin ich angetreten?
00:37:01: Ich bin mich dafür angetretend irgendwas zu entscheiden irgendwie zu erziehen oder sonstwas.
00:37:05: Und wenn ich mit dieser zurückhaltung klarkomme Wenn ich mir vorstellen kann, dass sich gut mit Tod, Trauer und Sterben umgehen kann.
00:37:14: Da bin ich eigentlich schon richtig.
00:37:15: also es ist wirklich... Ich muss die Offenheit und den Willen haben das zu machen.
00:37:19: Und eben Das ist richtig.
00:37:21: ganz wichtig Katrin Die Zeit haben weil man Kann wirklich alle Bereitschaft der Welt haben.
00:37:28: wenn man einen Job hat bei dem man die Hälfte der zeit irgendwo in der welt rum jettet Dann wird das nicht funktionieren ist die Form des Engagements vielleicht eine andere, vielleicht weiß ich nicht, eine finanzielle vielleicht sogar.
00:37:41: Also es ist einfach dann ne Möglichkeit oder nur da eine Möglichkeit in die Begleitung zu gehen wenn man wirklich da sein kann weil das der Grundgedanke der Arbeit ist.
00:37:50: Ansonsten haben wir aber keine Voraussetzungen.
00:37:52: also egal wie jung du bist, egal wie alt du bist egal welcher Ausbildung du hast musst nicht im Vorhinein was weiß ich eben Erzieherin-Erzieher sein krankenpflegerische Ausbildung zu haben, dass darum geht es alles nicht.
00:38:06: Es geht darum da sein zu können.
00:38:09: Ja fertig!
00:38:10: Du hast jetzt schon einen wichtigen Punkt angesprochen, finde ich gut Michael.
00:38:13: Da schauen wir doch gleich nochmal zusammen rein denn wir haben es jetzt rund ums Ehrenamt und jetzt denken vielleicht die ganzen Leute Hortes ja schön dass sie alle so viel Zeit haben aber wer bezahlt denn das ganze eigentlich?
00:38:22: Ja und ich mein Verlässlichkeit ist natürlich ein Riesenpunkt.
00:38:25: du hast schon gesagt wenn man's nicht leisten kann vielleicht sogar auch über finanzielle Unterstützung.
00:38:29: Jetzt bist du ja als Fundraising Manager mitunter dafür verantwortlich dass dir die Arbeit überhaupt auch möglich gemacht wird.
00:38:36: Das heißt geht wirklich darum wie kommen wir auch an Gelder und vielleicht für alle die Einschalten.
00:38:42: Es ist nicht so, so viel können wir schon sagen dass das einfach mal so vom Staat oder von der Krankenkasse übernommen wird sondern ihr müsst wahrlich kämpfen damit ihr Unterstützung bekommt.
00:38:51: Vielleicht nimmst du uns da mal mit gerade auch in deiner Rolle.
00:38:55: welche Rolle spielen denn solche Unterstützungen wie Spenden- oder finanzielle Förderung?
00:39:00: Eine riesige eine riesige Rolle.
00:39:01: also.
00:39:01: wir haben ein.
00:39:02: siebzig Prozent unserer gesamten Tätigkeit werden aus Spenden, aus Sponsoring finanziert ... mit Stiftungsgeldern zu teilen noch.
00:39:11: Denn nur dreißig Prozent unserer Arbeit werden überhaupt von den Krankenkassen zum Teil und das auch noch spät refinanziert, also wir müssen es immer am ersten November einreichen wie viele Familien wir gerade in der Begleitung haben... Und wenn wir das gemacht haben dann wird das geprüft und wir kriegen im Juli danach eine Teilrefinanzierung so Und zwar für erkrankte Kinder, die Begleitung von erkrankten Kindern.
00:39:38: Nicht für Geschwisterbegleitungen und nicht dafür, dass wir in die Familien gehen und denen helfen mit ihren Anträgen bei den Krankenkassen.
00:39:44: Nicht dafür, Dass wir Geschwisters in die Geschwestergruppe nehmen, nicht dafür dass wir integrative Sport-Events machen... Das wird alles nicht finanziert sondern ausschließlich die Bekleidung der Erkrankten Kinder wird zum Teil refinanziert.
00:39:56: So das heißt siebzig Prozent unserer Arbeit kommen aus Spenden und deswegen gibt es eben bei uns überhaupt Fundraising, weil ist einfach notwendig ist damit wir unsere Arbeit überhaupt irgendwie machen können.
00:40:08: Es wäre nicht möglich die Art von Arbeit für die ganze Familie zu machen wenn wir uns nur auf das was die Krankenkasse für sinnvoll hält zurückziehen würden.
00:40:19: Ja klar!
00:40:20: Was sind das für Unterstützungen die wir da haben?
00:40:23: Das sind so ganz ganz großen Teilen Spenden, die uns verlässlich an der Seite stehen.
00:40:28: Das sind Menschen, die sagen fünf Euro im Monat hab ich.
00:40:31: Ist gar kein Problem!
00:40:32: Die kann nicht zur Seite legen und... ...kann die halt an die deutschen Kinderhausbietsdienste oder einen anderen Kinderhausbiet sichern.
00:40:40: Träger in der Nähe?
00:40:42: Kann ich den spenden das funktioniert?
00:40:44: Das sind menschen die sagen boah ich weiß echt nicht mehr was ich zum Geburtstag geschenkt haben soll.
00:40:49: keine Ahnung Leute spendet doch einfach bitte alle an die Deutschen Kinderhaus Biets Dienste dann Können wir da was mitmachen?
00:40:55: Ist es etwas Gutes getan?
00:40:57: und ich habe hier nicht nur irgendein Stierömpchen.
00:41:00: Und so eine Art von Gedanken haben einige Menschen, aber auch da leider noch nicht so viele Menschen wie uns helfen würden um wirklich alle Familien zu erreichen.
00:41:11: Dementsprechend ist das auch ein Aufruf nach draußen zu sagen hey wenn ihr fünf Euro rumlegen habt
00:41:18: Definitiv.
00:41:19: Und ich meine, das ist ja auch der Sinn von dieser Folge mitunter, dass ihr Unterstützung erfahrt sei es jetzt in personeller Form oder eben auch in finanzieller Unterstützung als ich völlig legitim finde weil nur damit kann eure Arbeit funktionieren und da glaube ich schon Spoiler nicht werde natürlich euren Spenden Link oder Hinweis auch in die Show Notes von dieser folgestellen Weil ich finde das total wichtig in der Form weil man muss sich das mal bewusst machen Das ist jetzt in Anführungszeichen nur die ambulante Kinder-Hospizarbeit.
00:41:45: Wir hatten ja auch schon im Vorgespräch gesprochen, was es heißt beispielsweise ein festes Haus irgendwo aufzubauen.
00:41:51: Das sind ja Unsummen an Gelder die da benötigt werden.
00:41:53: als wir reden hier nicht vor tausend Euro im Modert, die irgendwie benötig werden sondern wir reden von weit weit mehr.
00:41:58: kann man das ungefähr eine Zahl fassen wo was ihr allein an Volumen aufbringen müsst um ansatzweise euer Angebot aufrecht zu erhalten.
00:42:06: also Allein in der ambulanten Arbeit brauchen wir sechstausend zweihundert Euro pro Familie.
00:42:12: und ja, um eine familiäre Begleitung aufrechtzuerhalten.
00:42:15: Das ist erst mal das, womit wir anfangen können.
00:42:17: Das heißt auch je mehr Familien wir aufnehmen, desto mehr Geld brauchen wir.
00:42:22: Das... ...ist ne Zahl die wirkt jetzt vielleicht noch halbwegs machbar aber wenn man sich überlegt dass wir eben hunderttausende Kinder in Deutschland haben dann isst es ne riesengroße Summe die wir brauchen Um alle Begleitungen möglich zu machen oder um zumindest die Menschen, die Ehrenamtlichen, die Strukturen vorzuhalten.
00:42:45: Um allen Familien ein Angebot machen zu können.
00:42:47: Da fängt es ja schon mal an da sind wir ja noch gar nicht und deswegen sind das riesige Summen, die wir da bewegen müssen.
00:42:54: Und trotzdem weil wir eben jede Familie einzeln betrachten hilft da jeder Euro.
00:43:01: Definitiv.
00:43:02: Katrin liegt auch schon zustimmend.
00:43:04: Ja was sehr intensiv machen seit, ich würde sagen gut anderthalb Jahren ist.
00:43:10: Uns haben immer schon Unternehmen gefunden die einfach fanden... ...die Weihnachtsspende oder die Gehaltszent-Spende.
00:43:17: das ist immer mein Lieblingsinstrument.
00:43:19: ja!
00:43:19: Das interessiert mich überhaupt nicht wenn ich drei Monate lang meine fünfzig Zent von meinem Gehalt an die deutschen Kinderhospizie spende.
00:43:28: und wenn das aber ein Unternehmen ist mit tausend zwei Tausend dreitausend Mitarbeitern dann ist es Eine echt tolle Summe.
00:43:37: ja und für uns im Fundraising in Anführungsstrichen leicht verdientes Geld.
00:43:41: Genauso gibt es großartige Einzelhändler, wir machen unheimlich viel mit den Revemärkten hier im Rhein-Main-Gebiet.
00:43:48: Das ist entstanden weil die Auszubildenden im zweiten Lehrjahr sich beworben haben oder sie haben noch etwas gesucht wo sie sich bewerben können in Köln bei der Zentrale für ein Nachhaltigkeitswettbewerb.
00:44:03: Auch hier, ich glaube nicht an Zufälle.
00:44:05: Ich war mit meinem Kollegen Stefan hier in Frankfurt immer dran an Rewe über irgendwelche Kontakte und die Ausbildungs... beauftragte von rewe hierfür das freie meingebietag des.
00:44:16: ja dann kommt halt mal vorbei und dann haben wir vor den ganzen azubis gesagt was wir machen aufgeklärt als ambulante kinderhospiz erklärt.
00:44:24: also ich eine ambulante Kinderhospietsliche begleitung erklärt erklärt dass wir dieses großartige herzensprojekt in frankfurt haben ein stationäres potter hospice zu bauen und das war wunderbar weil die jungen leute keine ahnung wie alt anfangen.
00:44:37: zwanzig guckten uns an und sagten, okay für Kinder da muss man ja wo mal was machen.
00:44:41: Und dann habe ich gesagt ok was wollt ihr denn machen?
00:44:43: Dann haben die gesagt wir machen Sammlungen in den Märkten und dann haben sie komplett alleine als Azubi-Team in unterschiedlichen Märkten Würstchenverkäufe organisiert Waffelverkäuve Die Mitarbeiter von REWA haben angefangen Kuchen zu backen Das haben die an unterschiedlichen großen und kleinen Revis gemacht und haben darüber mehr als acht tausend Euro zusammen gesammelt Und wir haben das manchmal begleitet.
00:45:09: Das war toll, weil ich gesehen habe wie auch da der Einzelhandel der Supermarkt verankert ist in seinem Kiez sag' ich jetzt mal!
00:45:19: Weil die kannten die wirklich alle ne?
00:45:20: Die haben die dann angesprochen und gesagt Frau Meier nehmen Sie doch noch ein Stück Kuchen mit ist fürs Kinderhaus.
00:45:25: Wie zack hat Frau Meyer zehn Euro in die Spendenbox getan.
00:45:28: Dann haben sie sich damit beworben und haben tatsächlich den fünften Preis in diesem nachhaltigweilen Zwettbewerb in dem Rebel gewonnen Und kriegen dafür eine Plakette.
00:45:39: Die Pakette haben sie mir geschenkt, weil Sie möchten es im Kinderhospiz hängen.
00:45:44: Solche Aktionen sind einfach wunderbar und wir machen ganz viel mit zu unternehmen in der Idee dass wenn die uns gefunden haben wir die wirklich anrufen sagen hey wie kommen Sie denn auf uns?
00:45:57: Ach so Weihnachtsspende okay!
00:45:59: Dann haben sie gegoogelt oder ein Mitarbeiter hat gesagt mach doch mal was für Kinder.
00:46:03: dann haben die uns.
00:46:04: Und was wir kultiviert haben über die letzten zwölf, sechzehn Monate ist tatsächlich eine tief empfundene Dankekultur.
00:46:14: Das heißt, wir rufen sie an und sagen toll können wir uns mal bedanken dürfen wir vorbeikommen.
00:46:19: Wir würden uns gerne persönlich bedanken, die Unternehmen sind total begeistert.
00:46:22: das sind ganz oft Personalabteilungen, Marketing-Abteilung, Office Management.
00:46:27: manchmal auch wenn es ein kleines Unternehmen ist die Geschäftsführung sagt ja kommt doch mal vorbei dann kommen wir vorbei.
00:46:32: und wir haben außerdem noch einen wunderbaren Bärenbotschafter so'n großen Plüschstädti.
00:46:37: der kommt auch ganz oft mit.
00:46:39: manchmal macht er danach auch ein Praktikum im Unternehmen das heißt erklärt dann auch über die kinderhospizliche Arbeit auf stehen.
00:46:49: Unheimlich, ich würde sagen belastbare Beziehungen zu den Unternehmensspendern die schon mal für uns gespendet haben weil die das in der Regel der Fälle nicht gewöhnt sind dass sich so bedankt wird und das auch so hells on mit angepackt wird.
00:47:02: ja ich habe selber mit die Waffe gebacken Und daraus entwickeln wir eben Formate, wo wir dann andere Unternehmen ansprechen und sagen könntet ihr euch nicht vorstellen euch an unsere Seite zu stellen.
00:47:12: Ganz oft suchen ja Unternehmen nach so einer Möglichkeit ein Social Day zu machen.
00:47:16: da haben wir ein paar Angebote.
00:47:18: ganz oft sagen die also bei uns fängt ja irgendwie Weihnachten schon im September an in dem Fundraising.
00:47:26: Und da rufen wir tatsächlich die Unternehmen an und sagen, wie sieht's aus?
00:47:29: Macht ihr irgendwas zu Weihnachten?
00:47:31: Letztes Jahr haben wir einen tollen Weihnachtswunschbaum uns ausgedacht.
00:47:34: Das waren die Unternehmen super!
00:47:36: Ein paar Unternehmen haben eine Tombola gemacht für uns.
00:47:39: ein paar Unternehmen machen so ein Aglis-Sweater Contest.
00:47:42: Wir gucken jetzt ob wir bei Firmenläufen dabei sein können.
00:47:46: also hochgradig kreativ im fundraising aber immer auch da.
00:47:51: das trägt unsere ganze organisation mit dem herzen.
00:47:55: also ich würde ich höre immer gut zu warum macht ein unternehmen dass warum wollen die das?
00:48:02: wie wollen die involviert werden?
00:48:04: wollen sie tatsächlich einfach nur als stiller spend nach zehn tausend euro überweisen?
00:48:08: Total gerne.
00:48:10: Die wenigsten wollen das, die meisten sagen ja kommen Sie vorbei Frau Becker-Olig Müller Herr Krimman, machen sie bei unserem nächsten Mitarbeiter-Event eine Aufklärung.
00:48:20: auch da spielt immer dieser Doppelklang mit.
00:48:23: Die könnten jemanden kennen der dann sagt Gott da könnte ich eigentlich mal meine Nachbarin darauf ansprechen die sollte sich mal begleiten lassen.
00:48:30: und oder Und das ist total nett, es wird dann so ein Schneeballeffekt.
00:48:34: Das Unternehmen macht was wir erzählen was im Unternehmen und auf uns kommt zu einen Mitarbeiter im Unternehmen der zufälligerweise in seiner Freizeitvorstand für den Tennis Club ist und dann sagt er guck mal mein Tennis club könnte eigentlich auch etwas für euch machen.
00:48:48: und So kommen wir an diese dringend benötigten auch großen Summen.
00:48:53: und dass Schöne In den Kontakten mit Unternehmensunterstützern ist da die sowieso inso Geschäftsjahren und den Planbaren Budgets sprechen kann man mit denen auch so sprechen.
00:49:05: Und eben einfach sagen, wenn du wirklich an meiner Seite bleibst mit konstant fünf tausend Euro im Jahr wäre das echt super!
00:49:13: Also im Prinzip wird ja jeder einzelne in dem Moment so Botschafter für euch.
00:49:17: Genau!
00:49:19: Ich finde es jetzt cool, dass du das gesagt hast weil's geht ja nicht nur darum um die eigentliche Spende sei es von einer Privatperson sondern auch wirklich von Unternehmen die einfach mal eine Idee haben davon ach was könnte ich mal statt dem klassischen ich weiß es nicht Weihnachtsfest oder so machen oder ich kauf mir irgendwelche Schokonikoläuße.
00:49:35: ja spendet lieber das Geld dann auch eben ein Institutionen die es wirklich brauchen.
00:49:39: und natürlich können sie jetzt die Gefahren und Raum kommen dass man sagt, ach das machen die doch nur als Marketinggag.
00:49:45: Natürlich ist es eine Form von Marketing?
00:49:47: ja wenn ich sage ich unterstütze die und die Organisationen?
00:49:50: Ja klar aber ich denke das begegnet euch wahrscheinlich.
00:49:52: oder wie würdet ihr sagen recht wenig dass es Menschen nur machen damit sie sich irgendwas an die Wand knallen können und sagen ich unterstützte nicht.
00:49:58: Ich
00:49:59: hatte das ein einziges Mal, dass es einen möglicher Unternehmensspender gesagt hat Kinder gehen immer und da war ich dann auch echt Sprachlos.
00:50:08: Und ich gesagt, das habe ich wirklich noch nie gehört.
00:50:11: Das heißt, es interessiert sich eigentlich nicht was wir machen?
00:50:13: Nö!
00:50:14: Nicht wirklich.
00:50:15: und dann haben wir auch lange diskutiert mit einem Team wollen wir mit dem eigentlich zusammenarbeiten oder nicht?
00:50:20: ja und dann Haben wir so gelöst dass ich gesagt hab ich fahre jetzt mal hin, ich lerne den mal kennen und Dann habe Ich den tatsächlich von hinten durch die Brust begeistert für unser Thema.
00:50:29: Ja aber der Erstkontakt war ein bisschen so wie gedacht Da wollen wir eigentlich nicht mitmachen.
00:50:36: Wie ist das jetzt?
00:50:36: Frage gerne an euch beide, wenn ich hier eine Firma habe.
00:50:39: Die hoffentlich bei Adrian Lead einschaltet und die jetzt sagt, hey Mensch, das würde ich gerne unterstützen oder ich möchte mich da wirklich als Botschafter für euch engagieren.
00:50:47: Wie ist es dann?
00:50:48: Kann ich da einfach losrennen und Waffeln backen oder sollte ich bestenfalls natürlich mit euch vorher in Kontakt treten?
00:50:54: Bestenfalls trittst du mit uns vorhin in Kontakt ja, rufst uns einfach an wir sind gut erreichbar, rufen zurück.
00:51:00: falls das mal nicht klappt weil wir im Podcast sind Kommen wir ins Gespräch und schauen was genau wie gut machen können.
00:51:07: Und ganz besonders gerade zum Beispiel im Waffelbacken, wie wird ich unterstützen können?
00:51:11: Weil wir natürlich ein gewisses Portfolio an Möglichkeiten haben von einem Aufsteller oder QR-Codes die man vielleicht scannen kann von Spendenboxen.
00:51:20: solche Dinge können wir einfach zur Verfügung stellen und damit ist es dann auch ja wirkt es sagen wir mal seriöser.
00:51:27: das ist ganz oft eine Sache vor denen Menschen so ein bisschen Sorge haben, wenn sie dann sagen ja ich sammel jetzt einfach mal.
00:51:34: Sie möchten natürlich auch das.
00:51:35: wir da dabeistehen dass wir sagen hey ja das ist wirklich für uns und es geht wirklich an uns weil's da oft eben so'n bisschen zurückhaltung gibt.
00:51:44: Und deswegen kommt gerne vorher auf uns zu.
00:51:47: Wir sprechen miteinander.
00:51:48: Wir finden einen coolen Weg wie wir das zusammen auf die Füße stellen können.
00:51:51: Wir informieren dann natürlich auch nochmal sehr gerne über unsere Arbeit.
00:51:56: Dann kanns auf jeden Fall sofort losgehen Und wir werden eine schöne, auch langfristige Zusammenarbeit aufbauen.
00:52:03: Weil das ist was uns am allermeisten hilft, ist eben diese Langfristig an unserer Seite stellen weil... Wir nehmen immer mehr Familien auf!
00:52:11: Wir haben grad schon mehrfach gesagt, dass es keine kurze mal eben Schnellbegleitung, das is ne ganz ganz langfristig Sache.
00:52:16: Das heißt aber Die Kosten wachsen eben immer weiter auf und wenn du dich an unsere Seite stellen willst, dann stell dich langfristig an unserer Seite.
00:52:23: Weil dadurch können wir planen und dadurch können Wir eben in diesen Vorlauf gehen mit den Ehrenamtlichen.
00:52:29: Können die ehrenamtlich schon mal ausbilden?
00:52:31: Und können die Familien dann aufnehmen Wenn wir sie erreichen.
00:52:35: und diese Planbarkeit möglich zu machen dafür ist natürlich auch super sinnvoll und wichtig, wenn wir ins Gespräch kommen.
00:52:43: Ja von vornherein wissen wie es laufen wird wie's laufen soll
00:52:48: Definitiv.
00:52:48: Also ein Botschafter habt ihr schon geworden, der sitzt hier mit euch im Podcast!
00:52:53: Ich habe echt schon vielen Menschen jetzt vorbereiten auch von eurer Arbeit erzählt und wirklich... Bei allen war genau das Thema, dass sie es nur mit dem Sterben verbunden haben.
00:53:02: Und die waren wirklich überrascht was dann noch alles abgedeckt wird von eurer Arbeit geschweige denn ja, dass ist auch nicht selbstverständlich ist, dass es an jedem Standort irgendwie Unterstützung gibt.
00:53:13: Dass man jetzt denke ich egal wo ich bin, ich habe da automatisch Unterstützung bevor ich mit euch noch entweder oder gehe bei Adrian Lat ein finde ichs ganz toll da gerade drin ist schon angesprochen hat Es gibt ja euch als ambulante Kinderhospizarbeit es gibt stationäre.
00:53:27: vielleicht können wir da noch für alle, die einschalten kurz den Unterschied umreißen.
00:53:31: Wann habe ich ambulante Unterstützung und wann hab' ich stationäre?
00:53:34: Und – ich weiß ja von euch – stationär heißt nicht gleich Ich
00:53:37: sterbe.".
00:53:39: Genau!
00:53:39: Also ambulant.
00:53:41: Ambulanteunterstützung habe ich wenn ich sie habe das ganze Jahr über in der Anzahl der Ehrenamtlichen sagen wir mal einmal die Woche zwei bis drei Stunden pro Ehrenamtlichen und bin da fest angebunden immer jede Woche.
00:53:58: Das ist etwas, dass ganz viel Stabilität in den Alltag bringt.
00:54:01: Dass ganz viel Ruhe in den alltag bringt und dafür sorgt das die Familie
00:54:07: Struktur
00:54:09: wiederfinden kann, die sie vorher vielleicht nicht hatte oder die vorher vielleicht sehr fragil war.
00:54:14: Und im stationären Bereich ist es weniger diese durchgehende Struktur als vielmehr, dass zurücklehnen, durchatmen mal wieder in Ruhe kommen.
00:54:26: Und da geht es eben darum, das sind vier Wochen im Jahr die eine Familie Anspruch auf stationäre Kinder aus piezlicher Aufnahme hat.
00:54:36: Da geht's um das was wir eigentlich als Urlaub kennen.
00:54:40: Es geht also darum dass ich als Eltern gerade mal mich eben vier wochen oder vielleicht sind auch nur zwei Wochen am Stück vielleicht ist es auch mal noch eine Woche nicht um die Pflege kümmern muss Und trotzdem bei meinem Kind sein kann, das heißt ich bin mit der ganzen Familie in einem stationären Kinderhospiz.
00:54:57: Das erkrankte Kind ist vierundzwanzig sieben mit einer eins zu eins Pflegepflegepersonal ausgestattet.
00:55:03: Ist im Zimmer neben dran hat sein eigenes Zimmer es voll versorgt und Ich kann als Familie durchschnaufen kann durchatmen kann die Energie wieder auftanken die mir über diese ganze Zeit durch die Pflege ja in Teilen auch einfach verloren gegangen ist.
00:55:20: Und habt da die Möglichkeit, auch wieder zu lernen und neue Dinge zu lernen, die mit der Pflege zusammenhängen?
00:55:26: Denn es sind natürlich nicht ausgebildete Pflegekräfte bei denen irgendwie so eine Diagnose ins Haus steht sondern man lernt das so by doing.
00:55:35: und wenn man dann eben jemandem hat, der eben als Eins-zu-Eins-Pflegekraft immer dabei ist, dann kann man da auch noch mal neue Sachen lernen.
00:55:42: Wenn gerade ne Krise war, kann man auch nochmal neue Pflegetätigkeiten so einüben und verstehen, dass sie eben gut funktionieren wenn man dann zu Hause ist.
00:55:55: Dass man zuhause auch wieder die Sicherheit und die Ruhe und die Energie hat weiterzukommen.
00:56:01: Ich glaube du kannst da noch ganz viel mehr zu sagen weil es ist nun mal...
00:56:04: Du hast das schon super zusammengefasst ja?
00:56:08: Auch hier ist wie eingangs auch schon angetönt Das ist einfach gruselig, dass dieses Haus was wir da schaffen... ...was eigentlich noch nicht mal aussieht wie eine Reha-Klinik.
00:56:25: Es sieht überhaupt nicht aus wie in der Klinik!
00:56:27: Das sieht eigentlich eher aus wie ein Hotel.
00:56:30: aber es heißt halt Hospizia und dafür muss man dann auch und das machen wir auch ganz intensiv drum herum die Gemeinde abholen, weil sie auch irgendwie denken... Jetzt fährt hier ständig der Notarztwagen rein und raus.
00:56:47: Tatü tatá!
00:56:48: Und bringt ihr die sterbenden Kinder vorbei?
00:56:51: Sondern auch die müssen verstehen dass da wo wir das Kinderhospiz bauen wollen wahrscheinlich so haben wir es zumindest erlebt bei unseren Besuchen von anderen stationären Kindhauspizen mehrheitlich lachen zu hören ist.
00:57:06: Ja, ganz klar.
00:57:07: Und mir kam gerade noch so der Impuls sicherlich auch eine Möglichkeit sich mit anderen Familien auszutauschen also zu sehen ich bin damit nicht allein das ist ja auch total wichtig.
00:57:17: Also deins stehen glaube ich auch wirklich Freundschaften fürs Leben.
00:57:21: Ach Mensch, also ich finde das so toll und vielen Dank dass wir da auch den Blick in eure Arbeit werfen dürfen.
00:57:26: Ich kann wirklich nur nochmal alle die Einschalten ermutigen, dass ihr euch erstens mal mehr zum Thema informiert welche Arbeit ihr da leistet.
00:57:33: wenn ihr Lust habt engagiert euch das ist natürlich mega!
00:57:36: Und wie es jetzt auch schon Michael und Katrin gesagt haben sei's auch mit einer coolen kreativen Idee.
00:57:40: Das können ja wirklich auch miteinander Firmen irgendwie besprechen was machen wir oder andere Institutionen die sagen hey das habe ich Bock das zu unterstützen aber natürlich auch Privatperson alles gut.
00:57:50: Ich glaube einfach, dass die Folge heute aufzeigt.
00:57:52: Dass so viel Falsch oder Halbwissen auch rund um eure Arbeit besteht und es umso wichtiger ist, einfach da raus in die Welt zu gehen darüber zu sprechen.
00:58:01: Und wenn wirklich jemand sagt hey das finde ich cool dann möchte ich mich engagieren Dann seid ihr denke ich die Letzten.
00:58:05: wir sagen auch nur Vielen Dank echt super super toll vielen vielen dank euch auch für den tollen Einblick heute in die arbeit die er leistet.
00:58:14: sehr gerne.
00:58:15: Ja, Mensch jetzt nehme ich euch noch mit in Entwederoder.
00:58:18: Wir machen hier weil ich habe ja jetzt zwei Gäste das ist natürlich eine Herausforderung für mich einfach einen schönen Schlagabtausch nämlich immer eine Person von euch darf mir eine entweder oder Frage beantworten Einfach aus dem Bauch heraus.
00:58:29: es passiert auch nichts Schlimmes.
00:58:31: und wenn ihr sagt Ich möchte noch was kurz dazu sagen warum ich mich für die für die jeweilige Seite entscheide dann natürlich herzlich gern.
00:58:37: Also dann beginne ich doch einfach mal, liebe Katrin.
00:58:40: Du legst mich gerade so freundlich an mit dir und zwar möchte ich von dir wissen wenn du wählen müsstest.
00:58:45: Kaffee oder Tee?
00:58:47: Kaffees auf jeden Fall!
00:58:48: Und das ist schlimm weil ich mache ab und zu mal einen Ayurveda Urlaub und da ist Kaffe nicht erlaubt.
00:58:53: Da darf man nur Tee trinken und dann auch noch Kräuter-Tee also Kaffes.
00:58:58: Oh,
00:58:58: oh Gott, Kräutertee!
00:59:01: Okay, dein Michael will ich von Dir natürlich wissen passt ja ehrlicherweise auch zu uns.
00:59:06: Treffen heute Frühaufsteher oder Nachtäule?
00:59:10: Früher Aufsteher.
00:59:10: Ich bin tatsächlich super gerne früh vorne mit dabei und strukturiere meinen Tag schon ganz, ganz, sehr früh.
00:59:19: Manchmal und das dann auch gerne werde ich dann zur Nachtäuble wenn dann coole Veranstaltungen sind unser Netzwerk so ein bisschen sich erweitert.
00:59:25: Ich irgendwo dabei sein darf bei was nicht Service Clubs oder ähnlichem.
00:59:29: Und ja dann kollidiert das so ein kleines bisschen.
00:59:32: aber da kommt man auch durch
00:59:34: Naja, das ist ja Kohleteralschaden.
00:59:36: Weil es ist ja das Netzwerk tatsächlich.
00:59:37: und wie die Katrin gesagt hat, Kaffee hilft dir auf jeden Fall irgendwie über weiter.
00:59:42: Ganz
00:59:42: genau!
00:59:43: Okay dann Katrin hast du die Ehre mir zu beantworten Stadt oder Natur?
00:59:48: Stadt immer Urlaub in der Natur aber leben ausschließlich gerne und leidenschaftlich in der Stadt.
00:59:54: Brauchst die Action?
00:59:56: Ja
00:59:57: Okay, ja dann weiß ich ja er ist auch als Podcaster sozusagen im Herzen mit mir ein bisschen vereint der Michael.
01:00:03: Deswegen möchte ich natürlich fieserweise jetzt von dir einen Buch lesen oder Podcast hören.
01:00:11: Also vor der Quantität ja definitiv Podcast hören?
01:00:16: Ja doch!
01:00:17: Definitiv dann ist es podcast wenn ich höre auch hörbiger insofern.
01:00:22: In dieses universum bin ich noch nicht so eingetreten irgendwie da brauche ich noch das buch haptisch.
01:00:26: aber ich gebe dir recht im zuge der zeit die leider immer schneller wird finde ich podcast schon echt sehr, sehr dienlich dass ich inhaltete rein zu ziehen.
01:00:35: okay kathrin dann du bist ja hast du schon gesagt eher die die die Stadt bevorzugt.
01:00:41: Da möchte ich natürlich wissen, wenn du dann mal etwas auch die Beine hochlegen kannst und Freizeit hast, entscheidest du dich dann eher für den Spaziergang am Abend oder den Sofa-Abend?
01:00:51: Den Spazieregern!
01:00:53: Ah ja okay... Auch dort.
01:00:57: Ja da natürlich eine Frage.
01:00:58: Ich weiß es gehört irgendwie beides auch zu eurer Arbeit dazu und gleichermaßen glaube ich wird's auf die Probe gestellt.
01:01:04: Michael Mutte oder Geduld?
01:01:09: Geduld Geduld.
01:01:12: Ja, ich brauche in meiner Arbeit ganz viel Geduld aber natürlich auch Mut!
01:01:19: Du hast schon gesagt es gehört zusammen.
01:01:20: Aber der erste Punkt ist immer Geduld.
01:01:23: Der erste Punkt da hat Katrin ganz viel drüber gesprochen ist Zuhören.
01:01:27: Das ist ja dann perfekt.
01:01:28: Dann nehme ich doch Katrin Witt Danke für die tolle Überleitung.
01:01:31: zuhören oder Lösungen suchen.
01:01:35: In der Reihenfolge erst zuhören und dann Lösungen suchen
01:01:38: Ja, definitiv.
01:01:39: Und ich glaube das hat auch unsere Folge heute gezeigt.
01:01:41: wir dürfen lernen wieder viel viel mehr zuzuhören und zwar aktiv zuzähren denn dann erfahrt man natürlich auch wunderbare Sachen die uns dann wieder helfen Lösungen zu suchen.
01:01:49: also von dem her schließe ich mich da einer reinen folge an.
01:01:52: Dann lieber Michael möchte ich von dir noch wissen Hoffnung oder Realität?
01:02:00: Für mich hat realität ganz ganz viel mit hoffnungen zu tun weil wir eben soviel sehen wie Wie ja wie viele hoffnung trotz Trotz in großen anführungsstrichen dieser realität die wir haben In unserer Arbeit bei den Familien entsteht.
01:02:14: Deswegen finde ich da das Oder ganz, ganz schwer.
01:02:19: Dann streich mal es noch einfach raus oder an der Stelle?
01:02:21: Ich sage wir haben Hoffnung und auch Realität gleichermaßen.
01:02:25: Und Katrin du darfst den Abschluss machen hier bei entweder oder möchtest Du lieber Bauchgefühl oder Struktur?
01:02:31: Im Fun-Dressing ist das sehr hilfreich, Struktur zu haben und den Fokus zu halten.
01:02:37: In der Ehrenamtsarbeit ist Bauchgefühl ganz klar der Gewinner.
01:02:41: Ja definitiv!
01:02:43: Dann habt ihr beide jetzt noch die Ehre?
01:02:45: Jetzt dürfte euch streiten wer auswählen darf nämlich mit mir über eine Kategorie entweder im Gestern heute oder morgen zu sprechen.
01:02:52: und auch für euch habe ich natürlich nichts vorbereitet sondern werde die Frage hier live vor Ort für euch ziehen.
01:02:58: In Michael macht du doch mal.
01:02:59: Also, Michael darf regeln!
01:03:00: Ich
01:03:00: wollte gerade Nenis Fürst sagen aber gut.
01:03:03: Michael, Du wurdest außer Korn.
01:03:04: Du darfst jetzt euer Schicksal wählen nämlich sprecht mir mit mir hier jetzt noch bei Adrian nicht ein übers Gestern heute oder morgen?
01:03:12: Da ich Quereinsteiger im Fundraising bin und vorher Geschichte studiert habe gestern.
01:03:16: Oh okay da gehen wir ins Gestern rein.
01:03:18: also gut schau mal, ich mische natürlich hier.
01:03:20: ihr könnt das sehen wie anderen hören es jetzt.
01:03:21: ja ich hab dir nix vorbereitet Gottes Willen und ich ziehe auch live für euch.
01:03:26: Das ist mein wunderbarer Karten.
01:03:29: Gucke nicht hin und spreche... Ah, der ist ja auch cool jetzt!
01:03:33: Mit dem Michael-Stell vertreten.
01:03:35: über die Frage, wann hast du zum letzten Mal etwas zum ersten mal gemacht?
01:03:40: Gestern Abend habe ich das erste Mal vor einer Versammlung einer Bank gestanden also wirklich vor einer riesigen Halle voller Menschen in Anzügen mit... Ja, in diesem Bankadress den man so kennt Und habe es sehr genossen, muss ich sagen.
01:04:02: Auch wenn man das vielleicht von außen nicht so sieht... ...das ist eine unglaublich zugängliche Gruppe von Menschen gewesen die auch im Nachgang dann zu meiner Vorstellung unserer Arbeit noch mal auf mich zukamen und da waren tatsächlich auch... Das ist ne Sache, die hab' ich nicht zum ersten Mal gemacht, die habe schon häufiger erlebt.
01:04:20: Menschen dabei, die wirklich in der allernächsten Nähe teilweise in der eigenen Familie betroffen sind.
01:04:28: Also die wirklich Kinder haben, teilweise Kinder hatten, die eine lebensverkürzende Erkrankung haben und diese Art von Offenheit und dieser Art von gleichzeitig Freude dass ich da bin und gleichzeitig Betroffenheit unserer Arbeit in so einer Runde und in einer Bank zu erleben wo ich sonst Tendenziell eher so für Bankgeschäfte hingehe und eine sehr nüchterne Veranstaltung erwartet habe.
01:04:56: Das war wirklich, wirklich schön!
01:04:58: Und das hätte ich so nicht erwartet und bin sehr froh dass ich da war.
01:05:02: Ja und oftmals sind es ja genau das, dass man denkt auch Mensch die sind da gar nicht offen für der Zugänglich.
01:05:07: Und erschreckenderweise wie du auch gesagt hast so viele Menschen die ja wirklich im engsten Umfeld auch jemand haben und wo vielleicht gar nicht drüber sprechen das immer wieder bei dem Thema was die Katrin gesagt hat weil Zeit leider echt noch weggeschoben wird oft also umso wichtiger dass man in Banken noch Menschen bewegen kann, finde ich das ja sehr gut.
01:05:25: Ja hey dann habe ich ganz zum Abschluss ihr dürft gerne beide was dazu sagen.
01:05:29: meine Kettenfrage im Gepäck nämlich mein letzter Gast die liebe Anne-Sophie Reisig aus meiner letzten Folge hat natürlich für euch eine Frage hinterlassen.
01:05:36: Die finde ich eigentlich zu diesem Thema heute und auch zu unserer Folge echt, echt cool und gerne dürft ihr beide auch ein Statement dazu abgeben.
01:05:43: Die Ansovie möchte nämlich wissen wenn du oder in dem Fall ihr die Möglichkeit hättet aus dem was ihr alle schon mitgenommen oder eben erlebt habt oder erfahren hat, die drei größten Dinge oder Erkenntnisse dir anderen Menschen am liebsten von Herzen mit geben würdet?
01:05:59: Dann mache ich mal hier den ersten Versuch.
01:06:01: also... Ich bin ja auch schon bisschen älter als mich.
01:06:04: Traut euch was!
01:06:06: Kennt eure Talente Und nutzt eurer Talent, um die Welt herzumachen.
01:06:11: Schön!
01:06:12: Michael sagt geht in eine Bank und haltet einen Vortrag.
01:06:17: Nein...
01:06:19: Kann auch Spaß machen?
01:06:22: Also ja traut euch was ist glaube ich ein ganz großer Punkt.
01:06:26: dieser Mut auf Leute zuzugehen den merk ich jeden Tag wieder.
01:06:32: wie viel da zurückkommt das einfach großartig.
01:06:36: Mut auf leute zuzugeh'n das auf jeden Fall.
01:06:39: dann eine Sache, die ich mitgenommen habe schon ein paar Tage nachdem ich angefangen habe Bons zu arbeiten über den Tod zu sprechen hat noch keinen umgebracht.
01:06:48: Das ist ne Sache die trage ich wirklich mit mir mit und es ist so viel einfacher vorher über solche Sachen zu sprechen bevor irgendwas passiert und nicht dann da zu stehen und schockiert zu sein von der ganzen Sache.
01:07:06: Und das Dritte, was ich für mich aus unserer Arbeit mitnehme ist das, was Katrin vorhin angesprochen hat.
01:07:09: Das mit der Struktur.
01:07:11: da bin ich nämlich noch am Lernen und nehme da ganz viel mit auch von der Erfahrung von Katrin.
01:07:16: Ich bin extrem dankbar dafür!
01:07:19: Ja und das ist ja eigentlich schon das Schöne.
01:07:20: Also was ein Team möglich macht, ist ja auch unglaublich toll und wichtig!
01:07:24: Und man merkt schon dass ihr ein gutes Team seid definitiv... ...und ich glaube da ist es auch nicht schlimm lieber Michael wenn die Struktur etwas leidet weil jeder bringt ja auch in eurer Arbeit einfach seine Stärken ein.
01:07:33: Das ist doch vollkommen schön, dass da jeder auch so das Zahnrädchen bildet finde ich, dass das Ganze dann auch gelingen kann und von dem her drück ich euch die Daumen, dass ganz viel für euch noch gelingen können.
01:07:43: Ich bin auf jeden Fall wie gesagt Eifrig euer Botschafter und renne raus in die Welt.
01:07:47: Und dann alle, ich kann es nur noch mal sagen die hier einschalten wie gesagt wenn ihr unterstützen wollt in irgendeiner Formen oder weitere Infos oder vielleicht noch Fragen die offen geblieben sind.
01:07:56: Ich werde alle eure Kontaktdaten natürlich in die Show nutzstellen auch eurer Spendenkonto in die show nutz stellen.
01:08:02: Wenn jetzt jemand hier im Rahmen des Podcasts sagt wow finde ich echt cool und auch darüber hinaus Natürlich ich möchte da was machen möchte mich engagieren möchte helfen Dann super super gerne und ich find's einfach so toll was ich ja auch wieder gelernt habe.
01:08:14: Jetzt über eure Arbeit.
01:08:16: Ich hatte ehrlicherweise auch diesen Stempel zuvor, dass es nur um Sterben geht etc.
01:08:21: Und das zeigt doch mal wieder wie wichtig ist, dass wir darüber reden und dass wird das einfach dann weitererzählen.
01:08:26: Das finde ich das Schöne!
01:08:27: Also danke, dass ihr bei mir zu Gast wart und ihr dürft jetzt ein Geschenk noch für meinen nächsten Gast hinterlassen.
01:08:33: Ihr dürft euch auswuchen werfen euch oder auch gerne beide eine Frage in den Raum werfen die mein nächster Gast antworten darf?
01:08:47: Geile Frage, hatte ich noch nie.
01:08:49: hier finde ich richtig gut.
01:08:50: Für was möchtest du Rollmodel sein?
01:08:53: Danke!
01:08:54: Hey danke Katrin, danke Michael.
01:08:57: Es ist mir eine Ehre und das darf ich wirklich sagen dass ich euch hier bei mir zu Gast haben durfte, ihr habt ja sofort geantwortet als ich gesagt habe hey ich möchte mit euch im Rahmen des Podcasts gerne eine Folge machen.
01:09:07: heute muss ich echt sagen Fazit es hat sich mehr als gelohnt.
01:09:11: Toll!
01:09:12: Danke für so viel Offenheit, für eure Erfahrungen.
01:09:14: Dass wir da mit euch einen Blick reinwerfen durften und ich bin mir sicher... Wir sind über die Folge sicherlich im Kontakt und darf alle einfach nur einladen.
01:09:21: Wenn ihr jetzt echt Fragen noch habt oder Infos wollt dann geht in die Show Notes sucht euch den Link und besucht auf eurer Webseite Alle Themen alles was ihr abdeckt oder trittet natürlich auch direkt mit euch in Kontakt.
01:09:32: Also meine herzliche Empfehlung und von Herzen danke dass ihr Teil von Adrienne hat einwahrt
01:09:37: Sehr sehr gerne.
01:09:38: es hat total viel Spaß gemacht Adrienne, danke.
01:09:41: Vielen Dank, Adrian.
01:09:42: Das ist eine großartige Möglichkeit hier viele Menschen zu erreichen und ich freue mich schon mit dem einen oder der anderen vielleicht sogar noch ins Telefon nahzukommen.
01:09:50: Ja, das wäre richtig cool und ich bin jetzt schon sehr gespannt ob wir vielleicht sogar Firmen gewinnen konnten die jetzt mal eine andere Idee entwickeln von wie kann ich denn was Gutes bewirken?
01:09:58: Und das fände ich echt ne coole Geschichte!
01:10:00: Vielen vielen Dank euch!
01:10:01: Danke euch allen hier fürs Einschalten bei dieser echt besonderen Folge für mich auch im Rahmen vom Podcaston verbreitet sind in der Welt Denn dann haben alle etwas davon.
01:10:10: Das ist das allerwichtigste und es ist ja auch der Grund warum wir uns heute treffen.
01:10:13: und von dem her danke an euch alle und ich sage jetzt einfach mal bis zum nächsten Mal Tschüss machts gut
01:10:18: Tschüss, danke!
kg
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