... Joachim Poet Harms, Gespräch mit einem Dichter & der Reim aufs Leben

Shownotes

In dieser Folge ist Joachim Poet Harms wieder bei mir zu Gast und das ist tatsächlich etwas Besonderes. Denn Joachim war schon einmal in einer der allerersten Folgen von „Adrian lädt ein…“ dabei. Damals war mein Format noch ganz frisch, und trotzdem ist mir dieses Gespräch lange im Kopf geblieben. Seine Art, Sprache zu nutzen. Seine Art, die Welt zu betrachten. Und diese besondere Tiefe, die entsteht, wenn jemand nicht einfach nur redet, sondern Worte wirklich wirken lässt.

Damals haben wir über seinen Weg gesprochen: von der Pharmaindustrie hinein in die Welt der Poesie, über Auftragspoesie, seine Schreibmaschine, Begegnungen, die verändern, und natürlich über die Kraft von Worten. Heute ist Joachim zurück und seit unserem ersten Gespräch hat sich einiges getan. Denn seine poetische Arbeit ist noch einmal auf eine neue Ebene gewachsen.

Joachim verbindet Poesie inzwischen noch stärker mit der Unternehmenswelt. Nicht mehr nur im Sinne von besonderen Texten, Gedichten für Websites, Dankeskarten oder Pitches, sondern tiefer: als poetischer Begleiter, als strategischer Mentor, als jemand, der mit Menschen, Unternehmerinnen, Unternehmern und Führungskräften an das geht, was unter der Oberfläche liegt. An Haltung. An Selbstbild. An Sinn. An die Frage: Wer bin ich eigentlich – und wo will ich hin?

Ein zentrales Bild in dieser Folge ist die „lebensverändernde Zeile“. Joachim erzählt noch einmal von einem Erlebnis auf einem Flohmarkt, das für seinen Weg prägend war. Er sitzt dort mit seiner Schreibmaschine, schreibt Gedichte für Passanten, und irgendwann kommt eine Frau mit einem klaren Auftrag zu ihm: Thema „Ich darf“.

Genau da liegt für Joachim der Kern seiner Arbeit: Menschen eine Zeile, ein Wort, einen poetischen Impuls zu geben, der etwas in Bewegung bringt. Eine lebensverändernde Zeile muss dabei nicht immer wörtlich eine einzelne Zeile sein. Es kann ein Wort sein. Zwei, drei Zeilen. Ein Gedanke. Eine Metapher. Aber etwas, das so tief trifft, dass sich die eigene Sicht auf etwas verändert.

Wir sprechen darüber, wie Joachim die Poesie in der Wirtschaft verankert hat – obwohl ihm früher viele wahrscheinlich gesagt hätten: Das geht nicht. Damit kann man kein Geld verdienen. Gedichte gehören nicht in Unternehmen. Und doch hat er genau das gemacht. Er schrieb Gedichte für Unternehmer, für Kommunikation, für Websites, für Dankeskarten, für Mitarbeiter, für Pitches. Er hat erlebt, wie Emotionen übertragen werden, wie Menschen auf diese Texte reagieren, und wie sich nach und nach ein Gedanke verankert: Poesie kann in der Wirtschaft etwas leisten, was klassische Sprache manchmal nicht schafft.

Und trotzdem kam Ende letzten Jahres für Joachim der Punkt, an dem er gemerkt hat: Das allein erfüllt ihn nicht mehr. Er wollte stärker über die Wirkung von Gedichten auf Menschen sprechen. Nicht nur über Poesie als besondere Kommunikation, sondern über Poesie als Weg zu Selbsterkenntnis, Haltung und Veränderung. Daraus ist sein Format „Gespräch mit einem Dichter“ entstanden. Genau da wird deutlich, warum Wirtschaft aus seiner Sicht manchmal mehr Poesie braucht…

Wir sprechen darüber, was Führungskräfte heute brauchen. Joachim sagt: Bewusstsein für sich selbst, über Ziele und Zielplanung hinaus. Und vor allem Mitgefühl mit sich selbst.

Natürlich sprechen wir auch über Joachims neues Buchprojekt. Er arbeitet an einer „Poetik für ein gelingendes Leben“, besonders für Menschen aus der Wirtschaft. Der zentrale Gedanke: Machen Sie aus Ihrem Leben ein Gedicht. Dabei geht es nicht um starre Regeln oder Moral, sondern um poetische Prinzipien als Blick auf das eigene Leben.

Eine Folge über Poesie, Wirtschaft und das Leben selbst. Über Worte, die nicht laut sein müssen, um viel zu sagen. Über Führung, Vertrauen, Vergänglichkeit, Selbstbegegnung und die Frage, worauf sich unser Leben eigentlich reimt.

Mehr zu Joachim findet ihr auf seiner Webseite unter: www.joachim-poet-harms.de

Viel Spaß beim Zuhören und Weitertragen!

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ja, hallo hier meine Lieben und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Adrian Lädein.

00:00:05: Und so neu ist sie tatsächlich gar nicht denn zumindest mein Gast war hier schon einmal in meinem Format.

00:00:11: es gibt Gäste meine lieben ja bei denen man schon nach wenigen Minuten merkt so ging's mir zumindest.

00:00:15: da ist irgendwas besonderes und manchmal sind eben genau diese Menschen das muss ich ehrlich sagen die einen wirklich selbst auch noch lange mit diesem Gespräch begleiten.

00:00:24: Ich führe ja so viele tolle Gespräche und nehme so viel mit und mein heutiger Gast war tatsächlich schon ein mal bei mir zu Gast, nämlich damals in einer der allerersten Folgen von Adrian Lät ein.

00:00:34: Da war das Format noch ganz frisch und ich erinnere mich echt noch gut daran an seine Worte auch an seine Art ja ihr werdet auch merken auch an seiner Art Sprache zu nutzen und daran wie schnell auch mir dann klar wurde dieser Mensch sieht die Welt schon ein bisschen anders.

00:00:48: vielleicht sieht er sich politischer?

00:00:49: Er lacht schon!

00:00:50: Vielleicht zieht er sie tiefer?

00:00:52: Vielleicht zieh dass Sie auch einfach achtsamer.

00:00:54: wir gehen heute nochmal mit ihm rein denn damals haben wir über seinen Weg gesprochen Industrie, so wie können wir sagen ist er in die Welt der Poesie eingetaucht auch Auftragspoesie um genau das genau zu beschreiben.

00:01:06: über Gedichte nehme ich.

00:01:07: Über seine Schreibmaschine haben wir was erfahren.

00:01:09: Wir haben über Begegnungen die auch verändern Auch ihn verändert haben und seinen Weg viel erfahren.

00:01:15: also kätzliche Empfehlung da auch nochmal in die Folge mit ihm reinzuhören Und vor allen Dingen über die Kraft von Worten.

00:01:20: und heute isst er wieder hier.

00:01:22: Ich freue mich sehr.

00:01:23: Ja doch seit unserem letzten Gespräch soviel darf ich spoilern hat sich auch bei ihm wieder einiges verändert Denn mein Last hat so eine poetische Arbeit, würde ich schon sagen noch mal auf ne ganz neue Ebene gehoben.

00:01:34: Er verbindet nämlich die Dichtkunst sozusagen als Begleiter oder auch strategischer Mentor im Bereich Unternehmen aber auch Führungskräfte und geht da eben noch tiefer damit in die Unternehmenswelt rein.

00:01:45: Weit überreines – ich nenne es jetzt einfach mal Poesiemarketing hinaus wie wir damals gesprochen haben – er begleitet Menschen insbesondere eben Unternehmerinnen und Unternehmer auf eine Art, die erwartet man so vermutlich nicht.

00:01:57: ich mit ihm heute reinschauen, was alles passiert ist und was seit unserem letzten Gespräch sich bei ihm so schön entwickelt hat.

00:02:04: Ja und ganz nebenbei Happy Birthday denn er hat heute an seinem Ehrentag mit mir das Gespräche ausgemacht finde ich ganz toll!

00:02:11: Alles Liebe und Gute und ich begrüße dich herzlich zu Teil zwei hier bei Adrienet ein Hallo lieber Joachim Harms.

00:02:18: Ja

00:02:18: hallo liebe Adrien, ganz lieben Dank dass ich auch heute wieder dabei sein darf.

00:02:21: Ich find das ganz toll.

00:02:22: ja es hat sich einiges getan.

00:02:24: vielen dank für die Glückwünsche.

00:02:26: Ja, ich beglückwünsche dich auch.

00:02:29: Du hast ja schon längere Zeit dieses Format, diesen Podcast und da wir beide liebe- und begeisterte Netzwerker sind schicken wir uns ja auch Empfehlungen.

00:02:38: Und ich habe dir schon einige Leute hierher geschickt die dann das Interview mit dir geführt haben und die alle sehr begeistert davon waren weil du nimmst ja auch wirklich Zeit und stellst gute Fragen und es ist immer eine Freude mit dir zu sprechen.

00:02:50: Deswegen habe ich mich heute auch gefreut Auch wie schön ist

00:02:57: das.

00:02:57: Jetzt werde ich grad rot hier Joachim, hör auf!

00:02:59: Aber danke!

00:03:00: Ich kann das nur zurückgeben.

00:03:01: du spielst mir da immer so viele tolle Gäste zu und so viel tolle Themen Und eben darüber hinaus.

00:03:06: unser Gespräch war ja auch wirklich wirklich toll und Du hast ja sogar für meinen Podcast Ja das ist immer noch eine Ehre Eigentlich ein paar Zeilen geschrieben die bis heute ja noch wirksam sind und für mein Podcast stehen und dafür bin ich der heut noch unglaublich dankbar.

00:03:20: also vielen vielen Dank.

00:03:21: jetzt schauen wir doch mal rein lieber Joachime ich habe schon gesagt Gespräch.

00:03:26: Also es hat sich viel getan, seitdem.

00:03:27: ich habe schon im Intro ein bisschen angespoilert wie sich so dein Weg entwickelt hat.

00:03:31: und vielleicht gehen wir nochmal an den Punkt.

00:03:33: wenn du so an unser erstes Gespräch heute zurück denkst, vielleicht jetzt eben auch mit dem Blick auf was hat sich seitdem verändert?

00:03:39: Was kommt dir da heute zu allererst in Sinn, wenn du zum Thema Veränderung seit dem ersten Gespräch nachdenkst?

00:03:45: Ja, da guckt mir etwas in den Sinn nämlich mein schönes Wort eine lebensverändernde Zeile.

00:03:52: Und das Wort ist mir neulich über die Lippen gekommen, gar nicht so lange her.

00:03:56: Eine Woche etwa oder ein bisschen länger, zwei Tage mehr.

00:03:59: Wir hatten unser Unternehmerfrühstück und über diese Organisation kennen wir uns ja auch überall bei BNI.

00:04:06: Damals haben wir uns kennengelernt.

00:04:07: Das war sehr schön!

00:04:08: Ja dann war da ein Unternehmensberater und ich wollte mich mit dem treffen aber nach dem Frühstuck waren wir uns aus den Augen verloren weggegangen, dann kam der Bus und ich habe die Beine in die Hand genommen.

00:04:23: Es sind noch zweihundert Meter und ich lege noch einen Zahn zu.

00:04:26: Ja, der Bus blinkt links und fährt, dachte ich okay alles gut!

00:04:29: Ich war beeindruckend über meinen Sprintmann, ich bin ein Sechzigund.

00:04:32: das so einfach hinzulegen dachte ich ok, der Sport wirkt doch also regelmäßige.

00:04:37: Musste keine Sorgen machen bis du findest Joachim.

00:04:39: Gut super danke schön ja und dann hält neben mir ein Wagen und dann sitzt dieser Unternehmensberater drin und sagt, komm ich fahre dich dann mal zur U-Bahn-Haltestelle.

00:04:50: Und da haben wir dann geredet und sagten, wie kommt es eigentlich dazu mit Poesieunternehmen zu beraten?

00:04:54: Dann meinte ich doch, da müssen wir ein bisschen länger darüber reden.

00:04:57: Ja gut!

00:04:57: Wir gehen jetzt einen Kaffee

00:04:58: trinken.".

00:04:59: Er sagte, wagen abgestellt in eine Bäckerei gegangen.

00:05:02: das war eine sehr fast schon skurrile Szene.

00:05:07: Wir sitzen da an so einem kleinen Tisch in einer normalen Bäckereien haben da unseren Espresso oder Milchcafé oder was es so gab.

00:05:14: Und drumherum andauern die Kunden, die Brot gekauft haben und wir reden über wirklich tiefe ähnliche Dinge.

00:05:21: Dann erzähle ich eben von meinem Erlebnis das ich hatte auf dem Flohmarkt.

00:05:25: Das kann ich nochmal ganz kurz sagen.

00:05:27: Sehr gerne!

00:05:28: Ich habe in New York einen Dichter kennengelernt der an der Straße Gedichte für Passanten schrieb.

00:05:34: Der schreibt Maschine gegen Bezahlung.

00:05:36: Damals war ich mit meiner lieben Frau einer Fernbeziehung noch nicht geheiratet, aber jetzt schon vor zehn Jahren.

00:05:44: Und dann habe ich auf eine Dienstweise zurück und sagte ... hab ihr das auch erzählt?

00:05:49: Dann sagte sie zu mir, wir haben einen Flohmarkt, da ist ein Platz für dich reserviert und ich hab nen Tisch besorgt, ne Schreibmaschine.

00:05:54: Man kannst du Gedichte für die Deutsche

00:05:56: schreiben.".

00:05:56: Ich war geblättet.

00:05:58: Dachte okay wer so ne Frau hat braucht keinen Coach mehr.

00:06:02: Und setzte mich hin.

00:06:03: Für mich war das ein Test weil sonst hab ich Gedichte ja immer geschrieben auch Gedicht Bände veröffentlicht.

00:06:09: Aber weiß er mich so ein Test, so nach dem Motto wenn ich jetzt schaffe also aus ein paar hingeworfenen Worten einen Text zu schreiben der meinen Ansprüchen geniegt.

00:06:19: Das war das Thema worum es mir ging und es ging mir nicht um das Geld.

00:06:23: Es ging mir wirklich um diesen Test.

00:06:26: Gut sitze da und dann sage ich möchte sie ein Gedicht.

00:06:29: einige sagen nein danke irgendwann bleibt eine Frau stehen ja doch sehr gerne über die Schätze auf dem Flohmarkt.

00:06:35: oder wir sind im September, zwei vierzehn über den Herbst und da ging das so weiter.

00:06:40: Ein Kind kam mit großen Augen und fragte mich was das denn für ein Gerät sei?

00:06:44: Eine gute Schreibmaschine hat das Kind noch nicht gesehen.

00:06:46: Das ist ein Zeit lang her!

00:06:47: Dann kommt eine Frau auf mich zu mit ausgestreckten Zeigefinger und sagt die schreiben Gedichte.

00:06:52: ich sage ja gut Thema Ich darf... ich bin in einer Stunde zurück.

00:06:56: okay das war ne andere Energie das war jetzt einen Auftrag.

00:06:59: also sitz ich da an Überlege Was mache ich?

00:07:02: Und schreibe Sätze frei assoziiert, die mit Ich darf anfangen.

00:07:06: Darunter auch ich darf mein Leben gestalten.

00:07:11: Mein Umfeld nach meinen Wünschen gestalten, ich darf sonnengelbe Vorhänge, die im Morgenlicht

00:07:18: helleuchten.".

00:07:19: Die Frau kommt zurück, liest das Gedicht und bei den Vorhängen fängt sie an zu weinen Und erzählt mir, wissen Sie meine Mutter ist gestorben?

00:07:27: Sie hat mir das Haus vererbt und es ist alles gut.

00:07:31: aber Es ist so dunkel das Haus und so vollgestellt.

00:07:34: Und ich habe mich bis jetzt nicht getraut, aus Pietätgründen da an dem Haus etwas zu machen.

00:07:39: Ich möchte aber darin wohnen.

00:07:41: Und es soll wirklich hell darin sein.

00:07:44: Sonnengelbe Vorhänge!

00:07:45: Und dann kam der magische Satz... ...und mit Ihrem Gedicht haben Sie mir die Erlaubnis gegeben, mich neu einzurichten.

00:07:53: Und bei dieser Stelle überläuft es normalerweise alle Leute, die mit denen nicht reden.

00:07:59: Aber bei diesem einen Treffen hat es vor allen Dingen mich überlaufen, weil ich sagte dann das ist es was sich den Menschen schenke.

00:08:08: Eine lebensverändernde Zeile und das habe ich vorher noch nie gesagt, stieß aber auf Resonanz bei meinen gegenüber.

00:08:16: der Unternehmensberater, sagte dass muss ich mir merken.

00:08:19: Und dann hab' ich mich gefragt jetzt neulich wie's eigentlich dazu kam auch in Vorbereitung für diesen Podcast Jetzt warum ich das so in dieser Deutlichkeit noch nie gesagt habe Obwohl ich das ja wollte, es war eigentlich mein Ansinnen.

00:08:33: Und da kam mich dann... Das wird jetzt zu weit führen und es war ein längerer Prozess, der mich dahin geführt hat.

00:08:39: Erst mal musste ich noch ein paar Jahre in der Industrie arbeiten bis ich dann dahin kam, dass ich Gedichte für Leute schreibe.

00:08:46: Ich wollte einen guten Abgang machen aber auch einen Abgang, der nicht einfach kündigen und das habe ich dann auch geschafft.

00:08:53: Ich hab einen sehr schönen vergoldeten Abgang bekommen von der Firma.

00:08:59: Da hat dann drei Jahre gedauert und dann überlegte ich, was mache ich damit?

00:09:04: Und mein Ansinnen wirklich Menschen mit Gedichten zu einer tiefgreifenden Wandlung zu verhelfen.

00:09:10: Dass sie also sich selbst begegnen wollen und bereit sind genau hinzusehen.

00:09:17: Das hat nicht so leicht funktioniert wie ich mir das vorgestellt habe.

00:09:20: Zumal dann alleine die das Thema sich wandeln oder genau hin zu sehen aber dann noch mit Poesie.

00:09:26: Das war etwas schwerer.

00:09:28: Dann habe ich also überlegt, was ich tue und dann stand ich in diesem besagten BNI.

00:09:31: Da bin ich eingeladen worden oder saßen die ganzen Unternehmensberater und Handwerker usw.

00:09:38: Und ich dachte naja alle so um die dreißigvierzig rum, ich mit Anfang sechzig.

00:09:43: Ich trage jetzt als Gast meinen Sprüchlein vor und hab gesagt dass ich Gedichte für Unternehmer schreibe.

00:09:49: Gut!

00:09:49: Und dann habe ich irgendwann bei den vier Augengesprächen die Gedichte auch als Gutscheine erst mal verschenkt damit ihr überhaupt sehen was kommt.

00:09:57: Dann sahen sie, welche Emotionen übertragen wurden.

00:09:59: Und dann kamen so die ersten Aufträge und es waren vor allen Dingen Aufträge jetzt privat für Geburtstage- und Hochzeiten

00:10:07: usw.,

00:10:08: und fürs Unternehmen.

00:10:09: dann kam immer mehr Gedichte, die dann Richtung besondere Kommunikation gehen also auf die Website oder ein.

00:10:16: Dankeskarten haben sehr viele Leute bestellt dass man den Kunden eine Dankes-Karte schreibt.

00:10:22: zum Beispiel einer Schlosserei habe ich in Dankes Karte geschrieben über verschiedene Stahlarten.

00:10:27: Und dass die dann sehen, Leute das ist ja auch immer schön gestaltgezogene Karte wie dann da hinkommen und sagen was ist das denn eigentlich?

00:10:36: So gibt es dann so eine Mund-zu-Mund Werbung, die bei mir funktioniert hat, wo dann immer wieder Leute auf mich zukamen.

00:10:41: Dann habe ich Leute kennengelernt, die zu mir gesagt haben, du musst mal deinen Preisen was machen und zwar nach oben, nach oben und nach oben.

00:10:48: Die haben mich sehr unterstützt, mir auch sehr viel Mut gemacht Und so bin ich dann immer mehr auch zum Unternehmer geworden.

00:10:55: Mein Selbstbewusstsein ist gestiegen und dann dachte ich, okay... Dann ist es halt eben das, dass sich Poesie-Einsätze in der Wirtschaft um zu werben, um Kommunikation zu machen aber auch um die Mitarbeiter zu motivieren weil da habe ich auch einige Gedichte zugeschrieben und nach so einigen Jahren, Rückblick sage ich dann vor einigen jahren hätten die Leute dir gesagt du bist bescheuert oder du bist verrückt.

00:11:20: Wie kannst du mit dieser Idee kommen, Gedichte in Unternehmen anzuwenden?

00:11:25: Das macht niemand und da kann man auch kein Geld mit verdienen.

00:11:28: Im Rückblick habe ich dann gesagt okay ja ich habe damit Geld verdient und ich habe die Poesie fest in der Wirtschaft

00:11:36: verankert.".

00:11:38: Wie heißt es so schön Joachim?

00:11:39: Alle sagen das geht nicht bis einer kommt und es einfach macht!

00:11:42: Ganz genau.

00:11:44: Und dann habe ich bei sehr vielen Vertretungen, die Pitches für Leute, die ich vertreten habe als Gedicht gemacht und da kam auch Nolly so eine Rückmeldung.

00:11:54: Jetzt hab' ich endlich ein Gedicht für mein Geschäft, was mir gefällt.

00:11:58: Da dachte ich okay, sieh mal an der Gedanke ist verankert, die Leute wollen das, sie finden es gut.

00:12:05: Ich hab allerdings dann, das war Ende letzten Jahres gemerkt Es erfüllt mich nicht mehr.

00:12:11: Ich mach das zwar gerne Und ich kann es auch und das ist auch relativ einfach für mich, weil ich sehr viel mit Gedichten arbeite.

00:12:20: Ich lerne auch Gedichte auswendig.

00:12:21: Ich kann fast vierhundert Gedichte aufwändig also nicht nur von mir sondern alle möglichen Autoren.

00:12:26: Vierhundert?

00:12:27: Ja!

00:12:29: Also Respekt!

00:12:32: Das ist meine persönliche Antologie.

00:12:33: die habe ich mir mal angelegt binden zu drucken und binden lassen.

00:12:37: da sind so alle mögliche Gedichte drin davon bis moderner Lyrik, bis das uralte siebten Gedicht.

00:12:44: Also jeden Tag wiederhole ich einige, sodass Sie dann im Gedächtnis bleiben.

00:12:49: Auswendig lernen, schuhe das Gedächenes und ist ein gutes Training fürs Gehirn auf jeden Fall.

00:12:55: Das stimmt!

00:12:56: Genau.

00:12:56: Jedenfalls habe ich das gemerkt und gegen Ende letzten Jahres gesagt, okay ich muss aber was ändern.

00:13:03: Ich saß immer bei den Frühstücks mit so auf glühenden Kohlen dass sich jetzt irgendwie auch über die Wirkung von Gedichten für Menschen sprechen möchte.

00:13:13: Aber das war irgendwie bisschen schwierig weil da war ein Coach in diesem Unternehmerkreis und wir wollten uns nicht gegenseitig auf die Füße treten.

00:13:21: Wir haben es sehr gut verstanden und wir auch gegangen haben.

00:13:24: Ich hatte keinen Lust zu einem Eier tanzen.

00:13:26: Deswegen bin ich in ein anderes Schöpterhaisen, diese Ortsverbände und hab dann dort einfach gesagt, okay.

00:13:32: Ich bin jetzt ein poetischer

00:13:33: Mensch.".

00:13:34: Und jetzt komme ich auch dazu was diese lebensverändernde Zeile bedeutet?

00:13:38: Dass ich meinen Gesprächspartnern eine Gedicht, einen Wort gebe und da drin ist eine lebens veränderte Zeile.

00:13:47: Das ist eine Metapher das braucht man nicht so wirklich zu nehmen.

00:13:50: Es können noch zwei, drei ganze aber auch nur ein Wort sein!

00:13:52: Das ist mein Format, das Gespräch mit einem Dichter

00:13:55: Binde ich so ein toller Titel.

00:13:57: Wirklich?

00:13:59: Ja, ähm... Ich habe auch Kritik bekommen für den Titel weil Gespräch, wie es ist dann, das ist ja so unverbindlich.

00:14:08: Dann ist ja die Frage was soll denn damit erreicht werden?

00:14:11: Und dann bin ich sehr dankbar für so einen Feedback.

00:14:14: Da hab' ich überlegt und gesagt Was soll da mit erreicht werden.

00:14:18: Es soll damit erreicht wird für diese Meine Gesprächspartnerin, meine Gesprächspartner dass diese Frage, was will ich mit etwas erreichen überwunden wird.

00:14:28: Dass sie erst mal gar nicht so in den Vordergrund steht sondern das heißt wer bin ich eigentlich?

00:14:34: Wo will ich eigentlich hin?

00:14:36: und deswegen zum Gespräch dauert vier Stunden weil man muss wirklich an das Eingemachte kommen und es kann auch sein, dass es dann mal auch mal darum geht einfach zu schweigen Und ab und zu wenn da so ein Thema kommt lasse ich auch mal meinen Gesprächspartner ein Gedicht schreiben.

00:14:55: Und das führt mich zu einem zweiten Format, ich habe noch Workshops wo ich Unternehmer und Unternehmerin einlade mit Gedichten zu arbeiten.

00:15:03: Das ist auch so eine Tagesworkshop oder Halbtagesworkshop.

00:15:06: Wenn du ein Problem hast, ein Thema hast dann anfängst dieses Thema wirklich hinzuschreiben und zwar mit ausformulierten Sätzen.

00:15:15: Dann merkst Du!

00:15:16: Und das ist mir bei jedem in jedem Fall wieder aufgefallen geht mir auch selber so veränderst deine Sicht auf die Dinge Allein durch das genaue Aufschreiben, dann stimmt es denn wirklich und ist dieses Wort eigentlich richtig.

00:15:30: Und das Ganze kann man potenzieren indem man sagt jetzt mache ich's als Gedicht weil da muss man überlegen welche Worte nehme ich?

00:15:37: Ist es gereint nicht gereint.

00:15:39: wie ist der Rhythmus?

00:15:40: und dadurch erschließen sich plötzlich ganz neue Dinge.

00:15:44: Absolut!

00:15:44: Und man ja sieht plötzlich irgendwo man hat früher nur Bäume gesehen jetzt sieht man plötzlich den Weg durch den Wald.

00:15:52: Interessant, weil wenn sich die Sichtweise ändert, ändert sich auch die Haltung.

00:15:56: Wenn sich meine Haltung ändert – ich brauche das noch nicht mal zu kommunizieren – ändert sie automatisch die Haltung der Umgebung.

00:16:03: Und dann geschehen Dinge.

00:16:04: Das finde ich jetzt total spannend, weil du ja schon zu Beginn gesagt hast Du wurdest ein bisschen als verrückter klärt, dass du Poesie mit Wirtschaft so extrem verbindest.

00:16:13: Also es ist das was du gerade beschrieben hast Dass sich da wirklich so tiefgründige Sachen auch plötzlich entwickeln oder öffnen.

00:16:20: Warum du sagst hey Wirtschaft braucht manchmal echt mehr Poesies?

00:16:23: Auf jeden Fall genau!

00:16:24: Das ist dieser Punkt uninteressanterweise.

00:16:27: das Wort poesie kommt aus dem griechischen.

00:16:29: Das griechtliche wort poeien heißt Anfertigen herstellen.

00:16:35: Und ursprünglich wurde es für alle Gegenstände verwendet, aber irgendwann wurde die Bedeutung eingeschränkt auf das Anfertige von Fersen.

00:16:45: Man redet ja auch vom Ferse-Schmied zum Beispiel und das ist letzten Endes im Gedicht zu machen oder das merken auch da meine Teilnehmer ist ein Stück solide Arbeit und deswegen in Handwerksbetrieben oder auch in Unternehmen ein Gedicht zuschreiben isst ein Stück Arbeit Und das ist dann auch letzten Endes wichtig, wenn man sich selber begegnen will.

00:17:07: Die nachhaltige Wirkung tritt vor allem dann ein, wenn die Leute da wirklich offen sind für.

00:17:14: Aber die meisten, die nicht offen sind, kommen sowieso nicht hin und aber wenn sie offen sind geschieht auch etwas.

00:17:22: Wichtig ist natürlich in welcher Erwartungshaltung ich dahin gehe.

00:17:24: Wenn ich jetzt sage okay es geht dahin, ich habe einen Gedicht, dann wird alles anders!

00:17:29: Ja gut.

00:17:30: Okay, mein Weg hat ein Problem mit Mitarbeitern und was weiß ich?

00:17:33: Da wird alles anders!

00:17:34: Ich mache das... Und dann gehe ich dahin, schreibe das Gedicht, am nächsten Tag ist es noch dasselbe.

00:17:39: Oh okay.

00:17:41: Das ist natürlich nicht möglich weil auch die Änderung der Haltung braucht Zeit und es geschieht einfach mit der Zeit.

00:17:48: Es ist sehr spannend was dann geschieht.

00:17:54: Das ähnlich zu meinen dritten Formaten nämlich systemische Familienaufstellungen die ich jetzt auch wiederum stärker in den Vordergrund gestellt habe.

00:18:02: Und ich sage, ich nenne die systemische Poesie weil bei einer Familienaufstellung entsteht ein Endbild für die Leute zueinander stehen und das ist eine Aufgabe an denen der das beauftragt hat zu sehen.

00:18:15: okay dass ein Bild da ist eine Wahrheit drin.

00:18:17: was bedeutet diese Wahrheit nun für meine Wirklichkeit?

00:18:21: Das ist ja Aufgabe letzten Endes und das muss auch dann entsprechend sich setzen damit Veränderungen geschehen können.

00:18:27: Naja,

00:18:28: und wie du schon eigentlich richtig sagst.

00:18:29: Also es ist nicht damit getan dass ich drei Zeilen schreibe und sage so jetzt ist da irgendwie alles von gestern und verändert.

00:18:36: ja weil ich meine du sagst das ja schon zu Beginn jetzt von dem neuen Part quasi deines beruflichen Werdegangsgespräch mit einem Dichter.

00:18:43: Ich finde es mega.

00:18:44: also alle Kritiker kann ich da nicht bestätigen!

00:18:47: Das ist ja auch vier Stunden ne?

00:18:50: Also vier Stunden ist ja erst mal intensiv ein vier stündiges Gespräch.

00:18:54: ihr könnt euch das alle vorstellen wenn er schon hier bei Adrian Lädein nach anderem Stunden schnauft.

00:18:58: Was es heißt, wenn ich vier Stunden mit jemandem spreche?

00:19:01: Das heißt du kriegst dir einen ganz anderen Blick erst mal und du gibst auch noch einen anderen Blick von außen.

00:19:06: Welche Fragen würdest du sagen oder mit welchen Themen kommen da die Menschen besonders zu dir?

00:19:11: Es ist ein Thema und das will ich ganz einfach... Ich bin ja Poet.

00:19:16: Wille ich einfach mal hier mir jemand zur Hilfe rufen nämlich Rilke.

00:19:21: Er hat ein sehr schönes Gedicht geschrieben.

00:19:23: Das heißt immer wieder Immer wieder, ob wir der liebe Landschaft auch kennen und den Kirchhof mit seinen klagenden Namen.

00:19:32: Und die furchtbar verschweigende Schlucht in welcher die anderen enden.

00:19:36: immer wieder gehen wir zu zweien hinaus unter die alten Bäume lagern uns immer wieder zwischen die Blumen gegenüber dem Himmel ein sehr schönes Gedicht was beschreibt dass man immer wieder neu anfängt sich zu verlieben und immer wieder dasselbe macht obwohl man sich vielleicht vorgenommen hat.

00:19:51: beim nächsten mein wird alles

00:19:53: anders.

00:19:54: Aber dies ist immer wieder, das ist eine menschliche Konstante.

00:19:58: Die wir uns sehr häufig begegnet.

00:20:00: Immer wieder komme ich an Kunden die nicht bezahlen.

00:20:03: Immer kommt mich an Leute mit denen ich nicht gut zusammenarbeiten kann.

00:20:09: Immer an meinen Wegen... Ja, egal wo ich hinziehe da ist immer ein Nachbar mit ihr habe ich Ärger und so weiter und so fort.

00:20:16: Warum ist es so?

00:20:18: Weil ich letzten Endes mich selbst mitnehme Und die Themen, die ich habe, die dann natürlich teilweise auf die anderen projiziere.

00:20:25: Aber... Ich bin noch nicht bereit gewesen richtig hinzugucken und interessanterweise der Unternehmensberater, über den ich sprach, der hat mit seinen Mitarbeiter ähnliche Gespräche und er sagt zu ihnen immer nur, denk mal daran was wir herstellen!

00:20:40: Und erstell Spiegel her.

00:20:43: Das ist sehr, sehr schön.

00:20:46: Ja und dann hab' ich halt eben gesagt Oder sage ich den Leuten bei dem Thema immer wieder, überlegen Sie mal.

00:20:53: Was ist denn dieses Immer-Wieder?

00:20:55: Was passiert denn immer wieder und wo?

00:20:57: Und was

00:20:58: tragen

00:20:58: sie denn dazu bei, dass dieses immer-wieder

00:21:01: passiert?".

00:21:03: In dem Gedicht von Rilke ist es natürlich die ganz große Sehnsucht geliebt zu werden oder jemanden zu lieben, was da passiert.

00:21:12: Letzten Ende ist das eine Sehensucht, die alle Menschen umtreibt... die meisten Menschen brauchen irgendeine Form von Anerkennung, sie brauchen Zuwendung und sie brauchen auch eine Verbundenheit.

00:21:27: Natürlich muss man im Verhältnis Arbeitgeber und Mitarbeiter... Da muss man aufpassen dass man nicht in der Kameraderie verfällt.

00:21:34: aber dennoch ist es wichtig das man eine wertschätzende Haltung gegeneinander hat.

00:21:39: aber das heißt auch Zuwendung, das Zuwendungen kann schon sein.

00:21:43: Dass man ein gutes Wort oder einen guten Blick für jemanden hat.

00:21:48: Das ist auch wichtig.

00:21:49: und wenn ich dann merke naja also so ganz doll bin ich ja als Chef doch nicht und da könnte ich ja noch mal was verändern und so.

00:21:57: Dann tritt eine Veränderung einer Veränderungen der Haltung.

00:22:02: oder wenn man darüber redet welcher Mitarbeiter triggert sich denn jetzt am meisten?

00:22:07: Und dann sagt okay schreiben Sie das mal auf Wie?

00:22:10: Ja ja, schreiben Sie das mal auf.

00:22:11: Ein Papier hier und ein Papier im Stift... ...und dann aber als Gedicht!

00:22:15: Wow!

00:22:18: Und dann tun die sich oft sehr, sehr schwer und dann kommen Dinge raus.. ..und wenn man das dann liest und dann deutet.... Das bedondere an den Gedichten ist eben dass sie hat sehr wenig Worte.

00:22:28: Man muss sehr viel oder kann sehr viel zwischen den Zeilen lesen und dann entstehen plötzlich ganz neue Möglichkeiten zur Deutung.

00:22:37: Und plötzlich erscheint dieser Mitarbeiter, der einen immer triggert in einem ganz anderen Licht.

00:22:42: Warum triggerte er mich eigentlich so?

00:22:45: Was ist eigentlich dieses Thema hierbei?

00:22:47: und dann vielleicht sagt okay jetzt überlegen wir mal ob es noch jemand anders gibt.

00:22:52: Vielleicht sogar aus einem ganz andern Bereich, aus dem privaten Umfeld.

00:22:54: oder wenn jemand in einem Vereintäti oder in so einem Unternehmerverband wird triggerdicht denn da nochmal schreibt darüber auch nochmal ein Gedicht oder vielleicht findet sich diese Person sogar schon in diesem einen Gedicht drin Und dann plötzlich sehen sie sich ganz neue Einsichten.

00:23:10: Ich finde es cool, das heißt vielleicht für alle die jetzt hier einschalten des Verständnis weil du jetzt vorhin auch noch mal den Unternehmensberater in den Raum geschmissen hast der Unterschied in diesen vier Stunden bei dir ist ja wirklich so habe ich jetzt verstanden dass ganze auf Ja, Poesie-Level zu heben durch Gespräche und eben durch die Selbstermächtigung.

00:23:29: Die du ja demgegenüber auch gibst, zu sagen hey schreib das auf in Form von PoeCi Und wie viel Anleitung gibt's?

00:23:36: Gibt es da noch Tipps, wie man sowas macht?

00:23:38: oder ich könnte mir jetzt vorstellen dass da erstmal die Leute da sitzen und sagen Gott, Haus reimt sich auf Maus und so.

00:23:44: also Wie gehe ich davor?

00:23:45: Gut!

00:23:47: Das ergibt sich jeweils im Gespräch.

00:23:49: Wir fangen erst mal an und dann kommt das Thema.

00:23:52: Und dann sage ich als Gedicht, ja, ich habe noch nie ein Gedicht geschrieben.

00:23:56: Gebe ich denen auch schon mal einen Beispiel von irgendeinem der berühmten Poeten oder auch ein Beispiel von mir?

00:24:02: Oder vielleicht fangen wir da mal einfach an und sagen okay, beschreiben wir einfach an Alltag oder jemand hat Geburtstag irgendwie so etwas, damit sie die Hemmschwelle dann auch

00:24:13: verlieren.

00:24:14: Sie verliert, hängt aber immer vom Gesprächspartner.

00:24:17: Es gibt auch Gesprächspartner, da sagen wir okay, die brauchen wirklich den Sprung ins eiskalte Wasser.

00:24:23: Das richtig das Thema warum es geht, dass soll angepackt werden.

00:24:27: In der Hand dieses Gedichte kann man immer tiefer in die Deutung gehen und kommt dann unweigerlich zu einem Punkt wo es dann heißt ok Hier kommen wir wirklich in deine persönliche Struktur, letzten Endes auch.

00:24:40: In die Seele wie man das immer so nennen mag und dann wird es sehr spannend.

00:24:46: Weil dann wirds auch sehr persönlich im positiven Sinne intim weil es ist ja dann wirklich dass man an das geht woran man klaut letzten Endes.

00:24:58: Und so weit ich von dir weiß, schreibst du dann danach über diese Begegnung auch noch mal ein Gedicht?

00:25:04: Ich schreibe danach das ist das Feedback von mir einen Gedicht und das kann je nachdem vier bis sechs Wochen dauern, kann sogar acht wochen dauern und es oft so dass die Leute schon vergessen haben, dass sie überhaupt noch ein gedicht kriegen.

00:25:20: und plötzlich kommt die Post und dann ist eine mit Schreibmaschine geschriebener Text da interessant.

00:25:27: Und das ist dann nochmal so eine Erinnerung, eine Auffrischung und dadurch wird es auch noch mal viel tiefer verankert was dann passiert.

00:25:37: Total genial!

00:25:38: Also der Ansatz... Hab ich zumindest noch nie so gehört?

00:25:42: Ja ich vorher auch nicht aber ich will das unbedingt machen.

00:25:47: in vielen Coaching-Gesprächen werden hier auch irgendwelche Sprüche verwenden von berühmten Leuten die dann angewendet werden.

00:25:53: Das mache ich auch schonmal dass sich dem Leuten dann sage Hier haben wir dieses Gedichte, vielleicht nehmen wir das auch als Beispiel.

00:26:00: Es muss ja nicht immer sein dass jemand einen Gedicht schreibt aber die meisten sind bereit zu sagen okay ich schreibe das Gedicht weil die Blöße dass man sagt nee mache jetzt doch nicht die will sich keiner geben.

00:26:15: und in den Unternehmensdingen da geht es meistens so dass ich sage ok ich arbeite immer mit einer geraden Anzahl von Leuten findet ihr euch zu Paaren zusammen und dann stellt ihr euch gegenseitig vor, das kennt man ja aus solchen Meetings.

00:26:28: Und dann stellt jeder den anderen vor in den Paaren aber als Gedicht.

00:26:34: Weil die erstmal sagen, ja klar, prima machen wir, und dann... Ja, wir sind hier um Gedichte zu schreiben.

00:26:39: Das ist unser Thema!

00:26:41: Es geht nicht darum Nobelpreis zu gewinnen sondern es geht darum, dass du... Okay, da haben sie erst mal Zeit ist, dann haben wir schön dazu beobachten wie intensiv die Leute arbeiten.

00:26:50: Dann geht's darum, was man die Leute vorstellt Und dann sitzen einige auf dem Stuhl, und das wurde gesagt.

00:26:55: Nein, nein!

00:26:56: Wir haben hier schon richtig poesibel Molypozy auch Ehren mit der Aufstehenung sich vor die Gruppe stellen.

00:27:03: Das ist dann schon der zweite Schwellengang.

00:27:06: Ja...

00:27:07: Aber dann merke ich nach diesem, da ist es wirklich, dann ist das Eis geschmolzen, dann sind die Leute sich näher.

00:27:15: Ich habe ein schönes Feedback aus einem Workshop wo jemand sagte wir haben sehr intensive Gespräche geführt und sind es auch sehr nahe.

00:27:23: Und das ist vor allen Dingen, weil wir über eine besondere Sprache kommunizieren.

00:27:27: Nämlich die Poesie.

00:27:28: und Poesies muss man jetzt sagen, es ist ja nicht nur eine Sprache wo man jetzt schöne Worte verwendet wie Blume und Wolke und sonst irgendwas sondern kann hier auch durchaus sehr, sehr nüchtern sein so ne Poesiede und wo man dann aber in dieser Nüchterheit an trotzdem die Besonderheiten des Lebens entdeckt.

00:27:51: Ich finde es cool, weil das wäre jetzt auch so mein Punkt gewesen bei dir.

00:27:53: Ich weiß du hast schon in der ersten Folge mal angerissen aber jetzt natürlich auch mit der Stufe jetzt nochmal in deinen beruflichen Werdegang.

00:28:00: was ist es für dich immer noch?

00:28:02: Was ein Gedicht eben manchmal ausdrücken kann wo du sagst Das kann halt die klassische Sprache vielleicht einfach nicht erschaffen.

00:28:09: Es ist eben diese Form dass Gedichte eine gebundene Sprache sind selbst wenn ich auf Reim auf den klassischen Reim oder den klassischem Rhythmus verzichte, selbst dann alleine durch den Übergang von einer Zeile zur nächsten.

00:28:24: Und der Zeilensprung ist selbst gesetzt.

00:28:27: Das entscheidet das Gedicht von einem Brosatext also reinformal.

00:28:33: aber in diesem selbst gesetzten Zeilensprung da ist ja schon ein Wechsel von laut zu stille wenn ich es laut vortrage.

00:28:41: Und eigentlich ist es auch so gedacht, dass nach der Zeile jeweils eine ganz kurze Atempause ist.

00:28:47: Also ich habe einen Atem.

00:28:49: Dann halte ich kurz innen, nehme kurz Luft und dann kommt die nächste Zeile.

00:28:53: Allein dadurch besteht ein Rhythmus.

00:28:56: Ein Rhythmuss ist letzten Endes das Leben, unser Herzschlag.

00:29:00: Und alleine schon durch diese Bindung der Sprache hat die Sprache eine ganz andere Kraft.

00:29:09: Das ist das Eine!

00:29:11: Und dann, ich verwende wenige Worte.

00:29:13: Ich bin sehr sparsam in einem Gedicht.

00:29:16: Das ist ja auch verdichtet.

00:29:18: Deswegen kann ein Gedicht viele Dinge ausdrücken zur gleichen Zeit wie einen Brosatex erst lang beschreibt.

00:29:27: Natürlich gibt es auch Poesie im Brosotex und da gibt's auch tolle Leute die das machen.

00:29:32: aber ein Gedichts zu schreiben ist eben nochmal ein kleines Werk.

00:29:36: Ich will jetzt mal vergleichen eine Symphonie mit dem Kammerkonzert.

00:29:40: In dem Kammerkonzert, da ist eine kleinere Form.

00:29:43: Eine kleinere Besetzung.

00:29:44: Da ist alles viel dichter und intensiver.

00:29:46: Letztendlich müssen die vier Streicher das aufnehmen was sonst ein ganzes Orchester zum Ausdruck bringt.

00:29:54: Klar und wie du ja vorhin auch schon beschrieben hast, es bietet dir auch diesen Deutungsraum.

00:29:58: Gerade wo du gesagt hast, ihr besrecht dann geht immer tiefer, das wird immer persönlicher.

00:30:02: Es wird auch intim in der Form was vielleicht jemandem bewegt welcher Mensch dahinter steckt also nicht nur die Bilanz oder die Werbung und so.

00:30:11: Das ist halt diese Möglichkeit.

00:30:13: wahrscheinlich was uns einfach diese klassische Sprache sag ich jetzt mal die wir abseits davon haben nicht so bietet dieser Interpretationsraum oft.

00:30:21: Hier gibt mir ein Beispiel eines von meinen ersten Gedichten, die ich selber mal geschrieben habe.

00:30:25: Das ist ja jetzt bald mit den Temperaturen schon Sommer.

00:30:29: Ich sage einfach jeden Abend im Sommer heißt es.

00:30:32: Jeden Abend im Summer lehnt sie an der Brüstung spielt noch die Sonne Sie klappt die Stühle Drehet eine Kurbel Die Marquise faltet sich Einschmetterlingen zur Nacht Sprüht dem Balkon das Wasser Lärmt im Fallenrohr Den Schlauch zum Reif geht hinein, schließt die Tür.

00:31:02: Das habe ich mehrfach vorgetragen bei meinen Lesungen und ich habe da auch schönes Feedback bekommen weil eine Frau sagte zu mir ja sie kann sich diese Zähne vorstellen

00:31:13: Ich auch direkt

00:31:15: Ja das Gedicht macht ihr aber auch Angst.

00:31:17: Jeden Abend im Sommer was ist nach dem Sommer?

00:31:20: dann passiert das nicht mehr Und das kann man auch oft Leben übertragen, jeden Tag und so weiter.

00:31:26: Mit jedem Sommer der vorüber geht kommt ein Ereignis auf dass wir zugehen immer näher.

00:31:31: Das war ihre direkte Assoziation bei diesem Gedicht.

00:31:37: Stimmt ja auch die Vergänglichkeit von

00:31:39: diesen.

00:31:40: Jeden Abend im Sommer und jeden Abend wird dann... Da ist der Sommer, der zu Ende geht aber auch der Tag, der zur Ende geht.

00:31:47: noch steht die Sonne unten und spielt an der Brustung Aber irgendwann im Herbst, im Winter wohl nicht mehr.

00:31:55: Und ein Schmetterling geht zur Nacht... ...schmetterlingen war auch von mir nicht beabsichtigt, das wurde ich immer darauf aufmerksam gemacht.

00:32:02: Schmettering auf richtig heißt Psyche und das ist die Seele.

00:32:05: Okay?

00:32:05: Ein Schmetternling geht zu Nacht oder gibt es... Das sind diese ganzen Verästlungen, die dann entstehen.

00:32:10: Man kann sie erst mal ganz neutral sehen.

00:32:12: Da ist eine Frau.

00:32:13: Ich habe die auch beobachtet vom Zuhause aus ab und zu.

00:32:16: Die kam jeden Abend, hat ihr das gemacht.

00:32:18: Ich hab nie mit ihr gesprochen Ich habe jetzt Bayern nicht übergriffig, sondern ich habe nur gesagt, was ich gesehen habe.

00:32:26: Und jeden Abend stand sie da und hat kurz an der Balkonprüfung gelähnt, hat noch mal in die Landschaft geguckt.

00:32:32: Dann hat sie angefangen den Balkon aufzuräumen – die Stühle geklappt!

00:32:36: Und dann hat sie dem Balkon sauber gemacht und die Pakise zu eingefahren.

00:32:41: Dann ist er reingegangen und hat die Tür zukommen.

00:32:43: Dieses Schließen der Tür ist natürlich auch ein ganz klares Symbol.

00:32:47: Es ist hier ein Übergang Von A nach B. Auch der Schwellengang über die Schwelle in die Wohnung, vom Balkon und so weiter und zurück.

00:32:57: Also da ist schon eine ganze Menge drin.

00:32:59: und dann die Sprache, die ich verwende... Die Sätze sind ja nicht unbedingt immer ganz vollständig.

00:33:04: Zum Beispiel sprüht den Balkon, da ist das sie ausgelassen.

00:33:08: Alleine das bringt dann die Leute noch mal dazu wie man gließt.

00:33:10: Okay Moment!

00:33:11: Ah nee, es ist ja die Frau, darum geht's ja.

00:33:13: Ja, ja.

00:33:14: Und dadurch durch dieses Innerhalten in der Poesie entsteht dann diese diese Dichte und dieses immer wieder zurückgehen und fragen.

00:33:22: Und die Texte sind sehr kurz, deswegen kann man sich länger damit beschäftigen ohne dass man da ewig mit Zeit verbringt.

00:33:29: Ja, das stimmt und ich habe jetzt auch sofort dieses Bild in meinem Kopf aufgemacht.

00:33:33: Das kennen ihr sicherlich die Einschalten?

00:33:35: Auch alle!

00:33:36: Wir waren ja zu einem Winter, alles ist kalt und dunkel... Und dann geht es plötzlich wieder los so ganz langsam.

00:33:42: Die Vögel und die Sonne und dann wird's wieder wärmer.

00:33:46: Wie quasi eine Blume wieder aufblüht.

00:33:49: Natürlich aber, da sind wir bei dem Punkt, dann gehts Richtung September.

00:33:52: Es geht Richtung Oktober.

00:33:54: Immer mehr kommt dieses Vergänglichkeitsthema natürlich an uns ran jedes Mal selber, also vor jedem Sommer und nach jedem Sommer.

00:34:02: Wie sich das absolut auch auf mich auswirkt ja?

00:34:04: Also das ist wahnsinnig!

00:34:06: Und genau dieses Szenario der Vergänglichkeit.

00:34:08: in dem Falle kann ich verstehen dass vielleicht jemand sogar noch einen Schritt weiter denkt und an die generelle Vergänglichkeit des Lebens oder des Moments nachdenkt.

00:34:16: Ja, in der Tat genau.

00:34:17: Das passiert bei uns nicht von mir Beabsichtig, aber ich habe auch diese Vergänglichkeit gespürt.

00:34:22: Ich hab gedacht, wie viele Sommer wird es noch geben?

00:34:26: Und ich durfte einmal eine Trauerkarte schreiben für eine Familie und dann hab ich dann gefragt, wie denn das Ding um einen Mann der verstorben ist, ob sie mir was erzählen können.

00:34:40: Die sagten, wir wollen nur zwei oder drei zeigen haben wir erzählt, dass er die Schwalden so beliebt hat habe ich einfach nur zwei Zeit eingeschrieben und dann, oh die Schwalben, sagte er schon wieder September.

00:34:57: Was muss ich immer aufpassen, was ich mir selber jetzt gemacht habe?

00:34:59: Ja ja man wird da echt nachträglich auch oder teilweise auch melancholisch absolut und ich denke es mir immer wieder das hört sich jetzt hart an.

00:35:06: aber wenn wir schon bei dem Thema sind müssen wir ehrlich sein.

00:35:09: Wir sind alles Menschen und leider verdrängen wir oftmals dass es halt für uns alle irgendwann diesen Moment geben wird.

00:35:15: Das ist einfach Faktor!

00:35:17: Und ich denke mir im Moment auch immer wieder auch beim meinem Vater der ist auch schon ein Alter wo ich oft denk wow wie viele Tage wird's noch geben weißt du wo man sagt oder abends dann irgendwie gute Nacht.

00:35:29: Ja und das ist hart, hart ja aber genau durch so eine Poesie wird es dann einfach auch noch mal ein Stück weit... Es ist da, es ist präsent, ja?

00:35:36: Aber es ist einfach nochmal ne andere Art und Weise finde ich wie man sich mit auch Themen auseinandersetzen kann.

00:35:41: Eben

00:35:41: ganz genau!

00:35:42: Und das hast du ja sehr schön gesagt.

00:35:43: Das ist nämlich das Thema mit meinem Gespräch, mit einem Dichter dass man sich bei diesen Themen die einen beschäftigen anders zusammen wo man das auseinandersetzt.

00:35:54: Und dann kommt jetzt dieser Aspekt noch dazu, der Aspekt dass man sagt egal was ich tue ob ich zum Kopierer gehe oder ob ich mit jemand rede, ob ich jemand neues einstelle und ein neues Projekt mache einen neuen Unternehmen kaufe Ich bin immer damit meiner Vergänglichkeit.

00:36:13: Damit bin ich immer konfrontiert.

00:36:15: Das ist die erweiterte Dimension die in der Poesie rauskommt Obwohl man sie nicht unbedingt erwähnt, weil in diesem Gedicht jeden Abend im Sommer ist die Poesie.

00:36:23: Ist der Tod nicht wörtlich erwähnend worden?

00:36:26: Aber er ist da!

00:36:27: Er ist ja immer da und es sollte dann aber auch zu einem konstruktiven Umgang damit gehen.

00:36:33: Dazu ermunter ich die Menschen hier auch, denn wenn ich denke als Unternehmer, oh ja, ich bin ja vergenni muss irgendwann mal sterben, doch brauche ich gar nichts mehr zu machen.

00:36:41: Stelle ich mir Unternehmen ein, ich seh eh egal, kann ja eben morgen sterben... Das ist natürlich keine Haltung, das ist so ein Fatalismus.

00:36:48: Nee mit ihm möchte ich nicht unbedingt zu tun haben sondern eher im Gegenteil ja... Ich weiß dass ich vergänglich bin und dann eher in Sinne von Luther auch wenn ich wüsste dass die Welt morgen untergeht?

00:36:59: Ich würde mein Apfelbäumchen pflanzen.

00:37:01: Ja ganz genau!

00:37:04: Was beobachtest du Joachim oder würdest du jetzt sagen gerade aus diesem Gesprächsblick, den wir gerade aufgemacht haben heraus.

00:37:11: was brauchen oder was beobachtest du bei Führungskräften heute?

00:37:14: Was brauchen die?

00:37:15: ist es wirklich so?

00:37:16: dieses Bewusstsein über sich selbst auch und auch die eigene Vergänglichkeit, die Menschlichkeit letztendlich.

00:37:23: Was ist so deine Wahrnehmung?

00:37:25: Die brauchen wirklich diese dieses Bewustsein aber auch das Bewusstsein für sich selbst über die Ziele- und Zielplanungen hinaus.

00:37:37: und jetzt letzten Endes braucht sie Mitleid mit sich selbst, Mitgefühl mit sich selber und das ist sehr häufig sehr unterentwickelt.

00:37:45: Gerade in unserer heutigen Zeit dass da Leute Power machen und ich will das jetzt erreichen und wenn ich es wirklich will dann schaffe ich es auch.

00:37:56: und wenn Ich es nicht schaffe dann habe ich es nicht richtig gewollt obwohl es ja andere Umstände gibt die mich dazu bringen führen können dass ich etwas nicht geschafft habe.

00:38:06: Dann ist es wichtig, wenn ich das gerade noch sagen darf, diese Erkenntnis zu sagen.

00:38:12: Was bedeutet nun dieses Nicht-Geschafft haben für mich?

00:38:17: Das ist das Thema und das brauchen die

00:38:19: Führungskräfte.".

00:38:22: Ein Stück weit, ja doch fliehen oder Flüchten oder verlieren in diesem Leisten funktionieren.

00:38:31: Ja weil es überdeckt halt sehr schön muss man ganz ehrlich sagen das was eigentlich darunter liegt nämlich dass du jetzt beschrieben hast

00:38:38: Ganz genau und es gibt David White Das ist ein amerikanischer Dichter der auch unternehmen berät.

00:38:44: Und er hat ihn singemäßig einmal gesagt Wir werden so lange auf der Arbeit vor uns weglaufen wenn so lange wir uns nicht erlauben, als ganze Person auf der Arbeit präsent zu sein.

00:38:59: Und die ganze Person das heißt alles was zu uns gehört auch unsere Vergänglichkeit, auch unsere privaten Themen.

00:39:07: jetzt heißt es nicht dass für die privaten dem Meetings auf den Tisch packen aber ich habe sie ja immer bei mir und das ist die bewusst bei mir haben und auch zulassen und ich denke ich legt sie draußen an der Garderobe ab was sowieso nicht funktioniert.

00:39:19: Ja, ich denke da ist halt viel auch leider Gottes die Angst dahinter.

00:39:22: Dass diese, ich sag mal vollumfängliche Offenheit auch halt leider Gottes muss man ehrlicherweise sagen Joachim auch von Menschen ausgenutzt werden könnte oder halt dann wieder schwäche umgetreten wird ja

00:39:33: das ist richtig aber es geht ja noch nicht mehr um offenheit.

00:39:36: Es geht ja darum dass ich das mitnehme und mir dessen bewusst bin was und dadurch verändert sich schon die Haltung.

00:39:43: natürlich ist dann natürlich klar dann könntes Leute geben die sagen okay Da gehe ich jetzt rein und da nutze ich meine Chance.

00:39:51: Kann passieren, aber dann ist wiederum die nächste Stufe zu fragen.

00:39:54: das ist ja ein ständig nicht wiederholender Zirkel.

00:39:58: was bedeutet das für mich?

00:39:59: Warum kam ich mit jemandem zusammen der genau das ausgenutzt hat?

00:40:04: Was ist da genau passiert?

00:40:05: Und was kann sogar positiv für mich drin sein denn es gibt keine Sache auf der Welt die nur schlecht ist.

00:40:11: Absolut, sage ich auch immer nichts passiert ohne Grund.

00:40:14: Ganz genau richtig, ja.

00:40:16: Du, wir haben entweder ein Lehrer oder eine Lehre?

00:40:18: Das ist tatsächlich jetzt zwar ne Flosglinsfrasenschweilig weiß aber es ist ja letztendlich so.

00:40:23: Ja, ist ja schön und ein schönes Wattspiel auch, genau.

00:40:27: Ich find's halt so interessant auch durch dieses ganze Social Media Thema und halt auch die unsere, ja muss man schon sagen, die schnelle Welt mit KI und so... Ich merke oft und das tut mir manchmal weh dass so Worte oder wie du sagst diese Poesie Echt so in diesem ganz schnellen Gewirr und Gemache, noch mehr weiter, schneller Social Media überall.

00:40:46: Echt an Bedeutung verlieren!

00:40:48: Wie nimmst du das wahr?

00:40:49: Also hat sich da auch Poesie verändert.

00:40:51: oder die Kraft der Worte?

00:40:52: Ja ich nehme das in zwei Richtungen wahr.

00:40:54: Die eine Seite ist die, dass die Kraft worte gerade, die Kraft von Poesien, gerade wenn sie auch selbst geschrieben ist, wenn ich jemandem ein Gedicht schreibe auf Dauer oder Schenke oder mal ich selber schrei be, was die Kraft zunimmt.

00:41:07: Das hängt damit zusammen, dass es ähnlich wie wenn ich was ein handgeschneidertes Kleid bekomme.

00:41:12: Oder ja, wenn ich jetzt ganz luxuriös den Gemaß geschneiterte so schuhe.

00:41:15: das ist etwas, was es nicht mehr gibt nur noch für Ganz ausgewählte.

00:41:20: aber Wenn Ich Jetzt Dann So Etwas habe Was Ich selbst geschrieben habe oder was mein wegen jemals von Zwei Hundert Jahren geschrieben hat dann Und Das Bewusstlese Ist Es Für mich der Insel Der Ruhe Aber Es Kriegt Eine Ganz Ganz Andere Bedeutung in Diesem treiben wenn ich mir das zulasse dass ich das mir anders erlaube, dass sich das tue.

00:41:39: Aber auf der anderen Seite hast du schon recht dann geht alles so schnell und da wird auch dann vielleicht mal ein Gedicht oder so eine eben wie du sagst Phrasenschwein, so einen Slogan, so eine Zeile wird dann einfach mal abgefugt.

00:41:52: mit euch ganz nett.

00:41:53: und jetzt gehen wir weiter.

00:41:54: Ja genau!

00:41:55: Das kann natürlich passieren dadurch, dass es sich verändert.

00:41:59: Wobei

00:41:59: ich schon merke also wenn Ich bringe ein Beispiel, damit es auch die Leute hier greifbar mitbekommen.

00:42:05: Was ich damit auch noch mal konkret meine?

00:42:07: Also es gibt natürlich einen Unterschied ob ich jetzt eine Geburtstagskarte schicke und da schreibe ich rein alles Liebe und Gute deinen Helmut oder ob ich halt mir wirklich ein paar Gedanken mache und vielleicht noch ein passenden Spruch oder irgendeine Zeile dazu oder eine Anekdote.

00:42:20: also eine gute Freundin von mir, die freut sich immer tierisch auf Geburtstagskarten von mir weil ich eben nicht nur reinschreibe alles lieben und gute sondern wirklich nochmal eigenen Schwank aus einer gemeinsamen Zeit oder wofür dankbar bin oder was ich an ihr besonders schätze.

00:42:35: Und die ist wirklich, die zelebriert schon meine Geburtstagskarten und freut sich darauf.

00:42:40: Ja, es ist halt ein Unterschied ob ich einfach schnell hinschreibe weil ich's gerade vergessen habe oder keine Lust hab alles lieben gute oder ob ich mir halt zehn Minuten Zeit nehmen und mir was wirklich für den Mensch persönlich überlege.

00:42:50: ganz genau und das ist ein ganz wichtiger Punkt dass heißt da geht es um die um das aufbauen von Vertrauen Und das ist glaube ich auch ein wichtiger Punkt, was die Leute heutzutage brauchen.

00:43:02: Vertrauen aber auch vertrauen in sich selbst.

00:43:05: Genau!

00:43:06: Das ist wichtig und sehr häufig wird das Vertrauen in dich selbst abgelöst durch Messwerte.

00:43:12: Meine Performance, dann wie gut ich im Sport bin, dann die Vergleiche wie war ich gestern?

00:43:19: Wie war ich heute ganz anders als zum Beispiel in der Kampfkunst.

00:43:22: So hat es wie du vergleichst dich mit gestern oder gestern und heute Morgen ist morgen, darum geht es nicht um das Vergleichnis.

00:43:30: Jetzt ist jetzt eine ganz andere Herangehensweise und ich sehe spannend sehr schön und dieses Vertrauen kann man auch ganz klar trainieren und werben indem er sich eben mit Poesie beschäftigt mein wegen Gedicht schreibt oder sogar sich ne kleine Anthologie zurechtlegt von Gedichten ein ansprechen auf zu denen immer wieder zurückgehen kann und die immer wieder lesen kann.

00:43:54: dann entdeckt man immer neue Seite von sich selbst und das Vertrauen wächst.

00:43:59: Ja, und ich merke halt auch.

00:44:00: also um so eine Karte zum Beispiel zu schreiben passiert ja auch ein gewisser Punkt und da sind vielleicht auch viele Menschen davor irgendwie beängstig.

00:44:07: Ich muss natürlich schon da auch einen Gefühl zulassen Ein Gefühl zu der Person zu gemeinsamen Momenten an dich zurückdenken etc.

00:44:15: Natürlich.

00:44:15: Da ist auch mal Zeug dabei, sage ich dir ganz ehrlich hatte ja schon Pipi in den Augen wenn ich sowas geschrieben habe weil es einfach Ja auch Momente waren die nicht immer schön waren aber die uns verbunden haben.

00:44:24: und

00:44:24: eben das ganz genau bedeutet

00:44:25: halt Ich muss meine Gefühle da auch mir wieder zugänglich machen.

00:44:28: Und ich glaube davor haben halt auch viele Menschen Angst.

00:44:31: ja und dann haben Viele menschen angst Wenn sie so eine Karte schreiben Die persönlich Ist dass Sie Dann Den anderen Menschen zu nahe treten

00:44:38: Auch Das

00:44:40: Und dann denken, oh ist es vielleicht doch jetzt zu persönlich.

00:44:44: Könnte das missverstanden sein?

00:44:46: Das ist ja eine ganz große Anzahl in jeder Zeit, dass man missverstammt wird.

00:44:51: Meint die Person, der sich wollte was von ihr irgendwie gefallen oder sonst irgendwas?

00:44:56: Oder denkt immer Leute, ihr könnt keine Geschenke mehr annehmen.

00:45:01: Das Thema ist einfach ne Wertschätzung und Ausdruck.

00:45:05: Ich hab mal ein schönes Buch gelesen,

00:45:07: d.h.,

00:45:08: Ambition Management für Manager.

00:45:11: Da geht es dann darum, dass man das Manager also auch wiederum Vertrauen finden aber auch Beziehungen aufbauen.

00:45:18: und das ist wenn man in... Es geht um das höchste Management die Top-Etagen und das dort nicht mehr die sozialen Netzwerke zählen sondern wirklich der persönliche Kontakt und das persönliche Vertrauen.

00:45:29: Das

00:45:29: wirkt mal... Ich fand eine sehr interessante Synchronizität zu meinem Ansatz, dass die beiden Autorinnen da empfehlen Wer im Topmanagement vertrauen haben will, schickt zu Weihnachten handgeschriebene Weihnachtskarten mit persönlichen Gedanken.

00:45:47: Oder er schickt eine Dankeskarte oder er schickte eine Karte oder ruf jemanden an und sagt ich habe ihren Vortrag gehört.

00:45:55: Ich fand diesen Vortag aus diesen und diesen und diesem Grund gut.

00:45:59: Definitiv!

00:45:59: Das

00:46:00: ohne Absicht.

00:46:01: Jetzt nicht damit hoffen auch, wo der rufe ich jetzt an und dann werde ich diesen Posten bekommen.

00:46:05: Sondern ganz einfach ohne Absicht!

00:46:07: Das merke ich sogar im Kleinen wenn ich beim BNI mal jemand höre den ganz tollen Pitch macht.

00:46:12: Und da habe ich eine Besitzenkarte von ihm und dann ruf ich ihn an oder die und dann okay was kann ich sonst noch für sich tun?

00:46:19: Na gar nichts!

00:46:20: Ich wollte nur diese Wertschätzung bringen dass mir dieser Pitch diese Aussage sehr gut gefallen hat und mich auch weitergebracht hat.

00:46:27: das war alles

00:46:28: Ja klar, dieses Bedingungslose auch einfach mal.

00:46:30: In

00:46:31: jedem

00:46:32: ohne gleich was zurück zu verlangen absolut.

00:46:34: also erlebe ich ganz genauso.

00:46:36: bei mir ist es im Bereich der Moderation.

00:46:38: ja das ist ja wirklich so.

00:46:40: ich kann noch dir noch so viele KPI's liefern und alles mögliche wie erfolgreich irgendwie mein Podcast ist oder so.

00:46:46: Aber solange jemand nicht diese Aktion mit mir erfahren hat dann kann ich dem viel erzählen.

00:46:51: Das

00:46:51: ist das Thema.

00:46:52: man muss es einfach erlebt haben wie eine Familienaufstelle.

00:46:54: man muss dabei gewesen sein um zu erleben, was für eine Kraft da drinsteckt und wie das Ganze wirkt.

00:47:01: Absolut!

00:47:01: Du hast jetzt aber schon einen Stichwort in den Raum geworfen lieber Joachim.

00:47:04: Das möchte ich natürlich aufgreifen nämlich Buch.

00:47:07: Und zwar war Buch dabei.

00:47:08: Ich weiß ja von dir dass du an einem neuen Buch arbeitest bzw bist schon eigentlich mittendrin.

00:47:13: Worum geht es denn dabei?

00:47:15: Ja Ich habe mich, wie gesagt neu ausgerichtet.

00:47:18: Eigentlich ist es ja das gewesen, dass ein Gedanke lange gestummert hat und dann jetzt an die Oberfläche gekommen ist.

00:47:25: Und ich schreibe eine Poetik für ein gelingendes Leben vor allen Dingen für Menschen aus der Wirtschaft.

00:47:34: Das ist ein Buch wo's darum geht machen sie aus ihrem Leben ein Gedicht.

00:47:42: Eine Poetik ist letzten Endes ein Regelwerk, wie man einen Gedicht schreibt.

00:47:46: Aber es braucht keine Sorge und Angst zu haben.

00:47:48: Es geht nicht darum, dass man Regeln bekommt, wie mein Leben muss

00:47:51: usw.,

00:47:52: es geht also auch nicht um Moral sondern ich will mal den Acht Kapitel, es geht um die Dinge, die wichtig sind für ein Gedicht.

00:48:00: Kapitel eins ist der Reim.

00:48:02: Worauf reimt sich mein Leben denn?

00:48:04: Auch wenn ich ein Gedichte habe wo kein einziger Reim drin ist das Gesamtgedicht hat ja etwas auf das es sich reint.

00:48:13: Zum Beispiel bei dem Gedicht im Sommer war ein möglicher Reim die Thema Vergänglichkeit oder auch die Freude im Augenblick, den Sommer zu genießen ohne an die Vergänglichkeit zu denken.

00:48:25: aber sie ist da.

00:48:26: Das ist ein großer Reim.

00:48:27: also wenn jetzt auch kein formaler Rein da ist so ist das der Reim meines Lebens.

00:48:32: und jetzt denke ich zum Beispiel mal an Leute die ich in meiner Industrielaufbahn kennengelernt habe Und die dann also sagen, ja ich mache das was ich tue um die Welt zu einem ganz klein bisschen zu einem besseren Ort zu machen.

00:48:47: Ich muss sich sagen ab und zu nehme ich dass den Leuten nicht ab.

00:48:51: Und zwar nicht, dass sie eine schönen Färberei betreiben Das merkt man relativ schnell wenn es der Fall ist.

00:48:59: Aber dass es Menschen sind Wenn man da mal in die Tiefe geht Die dann feststellen Dass Sie eigentlich einen Grund suchen Um das was sie tun gerne machen zu wollen, obwohl die es vielleicht gar nicht gerne machen.

00:49:11: Das heißt sie sind im falschen Reim.

00:49:13: und alleine das merke ich dann schon mal.

00:49:15: und dass solche Beispiele bringe ich dann in dem Buch wo man dann merkt okay was ist eigentlich der Reim meines Lebens?

00:49:23: Und das ist auch so eine Art Anleitung für meine Workshops auch zum selbst lernen und zum selbst üben, wo man sagen kann okay ich mache das jetzt selber.

00:49:31: Es sind auch dann auch Übungen in dem Buch drin wie man daran kommt einfach mal ein paar Reimübungen zu machen oder sich zu überlegen gut, wo war ich denn mal im falschen Reim?

00:49:41: Oder was ist denn der Reim meines Lebens letzten Endes?

00:49:44: Das ist eine sehr spannende Frage.

00:49:46: Absolut!

00:49:47: Gut, das sind... Ich will jetzt nicht so viel verraten sonst ist das ganze Buch ja schon erzählt.

00:49:53: Gespoilert.

00:49:54: Natürlich geht es um den Rhythmus.

00:49:56: Wir sind rhythmische Wesen und alleine der Wechsel von Tag und Nacht, der Wechslung der Jahreszeiten.

00:50:03: Unsere Vergänglichkeit aber vor allem immer einfach unser Herzschlag.

00:50:07: Wenn man die Hand auf das Herz legt und einfach spürt okay es bewegt sich und sagt mir mal ein weiser Mann bist nie allein dann Herz schlägt immer für dich.

00:50:17: Es schläg immer für Dich nur für DICH Tag und nacht.

00:50:21: wenn man sich dass man wirklich überlegt da ist ein Organ das nur für mich da ist Wie reich wir sind am Ende, wie reich.

00:50:31: Es liegt von jemand anderem anders nur für dich aber immer Tag und Nacht.

00:50:36: Ja ja das stimmt aber da kriegt so eine Herztransportation nochmal eine andere Bedeutung.

00:50:41: In der Tat ganz genau, kriegt eine ganz andere Beteutung, ja.

00:50:44: Wahnsinn!

00:50:45: Genau also weil dann kriegst du sogar noch ein Herz das früher für jemand anderen geschlagen hat.

00:50:50: man merkt es hier auch dass plötzlich Leute die nach einer Herzttransportation Erinnerungen von anderen Menschen haben Weil im Herzen lagern sich auch Gefühle und Erinnerungen ab.

00:50:59: Sehr interessant!

00:51:00: Das ist dann so ein zweiter Teil von diesem Buch, wo es gibt einen kleinen Auszug, nämlich gibt einem Podcast den werde ich bald veröffentlichen.

00:51:09: Den habe ich ins Weißen das acht Folgen ganz kurz zu folgen.

00:51:14: Das war dann ein schönes Quid pro Pro gewesen weil zu mir kam ein Unternehmer der sagte ja ich möchte gerne Sonderes Kochen-Gespräch führen und ich habe sehr, sehr viel Vertrauen zu dir.

00:51:25: Und da haben sie dann irgendwann gesagt, gut Quid pro quo!

00:51:28: Ich gebe dir das Gespräch und dann nimmst du mir in Studio Qualität diesen Podcast

00:51:34: auf.".

00:51:34: Das heißt auch machen Sie aus Ihrem Leben ein Gedicht?

00:51:37: Da will ich die Angst nehmen davor, dass Gedichte immer etwas Besonderes oder Feierliches sein müssen.

00:51:43: Und sie können was ganz Normales sein... Gibt ein sehr schönes Beispiel, einen Heikum.

00:51:49: der japanische Autor möge mir verzeihen.

00:51:51: Ich bin ja immer achtsam auf das Oheberrecht.

00:51:54: Auf einer Brücke wird jeder sentimental sogar einem böse Wicht kommen.

00:51:59: die Tränen heftig aufglühende Wintersonne ist nicht besonders feierlich aber mit einfachen Worten Und sehr, sehr viel gehalten.

00:52:09: Also ich würde sagen Joachim das ist ja sowieso hier wieder Deal der Sache dass deine Kontaktdaten und alles auch ihr wieder in den Show notes stehen.

00:52:15: Das heißt gerade wenn es auch rund um dein Buch geht oder generell jetzt auch also vielleicht fühlt er da oder die ein oder andere sich angesprochen und sagt hey Ich finde es total cool.

00:52:23: Es könnte mir für meine Firma oder für mich als Person auch mal vorstellen Ja genau.

00:52:27: Ich glaube da ist so Joachem Der Letzte der sagt ne mach ich nicht

00:52:31: In der Tat nicht.

00:52:32: Nein, nein!

00:52:33: Ich merke es ja auch wenn ich für jemanden in einem anderen BNE-Chapter eine Vertretung mache.

00:52:38: Auch da gibt es keine Gewerke wo ich sage... Nee also zum Beispiel könnte ich sagen KI ist gar kein Thema und ich mach auch Pictures über KI Und das sind oft die Leute sehr überrascht und sagen wie kannst du das denn?

00:52:50: Oder sag ich dann immer mal so ganz bei euch Ja ich habe auch mal Mathematik und Informatik studiert Oh okay.

00:52:56: Also deswegen Es sind alles letzten eines Menschen die Dinge machen.

00:53:01: Diese Menschen, die will ich wertschätzen.

00:53:04: Und deswegen gibt es für mich nichts wo ich sage ne das mache ich nicht Es sei denn es ist ein Auftrag wo ich merke da will jemand die Poesie nutzen um etwas zu machen was nicht gut ist.

00:53:15: Beispiel wenn jemand sagen würde sie mir okay kommen wir jetzt schreiben mal ein paar Gedichte damit meine Mitarbeiter besser spuren.

00:53:23: Nein, nein.

00:53:27: Das funktioniert auch nicht.

00:53:29: Da würde gar kein seriöser Coach sagen.

00:53:32: Ich würde erst mal sagen okay was heißt eigentlich Spur und fahren wir nochmal mit dir an?

00:53:35: Genau

00:53:36: das ist

00:53:37: etwas ganz anderes.

00:53:38: ja

00:53:38: Ja, aber ja auch hier Mensch bevor ich mit dir natürlich du kennst ja schon hier Adrian in entweder oder gehe habe Ich jetzt irgendwie so einen besonderen Blick noch mal vor mit dir rund ums Leben weil klar zum ein hast Du heute Geburtstag also ist wunderschön.

00:53:50: Zum anderen er hast Du jetzt schon gesagt auch durch dein buch dieser reim aufs leben was es eigentlich so mein Reim im leben blickst Du?

00:53:57: Heute würdest Du sagen anders Auf Dein Leben?

00:54:00: Oder wie blickest Du Jetzt gerade Aktuell auf Dein leben?

00:54:03: Blicke erfüllte und auch viel tiefer auf mein Leben.

00:54:07: Und wenn ich das jetzt so rekapituliere, wo ich mit siebzehn war oder mit zwanzig was da alles geschehen ist, dann denke ich ja es sehr viele Ereignisse auch durchaus bittere Eregnisse die aber dazu geführt haben dass ich der bin, der ich jetzt jetzt bin und ich bin mit jeden tag unendlich dankbar für dieses leben meine Eltern, die mir das Leben geschenkt haben.

00:54:36: Wenn es auch nicht immer einfach war mit ihnen, mich abzulösen... Aber das kennen wir alle und da bin ich unendlich dankbar dafür dass das für mich möglich war und dass sich das jetzt tue was so in mir brennt Das wirklich in die Welt zu tragen und zu sagen Leute das mache Ich und das biete ich an für jeden der das nutzen will oder sich dieser Bedecknung stellen will, denn es ist doch nur gehört euch aus ein gewisses Paket Mut dazu das zu tun.

00:55:08: Absoluten lieber Joachim und das sagst du jetzt bist natürlich noch mal, ja muss man ehrlich sagen ich bin natürlich jünger als du.

00:55:14: Also ich habe noch einen schönen Lebensabschnitt vor mir und gleichzeitig merke ich trotzdem wenn ich... Ich hab's ja vorhin schon erwähnt früher habe ich mich mit meinem Vater zum Beispiel.

00:55:22: also was haben wir uns gezofft?

00:55:24: Und wir haben uns auch teilweise nicht verstanden.

00:55:26: heute gibt es immer noch Momente weil du gerade so schön gesagt hast dass sie uns dann ziehen lassen.

00:55:30: Ja wo ich mir manchmal denke oh Mann jetzt nervt er aber wieder.

00:55:33: Und gleichzeitig denke ich dann und das habe ich vor einigen Jahren noch nicht Ich merke schon, dass ich anders aufs Leben blicke.

00:55:41: Da sind wir wieder bei diesem Punkt der Vergänglichkeit und denken mir hey vor allen Dingen eins ist auch Fakt hinter diesen Mensch, der dir jetzt gerade mächtig auf den Kicks geht steckt aber auch ein Mensch der irgendwann mal zwanzig dreißig war und der auch gezeichnet wurde von verschiedensten Sachen im Leben und der halt auch einfach eine Berechtigung hat warum er jetzt dir vielleicht sagt hey ich mach ne Sorgen oder macht es nicht oder wie auch immer ja?

00:56:03: Und dieser Gedanke das ich denke Moment da steckt ein Individuum Rolle Vater, sondern es ist ein Mensch mit einem Leben.

00:56:10: Und das erdet mich dann immer so in meinem Kroll, wo ich denke nein alles völlig okay soll.

00:56:15: Genauso seine Berechtigung wie ich.

00:56:17: Das finde ich sehr schön dass du das so sagst weil genau darum geht es um und das geht auch wirklich.

00:56:22: da geht's bei jedem Gespräch jeder Auseinandersetzung auch darum dass man sagt ok mein Stopp ist ein mensch erstmal ein Mensch und der hat auch für was er getan hat irgendwo einen Grund.

00:56:33: Und ohne das jetzt zu beschönigen, was passiert ist oder zu entschuldigen oder zu sagen.

00:56:39: Aber zu sagen okay, er hat einen Grund und erstmal ist es ein Mensch den schätzt sich einfach mal Wert.

00:56:44: Genau!

00:56:45: Das nützt dann also schon ausgesprochen sehr viel.

00:56:49: Dann kann man sagen ok gut ich kann damit besser umgehen.

00:56:53: Ja, absolut.

00:56:55: Ich finde es so toll dass du auch wieder hier bist ja und ich könnte also das ist ja echt immer ein so ein schönes Gespräch noch tiefes Gespräche was wir hier führen und welchen Blick wir auch nochmal aufmachen.

00:57:06: Ich hoffe es geht euch die hier zuhören jetzt ganz genauso.

00:57:08: ich gehe jetzt wieder mit so viel Gedanken aber das will ich jetzt gar nicht werden raus und denke mir wow tolle Perspektive, die auch du nochmal aufmachst.

00:57:16: Ja in diesem ganzen Alltagsgewusel und haben es gesagt ja das geht leider oft verloren weil wir alle da irgendwie rennen und machen und tun und diese Tiefe, die du da aufmacht.

00:57:25: auch durch die Poesie finde ich einfach noch mal ganz schöner Ansatz also... Es

00:57:29: sind auch Inseln der Ruhe und ich denke jetzt mal an.. Ich fahre immer in St.

00:57:33: Petersburg und dann gibt's ja dieser riesengroße Straße der Nemsky Prospekt.

00:57:38: Prospekt ist ja der Name für große Straßen dort.

00:57:40: An diesem Nemski-Prospekt gibt es immer kleine Parks, da kann man kurz reingehen sich auf eine Bank setzen und sieht dann wie das Leben mit jetzt einem riesen Tempo vorbeirauscht.

00:57:51: aber man ist Teil davon und man ist auch gleichzeitig in der Ruhe und das biete ich auch mit meiner Poesie an.

00:57:57: Man isst immer noch Teil von dem Geschehen in dem Unternehmen

00:58:00: usw.,

00:58:02: Insel der Ruhe, die man in sich trägt.

00:58:04: Ich werde natürlich – ich habe es ja schon versprochen auch an euch hier alle Joachimskontaktdaten

00:58:08: etc.,

00:58:09: auch wieder in die Show-Nut stellen.

00:58:11: also auch wenn ihr jetzt noch Fragen habt oder irgendwie was wissen wollt.

00:58:13: sehr gerne kann man schon spoilern wann dein neues Buch erscheint?

00:58:17: Oder willst du da noch nicht zu viele?

00:58:19: Nee das wird wohl im Sommer sein.

00:58:23: Also ich denke ich hab schon ein ganz gutes Manuskript zusammen.

00:58:26: Ich werd wo dem Sommer da das Buch fertig haben Und ich werde auch Auszüge davon oder als Grundlage nehmen für die Nacht der Redner, bei der ich im Nürnberg im Oktober auftreten darf.

00:58:39: Ein sehr schönes Projekt!

00:58:41: Cool, ja.

00:58:41: Und wer ist noch nicht weiß?

00:58:43: Weil vielleicht seid ihr jetzt auch etwas neu dazugekommen bei Arthranet ein.

00:58:47: Der Achim, ich hab's auch abonniert hat eine wunderbare Wochenpoesie.

00:58:50: also da könnt ihr euch auch bei ihm in den Newsletter eintragen.

00:58:54: sozusagen dann kriegt er immer zum Wochenbeginn so zu sagen die neuste Wochenpoesi und vielleicht kriegt man ja da auch was mit von deinen Buch- etc.

00:59:02: pp.

00:59:02: also lohnt sich auf jeden Fall hier darzuholen.

00:59:05: Also meine Wochenpoesie ist rein.

00:59:07: Poesie, da ist keine Werbung drin, ist kostenlos unverbindlich... Ich habe aber jetzt auch ein Newsletter, den nenne ich meinen Monatsbrief und da sind die ganzen Dinge über meine Arbeit drin.

00:59:18: Und natürlich dann die Veranstaltung.

00:59:20: das ist natürlich auch eine Hinweis im weitesten Sinne auch eine Werbung für mich bei der poesie-wochen-Poesie.

00:59:25: es reint nur die poesienpolitische Rückblick auf die Woche.

00:59:29: Dann kann ich euch empfehlen, ich kriege ihn auch immer.

00:59:32: Lieber Joachim dann gehen wir mit dir doch noch mal.

00:59:34: weil du vorhin gesagt hast da ist der Mensch haben ja beide jetzt gesagt ja den man nicht vergessen dürfen wollen wir natürlich auch von dir nochmal ein bisschen mehr.

00:59:40: ich meine du hast ja schon so viel blicken lassen jetzt hier mit uns aber doch noch so ein bisschen rund um was mag der Joachin wie tickt das?

00:59:48: Du musst jetzt halt mal wieder hier bei mir durch entweder oder

00:59:52: Okay, dann würde ich da mal durchgehen.

00:59:54: Also jetzt guck mal was ich dieses Mal von dir wissen will und zwar habe ich mir dieses Mal rausgesucht Schreibmaschine im Schreibtzimmer oder Kaffeeatmosphäre?

01:00:03: Kaffeiatmosphere.

01:00:04: Du beobachtest auch gerne die Menschen wahrscheinlich?

01:00:07: Ja.

01:00:08: Da können wir doch schon bei der nächsten Frage Menschen beobachten oder Natur auf sich wirken lassen?

01:00:13: Menschen beoberten.

01:00:16: Und

01:00:17: Natur auch wichtig ist klar, oder?

01:00:19: Ja, ich liebe das zum Beispiel.

01:00:22: Ich bin ja hier beim Europapark ansässig und ich liebe es manchmal einfach auf eine Bade zu sitzen und Menschen überobachten

01:00:28: hochspannend

01:00:29: tatsächlich was man schon mitnimmt.

01:00:32: Dann lieber ein intensiver Abend z.B.

01:00:35: mit schönen Gesprächen etc.

01:00:38: oder viele kleine Begegnungen im Alltag

01:00:41: Okay.

01:00:42: Das

01:00:44: ist

01:00:44: mein Mosaik, ja.

01:00:46: Stimmt!

01:00:47: Jetzt weiß ich ja von dir du bist ja auch ein sehr immer Artrette jetzt auch ihr könnt ihn jetzt nicht sehen aber er hat immer total abgestimmte Sachen.

01:00:53: deine Brille passt schon wieder hier zu deinem Hemd und so.

01:00:55: also das finde ich ja schon.

01:00:56: Ah,

01:00:57: das Hemd habe ich heute zum Geburtstag von meiner lieben Frau geschenkt bekommen.

01:01:00: Direkt angezogen?

01:01:01: Ja

01:01:02: sicher.

01:01:03: Dir zu Ehren und den Hörern zu Ehrengen.

01:01:06: Dann erschließt sich ja meine Frage hier gut an nämlich Kleidung mit Stil oder Hauptsache bequem?

01:01:11: Stil.

01:01:13: Ganz und ganz verkörpert hier Lieblingsplatz in der Wohnung oder draußen?

01:01:17: Draußen.

01:01:20: Bist du eher ein Ritualmensch, oder bist du eher spontan?

01:01:23: Rituralmensch!

01:01:24: Ja ja ok.

01:01:25: also so richtig mit morgens mache ich erstmal das und starte es so einen Tag.

01:01:30: Super

01:01:31: ist gut, ist wichtig.

01:01:33: Ein guter Satz im richtigen Moment lieber Joachim oder ein ganz schöner

01:01:38: Tag.

01:01:39: Ein gutes Satz am richtigen moment

01:01:41: Dann sind wir wieder bei der einen Zeile, wie du es auch vorhin beschrieben hast.

01:01:44: Ja und dann will ich von dir abschließend hier aber entweder oder wissen Nostalgie oder doch lieber der Zukunftsblick.

01:01:53: Die Gegenwart?

01:01:54: Nein

01:01:55: heute bist du auf jeden Fall.

01:01:56: ja hast recht!

01:01:58: Ja das ist immer bei den Momenten, den Moment zu genießen und das ist ja auch einfach

01:02:01: die wichtigste.

01:02:03: Ach, das schließt sich doch super an!

01:02:05: Denn lieber Joachim jetzt kommen wir ja zu meiner Kategorie.

01:02:07: Du darfst nämlich wählen aus einer Frage rund ums Gestern heute oder morgen?

01:02:12: Ich kenne die Fragen auch noch nicht alle und ich werde natürlich für dich auch willkürlich ziehen.

01:02:15: also hier ist nichts vorbereitet aber du darfst natürlich auf jeden Fall wählen und zwar nämlich die Kategorien.

01:02:20: reden wir über es gestern Heute oder Morgen.

01:02:23: Jetzt.

01:02:26: Dann schaue ich mal was dir dein Geburtstag heute für dich zu liefern hat und mische dir die Karten lieber Joachim.

01:02:34: Ich hoffe ich ziehe ein gutes Geburtstagsgeschenk, ich gucke auch nicht hin damit das hier nicht manipuliert wird.

01:02:40: lasse mich hier mal so spannend.

01:02:42: okay jetzt bin gespannt was der poet in dir jetzt antwortet.

01:02:48: welches gefühl lieber joachim versuchst du zu vermeiden?

01:02:52: Das Gefühl dass alles keinen Sinn hat das versuche ich zu vermeidern.

01:02:58: Okay, und hast du manchmal so Momente?

01:03:00: Hat wahrscheinlich jeder ja von uns oder?

01:03:01: Die

01:03:01: habe ich auch durchaus.

01:03:04: Das kenne ich auch.

01:03:05: diese Momente und die versuche ich dann zu vermeiden bzw.

01:03:10: umzuwandeln

01:03:12: Absolut.

01:03:13: Es hat jeder von uns mal einen Punkt kommen, wo er denkt, was ist das für ein Sinn und warum mache ich es überhaupt?

01:03:19: Mir geht's oft in sehr stressigen Phasen, dass ich mir denke, warum buckele ich mir hier allen ab?

01:03:23: Aber da sind wir wieder beim Reim des Lebens, den du so schön aufgeworfen hast.

01:03:27: wenn ich mir dann halt das große Ganze anschaue, dann bin ich halt oft klar.

01:03:30: Ah ja!

01:03:31: Okay... Ja, ab und zu, wenn ich zurückblicke jetzt wie ich thirty- vier war, hatte ich an Buch gelesen Geisterbeschwörung von Emanuel Berl.

01:03:40: Er war ein Zeitgenosse von einem Freund von Marcel Brust.

01:03:45: Und er hat dann einen Buch geschrieben über sein Leben, am Vorabend einer Operation war er und ich habe damals das Buch gelesen und ich hab gerade meine Karriere begonnen und dachte dann eigentlich auch hab ja so eigentlich alles erreicht.

01:03:59: Das Leben hat mir nichts zu bieten mehr.

01:04:01: Eigentlich kann es ja gewesen sein!

01:04:04: Zwei Tage später ging eine riesengroße Umorganisation los wo ich in der Firma wieder ganz wahnsinnig gefragt wurde.

01:04:13: Und dachte, aha das ist etwas was Leben noch für mich hatte und deswegen kam dieses Gefühl auf.

01:04:19: Ja

01:04:20: verstehe ich völlig!

01:04:20: Ich habe inzwischen so ein Ohr vertrauen entwickelt dass sich einfach sagt also wie du es vorhin ja auch gesagt hast alles passiert aus meiner Sicht für mich und ich darf mir einfach überlegen was passiert da gerade für mich?

01:04:30: Achim, jetzt habe ich noch ein Geburtstagsgeschenk für dich hier bei Adrian Leth ein.

01:04:36: Und zwar wirst du von deiner Frau gleich zweimal beschenkt!

01:04:39: Nämlich einmal mit deinem Hemd heute und andererseits aber auch mit meiner Kettenfrage denn zuletzt in der Folge wie lustig ist das?

01:04:46: Ich finde es total schön war deine Frau ja bei mir zu Gast Iris Jasmin Harms, also für alle die Eigenthalten haben.

01:04:52: Das ist jetzt der Mann von dem sie geschwärmt hat meine Lieben!

01:04:55: Also ich habe ihr heute hier am Mikrofon und deine Frau hat eine Kettenfrage hinterlassen, die du jetzt natürlich beantworten darfst.

01:05:03: Jetzt

01:05:04: Achtung Joachim denkt schon, ach du Gott.

01:05:07: Und hier gibt es alles gut und du das natürlich auch für meinen nächsten Gast im Anschluss eine Frage gerne hinterlassen.

01:05:13: vielleicht willst du sogar wissen was der Reim aufs Leben ist oder so.

01:05:15: aber das lass ich dir dann frei.

01:05:17: und zwar will deine Frau von dir wissen lieber Joachib welcher Sehnsucht möchtest du noch folgen?

01:05:24: Ganz langsam um die Welt zu reisen?

01:05:27: Das ist eine Sehensucht.

01:05:28: ja

01:05:28: Dann würde ich sagen, auf geht's kofferpacken.

01:05:33: Ich habe gerade zwei junge Menschen die ich kenne in meinem Umfeld, die gerade wirklich top gekündigt alles und machen jetzt tatsächlich ihre Weltreise auch gar nicht ein Ziel.

01:05:42: wir wissen mal mehr zurück kommen so einfach mal gucken und ihr dürfen zwar folgen über Social Media ist mir total interessant und das finde ich aber auch so wundervoll wo ich mir denke ja wenn man es kann Bitte macht es unbedingt.

01:05:53: Jetzt bin ich natürlich gespannt, was du für meinen nächsten Gast hier hinterlässt bei der Kettenfrage hast?

01:05:59: Was im Gepäck, was dich schon immer mal brennt interessiert oder was wir weitergeben dürfen?

01:06:04: Für die nächste Person, die kommt eine Frage.

01:06:07: Was muss unbedingt immer in deinen Koffer wenn du verreist?

01:06:12: Immer!

01:06:13: Spannend okay Ja, ne interessant.

01:06:16: Hey dann packen wir doch den Koffer und nehmen genau die Frage mit!

01:06:21: Vielen vielen Dank Joachim.

01:06:22: ich freue mich unglaublich dass du zum zweiten mal hier bei mir zu Gast warst und kann dir nur sagen also es ist für mich immer noch wunderbar das unsere Wege sich begegnet haben.

01:06:31: das war auf jeden Fall eine tolle Fügung dass das passiert ist dass du wieder hier zu Gast bist und ich drück dir natürlich auch für deinen Weg alle Daumen, die ich besitze.

01:06:38: Also Klatte zwei!

01:06:40: Und wünsche dir an der Stelle einfach eine unglaublich tolle Zeit.

01:06:43: und ich weiß wir sind ja sowieso im Kontakt und alle die einschalten Leute wenn ihr Fragen habt oder wenn ihr mehr dazu wissen wollt Ich kann es euch nur empfehlen kontaktiert in Joachim.

01:06:52: Es ist nicht eine Bereicherung sich mit ihm auszutauschen.

01:06:55: Ganz lieben Dank liebe Hadrian.

01:06:56: und ich kann nur sagen dass ich mich sehr sehr wohl gefühlt habe auch zum zweiten mal hier.

01:07:01: und Ja ich kann auch allen nur empfehlten Wenn sie Oder wenn ihr Kontakt zu Adrian habt, dass er auch diesen Podcast mitmacht.

01:07:11: Denn er ist ein wunderbarer Gastgeber der ganz tolle Fragen stellt und du hast auch mir wieder heute Fragen gestellt die das ist mein Geburtstagsgeschenk, die mich wieder weiter gebracht haben.

01:07:23: in meinem Denken Ja!

01:07:24: Und ich schicke dir immer wieder neue Leute, mit denen ich dich gerne vernetze und das fand ich dich auch so Schätze.

01:07:32: als Gastgebern und Moderator Wird einer der Konferentiers sein, die das Publikum süchtig machen darauf dass der Conferentier wieder kommt.

01:07:41: Joachim, das ist ja echt... Also wie gesagt du hast mir schon Gedicht geschenkt.

01:07:44: Du schenkst zu mir noch hier die Lobes-Hymne aber hey ich kann auch nur gerne auch da wieder in die Runde geben.

01:07:50: natürlich, wie es der Joachimm sagt Ich freue mich wirklich über Empfehlungen.

01:07:53: oder wenn ihr Menschen kennt wo er sagt Hey!

01:07:55: Die machen was Besonderes oder die haben einfach eine spannende Geschichte.

01:07:58: Es darf die Welt einfach wissen und dafür darf Adrian Lete ein da sein.

01:08:02: Und es hat mal neulich jemand gesagt und das stimmt So einen Podcast wie jetzt auch meiner Ist ja eigentlich eine Audiobibliothek die bleibt für immer

01:08:10: Richtig.

01:08:11: Und das ist einfach was Schönes.

01:08:12: Wunderbar!

01:08:14: Joachim, alles Gute, Happy Birthday!

01:08:15: Danke schön und bis

01:08:17: dahin.

01:08:19: Tschüss

01:08:21: ganz bald tschüß.

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