... Prof. Dr. Axel Koch, gute Vorsätze, alte Muster & die vier Türen der Veränderung

Shownotes

In dieser Folge ist Prof. Dr. Axel Koch bei mir zu Gast – Wirtschaftspsychologe, Professor, Autor, Veränderungsberater und Entwickler der Transferstärke-Methode.

Wir sprechen über ein Thema, das wahrscheinlich fast jede und jeder kennt: Man nimmt sich etwas vor, sagt „morgen fange ich aber wirklich an“ und plötzlich findet das Gehirn wieder ziemlich gute Gründe, doch noch zu warten.

Axel erklärt, warum Veränderung nicht einfach daran scheitert, dass wir zu undiszipliniert, unmotiviert oder bequem sind. Oft wissen wir schlicht nicht, wie Veränderung wirklich funktioniert. Unser Gehirn arbeitet mit Gewohnheiten, Mustern und gut ausgebauten „Nervenautobahnen“ und die lassen sich nicht mal eben über Nacht umbauen.

Ein zentrales Bild aus der Folge sind die vier Türen der Veränderung: Offenheit, Klarheit, Motivation und Transferstärke. Besonders spannend wird es beim Rückfallmanagement. Denn Rückfälle sind für Axel kein persönliches Versagen, sondern ein normaler Teil des Veränderungsprozesses. Entscheidend ist, Vorboten zu erkennen, Notfallpläne zu entwickeln und Schritt für Schritt neue Muster aufzubauen.

Natürlich geht es nicht nur um private Vorsätze wie Ernährung, Sport oder das Aufschieben unangenehmer Aufgaben, sondern auch um Veränderung in Unternehmen. Axel zeigt, warum Führungskräfte nicht einfach erwarten können, dass Mitarbeitende neue Wege sofort mitgehen und warum Fragen oft wirksamer sind als Druck, Ansagen oder Schuldzuweisungen.

Auch der Unterschied zwischen echter Entwicklung und Selbstoptimierungswahn spielt eine Rolle. Denn nicht alles muss ständig, sofort und gleichzeitig verändert werden. Manchmal reicht die Frage: Was ist wirklich erfolgskritisch? Oder anders gesagt: Welcher eine Ball soll gerade ins Tor?

Die Quintessenz dieser Folge: Veränderung kann man lernen. Es geht nicht darum, den inneren Schweinehund zu bekämpfen oder sich selbst fertigzumachen, wenn etwas nicht sofort klappt. Es geht darum, die eigenen Muster besser zu verstehen, konkrete Pläne zu entwickeln und mit mehr Milde, Klarheit und Strategie dranzubleiben.

Für mehr Informationen und um Prof. Dr. Axel Koch zu kontaktieren, hier für euch wieder alle relevanten Links: Webseite: www.transferstaerke.com

Mehr Infos zum Buch "Change mich am Arsch" findet ihr auf: www.hange-mich-am-arsch.com

LinkedIn: @prof-dr-axel-koch

Instagram: @draxelkoch

Viel Spaß beim Zuhören und Weitertragen!

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ja, herzlich willkommen hier meine Lieben.

00:00:02: zu einer neuen Folge von Adrien lädt ein.

00:00:05: Und wer kennt das nicht?

00:00:06: Morgen fange ich an, morgen räume ich endlich mal den Keller auf, morgen ernähre ich mich mal gesünder, morgen mache ich mehr Sport, morgen kümmere ich mich um dieses oder jedes Projekt, dass schon ewig auf meinem Schreibtisch liegt.

00:00:17: und dann ist morgen und plötzlich ja... kennt man alle, gibt es ziemlich gute Gründe vielleicht doch noch irgendwie zu warten bis der richtige Tag da ist.

00:00:25: und heute ist es irgendwie zu warm, zu kalt wie auch immer.

00:00:28: Mein heutiger Gast beschäftigt sich seit vielen Jahren so viel darf ich schon verraten mit der Frage warum wir Menschen eben oft genau wissen was wir eigentlich verändern möchten und es trotzdem nicht umsetzen.

00:00:39: denn Veränderung ja klar scheitert nicht immer daran dass wir jetzt unbedingt irgendwie unmotiviert oder undiszipliniert oder einfach nur bequem sind.

00:00:47: Manchmal fehlen uns auch die richtigen Strategien und manchmal unterschätzen wir vielleicht unsere Gewohnheiten.

00:00:54: Meine Lieben, wir erkennen oft... Also so ist es auch bei mir.

00:00:57: Ich muss mich ehrlicherweise ertappen zu spät dass wir gerade vielleicht wieder in irgendeinem alten Muster oder so zurückgefallen sind das wir eigentlich schon längst hin bei uns lassen wollten.

00:01:05: und mein heutiger Gast ist Wirtschaftspsychologe er ist Professor, er ist Autor Er ist Veränderungsberater Und er ist Entwickler der Transfer-Sterke Methode.

00:01:15: In seinem Buch und das finde ich sehr interessant.

00:01:17: Morgen fange ich aber wirklich an beschäftigt er sich damit wie nachhaltige Veränderungen eben tatsächlich gelingen kann.

00:01:24: Sowohl im privaten natürlich als aber auch in unserem Berufsleben und ich möchte heute mit ihm darüber sprechen warum eben gute Vorsätze so oft scheitern, weshalb Motivation allein nicht immer ausreicht und wie wir lernen können eben auch solche Rückfälle nicht als persönliches Fassagen zu sehen sondern eben als Teil eines Veränderungsprozesses zu verstehen.

00:01:43: Ja und natürlich soll es dabei eben nicht nur theoretisch bleiben.

00:01:46: Wir wollen ganz konkret schauen heute was jeder und auch jede von uns vielleicht im Alltag schon tun kann.

00:01:51: damit aus eben morgen fange an.

00:01:53: Irgendwann tatsächlich auch ein.

00:01:55: heute habe ich angefangen wird und da freue ich mich richtig drauf, und dafür jetzt ganz herzlich willkommen heißen hier bei Adriane Laet-Ein Professor Dr.

00:02:02: Axel Koch.

00:02:03: Hallo!

00:02:04: Ja hallo frage mich total hier zu sein bin gespannt was mir für Fragen bereit hältst.

00:02:09: ja

00:02:12: Axel wir werden sehr viel unterhaltungsmäßig bieten können weil ich finde das sehr genial dass du dich mit diesem Thema beschäftigst was wir alle wahrscheinlich irgendwie kennen.

00:02:19: ja sei es jetzt beruflich oder privat ich nehme mich da gar nicht raus oft ich denke, oh das sollte ich jetzt auch noch machen.

00:02:24: Ja dann kommt irgendwas dazwischen und zack ist es schon wieder verschoben!

00:02:28: Und jetzt würde ich aber mal gerne mit dir auf deinen Weg vorab nochmal bevor wir auch auf das Buch eingehen sprechen nämlich du bist ja Wirtschaftspsychologe und jetzt wird's mich natürlich brennend interessieren wie kamst dazu beziehungsweise was hat dich so fasziniert an dieser Verbindung zwischen eben ja auch dem menschlichen Verhalten und aber natürlich auch unsere Arbeitswelt?

00:02:46: Also ich habe mal ganz schlicht Psychologie studiert also Diplompsychologue Und da kann man wählen, ob man in den Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie schräg-schräg Wirtschaftspsychologie geht oder ob man sagt naja ich gehe mir in den klinischen Bereich noch so.

00:03:02: Ich habe mich halt sehr bewusst wie die Arbeits- & Organisations-Psychologie entschieden weil es immer um die Frage geht Mensch und Unternehmen?

00:03:08: Wie schafft man das dass die Dinge gut zusammen gehören?

00:03:11: Genau!

00:03:11: So hat das begonnen mit der Wirtschaftpsychologe und in den letzten siebzehn Jahren habe ich mich tatsächlich schwerpunktmäßig um Lerntransfer Veränderung von Gewohnheiten gekümmert Weil ich als Trainer immer gemerkt habe, Mensch die Leute schaffen das nicht so gut.

00:03:25: Die wollen zwar aber kringst dann nicht so richtig hin und es hat mich angetrieben zu sagen ja wie können wir's denn machen?

00:03:30: Dass Menschen doch viel besser diese Umsetzung schaffen was sich vorgenommen haben.

00:03:33: Ja und das finde ich ganz interessant!

00:03:35: Ich meine wir kennen das alle, wir besuchen vielleicht ein Seminar oder eine Schulung und ihr denkt wow was für viele tolle Erkenntnisse.

00:03:40: da gehen wir raus und sagen so ab morgen mache ich das alles hier bei mir und so und dann passiert es halt doch nicht.

00:03:45: ne also wann hast du so bemerkt?

00:03:47: oder welche Beobachtungen wo du gemerkt hast okay Da müsste was stattfinden oder wir können da tun, damit eben Menschen nicht rausgehen und sagen ja morgen fange ich an aber halt dann doch nicht.

00:03:59: Die Geschichte ist dass ich fünfzehn Jahre als Trainer unterwegs war und das getan haben was Trainer so tun.

00:04:05: sie möchten gerne den Leuten etwas beibringen.

00:04:07: es geht darum sowohl Impulse als auch Kurzweiligkeit hinzukriegen Und ich habe es in der Tat immer gut geschafft das Leute hinterher gesagt der Mensch das ging er so schnell vorbei und die fanden das super und hatten auch tolle Ideen was sie umsetzen.

00:04:20: Und bis vor allem war es dann immer so, dass ich Leute wieder getroffen habe und ich war muss ich sagen Gelinde gesagt schockiert das doch nicht so viel raus kam.

00:04:28: Jetzt tritt man ja als Trainer an also ich zumindest sind auch viele Kollegen da sagen Mensch ich will Leute vorwärts bringen ich möchte sich was tut und das war im Grunde genommen der Punkt zu sagen geht's nicht irgendwie besser.

00:04:39: Das ist die Grundmotivation.

00:04:41: Ja,

00:04:42: voll spannend.

00:04:43: Also ja klar ich kann mir das sehr frustrieren vorstellen wie du dann eine Schulung oder so machst und bemerkst dann plötzlich wenn du die Menschen video triffst irgendwie hat sich da gar nichts verändert.

00:04:51: und dann ist wahrscheinlich dein Antrieb auch gewesen aus deinem Fachwissen.

00:04:54: Wie können wir das hinkriegen?

00:04:55: Dass es eben passiert dass sich was verändert.

00:04:57: Genau das ist so ganz spannend.

00:04:58: Ich habe nämlich noch ne journalistische Ader in mir.

00:05:01: also ich hab schon früher Jugend angefangen zu schreiben habe auch viele Jahre geschrieben weil zehn jahre journalistisch gearbeitet Und deswegen gibt es bei mir so ein bisschen die Freude am Schreiben.

00:05:12: Also ich habe schon verschiedene Bücher geschrieben und ich hab dann irgendwann in dem Jahr zwei Tausend Sechs gedacht, ich möchte ein spannendes Buch schreiben also noch ein spannenderes als bisher.

00:05:22: und dann habe ich da irgendwann gesessen und die Frage war was ist so ein spannenes Thema?

00:05:27: Da kam ihm draus Leute setzen nicht so viel um wie sie eigentlich sollten und das war die Geburtsstunde für einen Sachbuch dass dann unter dem Titel Die Weiterbildungslüge Damals noch unter pseudonym, weil ich das nicht unterm echten Namen schreiben konnte.

00:05:42: Da war ich gerade in einer Anstellung wo es nicht ging.

00:05:45: Genau und dann kam bei mir der Ehrgeiz hoch.

00:05:47: gibt's nicht noch eine eigene Idee wie man's Menschen leichter machen kann?

00:05:51: und das war die Geburtsstunde zwei tausend neun für eine Idee namens Transferstärke.

00:05:55: Ja

00:05:56: und ich finde es ja so interessant, weil man denkt ja vermeintlich okay wir haben ja wirklich Zugang zu so viel Wissen in allen Richtungen also auch was ich schon Bücher mir gekauft habe

00:06:05: etc.,

00:06:05: dann lese ich die und denke ach das ist ja auch ein spannender Impuls!

00:06:09: Also es liegt ja nicht am Wissen an sich sondern tatsächlich an dem Wissen wie wir's dann aber auch umsetzen.

00:06:13: entsprechend vielleicht gehen wir doch da echt jetzt mal rein Axel in dein Buch was ich vorgestellt habe.

00:06:18: also morgen fange ich aber wirklich an was ich übrigens einen grandiosen Titel finde an der Stelle.

00:06:23: Und ich denke, ja der Titel allein kommt wie gesagt den meisten die hier einschalten auf jeden Fall vor dass man sich das vornimmt.

00:06:29: Jetzt mal auch an dich die Frage du bist jetzt der Experte in dem Thema.

00:06:33: gibt es Themen wo du dich eigentlich immer noch auch nochmal gelegentlich ertappst so und du denkst ah Mensch morgen fahre ich wirklich wieder nicht gepackt?

00:06:41: Man denkt immer Psychologen sind frei von allem aber ist ja auch nur ein Gerücht.

00:06:46: tatsächlich leide ich über den selben Mechanismen wir alle Menschen Aber ich kann natürlich sagen, dass ich sowohl über mein Studium, über Zusatzausbildung aber dann später auch indem ich in diese Tiefe dieses Themas hin abgestiegen bin schon viele Sachen gelernt habe die ich vorher nicht wusste.

00:07:02: und das ist ja so die Idee.

00:07:03: Wir wissen es ja einfach nicht!

00:07:07: Und glauben aber, wir sind nicht motiviert genug.

00:07:10: Das ist ja im Grunde genommen der Irrtum.

00:07:13: Es ist so ein bisschen derselbe Irrtüm als er nicht glaube ich könnte einen Toaster reparieren nur weil ich da Toast raushole.

00:07:18: also das funktioniert einfach nicht.

00:07:20: und deswegen um mal eins und Learning zu teilen.

00:07:25: Also ich habe glaub ich mit vielen dieselbe Erfahrung dass sich damit irgendein Thema anfangen.

00:07:30: bei sich.

00:07:31: Ich habe einen Jungen und da kommt natürlich immer so das älterliche Herz hoch, dass man dem irgendwie sagen möchte was er tun soll.

00:07:38: So aus guter Absicht heraus.

00:07:40: Gleichzeitig fühlt sich ein Sohn dann wie so ein Verfolger getrackt.

00:07:44: also der Vater kommt wie ein Habicht um die Ecke und möchte ihm wieder irgendwas näher bringen.

00:07:49: Genau!

00:07:49: Da muss natürlich auch lernen, dass Dinge leicht nicht so passieren.

00:07:54: Wenn wenn man es denn nicht so schafft ist oft sehr... Also früher war das sehr ärgerlich auf sich selbst.

00:08:01: Ich habe mal zu Studienzeiten, wollte ich immer früher anfangen zu lernen und hier hab's nicht geschafft.

00:08:05: Ja,

00:08:07: genau!

00:08:07: Und da hab' ich gedacht, boah, bist du doof?

00:08:09: Du schaffst es

00:08:10: nicht.".

00:08:11: Dann kam die neuen schwänzige Peitsche raus so ussch, also einmal zwischen den Schulterblättern.

00:08:15: Naja...und ...ich hab immer nur gedacht, die anderen könnens doch auch.

00:08:20: Und du kannst dir vorstellen, du veränderst dich ja nicht schneller nur weil dich mehr beschimpft.

00:08:24: Aber ich wusste es damals nicht So, und dann habe ich nach dem Studium irgendwann mal so eine Zusatzausbildung gemacht.

00:08:30: Und da kamen für mich die Offenbarung nämlich der Hinweis, Rückschläge sind normal.

00:08:37: Tatsächlich habe ich das nie von dieser Seite gesehen, sondern ich habe immer nur gedacht Ich mache was falsch!

00:08:42: Dieser Wechsel im Denken den ich da beginnen durfte zu machen hat dazu beigetragen dass sich mehr Milde mit mir bekam Dass ich auch akzeptiert hab, dass es Rückschläge gibt Dass es manche Themen gibt, die sind ein bisschen wie so Millimeterarbeit.

00:08:57: Und diese Art des Denkens hat mir dann geholfen besser die Schritte zu gehen und... Im Zusammenhang mit meiner Forschung zum Thema Transferstärke bin natürlich auch auf die Quellen dann tiefer gestoßen, wo drin steht.

00:09:08: Dass wir oft uns da falsche Annahmen machen und dass diese Art wie wir denken dazu beiträgt das wird die Rückschläge häufiger haben, dass es uns schlecht geht und dass wer eher geneigt sind aufzuhören.

00:09:19: aber so in der Form denke ich man kann Dinge lernen wenn man's denn wüsste.

00:09:22: also

00:09:22: das heißt aber warum ist es dann so?

00:09:23: Das wir schon eher geniegt sind auch manchmal Dinge zu verschieben?

00:09:28: also legts dann daran Ja, dass dieser Rückschlag einfach zu oft kommt oder woran lässt sich das begründen?

00:09:34: Dass wir dann doch irgendwie Dinge aufschieben, obwohl wir ja eigentlich wissen Mensch soll ich eigentlich tun?

00:09:38: oder es tut mir gut.

00:09:40: Es geht darum um die Frage wie wird überhaupt aus dem Impuls eine Gewohnheit?

00:09:44: und da ist mir irgendwann eingefallen die Metapher der vier Türen.

00:09:48: Die erzähle ich mal kurz weil dann nämlich deutlich wird die Frage, dass man sich überlegen kann an welcher Tür klemmt dies denn okay so?

00:09:56: und das auch gleich ne Antwort auf die Frage die du mir gestellt hast nämlich Wenn ich jetzt zum Beispiel, du hast vorhin gesagt gesundheitsbewusste Ernährung.

00:10:03: Ganz wichtiges Thema!

00:10:04: So wenn man jetzt sozusagen etwas drüber hört wie man sich gesünder ernähren kann dann kommt die erste Tür nämlich bin ich offen dafür mich überhaupt auf was neues einzulassen ist klar so wenn die Tür an der Stelle schon klemmt und ich sage was ein Käse will ich alles gar nicht wissen dann ist halt schon Schluss.

00:10:22: Die zweite Tür etwas zu tun mit der Klarheit Und der Konkret halt, was mache ich morgen eigentlich genau anders?

00:10:28: Und es auch sehr klein zu fassen.

00:10:30: Also statt wie bei Silvester-Vorsätzen zu sagen ab morgen lebe ich nur noch gesund ist nun noch obst dauerhaft und nie wieder eine Ausnahme dann kann ich schon aufgrund dieser Art der Formulierung nur scheitern.

00:10:42: Ja also deswegen kleine machbare Teilschritte.

00:10:45: So.

00:10:45: und dann kommt die dritte Tür an die wir meistens denken bei Veränderung nämlich diese Motivation den Schlossenheit So, und was läuft da schief?

00:10:53: Dass wir nicht reingehen mit dem Gedanken jetzt bin ich motiviert.

00:10:56: Und entschlossen Fragezeichen wirklich mal zwei drei Monate dafür zu arbeiten eine neue Gewohnheit aufzubauen.

00:11:03: Wenn ich diesen Denkrahmen nicht habe, schalte ich schon weil ich denke es geht vielleicht schnell und einfach.

00:11:09: Er braucht diese zwei drei monate.

00:11:11: Auf deine Frage warum scheitert's auch noch?

00:11:14: manchmal ist der Gewinn des Nichthandelns größer als der Gewinne des Handelns und dann lässt man das halt.

00:11:20: Und deswegen ist es so spannend, mal zu gucken.

00:11:21: Wo ist denn sozusagen der psychologische Gewinn wenn ich das einlasse?

00:11:24: Ja

00:11:25: ja ja finde ich aber spannend.

00:11:26: was würdest du jetzt sagen aus deiner Erfahrung die du da auch gemacht hast?

00:11:29: ab wann ist dann eben so einen aufschieben?

00:11:31: Ich sage jetzt mal auch nur menschlich normale Reaktionen.

00:11:33: Ab wann wird's dann aber auch vielleicht so einem problematischen Muster wo man denkt okay also jetzt wird ein bisschen zu sehr sich ausgeruht auf.

00:11:40: naja das ist schon ok.

00:11:41: Also zunächst Mal Könnt man sich selbst den check stellen und sagen zu wie viel prozent bin ich motiviert und entschlossen?

00:11:49: So, dann spürst du einen Wert, sagen mal fünfzig Prozent.

00:11:52: Dann würde ich so sagen reicht wahrscheinlich nicht ne?

00:11:54: So achtzig-neunzighundert wären wünschenswerter Zustand.

00:11:57: So, denn kannst du dir die Frage stellen was bräuchts denn damit du auf achtzig neunzig hundert Prozent kommst.

00:12:04: Dann spürste manchmal schon etwas.

00:12:06: und dann kann sich fragen reicht es dir heute schon oder ist der Gewinn des Nichthandelns einfach größer?

00:12:12: Und eine ultimative Frage, die vielen hilft ist.

00:12:15: Stell dir vor du machst so weiter wie bisher die nächsten ein zwei fünf oder zehn Jahre und dann guck mal wie es sich dann anfühlt.

00:12:22: Und manchmal ist es so dass du denn hinterher denkst boah da muss ich jetzt nicht fünf Jahre für warten kann hier heute anfangen.

00:12:27: Ja ja das der Schmerz zu groß wird.

00:12:29: Dann

00:12:29: wird halt viel schlimmer.

00:12:31: aber es ist manchmal auch sehr psychologisch und ich gebe dir mal eine Idee warum oft auch das nicht klappt mit dem... mit dem Handeln, nämlich eine Geschichte ist ein Witz aber er sagt viel Gutes.

00:12:43: Nämlich kommt man zum Arzt und so ein Manager und da kommt dahin und der sieht ziemlich grausam aus total runter kaputt.

00:12:50: und dann sagt Herr Doktor ich kann nicht mehr!

00:12:53: Ich bin total fertig!

00:12:55: Dann sagt der Arzt...ich sehe schon totaler Erschöpfungszustand Burnout Sie müssen unbedingt mal runter kommen.

00:13:02: Dann sagt er ja schon aber was mache ich denn jetzt?

00:13:05: Ja Gibt's eine gute Möglichkeit, gehen Sie angeln.

00:13:08: Da macht den Kopf frei so gut der Mann nickt geht Kommt.

00:13:14: drei Monate vier Monate später wieder sieht noch schlimmer aus als vorher.

00:13:20: Der Arzt sagt boah was mit Ihnen passiert das ist ja sie sehen ja grauenvoll aus.

00:13:24: haben sie dann meinen Rat mit dem angeln nicht beherzigt?

00:13:26: der mann ja schon.

00:13:28: Aber jetzt habe ich zehn angler die für mich angeln und ne fischfang flotte und ich kann nicht mehr.

00:13:34: So was es passiert Er hat ein Erfolgsmuster.

00:13:38: Und das Erfolgsmusta ist, wenn ich was anpacke dann ziehe es richtig durch.

00:13:43: und diese Erfolgsmustern die ich irgendwann mal gelernt habe als eine gute Strategie, die sind manchmal genau der Haken dass sich Veränderung nicht gut schaffe.

00:13:51: und da muss ich mir halt an dieser Stelle klar werden Was ist das Erfolgsmuster?

00:13:55: und braucht dann bestimmten Art und Weise damit zu arbeiten damit ich sozusagen nach Hause aus der Kurve komme und wirklich ins Handel kommen.

00:14:03: Ich glaube auch, es finde jetzt ein spannendes Beispiel dass wir uns oftmals zu serdern wie du gesagt hast mit der Silvester to do Liste was ich jetzt alles mache und so.

00:14:12: das wird uns zu sehr in diese Perfektion oft reindrücken lassen.

00:14:16: natürlich auch geschuldet sind wir mal ehrlich durch Social Media etc.

00:14:19: ja was uns da alles vorgehalten wird was wir tun sollten und was wichtig wäre und das sollen wir auch noch tun und das soll man auch nehmen dass die Menschen dann oft oder öfter mal dazu neigen Okay, wie der Angler jetzt auch.

00:14:30: Jetzt baue ich mir gleich ein komplettes Containerschiff und alles Mögliche.

00:14:33: Und dann kommt ja auch diese Überforderung, warum wir sagen oh Gott!

00:14:37: Jetzt ist der Berg so riesig, den ich mir dahin gesetzt habe.

00:14:40: Wie soll ich ihn da überhaupt hochkommen anstatt meinen ersten Schritt zu gehen oder?

00:14:43: Wobei ja der Angle im Grunde genommen sich nur hinsetzen sollte und muße natürlich.

00:14:49: Was er aber eben gemacht hat, er hatte auch das übertrieben weil halt eine bestimmte Art da ist, wie ihr Dinge anpackt.

00:14:58: Das ist ein Erfolgsmuster.

00:14:59: Ich gebe noch mal ein anderes Beispiel, weil das so ein Stückchen in die Ecke denken ist.

00:15:03: Für mich hier so ein sehr griffiges Beispiel warum bleiben Leute in toxischen Beziehungen?

00:15:09: Da könnte man ja denken naja... Die Veränderung liegt nahe.

00:15:12: was soll ich mit einem zusammenbleiben der mir psychisch oder körperliche Gewalt antut?

00:15:17: und trotzdem bleiben die Leute da drin in der Beziehung.

00:15:20: Und was würdest du sagen, warum bleibt jemand in so einer Beziehung drin?

00:15:23: Ich glaube

00:15:23: es ist ein Stück weit auch ein Festhalten an Kontrolle.

00:15:26: Dann habe ich wenigstens noch eine Kontrolle über denjenigen das dabei mir ist.

00:15:28: Ja vielleicht ist es die Angst vor Einsamkeit.

00:15:30: Vielleicht ist es so dass ich sage lieber überhaupt einer der in meiner Wohnung atmet als gar keiner.

00:15:37: und von daher könnte man so pointiert sagen Es ist besser geschlagen zu werden als allein zu sein als eine Ausgestaltung von psychologischer Gewinn.

00:15:48: Und das tut vielen Menschen im Kopf weh, weil sie sagen es ja so gar nicht logisch.

00:15:54: Und dass aber die Psychologie an der Stelle – warum es oft nicht klappt?

00:15:58: Dass man die Psychologie verstehen muss, die innere Dynamik, die einem auf dem Platz hält, obwohl man's rationaler Begriffen hat!

00:16:04: Weil du jetzt schon die Psychologie ansprichst, man hört ja auch dann aufzusetzen.

00:16:07: Gerade erst fällt der auf zum Coaching-Bereich.

00:16:09: Dann muss es einfach nur wirklich wollen oder dir fehlt halt einfach noch die nötige Disziplin?

00:16:15: Wie siehst du so was aus deiner psychologischen Sicht?

00:16:18: Ja ist Bullshit genauso wie innere Schweinehunde bekriegen.

00:16:21: Es gibt im Grunde genommen eben auf der einen Seite diese Tür Motivation.

00:16:27: Da kann ich mich fragen bin ich bereit und entschlossen was zu tun.

00:16:30: Und warum ist diese Entschlossenheit für die zwei, drei Monate so wichtig?

00:16:33: Ich habe mal etwas mitgebracht für dich.

00:16:36: Zeig das mal, weil ja auch einige das hier sehen und nicht nur hören.

00:16:39: Nämlich ein frisches Gehirn!

00:16:40: Ich hoffe du kannst es sehen dass hier gerade Blas drin ist.

00:16:43: Du siehst so ein bisschen rosa rot hab ich für dich heute morgen noch hier genommen war ich nochmal grad auf der Straße und da war einer der kam mich schnell genug weg.

00:16:51: Ja Pech gehabt

00:16:51: extra für Dich.

00:16:52: Ich hole das mal raus damit du oder alle die uns jetzt auch sehen können sehen.

00:16:57: also Du hast das Glas, wie man sieht.

00:17:00: Ja.

00:17:01: Du siehst es schon so ein bisschen?

00:17:02: Es riecht ein bisschen streng.

00:17:04: Soll ich hier wirklich... Ich hol's dir jetzt raus.

00:17:07: Jetzt ist es nämlich so... Ach Gott!

00:17:10: Ist es nämlich etwas glitschig, weißt du?

00:17:12: Das ist so ein Bisschen wie eine Nackschnecke.

00:17:14: Den Knöckern kennst du?

00:17:15: Ja ja, die Ekligen... Boah!

00:17:17: Na also so bei... Hatten wir uns gehört, das Plopp?

00:17:21: Ja,

00:17:22: jetzt ist es da.

00:17:22: Oh Gott.

00:17:23: Also, so.

00:17:25: Warum das Gehirn?

00:17:27: Ganz einfach, weil eine Gewohnheit aus Sicht des Gehirns eine gute ausgebaute Nervenautobahn ist.

00:17:35: Das heißt, da sind Nervenzellen gut miteinander verschaltet.

00:17:39: Das heisst wenn du abends auf der Couch immer wieder zur Schippstüte greifst dann ist das hier ein gut gebautes Nervennetz bisschen wie ein Maschendrahtzaun und deswegen geht es nicht mal eben weg.

00:17:50: Und deswegen ist auch völliger Humbug zu sagen Veränderung geht einfach schnell Und du hast gleich dicke, fette Effekte.

00:17:56: Das sind in seltensten Fällen der Fallen.

00:17:58: Das ist vielmehr wenn das jemand denkt dass sogenannte false Hub-Syndrom und also falsche Annahmen für Veränderungen die man sehr gut in der Psychologie auch als Phänomen findet.

00:18:08: So das heißt weil unser Gehirn so ist braucht es im Normalfall seine Zeit.

00:18:13: außer du erlebst eine ganze emotionale Erfahrung wie ich wurde mal vom Hund gebissen.

00:18:18: danach war mein Leben anders Ich ging Hunden aus dem Weg.

00:18:21: Aber wir wollen ja nicht dauernd traumatische Erfahrungen, damit wir uns verändern.

00:18:25: Also wenn du jetzt traumatische Erfahrung hast für Socken sortieren willst du nicht!

00:18:30: Tatsächlich nicht, aber ja schon spannend.

00:18:33: Weil es gibt ja wirklich manchmal Menschen da hat man so das Gefühl die sind echt ein Umsetzungsmotor, die nehmen sich was vor und zackes Funktionieren.

00:18:41: dann gibt's wieder diejenigen die halt wirklich das schieben und schieben.

00:18:44: also ist es letztendlich dann wirklich auch oder so nämlich jetzt war diese dieser Entschlüsse oder diese Kraft der Motivationen würde ich auch gesagt hast der Klarheit Ich ziehs durch

00:18:54: Genau!

00:18:54: Also damit fängt es an dass diese Grundenergie sage ich immer Und ich habe hier in meinen Coachings ganz oft die Erfahrung, wenn Leute überhaupt anfangen diese Art sich so ein Thema zu widmen und wirklich eine Entscheidung treffen.

00:19:06: Dann ist die Chance schon sehr gut dass sie ankommen.

00:19:09: und dann gibt es aber noch eine Zutat nämlich die vierte Tür.

00:19:14: Und die ist so gar nicht sichtbar.

00:19:16: also mir ist halt aufgefallen keiner denkt an die vierten Tür so richtig nämlich die Viertetür.

00:19:21: betrifft Selbststellungsfertigkeiten bestimmte Haltung mit dir selbst Wichtig sind, damit du diese Strecke schaffst.

00:19:29: In der Psychologie spricht man davon Volitionen also Dinge die dir helfen diesen Vorsatz abzuschirmen dass du auf der Streckel bleibst so ähnlich wie beim Marathon läuft das du nicht bei Kilometer zehn irgendwie strandest.

00:19:40: und was ich halt gemacht habe in meiner Forschung meiner Ursprungsidee dass ich mir überlegt hab Was macht denn Leute aus?

00:19:48: Die diese vier die ich dann Transferstärke genannt habe besonders gut können.

00:19:53: Und da bin ich halt hinabgestiegen in die Tiefen der Wissenschaftspsychologie und hab da allerhand rausgezaubert, wozu zum Beispiel auch dieses positive Selbstgespräch gehört also sich nicht zu beschimpfen oder eben auch eine coole Technik namens Rückfallmanagement, die überhaupt keiner kennt... Also ich mach das jetzt siebzehn Jahre und erzähle ganz viel den Leuten darüber.

00:20:12: und keiner kennt das weil es irgendwie aus den Tiefenden Gesundheitspsychologien kommt.

00:20:16: und das trat mich natürlich sagen Mensch das sollten viel mehr Leute wissen damit sie sich besser da quasi die Strecke erarbeiten.

00:20:21: Jetzt

00:20:22: nehmen wir uns doch mal mit.

00:20:23: Ich finde es gut, Thema Transferstärke.

00:20:25: Also ich nehme's schon so wahr dass du ja auch dann ein Verfechter bist.

00:20:28: von Veränderung kann man lernen.

00:20:30: also das geht schon.

00:20:31: und was bedeutet das jetzt so ganz konkret vielleicht für alle die einschalten?

00:20:35: Das Wort transferstärke was verstehst Du drunter?

00:20:38: Also transferstärke ist für mich so einen Satz von Dingen die du im Kopf steuerst Selbststellungsfertigkeiten und dazu gehören auf bestimmte Haltungen also zum Beispiel die Haltung.

00:20:49: Ein Rückschlag ist keine Vollkatastrophe oder mangelndes Versagen oder Versagen, oder mangende Wildenschwäche.

00:20:55: Sondern ein Rückschlag ist ein normaler Prozess bei einer Umbaumaßnahme eines Gehirns wo bisher bestimmte Gewohnheiten verdrahtet sind.

00:21:03: So das ist eine Haltung.

00:21:05: Oder eine Haltung ist auch dass ich mir nicht eine ganz oder gar nicht Ziele vornehme.

00:21:11: Diese Silvestervorsetzung die Haltung ist Veränderung ist eher wie so ne Leiter Stufe um Stufe und im Weg zu einem neuen Muster ist auch eine Haltung.

00:21:22: Und natürlich kannst du dazu auch Techniken lernen, wie das leichter geht und mit rein der Technik, wie man sich besser selbst steuern kann, zum Beispiel diese Rückfallmanagement-Technik, die dir hilft im wirkliche aushaltenen Mustern rauszusteuern.

00:21:35: Das ist so ein Grund genommen die wichtige Mission.

00:21:37: noch zu sagen ja ich muss trennen zwischen Motivation und zwischen dieser Transferstärke diesen Skills, die es braucht Und das vielleicht noch so als Abhundung.

00:21:48: Was habe ich gemacht?

00:21:49: Ich hab halt geguckt, was können Leute die wirklich Veränderungen gut hinbekommen?

00:21:56: und ich habe einen Test gebaut eine transferstärke Analyse nach so den Regeln der Testtheorie und ich messe heute ob jemand transferstark ist oder nicht.

00:22:04: Das heißt ich könnte bei dir messen ob du guter und nicht so gute Umsetzer bist Und vor allen Dingen könnte ich dir zeigen, was du lernen kannst.

00:22:11: Damit du es besser schaffst.

00:22:12: Spannend!

00:22:13: Okay also wie?

00:22:14: das verraten wir jetzt natürlich nicht und dafür bist du ja der Experte an dieser Stelle.

00:22:18: aber ich finde es ganz interessant.

00:22:20: an welcher oder woher kann ich denn auch herausfinden?

00:22:24: So mein eigener Veränderungsprozess war?

00:22:26: an welchen Stellen scheitert der regelmäßig?

00:22:28: gibt's da so ein Indikator wo mir vielleicht oder wo du uns einen Tipp geben kannst?

00:22:33: Da kannst du mal genauer hingucken.

00:22:34: Ja nehmen wir dich als lebendes Beispiel für die anderen.

00:22:37: Also würdest du jetzt sagen, dass du sehr stark selbstig gut zu neuen Veränderungen und Muster steuern kannst?

00:22:44: Würdest du dich da so einschätzen?

00:22:45: Es

00:22:45: kommt immer witzigerweise.

00:22:47: Da bin ich wieder bei dem Thema Motivation drauf an.

00:22:49: wie wichtig ist mir das Thema.

00:22:51: Und das finde ich schon interessant.

00:22:52: also wenn ich mir was vorninne wo ich wirklich Lust darauf habe.

00:22:55: hey dann düse ich da Vollgas durch.

00:22:57: ja da mache ich auch eine Nachtschicht gar kein Problem.

00:22:59: aber so dieses typische Entschuldigung an alle Finanzämter Aber Ich muss die Steuer noch mal nicht muss die Billige einreichen.

00:23:05: Hey da finde ich tausend Ausreden.

00:23:06: Also da ist jedes Staubkorn wichtiger wie das.

00:23:09: Ja, was ich ja hier adressiere sind Denk- und Verhaltensmuster.

00:23:15: Ich hatte auch mal jemanden der hat gesagt er hat immer das Muster dass er irgendwie die ganzen Belege bis zum Abwinken stapelt.

00:23:23: Und wollte eigentlich raus aus der Nummer, wollte im Grunde genommen frühzeitig die Ablage machen.

00:23:29: Das ist jetzt ein Muster gewesen wo die Person gesagt hat also das nervt mich so sehr.

00:23:33: dann möchte ich aktiv dran arbeiten.

00:23:35: Das ist erstmal die Entschlossenheit, ich will das Muster loswerden.

00:23:38: Und dann kommt im Grunde genommen Teil zwei gerade für Leute, die dann vielleicht mit ihren bisherigen Skills nicht so direkt zurechtkommen.

00:23:45: Nämlich wie schaffe ich es dass sich nicht immer in den alten Muster zurückrutsche?

00:23:49: Genau!

00:23:50: So und auch dazu noch eine Idee weil das ja sozusagen auch nochmal ein wesentlicher Lerneffekt für alle sein kann, die jetzt hier sind nämlich diese Technik des Rückfallmanagements.

00:24:01: kann man sich halt vorstellen wir fahren auf der Autobahn von der Idee Wenn du auf der Autobahn fährst, dann muss man meistens nicht groß darüber nachdenken weil dir in so einem Automodus bist.

00:24:12: Die Abfahrt ist das neue Verhalten.

00:24:15: Nehmen wir mal was Schlichtes.

00:24:17: Feier am Bier!

00:24:18: Ich fahre immer auf der Autobahn und trink abends ein Feierambier.

00:24:22: Jetzt merke ich es vielleicht nicht gut für die Leber und auch sonst nicht für den Geldbeutel.

00:24:26: Und jetzt habe ich die Frage, was mache ich stattdessen?

00:24:28: Was würdest du sagen, was wären für dich die Alternative zu Feierambier?

00:24:32: Also ich

00:24:32: bin ja ein passionierter Podcast-Hörer.

00:24:34: Ich würde mir glaube ich beim Podcast anhören um runterzukommen.

00:24:37: Okay, wird sich gut anfühlen?

00:24:39: Ja, für mich schon!

00:24:40: Dann wäre es ein erstrebenswertes Ziel.

00:24:43: Ich hatte mal jemanden der hat dann gesagt auf jeden Fall ist ein alkoholfreies Bier das Richtige.

00:24:48: Manchmal habe ich Leute, die wissen gar nicht so genau, was ist denn die Alternatives zum Feierabendbier und dabei zu bleiben.

00:24:53: Dann hab' ich schonmal gesagt daran trinken sie doch Möhrensaft.

00:24:57: Kannst du ahnen, was das für eine Reaktion aufbricht?

00:24:59: Ja

00:24:59: ich glaube die begeistert mich in Grenzen.

00:25:01: Gut

00:25:01: genau.

00:25:02: Also Möhrensache oh Gott!

00:25:04: Und das ist dann so ein schönes Beispiel für kein stimmiges Ziel und klappt deswegen schon nicht.

00:25:09: Es

00:25:10: muss gut fühlen.

00:25:11: So und soweit kommen ja noch viele dass sie sagen Ich weiß wovon ich weg will.

00:25:14: Ich habe eine Idee wo ich hin will.

00:25:17: So jetzt kommt das Neue nämlich diese Technik des Rückvermanagement sagt es gibt Vorboten wie Straßenschilder an der Autobahn eben zeigen dass die Ausfahrt kommt.

00:25:27: Also es deutet sich an, dass es passieren wird.

00:25:30: Das ist wie bei Gewitter.

00:25:32: Die deuten sich an das sie kommen.

00:25:37: Es gibt drei, vier, fünf, sechs Vorboten die Visodominemestein nacheinander rumklappen bevor's zu spät ist und die Light Idee ist ja nicht diese vorboten, diese Signale frühzeitig erkenne Dann innehalte und mir dann etwas abrufe was notfallplan heißt also etwas was mir hilft dann wirklich das neue zu realisieren, dann klappt das super.

00:25:59: Und deswegen begeistert mich das so weil ich immer wieder die erfahrung sammle wenn Leute diese technik umsetzen dann schaffen sie über einen prozess von acht wochen da wirklich starke Schritte und kommen wirklich stabil bei ihrem neuen Verhalten an.

00:26:14: Das ist für mich leidlich.

00:26:15: Was

00:26:15: ich mich jetzt gerade noch gefragt habe oder wie es dies tut, also welchen Kontext oder welche Rolle spielt auch das Umfeld in dem ich mich bewege?

00:26:22: Damit ich vielleicht entweder immer wieder ausgebremst werde oder eben auch schneller in die Umsetzung komme?

00:26:27: Es spielt natürlich eine Rolle!

00:26:28: Also wenn wir beim Feier am Bier bleiben... Da hat mir die Person mit der ich gearbeitet hab gesagt naja ein Vorbot ist.. Die Frau kauft Bier ein.

00:26:37: Dann steht's halt da So,

00:26:40: und

00:26:41: da ist natürlich das Umfeld der größte Feind.

00:26:43: Natürlich wäre es schön, der Frau zu sagen in dem Fall kauf nicht auf der anderen Seite will die vielleicht mir trinken dann kauft sie doch so.

00:26:53: Das heißt ich brauche für diesen Moment eine Überlegung.

00:26:55: was kann ich dann tun damit dass mich nicht vom fad abbringt?

00:27:00: Und das sind oft sehr individuelle Lösungen.

00:27:02: Und was ich halt feststelle ist, dass es den Menschen tatsächlich sehr gut gelingt eigene Lösungen zu entwickeln.

00:27:08: Da bin ich total mal überrascht.

00:27:09: und da wo einem nichts einfällt dann muss mir halt Hilfe holen weil wenn dein Gehirn keine Lösung hat dann macht's halt den alten Weg.

00:27:18: Um diesen Mechanismus auch noch zu erzählen habe ja noch etwas für dich mitgebracht.

00:27:21: willst du das wissen?

00:27:22: Ja

00:27:22: natürlich Axel wir wollen hier alles wissen!

00:27:25: Also nach dem Gehirnen hab' ich noch eine Idee mitgebracht nämlich die Metapher vom Eisbär.

00:27:32: Also stell dir vor, du willst zum Nordpol reisen und denkst naja es können schon Eisbär kommen.

00:27:38: Na ja dann denkst du naja gut wenn der Eisbäher kommt dem selten anzunehmenden Fall denn wird mir schon was einfallen.

00:27:43: Du reißt also zum Nordpole, denkst dichs böses auf einmal wupp ist er da für alle die's jetzt sehen können Ein weißer Eis schaut jetzt in die Kamera Und du denkst oh Gott einen Eisbären was mach ich denn jetzt?

00:27:55: Und während du noch so drüber nachdenkst Was zu tun könntest hat er dich schon gefressen.

00:28:01: Ja

00:28:01: Das heißt, es ist keine gute Idee zu glauben.

00:28:04: Es fällt dir in diesem Moment fast ein.

00:28:06: Das glauben aber viele Leute und deswegen klappt's nicht.

00:28:08: Du musst es dir vorher überlegen.

00:28:11: Folglich bist du jetzt ein bisschen schlauer, hast ein zweites Leben und denkst ja wenn ich jetzt zum Nordpol fahre dann bin ich ja gewappnet.

00:28:18: Dann habe ich einen Plan was ich tue.

00:28:20: Ich werde diesen Eisbären verjagen.

00:28:23: Yes!

00:28:23: Du gehst wieder zum Nordpool oder fliegst dahin?

00:28:27: Es kommt, die es kommen musste auf einmal passiert ist.

00:28:29: Da steht ja vor dir, du warst wieder da.

00:28:31: wir sehen den Eisbären der Kamera und denkst jetzt verjag ich denen?

00:28:37: Du ans schon was kommt weil was heißt ein Verjagen?

00:28:40: singest du dem in Lied?

00:28:44: Was machst du eigentlich?

00:28:45: und während du noch darüber nachdenkst was verjagen bedeutet hat er dich schon wieder gefressen.

00:28:49: Ja das heißt du brauchst sehr klare konkrete Pläne Was du genau denkst, was du genau tust um die Kurve zu kriegen zu dem was du eigentlich möchtest.

00:28:58: Finde ich super spannend und tatsächlich ist das auch so ein Thema beispielsweise jetzt in meinem Berufsfeld Moderation.

00:29:03: man sagt ja immer konzentriere dich auf den Saal nicht auf den Einzelnen diese typischen Störnfriede die dann doch meinen sie müssen einen dummen Spruch irgendwie klopfen oder so.

00:29:11: Und dann ist er das immer so schön gesagt Konzentriert mich auf den Seil und nicht auf Den Einzelnden.

00:29:15: wenn dann aber etwas kommen diesen Fall jetzt auch der Eisbär wie bei dir und ich sag dann Ja da muss ich halt einfach schlagfertig reagieren klar.

00:29:23: Aber wenn ich das nie mir überlegt habe, wie gehe ich mit so was um?

00:29:26: oder gibt es vielleicht Sätze die schon ja mir bereit gelegt haben?

00:29:29: Wenn jetzt jemand sagt äh die Moderation ist scheiße oder wie auch immer dann stehe ich natürlich da und dann bin ich wirklich wie vom Eisbären gefressen.

00:29:35: ne also das finde ich ganz wichtig dass du jetzt da beschrieben hast.

00:29:38: Das heißt eigentlich der erste Schritt oder so nämlich zwar vielleicht kannst du's auch noch mal bestätigen.

00:29:43: Ähm wenn ich da wirklich in die Veränderung gehen will is wirklich mir einen konkreten Plan zu machen.

00:29:51: Also nochmal die Zusammenfassung sind ja diese vier Türen.

00:29:54: Die erste Tür ist die Offenheit, das klappt dann im besten Fall.

00:29:57: Die zweite Tür ist dann eben die Klarheit.

00:29:59: und wo soll die Reise hin?

00:30:01: Das Beispiel mit dem Feierabendbier.

00:30:03: Morümsaft, vielleicht keine gute Lösung fühlt sich nicht gut an und dann kommt tatsächlich diese Motivationstür.

00:30:09: Bin ich wirklich entschlossen mal zwei drei Monate Arbeit reinzustecken?

00:30:13: Vielleicht noch zu erkennen gibt es einen psychologischen Gewinn des Nichthandelns und damit für sich auch die Klarheit generieren dass man da wirklich nach vorne möchte und das auch hinkriegt.

00:30:21: Und dann kommt die vierte Tür nämlich Transferstärke und eben als ein Element für transferstärke Skills Rückfallmanagement so Genau diese Klarheit zu generieren ist das eine.

00:30:32: Also wenn dann Beziehung, wenn da ein bestimmter Auslöser kommt fürs... Dann mache ich eine bestimmte Maßnahme X und das Coole bei dem Rückvermanagement und deswegen eben auch dieser Autobahn mit Tafels.

00:30:42: es gibt halt mehrere Vorboten die nacheinander ablaufen.

00:30:46: Das heißt und das ist das COOLE für die Leute Die sehen halt schon sehr früh wanns losgeht.

00:30:54: Also zum Beispiel mit dem Feier am Bier, da hat mir jemand gesagt naja ein ganz früher Vorbot ist ich stelle das Bier kalt.

00:31:00: Ach also es ist noch lange nicht getrunken?

00:31:02: Ja klar!

00:31:02: Natürlich ist der noch frühere Vorbot und ich gehe stehen im Supermarkt und will einkaufen weil Bier alles so und das Entscheidende hast du auch gesagt ist Ich mache mir einen schriftlichen Plan und arbeite das aus Und dann hänge ich mir den hin und dann läuft um rund in acht Wochenprogrammen wo ich mich immer wieder jede Woche klar vor Augen führe Zu wie viel Prozent habe ich es jetzt geschafft, das umzusetzen.

00:31:25: Wie gut habe ich Vorboten erkannt?

00:31:26: Wie gut hab' ich mich gestoppt?

00:31:28: Wie hat der Notfallplan funktioniert?

00:31:29: Habe ich einen abgerufen gekriegt?

00:31:31: und durch diesen schrittweisen Prozess werde ich jede Woche besser klarer und das ist so die Erfahrung, schaffe ich tatsächlich echt coole Veränderungsschritte!

00:31:42: Was können wir denn allen mitgeben, vielleicht auch aus deiner Sicht als Beruhigung?

00:31:45: Weil wir reagieren ja oft mit diesen Selbstvorwürfnissen.

00:31:48: Jetzt habe ich es wieder nicht geschafft und ich kann's einfach nicht etc.

00:31:51: Ich hab zwar den Notfallplan in der Achsel hier reingeschmissen hat aber ich habe ihn wieder ignoriert!

00:31:55: Das können wir den Menschen dann mit geben, vielleicht da auch Gelände damit sich umzugehen.

00:31:59: zu dem Thema.

00:32:00: Ja ein Element von einem Transferstärke-Konzept ist das positive Selbstgespräch bei Rückschlägen.

00:32:05: Das ist auch die Geschichte von mir im Studium.

00:32:08: Ich fang früher an zu lernen bis ich gelernt habe naja Die neunzehntige Peitsche ist die falsche Option, wenn dann habe Milde mit dir sie es als ein Prozess.

00:32:17: Wenn wir nochmal das Gehirn jetzt zücken?

00:32:19: Wir sind gerade dabei eine Datenautobahn umzubauen.

00:32:22: Das ist wie im echten Leben Autobahnen.

00:32:23: baust du nicht an einem Tag um solche Gedanken für sich zu haben und da milder mit sich walten zu lassen.

00:32:29: Das sind so Dinge, die denn helfen um auf der Strecke zu bleiben was Neues aufzubauen.

00:32:36: Und würde das oder was würde aus deiner Sicht helfen jetzt angenommen?

00:32:38: Ich habe so einen Rückfall ja und ich merke auch Mensch, jetzt bin ich doch wieder in meine eigene Fallerei getappt der Aufschieberät ist oder wie auch immer.

00:32:45: Wie kann es gelingen dass sich dann eben vielleicht auch nach einem Rückfall wieder schneller einsteigen kann oder da auch wieder mit positiven Elan ran gehen?

00:32:53: also grundsätzlich hat mehr die Haltung inklusive Rückschläge sind normal.

00:32:58: nur das das erste.

00:32:59: Das zweite ist Wenn ich noch mal erinnerst an diese Idee des acht Wochenprogramms, dann ist zumindest einmal die Woche ein fester Zyklus.

00:33:08: Ein Termin mit sich selbst, wo ich mich selbst reflektiere und zumindest einmal in der Woche gucke zu wie viel Prozent hat das alles geklappt?

00:33:16: Und da ist die entscheidende Checkliste, die eine Antwort auf deine Frage gibt nämlich sagen habe ich die Vorboten überhaupt erkannt?

00:33:22: wenn nein muss ich trainieren dass wir Pilze suchen im Wald.

00:33:25: Wenn du nie mehr den Pilzsucher unterwegs warst, wie ich hab' ich keine Pilze gesehen.

00:33:29: Ich war mal mit dem Pilzsucher unterwegs, ich habe Pilze gesehen.

00:33:31: Wir haben da die Körperweise rausgeschleppt.

00:33:34: Ich dachte wie kann das sein?

00:33:35: Also Wahrnehmung und Lernung!

00:33:38: Dann wenn du die zwar gesehen hast aber bist vorbeigesaust musst du lernen nicht zu stoppen.

00:33:43: Sagen Stopp jetzt muss sich innehalten.

00:33:45: Nicht weitermachen.

00:33:46: Kann man auch nur üben.

00:33:47: Wenn ich jetzt merke ich hab den Notfallplanen nicht abgerufen dann muss ich weiter trainieren daran zu denken den abzurufen vielleicht noch besser lernen.

00:33:55: Vielleicht muss ich mehr besser sichtbar machen.

00:33:58: Oder hab ich merke, er hat noch nicht so richtig gegriffen wie ich gedacht habe.

00:34:01: Dann muss ich ihn verbessern.

00:34:02: Das heißt es ist wirklich wie ein Zahnrad.

00:34:05: Es wird iterativ besser.

00:34:07: Das Einzige was passieren kann ist du hörst auf und dann musst du zurück zu Tür drei nämlich die Motivation.

00:34:13: Nämlich wenn du aufhörst mit dem Rückvermanagementplan zu arbeiten fehlt die Grundmotivation und du musst dir die Frage stellen warum wolltest du das eigentlich tun?

00:34:21: Ja absolut!

00:34:24: Ja, spannend.

00:34:24: Also ne finde ich jetzt einen wichtigen Aspekt weil ich glaube das können ja jetzt viele von uns die jetzt hier auch einschalten nachvollziehen dass man vielleicht merkt an irgendeinen Punkt.

00:34:32: Wann ist es ein Abbruch zum Beispiel?

00:34:34: Anstatt den Rückfall also das eine ist das wahrzunehmen zu erkennen.

00:34:37: okay wo bin ich jetzt gerade in welchem Punkt?

00:34:39: aber ich fand jetzt auch den Impuls von dir wichtig diese Checkliste zu gucken.

00:34:42: also beispielsweise Ich habe schon etliche Vorboten einfach ignoriert klar dass es zum Rückfall kommt

00:34:47: Genau.

00:34:47: und dann gibt's noch einen Punkt der meistens so in ersten drei vier Wochen noch häufiger auftritt nämlich Du hast die Vorboten gesehen, du hast dich gestoppt.

00:34:55: Du hast den Notfallpläne abgerufen und trotzdem fühlst du dich nicht bei hundert Prozent Zielerreichung.

00:35:00: So das ist, nehmen wir mal an... Das ist oft so dass die Leute sagen ich fühle mich jetzt bei sechzig Prozent.

00:35:06: Und dann kommt die wirklich entscheidende Frage nämlich was es in den anderen vierzig Prozent für Fälle enthalten?

00:35:13: Also was ist da passiert wo du nochmal diesen Rückschlag erlebt hast.

00:35:16: Und es faszinieren ist, dass das Situationen sind die du noch nicht definiert hast als Vorboten wozu es einen Notfallplan braucht.

00:35:25: So und diese Grundlogik schafft Extremklarheit und Präzision.

00:35:30: Das schätzen die Leute, die denn auch damit so wirklich intensive arbeiten und so ein Stückchen lernen, der sagen Boah!

00:35:37: Es wird für mich handhabbar ich habe einen ganz konkreten Umsetzungsplan.

00:35:40: Ist beherrschbar Und es zeigt mir, dass ich dem nicht hilflos ausgeliefert bin.

00:35:45: Wie es ja meistens Leuten geht, die denkt der Schweinehund hat zugeschlagen und ich bin ihm ausgeliefert.

00:35:50: Brauchst du nicht!

00:35:52: Okay.

00:35:52: Hey, Axel!

00:35:53: Aber jetzt gehen wir mal noch in ein anderes Themenfeld.

00:35:55: Weil ich meine das eine ist natürlich die private Veränderung ja, die ich mir in irgendeiner Form vornehme und das andere ist ja oft auch der berufliche Kontext Ja?

00:36:02: Und ich weiß nicht denke ihr alle die einschalten ihr kennt es ja auch Ihr seid vielleicht in einem Unternehmen ja und plötzlich geht's tatsächlich darum dass irgendwelche Veränderungen stattfinden sollen.

00:36:12: Jetzt kann ich ja da nicht hingehen und sagen okay wenn ich jetzt bei den persönlichen Veränderungsziele anschaue Naja Das mache Ich jetzt nach diesem Notfallplan etc.

00:36:19: wie ich will.

00:36:20: Sondern Es gibt da auch einen Unterschied zwischen persönlichen Veränderungsziel und natürlich auch Veränderungen, die halt beispielsweise von einem Unternehmen vorgegeben werden.

00:36:27: Wie gehe ich mit so was?

00:36:29: Na ja, das ist wahrscheinlich erst mal mit der Tür eins auf den Hals zu tun.

00:36:32: Okay.

00:36:33: Weil du dann ja ... also ich sage immer... Ich habe ja ein anderes Buch geschrieben, Change mich am Arsch!

00:36:39: Da war es ja so ein bisschen widerspiegelt, so wie das Gefühl von vielen, so viel Veränderung in so kurzer Zeit und immer dreht sich alles wieder um hundertdachzig Grad.

00:36:46: wenn nicht glaube ich hab's kapiert.

00:36:48: Also dieses diese Dynamik, so da ist ja erstmal die Tür eins ziemlich quietschend und zu.

00:36:56: Und ein Mechanismus den möchte ich auch verraten es ganz oft dass die Leute deswegen diese Tür aufzuhaben weil sie mit Dingen konfrontiert werden wo sie denken das geht sogar nicht.

00:37:09: also ich habe mal zum Beispiel eine Schulungsprogramm gehabt da wollte die Firma einführen Feedback Gespräche in der Produktion und bisschen mehr dieses Partizipative führen, also mit den Leuten reden sprechen.

00:37:22: Und die Führungskräfte dort in dieser Produktion waren eher gewöhnt wenn man es nicht stimmt Ansage von vorn dass die Haare hinten abstehen.

00:37:31: So und als dann so die Idee kamen von der Firma.

00:37:34: wir fühlen jetzt Feedbackgespräche ein.

00:37:37: sucht euch eine Ecke mit dem Mitarbeiter sprecht mit dem Solide ihr lernt das auch an Trainings.

00:37:43: da kannst du dir vorstellen dass viele erst mal gesagt haben Weil eine Sache gegriffen hat, nämlich der sogenannte Confirmation Bias.

00:37:54: Der Bestätigungsfehler.

00:37:55: Das heißt wir haben so einen natürlichen Mechanismus in uns das wir Dinge die nicht unserem üblichen Denken entsprechen.

00:38:03: Wir schnell abwerten nach dem Motto geht nicht.

00:38:06: oder kann ich funktionieren?

00:38:08: Also alles was nicht in unser Welt mitpasst werden wir sehr schnell ab Und vergessen dabei, dass das was vielleicht außerhalb unseres Weltbilds liegt auch geht.

00:38:17: Vielleicht noch besser geht aber das man erstmal lernen muss damit umzugehen und dem die Chance zu geben und Erfahrungen zu sammeln.

00:38:24: Das ist ja auch schon eine Haltung

00:38:25: Ganz klar.

00:38:26: Ja, ja und ich finde es auch wichtig was du sagst weil oftmals werden dann auch Menschen wenn da so Widerstände aufkommen gegenüber Veränderungen in diese Schublade mit der will's einfach nicht oder hat keinen Willen gesteckt und das ist ja ein Unterschied wie du ja jetzt auch gerade beschreibst Wenn ich halt ein gewisses Muster die ganze Zeit hatte oder eine Denkweise.

00:38:41: Und dann kommt plötzlich jemand und sagt zu dem Fall setzt sich in die Ecke für ein Feedback Gespräch Dann hat sie erstmal nichts damit zu tun dass die Person gar nicht will sondern das ist im ersten Moment dieser Switch der stattfinden muss auch in der Betrachtungsweise.

00:38:55: Und da hast du mir so das Stichwort geliefert, warum ich sage es so wichtig zu trennen zwischen der Offenheit und der Motivation.

00:39:02: Weil die Offenheiten ja erstmal im Wahrnehmungsprozess ist.

00:39:05: Wie nehme ich die Informationen auf?

00:39:08: Ich hatte halt auch jemand in diesem Programm, der hat gesagt wenn er jetzt so führe mit den Leuten rede dann nehmen sie mich nicht mehr ernst!

00:39:14: Das war eine große Sorge.

00:39:16: Das heißt, wenn wir noch mal ein Beispiel mit dem Arzt von vorhin denken der dann statt Ruhe und Fischen sich eine Fischzucht oder eine Fischefangflotte angeschafft hat das ist halt auch ein Erfolgsmuster.

00:39:28: Wenn ich jetzt über Jahrzehnte oder Jahre gelernt habe Ich schreibe die Leute zusammen und dann spurne ich schon Und ich komme jetzt und sage nimm dir ne Ecke Sprich mit dem Machen Feedback gespricht Dann sind beide Gehirne ziemlich erstmal ratlos.

00:39:41: Man muss sie zwei Gehirnen umbauen die da Mitarbeiter und die das Mitarbeiter und es der Führungskraft Ja.

00:39:46: Und insofern ist es immer so, dass erst mal klar ist sich gerade bei dem Türchen Offenheit zu fragen welche Erfahrungen habe ich gesammelt?

00:39:54: Wie oft hab' ich die Erfahrung gesammlt?

00:39:57: Inwiefern prägen mich die anderen Menschen um mich herum?

00:40:00: In dieser Art wie heute denke gab's vielleicht nur einmal eine einzige Erfahrung, die hat mein Weltbild geprägt.

00:40:06: und genau wie du sagst grad.

00:40:07: wenn ich jetzt Führungskraft bin und ja gucken möchte warum laufen die Leute nicht mit So dass man richtig Fragen zu stellen, zu gucken wo kommen die her aus welchen Erfahrungen.

00:40:17: Ja und ich könnte mir vorstellen oft ist es ja auch so das dann irgendwie eine neue Führungskraft kommt oder einen Betrieb auch umgestellt wird weil jetzt vielleicht eine andere Generation auch reinkommt.

00:40:25: was würdest du sagen?

00:40:26: wie viel Veränderung können da Menschen auch irgendwie gleichzeitig verkraften?

00:40:30: Natürlich sind die Menschen unterschiedlich.

00:40:31: Es gibt einmal welche denen ist ja eher langweilig wenn nichts passiert.

00:40:37: kleiner Prozentsatz vielleicht zwanzig-dreißig Prozent gibt's keine wirkliche Studie zu.

00:40:42: Aber wo man sagen kann, ja die finden es cool wenn sich viel verändert.

00:40:45: Die haben da Bock darauf.

00:40:47: Die finden es eher schwierig wenn sich nichts verändert.

00:40:50: aber ich glaube so die große Mehrheit kann man schon sagen die finden Veränderung anstrengend.

00:40:56: also auf das erlebe ich jetzt bei Trainings und Seminaren.

00:40:59: was aber anstrend muss mehr nachdenken dann muss man sich auch darum kümmern.

00:41:04: manchmal muss man auch ein paar dunkle Ecken ausleuchten weil man dann plötzlich erkennt warum man vielleicht sich nicht verändern möchte.

00:41:10: gibt es Schöneraubis, lieber Ships essen.

00:41:13: Und wenn man aber sich dieser Mechanismen bewusst ist dann habe ich natürlich schon eine Chance bis zu tun und darum geht's mir ja zu sagen na wenn wir wissen wie es geht haben wir eine Chance das gut zu schaffen.

00:41:27: Und was denkst du, wie sollt ich jetzt?

00:41:28: oder hast du da so ein Tipp?

00:41:29: Wenn ich jetzt Führungskraft bin.

00:41:30: Es geht jetzt um einen Veränderungsprozess.

00:41:32: meine Mitarbeiter versuchen das schon in irgendeiner Form dann nachher umzusetzen.

00:41:36: natürlich klar scheitert mal wieder an gegebenen Punkten Was gibt es so Führungskräften mit?

00:41:41: Wie sollte ich mit Rückfällen umgehen ohne eben sofort ja nach diesem Schuldigen diesen typischen Schuldigen zu suchen warum's nicht klappt?

00:41:47: also auch da gilt das Modell der vier Türen für die Führungen Kraft.

00:41:49: deswegen schuldigte sie auch bei Führingskraft Entwicklungsprogrammen dieses Modell mit dem Thema Transferstärke natürlich.

00:41:57: Und eine wichtige Sache, die gerade Führungskräfte bei Tür eins wird sagen grundsätzlich leicht übersehen.

00:42:05: also wirklich ein Dauerthema in Schulungen ist dass Menschen zur Einsicht gebracht werden sollen.

00:42:12: Also wenn du jetzt der Mitarbeiter bist und bei dir es so eine Veränderung dann sagst du vielleicht aber warum soll man das machen?

00:42:21: Das lief doch bisher auch gut und das läuft doch jetzt auch.

00:42:24: das andere geht nicht So, kannst du das mal so machen?

00:42:28: Sei mal bitte gerade der Mitarbeiter und ich zeig mal zwei Versionen.

00:42:31: Ja, also ich reagiere jetzt auf was?

00:42:33: Dass du mal so ein Mitarbeiter bist der so eher ein bisschen ablehnt auch Veränderung reagiert.

00:42:38: Achso!

00:42:39: Konkretes Beispiel wo du auch Veranderungen ablehnst.

00:42:41: aus dem Betrieblichen kennst du da etwas bei dir?

00:42:45: Ich krieg das zumindest als mittweilig im Kontext anderen Arbeitskontext unterwegs bin dass dann natürlich dieses ja.

00:42:50: jetzt hatte Chefin gesagt wir machen das ab sofort so und so und wir stellen das so um und dann ist die häufigste Reaktion das ist doch ein Quatsch das funktioniert sowieso nicht

00:42:58: So.

00:42:59: jetzt bin ich die Firmungskraft Das kann sie doch nicht sagen, dass das Quatsch ist.

00:43:04: Da haben wir uns ganz viele Gedanken gemacht.

00:43:06: Da gab es einen Führungsreis, hat sich überlegt warum das wichtig ist.

00:43:08: Schauen Sie dann mal den Markt an!

00:43:10: Wir müssen uns bewegen, sonst sind wir hier tot.

00:43:13: Das muss Ihnen auch klar sein.

00:43:14: Ja aber das ist noch nicht unser Problem.

00:43:16: wenn ihr da oben einfach denkt ihr entscheidet nur auf dem Blatt Papier.

00:43:20: Ihr müsst mal runter in die Realität so wie's wirklich abläuft.

00:43:23: Aber wir sind ja in der Realität.

00:43:25: Sie müssten mal ein bisschen flexibel im Geist sein.

00:43:27: Mal gucken was draußen am Markt passiert Und da warte ich von Ihnen, dass Sie jetzt aber auch den Prozess mitgehen und so weiter.

00:43:34: Ja.

00:43:34: So was passiert?

00:43:35: Was ist die Beobachtung?

00:43:37: Ja klar absolute Blockade.

00:43:38: wir schmeißen das hier und her.

00:43:39: Das passiert

00:43:40: ja so.

00:43:41: Na so.

00:43:41: Ich bin nach hoch!

00:43:43: Und es ist ja auch eine sehr starke so Ne Dubotschaft.

00:43:48: Es ist...das müssen sie so sehen.

00:43:50: Kommunikativ ist das noch die Verschärfung von jemandem zur Einsicht bringen nämlich Dudettmuster.

00:43:56: Ich sage dem auch nur erst doof weil er sich kapiert.

00:44:00: Und jetzt mach dann nochmal deinen Einwand und ich mache mal die Version, wie könnte eine Frage sein?

00:44:05: Nur immer diesen Effekt zu demonstrieren.

00:44:06: Also geh noch einmal in diese Einwand-Bandung Stufe eins.

00:44:09: Also ganz am Anfang genau ja.

00:44:11: also jetzt kommt wieder um die Ecke und will von heute auf morgen dass wir uns da komplett umkremmeln.

00:44:14: das funktioniert sowieso nicht.

00:44:16: Verstehe

00:44:16: Sie haben da Sorge, dass es nicht funktioniert.

00:44:18: woran machen sie das fest?

00:44:20: Ja

00:44:20: also die Erfahrung hat gezeigt, dass ist die letzten zwanzig Jahre so gut funktioniert hat warum man so etwas jetzt umstellen kann.

00:44:25: Ich kann das gut nachvollziehen.

00:44:26: ich glaube die letzten Zwanzigjahr waren super.

00:44:30: Was haben Sie dann so bisher verstanden, wieso die das Unternehmen oder wir als Unternehmen diese Idee haben, dass da sich was verändern müsste?

00:44:38: Ja.

00:44:38: Okay.

00:44:39: Spannender Ansatz.

00:44:39: Du holst sie mit ins Boot, ne?

00:44:40: Die Person.

00:44:42: Ich stell Fragen.

00:44:43: Also ich versuche halt zu gucken wie ist das Weltbild auf der anderen Seite?

00:44:49: und was ich glaube schon andeutet ist, dass ich nicht eine Frage stelle sondern zehn fragen Wo ich sehr dicht an dem bleibe, was der andere sagt.

00:44:58: Wo ich wirklich gucke... Was steckt da sozusagen gedanklich hinter?

00:45:02: Welche Erfahrungen sind dahinter?

00:45:04: Welcher Informationen hat er aufgenommen?

00:45:07: Menschen nehmen ja nicht alles auf oder sie deuten es anders.

00:45:09: Sie deuten das immer vor dem Hintergrund ihrer bisherigen Erfahrungen und das ist natürlich schon ein eigenes Seminar diese Dinge so rüber zu bringen.

00:45:19: und ich merke halt dass für viele ein absoluter Augenöffner zu sagen okay was genau wie genau die Sicht anzunehmen.

00:45:29: Da steckt Wahnsinnspotenzial hinter, um vielleicht den ersten Schritt zu machen.

00:45:34: okay ich gebe dir doch eine Chance.

00:45:37: oder

00:45:37: was auch der

00:45:38: Genau und ich glaube das ist auch der Punkt wahrscheinlich oder wo du sagen würdest gerade wenn ich jetzt auch im Thema Weiterbildung hast du vorhin einen schönen Raum geschmissen dass sich auch Menschen da abholen.

00:45:47: also warum wie war es und so und nicht einfach dahinschicken und sagt Du musst jetzt mal die Schulung machen weil das ist wichtig.

00:45:53: Du, was passiert?

00:45:53: Ich hab das ja lange Jahre gehabt und sitzen die Leute vor dir kommen hin wie zum Schafott und sagen ich bin geschickt.

00:46:00: Dann sagst du als Trainer yes endlich wieder welche nach so voll Bock.

00:46:04: Ja dann gucken die dich an mit verschränkten Armen tiefglasige Augen und sein soll der alte mich mal bespielen ist eh scheiße.

00:46:14: Natürlich wirst du als Trainer gekauft um die zu öffnen, damit die Führungskräfte vielleicht an der Stelle den Support kriegen.

00:46:19: Aber ich bin ja nur temporär da, am Ende sind die Füllungskrafte dann mehr da als ich und deswegen ist somit die wichtigste Botschaft versuchen herauszufinden wo der steht Und was es braucht, damit ihr irgendwie den Blick öffnet und sich auch etwas anderes einlässt.

00:46:33: Es

00:46:34: finde ich spannend!

00:46:34: Jetzt sind natürlich nicht alle Trainer, ich sage jetzt mal ähnlich ausgebildet wie du.

00:46:38: ja Achsel?

00:46:39: Was würdest Du sagen?

00:46:39: Woran erkenne ich jetzt als Unternehmer zum Beispiel wenn ich für meine Persönlichkeiten hier im Unternehmen eine Weiterbildung anbieten möchte dass die echten nachhaltigen Transfer dann auch macht?

00:46:49: Das fängt damit an zu fragen... Wie stellen Sie sicher das die Umsetzung funktionieren wird?

00:46:59: Damit fängt schon mal grundsätzlich an.

00:47:02: Was ist Ihre Vorstellung, wie wir hinterher messen können?

00:47:04: Dass es auch wirklich das gebracht hat was es bringen soll.

00:47:10: Wie gehen Sie grundsätzlich vor um das Training so auf den Punkt zu machen dass es hinter der Purchte trägt?

00:47:18: Damit könnte man schon mal starten.

00:47:20: Ich finde jemand so interessant, das hat mich jetzt gerade erinnert ich bin als noch bei der IHK unterwegs.

00:47:24: im Bereich Ausbildereignungsprüfung haben wir sehr oft Leute aus dem Bereich Industriemechanik oder so die dann kommen und wenn man dann fragt nach der Motivation so viel zum Thema.

00:47:33: aber wollen sie den Ausbilder werden?

00:47:35: Dann kriegst du so die Antwort!

00:47:37: Und dann denke ich immer, oh nein.

00:47:40: Also das ist so die Antwort, die du danach der gegenüberlegende Seite am wenigsten hörst.

00:47:43: und wenn sie beim wenigsten sind sehr ehrlich in dem Moment.

00:47:46: Das stimmt!

00:47:47: Aber ihr könnt es dann die nächste Frage stellen und wenn Sie's denn haben für den Meister was wird das für Sie bedeuten?

00:47:52: Ja

00:47:52: ja genau.

00:47:52: also da bin ich schon als Interessant mit welcher Haltung noch die Leute dahin kommen.

00:47:57: Was denkst Du Achsel?

00:47:57: Was müsste sich oder müsste sich überhaupt etwas grundlegend an der Weiterbildungsbranche auch verändern?

00:48:03: Die Ideen, mit denen ich angetreten bin im Jahr zwei tausend neun ist proaktive Transfersicherung Das heißt, vorher zu messen ob hinterher was rauskommt.

00:48:12: So und wir haben natürlich im besten Fall in den Weiterbildungswelten eine Nachmessung also dass wir hinterher gucken ob etwas raus kommt.

00:48:21: Los das Schwimme ist ja ein Messig für uns, stellt fest hat nicht geklappt habe ich Zeit verschenkt Mittel verschenken muss nochmal nachtrainieren Also Riesenaufwand.

00:48:29: Und die Idee die ich hier verkörpere ist zu sagen naja Wir können es ja vorher schon recht gut erfassen ob die Leute hinterher was umsetzen werden.

00:48:38: Und nicht mit der Idee, naja wenn das ein schlechter Umsätze ist dann kommt er nicht ins Training rein und die Sorge haben natürlich immer viele sondern eher hinzugehen zu sagen okay wenn ich die Transferbarrieren kenne Wenn ich weiß warum wird es möglicherweise scheitern?

00:48:52: Was sind die Dinge warum es vielleicht bei den einzelnen Personen nicht so gut klappt und was muss ich tun damit's besser funktioniert?

00:48:58: also wie kann Ich transfer sichern?

00:49:01: Dann habe ich eine viel bessere Einwirkungschance vorher.

00:49:04: Wenn ich mich dann noch frage, welchen Wirkungsfaktor möchte ich eigentlich?

00:49:09: Also ein anderes Problem in der Weiterwirkungswelt ist das wir ganz viel Schulen und hoffen, ganz viele Inhalte zu vermitteln.

00:49:16: Wenn man jetzt sieht was unser Gehirn so kann in Sachen Umsetzung hier, dann ist es verdammt wenig.

00:49:22: und deswegen ist dann eher die Frage Was ist das eine, was sind die zwei drei Sachen, die wirklich hinterher einen Effekt haben?

00:49:28: Und wie stelle ich sicher dass die Leute ankommen?

00:49:31: Das werden auch so Fragen, die jemand der Trainingseinkauf sich mal bewusst stellen kann und man guckt was der Trainer die Trainerin dann sagt.

00:49:39: Ja, ja.

00:49:40: Und ich glaube auch manchmal ist so das hast du ja eigentlich auch mit dem Buch nicht changed mich am Arsch aufgegriffen dass es manchmal auch so viel an Veränderung dann die ganze Zeit irgendwie.

00:49:49: wir müssen das verändern Wir müssen jenes anpassen.

00:49:52: klar im Moment ist auch viel los.

00:49:53: beispielsweise wirtschaftlich kann Ich verstehen dass viele denken oh wir müssen damit gehen mit der zeit und KI und was so Gott was alles passieren wird.

00:50:00: aber Die Frage die ich mir gerade stell ist ob man dann wirklich auch immer Alles irgendwie weiterentwickeln muss oder ob man einfach wie Du auch sagst gezielt mal hin guckt Was bringt jetzt wirklich?

00:50:09: Was?

00:50:09: Also die Frage, was ist erfolgskritisch nämlich gerne.

00:50:11: Also das hat wirklich einen Wert dafür dass es sich lohnt.

00:50:15: Gleichzeitig hast du früher gefragt wie viel Veränderung hält der Mensch aus?

00:50:18: und es ist so jeder hat irgendwann seinen Limit.

00:50:22: Der eine frühe oder andere später weil wir halt alle das gleiche gehen haben.

00:50:26: was ich hier gerade mal zeige.

00:50:27: Nämlich wir unterliegen dem Prozess wieso ein Gehirn neue Gewohnheiten neues Denken neues Verhalten aufbaut und den können wir im Grunde genommen nicht rechts überholen.

00:50:38: Also wenn ich mit dem klar bin, ich habe jetzt über die Jahre viel Demut gelernt wie wenig es ist was Leute wirklich verändert bekommen.

00:50:45: und deswegen ist das noch viel wichtiger sich zu überlegen was ist das eine?

00:50:49: Wie beim Fußball welcher eine Beile soll dann ins Tor?

00:50:52: Wo liegt so für dich die Grenze vielleicht auch zwischen persönlicher Entwicklung aber eben dann wieder auf der anderen Waagschale diesen permanenten Selbstoptimierungswahn?

00:51:04: Der

00:51:04: Selbstoptimerungswahn kommt vielleicht aus der Vorstellung, man könnte alles ständig und stets schnell verändern.

00:51:12: Was da vorhin schon gesagt sind natürlich auch irgendwie keine Ahnung Instagram- und

00:51:17: Co.,

00:51:17: die einen da irgendwie verlocken.

00:51:19: Manche Dinge wirst du auch nicht bei dir selbst optimieren können wenn du eher ein introvertierter Typ bist, wirste hinterher nicht der Party hängst ne?

00:51:26: Also insofern kannst lernen vielleicht Leute besser anzusprechen dass du mehr Kontakte schaffst das sicherlich aber nicht mit der Freude wie jemand der jetzt so voll nach außen gekehrt ist.

00:51:36: Also insofern gibt es natürlich auch so eine Range an Grenzen.

00:51:40: Aber faktisch ist immer die wesentliche Aussage, sich sehr genau zu überlegen wofür mache ich das und was ist der Effekt?

00:51:49: Und das ist nicht es lohnt.

00:51:50: Ich finde ich total toll, dass du jetzt auch noch mal dieses Wofür mache ich das?

00:51:53: ansprichst weil ich glaube viele sind dann auch schnell in diesem Hamsterrad der gesellschaftlichen Erwartung.

00:51:58: auch also so.

00:51:59: dieses alle machen das jetzt.

00:52:00: warum machst du das nicht?

00:52:01: und dann wird's auch schnell gefährlich weil die Motivationen nicht mehr aus mir kommen weil ich sage ich wills wirklich sondern wie du auch sagst Instagram und Co mir das vielleicht auch suggeriert das das halt jetzt alle machen.

00:52:11: für mich war man so ein Highlight hatte ich ja auch Führungskräfte Entwicklungsprogramm.

00:52:15: mit der Transferstärke Methode ging es darum Wie kriegt man besser Change im Unternehmen hin?

00:52:20: Also wie kann ich Führungskräfte sensibilisieren, wie wirklich Veränderungen von Gewohnheiten geht um so eine realistische Vorstellung zu kriegen und nicht zu denken.

00:52:28: Ich habe es denen ja gesagt wird schon klappen also eher die sachlogische Betrachtung.

00:52:33: Und dann hab' ich halt auch mit diesen Transferstärke-Tests gemacht und wussten die wie die so aufgestellt sind.

00:52:39: und dann war zum Beispiel auch jemanden mit dem Rückfallmanagement hat einen Plan gemacht.

00:52:45: Dann habe ich den nach vier Wochen wieder getroffen zu einem Follow-up, gefragt die läuft es denn so.

00:52:49: Da meinte er läuft ganz gut mit dem Plan.

00:52:51: und dann habe ich gefragt wollen sie noch einen zweiten machen so zur Übungszwecken?

00:52:55: Und da hat er gesagt ne eine reicht ihm!

00:52:57: So das war das Key Learning weil nämlich einer reicht.

00:53:02: Okay, ja klar.

00:53:03: Und vor allen Dingen... Ja also das ist immer wieder bei dem Punkt von vorher.

00:53:06: Man wüsste nicht doch ständig nochmal und noch mal wenn einer für uns reicht, reicht da?

00:53:10: Du kannst das schrittweise machen du kannst hier einen beginnen bis er sich etabliert hat und dann kommt das nächste.

00:53:18: Dieses alles gleichzeitig und sofort ist wie Silvester-Vorsetze klappt halt eine gewisse Zeit maximal oder überfordert die Leute kommen Stress und führt am Ende eher zu Ja, irritierten Gehirnen.

00:53:32: Und ich meine klar die Aussage, die man natürlich auch oft hört und das ist ja schon in gewissermaßen so dass man sagt macht es zielmöglichst utopisch und groß und Dings.

00:53:41: Ja auf der einen Seite stimmt schon weil's ein Antrieb ist.

00:53:44: Auf der anderen Seite kanns mich aber genauso überfahren oder überrollen wenn ich eben nicht gleich erreichen kann.

00:53:48: Na gut diese Zielgröße, ne?

00:53:50: Dass sie anspruchsvoll sein soll.

00:53:51: Das ist eher so auf Performanceziele durchaus sind stiftend.

00:53:55: wir reden jetzt aber über Veränderungszieles heißt das noch mal eine andere eine andere Dosis, ein anderes Thema.

00:54:01: Und deswegen auch da lohnt es sich zu trennen.

00:54:03: genauso, sich eben klarzumachen wenn ich jetzt wirklich nur einen Schuss frei habe und den erstmal ins Tor möchte dann vielleicht nicht so viel vornehmen.

00:54:16: das ist einfach wie simpel.

00:54:18: Ja, so einfach wie simpel ist auf jeden Fall auch der Weg zu deinem Buch lieber Axel.

00:54:22: Ich meine morgen fange ich wirklich aber wirklich an.

00:54:24: Ich möchte es auch allen die einschalten hier ins Herz legen.

00:54:26: vielleicht kannst du uns da noch kurz abholen weil ich denke die Leute die hier einschalten jetzt sagen ja okay aber das betrifft mich irgendwie nicht nur in privaten sondern auch im beruflichen können... für wen ist das was?

00:54:36: Also ist es etwas was sich ein beruflichem Kontext lesen kann oder ist es rein privat?

00:54:40: Das würdest du sagen wer kann dein Buch genießen?

00:54:43: Also das Buch habe ich tatsächlich geschrieben für die breite Masse also für jede und jeden Und Veränderung macht ja nicht eine Haustür halt, also es ist beruflich wie privat die selben Mechanismen.

00:54:53: Deswegen gilt's für alle und ich habe so geschrieben dass es Spaß macht zum Lesen, das ist ein Sachbuch und ich hab schon viele Feedbacks bekommen.

00:55:01: sie sind auch an verschiedenen Stellen zu lesen.

00:55:05: Da wird mir beschanigt, es macht Spaß.

00:55:07: Es hat aber auch die Tiefe und es hat die vielen klaren konkreten Tipps so dass man praktisch damit arbeiten kann.

00:55:12: Das macht Spaß zu lesen.

00:55:13: ich sage immer wenn du nur Platz für einen Buch hast das geht noch auf der Bettkante.

00:55:17: also es macht noch Spaß zum Lesen und deswegen steht es auch über die vier Türen.

00:55:23: da steht auch über das Rückfallmanagement drin und vor allen Dingen steht da drinnen warum Motivation alleine nicht reicht was es sonst braucht damit es wirklich klappt.

00:55:31: Ja, spannend.

00:55:32: Hey Axel bevor ich jetzt mit dir in entweder oder gehe hier bei Adrian Lett ein weil da müssen wir natürlich auch nochmal einen Blick reinwerfen würde es mich jetzt auch noch mal von dir eigentlich interessieren was so dein persönlicher blick auf Veränderungen bedeutet.

00:55:43: Jetzt bin ich ein bisschen provokant.

00:55:45: Was würdest du sagen welche veränderung zurückblicken bisher ist dir so besonders irgendwie persönlich mal auch schwer gefallen?

00:55:52: Es gibt eine Veränderung das aber nicht groß.

00:55:54: Das ist jetzt nicht nur so im Verhaltens Änderung im kleinen Sinne wie Schipstüte.

00:55:59: Aber ich hatte mal nach dem Studium sieben Jahre eine Firma mit einem Kumpel zusammen, also einer GBR, kleine Trainingsfirma mit einem Office, wir hatten auch noch einen Halbtas-Assistenten und wir haben dann irgendwann festgestellt das ernährt nur ein so.

00:56:14: Und... Das war mein bester Freund!

00:56:17: Dann habe ich natürlich irgendwann gedacht okay du reitest hier irgendwie ein totes Pferd.

00:56:22: Das führt nicht weiter weil wir damals als Hofstadter auch gemerkt haben Die Kontakte wie andere machen guten Job, aber es reicht nicht.

00:56:31: So und die Kurzform wartet dass ich irgendwann gesagt habe Ich will mich bewerben muss was anderes tun.

00:56:37: das war keine Option für meinen Freund weil er gesagt hat er kriegt keinen Job so.

00:56:41: Und ich hab dann für mich entschlossen Ich mach's so.

00:56:47: Das hat mich die Freundschaft gekostet.

00:56:48: die Firma haben wir abgewickelt.

00:56:50: jetzt rückblickend würde ich sagen hats wesentlich mein Leben Positiv beeinflusst, also es war gut.

00:56:56: Aber das wusste ich in dem Moment nicht.

00:56:57: Ich wusste nur so gehts dich weiter.

00:57:00: Was würdest du sagen jetzt auch durch deine Forschung oder jetzt auch Durch dein jetziges Wissen zu dem ganzen Thema?

00:57:05: hatte ich das auch ein bisschen ja wie sage ich mal Gelinda oder gelassen gegenüber eigenen Rückfällen oder so gemacht?

00:57:11: Also ich habe glückert mit meinem Elternhaus.

00:57:14: mein Vater hat sich Auch so ein Psychologie beschäftigt jetzt nicht so klassisch.

00:57:19: Ich glaube, der war schon in Psychologie interessiert und allen Themen aus mich früh schon in meiner Jugend erreicht hat, war das Thema positives Denken.

00:57:25: Jetzt nicht im Sinne von Arosa Wolke aber schon eher diese Haltung.

00:57:29: irgendwie hatte alles sein gutes.

00:57:31: Irgendwas wird schon werden.

00:57:33: Irgendwie wirst du schon wieder auf die Füße fallen?

00:57:35: Irgendwos wird schon werden.

00:57:36: noch so Das wusste ich damals natürlich nicht, kann ich aus heutiger Sicht machen.

00:57:41: Es ist auch so eine Grundbotschaft im Change-Micher am Arschbuch nämlich statt in die Opferhaltung zu gehen und in die Gestalter Haltung zu wählen.

00:57:47: Also in dieser Gestalterhaltung guckst du was es dann einfüßt?

00:57:52: Hast Du einen Vertrauen in Deine Selbstwirksamkeit also dieses Gefühl.

00:57:55: das ist zwar schwierig aber es wird schon.

00:57:57: du kriegst es irgendwie eine positive Grundstimmung.

00:58:00: Und das hat mir, glaube ich damals wie auch an vielen anderen Stellen wo es andere Formen von Veränderung hatte.

00:58:06: Hat mich immer wieder geholfen weil ich da früh mit Geimpft worden bin dadurch zu gehen und zu sagen Ich komme schon irgendwie durch Das Tal ist tief Aber ich glaube, es wird werden.

00:58:17: Ja bin ich völlig bei dir!

00:58:18: Ich habe mir immer diesen Satz mitgenommen und es passiert nichts ohne Grund.

00:58:23: Und wenn ich dann einfach mehr daraus überlege was darf ich jetzt hier mitnehmen oder was will mir vielleicht doch das Leben in dem Moment sagen?

00:58:29: Oder was sich verändern darf, sind wir da beim Thema verändern auch in positive Hinsicht.

00:58:33: Dann macht das echt nochmal einen ganz anderen Transfer wie wenn ich halt ständig in diese Opferrolle alles ist gegen mich etc.

00:58:39: zurückfalle.

00:58:40: also bin ich völlig bei dir.

00:58:41: ja

00:58:42: Ich hab deinem Changebuch, gibt's am Anfang so die Metapher Changes wie ein Postpaket was du nicht bestellt hast.

00:58:47: Ja!

00:58:48: So und das ist ja so ne?

00:58:50: Also das Leben hält ja diverse Pakete bereit die vor deiner Haus zu stehen was sie nicht bestellt.

00:58:54: Sie sind auch mäßig attraktiv aber... ...sind vielleicht sogar schockierend.

00:58:59: Aber.. Das Paket steht da.

00:59:02: Und jetzt kann ich ja hingehen und sagen ich nehme das Paket und bei seinen Baum oder ich sag naja okay irgendwie muss sich damit umgehen.

00:59:12: Und für mich ist tatsächlich so das Kurze dieser Art Gestalterhaltung, das positive Denken aus dem Tal auch wieder relativ schnell rauszukommen und sagen ich pack's an.

00:59:22: Ja voll!

00:59:23: Hey bevor wir es anpacken hier bei entweder oder leber Axel noch an dich für deinen beruflichen Weg was wäre so dein Wunsch oder ein Traum als du mit deiner Arbeit noch bewegen willst?

00:59:31: Tatsächlich ist ja mein Ansporn wie vielleicht schon erkennbar war Menschen wirklich mit auf den Weg zu geben wie man sich Veränderungen leicht machen kann.

00:59:41: Wenn ich jetzt mal nur Deutschland sehe, achtzig Millionen Menschen wäre es das für mich schonmal cool.

00:59:45: Wenn ich zwei Drittel erreichen würde die sagen ja!

00:59:49: Ich glaube nicht nur, dass es an Schweinehunden liegt.

00:59:52: Sondern es liegt irgendwie daran, das ich's ja nie gelernt habe und ich nur fälschlicherweise glaube, es liegt am Schweiner Hund.

00:59:58: Ich würde mich natürlich freuen wenn auch unsere Bundesregierung ein bisschen mehr Change-Kompetenz hätte, kann mir auch jeden Tag merken, dass da was fehlt.

01:00:05: Das wir als...ich hab mal so in meinem Buch das Thema Transferstärke Demokratie wer coolt.

01:00:10: Dass wir wirklich Veränderung hinkriegen und umsetzen und das auch mit einer gewissen Entspanntheit tun und nicht immer so, wie wir das jetzt aktuell über die Jahre machen.

01:00:20: Das werden mal so ein paar.

01:00:22: Visionen am Horizont.

01:00:23: Also ich würde sagen, wir schreiben auf jeden Fall unseren amtierenden Kanzler an, dass er dich dabei einlädt.

01:00:27: oder die Frau Klöckner, dass sie da mal sagt alles klar kommt es immer durch.

01:00:31: Ich bin völlig bei dir.

01:00:32: also das fühlt sich auch sehr schwer an im Moment und das wird mich freuen wenn vielleicht auch alle dort dein Buch nochmal mehr an die Hand bekommen.

01:00:40: Lieber Axel bist du bereit?

01:00:41: jetzt gehe ich mit dir mal noch mal in.

01:00:43: ja ist ja keine Veränderung aber zumindest darfst eine Auswahlmöglichkeit hier genießen, die aus dem Bauch herauskommen kann nämlich in Entweder-Oder möchte ja eintauchen.

01:00:52: Ich bin immer

01:00:52: gespannt.

01:00:53: Ja ich auch, du!

01:00:54: Die Psychologe ist mehr nie.

01:00:55: entweder oder ist man immer differenziert.

01:00:57: das challenge mich jetzt.

01:00:58: Jetzt sitz pass auf, genau.

01:00:59: aber du darfst natürlich auch gerne was dazu sagen für welche Richtung du dich entscheiden magst.

01:01:03: so muss aber nicht.

01:01:04: also alles gut.

01:01:06: Wir fangen mal ein bisschen mit deinem persönlichen Präferenzen an, lieber Achsel Sommer oder Winter?

01:01:13: Oh, Sommer.

01:01:14: Sommer!

01:01:15: Das kommt ganz überzeugt.

01:01:16: Okay wenn es in den Urlaub geht ist dann das Reisen mit Plan oder spontan los?

01:01:20: Schon mit Plan.

01:01:22: Ebtisch oder arbeiten unterwegs?

01:01:25: Das ist schwer.

01:01:25: ich bin gewohnt am Schreibtisch zu arbeiten aber ich liebe es auch unterwegs zu arbeiten.

01:01:31: Es gibt so Jobs da ist man im Zug am besten unterwegs weil der hat mal Ruhe.

01:01:36: Es ist so viel zum Thema Ruhe, Musik oder Stille?

01:01:40: Musik mag ich sehr gerne.

01:01:43: Aber auch Stille deswegen ganz oder gar nicht schwierig kommt drauf an.

01:01:46: Ich gehe auch gern in den Wald und freue mich das Lebensdottel.

01:01:48: Ja es hängt auch immer von der Fülle, also bei mir zumindest des Tages ab und der ganzen Eindrücke dann.

01:01:54: manchmal liebe ich das nochmal so richtig die Musik aufzudrehen.

01:01:56: Manchmal meine ich schön einfach jetzt nur für mich ja Wir könnten

01:02:00: zusammen verreisen werden, ähnlich.

01:02:04: Dann schauen wir doch mal... das ist ein bisschen beruflich auch gesehen.

01:02:07: die nächste Frage ich bin gespannt was du anwordest kleine Schritte oder radikaler Neustart?

01:02:11: Ja manchmal ist es auch radikale Neustarte hilfreich wie das Beispiel von vorhin zeigt.

01:02:16: dann schließt sich das doch gut an.

01:02:17: Motivationen oder Disziplin

01:02:19: Grundsätzlich Motivationsleuchttürme sind cool.

01:02:21: ja ich glaube auch dass also wie du auch sagst das war ja voll noch Thema wenn es wirklich in mir drin brennt und aus mir raus kommt dann ist ja eigentlich fast jede Veränderung.

01:02:29: Ich sage jetzt mal Klacks, also Disziplin ist auch wichtig.

01:02:32: Glauben was durchzuziehen aber wenn die Motivation ist glaube ich mega.

01:02:35: Disziplinen

01:02:36: hat ja immer sowas Schweres.

01:02:37: Ich muss mich kontrollieren und ich muss mich disziplinieren wie es so schön heißt.

01:02:41: Ich musste irgendwelche Dinge durch.

01:02:44: Ich arbeite mich durch Dornen, durch Gestrip.

01:02:47: Boah!

01:02:48: Also dann doch lieber der Leuchtturm dem ich treibt.

01:02:51: Bester Plan oder Flexible Richtung?

01:02:53: Boah.

01:02:54: Gemeint, ich weiß.

01:02:57: Oft habe ich einen Plan.

01:02:58: Okay, dann nehmen wir das doch genau so!

01:03:01: Ziel aufschreiben oder im Kopf behalten?

01:03:03: Aufschreiben.

01:03:03: Ja, früh beginnen oder unter Zeitdruck besonders produktiv werden.

01:03:07: Von meinem Mindset früh beginnen von der Realität beginnend.

01:03:11: Ja bin ich im Geiste vereint mit dir.

01:03:14: Belohnung oder sichtbarer Fortschritt?

01:03:16: Der sichtbare Fortsschritt finde ich hilfreich.

01:03:19: Selbstoptimierung oder selbst Akzeptanz?

01:03:22: Ich

01:03:22: bin sicherlich ein Mensch der auch immer selbst Optimierung macht.

01:03:26: gehört auch dazu.

01:03:27: So und dann möchte ich zum Schluss wissen, jetzt bin ich in der Istwisse.

01:03:29: natürlich spannend was kommt.

01:03:30: Neues Buch schreiben oder bestehende Methode weiterentwickeln?

01:03:33: Ich habe mich ja entschlossen im Korridor Lerntransfer nachhaltige Verwendung aufzuhalten Und diese Entscheidung hab' ich... ...Zweitausendzehn... ...Kopfen nach dem Buch die Weiterbildungslüge.

01:03:49: Insofern werde ich in diesem Korridur wirken und es wird sicherlich ein neues Buch geben kann gar nicht anders

01:03:54: Muss auf jeden Fall.

01:03:57: Meine Lieben, übrigens kann ich ja jetzt schon sagen, ich werde auch deine Links alle wieder in die Shownotes stellen lieber Axel.

01:04:02: das heißt wenn jetzt da Fragen sind oder Leute sagen oh ich interessiere mich für dieses Buch dann bitte unbedingt in die shownotes gucken da findet ihr alles relevante und natürlich auch rund um deine Bücher also nicht nur das buch eben zum thema morgen fange wirklich an sondern tatsächlich alles was wir heute besprochen haben als herzliche Einladung da an euch.

01:04:18: Jetzt darf aber der axl noch mit mir abtauchen nämlich in eine kategorie die sich gestern heute oder morgen nennt.

01:04:24: Du darfst auswählen, was du möchtest.

01:04:26: Eine Frage ums gestern, heute oder morgen?

01:04:29: Ich bin

01:04:29: ihr morgens gerichteter Mensch insofern nach dem

01:04:32: Zukunft.

01:04:33: Wir werfen einen Blick in die Zukunft.

01:04:35: lieber Axel ich werde auch für dich hier die Karten mischen damit nichts im Vorhinein abgestimmt ist.

01:04:39: Hast du jetzt so eine Glaskugel da irgendwo?

01:04:40: Ja

01:04:40: ja jetzt wird es richtig müßig hier.

01:04:42: Jetzt pass auf!

01:04:43: Nein... Ich werde für Dich ziehen ohne hin zu gucken.

01:04:47: und oh spannend der Axel und ich sprechen im Morgen über Als welches Tier möchtest du wieder geboren werden?

01:04:55: Oha!

01:04:56: Sagen wir mal an, welche Sternzeichen ich bin.

01:04:58: Ich bin schon mal ein Stier.

01:04:59: Also hör mal... als welches tier würde ich wiedergeboren werden.

01:05:04: Boah das ist

01:05:06: schwierig ne?

01:05:08: Eine Frage die ich mir so nie gestellt habe.

01:05:13: also ich bin einen dick Kopf.

01:05:16: Wenn ich mir so was vornehme, dann habe ich auch Marathon-Qualitäten.

01:05:19: Das hat mich nicht so schnell vom Weg abbringt.

01:05:21: Das haben wir Jahre geholfen, weil ich immer irgendwie ... Von daher sind Hörner schon nicht schlecht und das andere gehörende ist ein Witter.

01:05:28: Gleichzeitig bin ich aber nicht der Witter durch die Tür geht oder durch die Wand.

01:05:35: Also immer gegen Ballert bis dieses Hirn raucht!

01:05:39: sondern schon auch die Flexibilität zu sagen, okay es gibt Momente wo ich vielleicht mal um Zwitschern sage das ist jetzt kein Weg.

01:05:46: Ich muss mal rechts oder links.

01:05:48: deswegen ist schon die Frage welches Tier guckt rechts und links?

01:05:52: Wo der Wand steht?

01:05:53: keine Ahnung.

01:05:54: Ja, schwierig.

01:05:56: Ich würde für mich ein Bär wählen glaube ich.

01:05:59: Auf der einen Seite gemütlich aber da kann natürlich auch sich gut verteidigen wenn er muss.

01:06:03: Vielleicht

01:06:04: bin ich eher in Kulibri?

01:06:05: Also schon flinkwendig!

01:06:07: Dann nimm mal doch eine Kulibrimitte in die Zukunft.

01:06:10: lieber Axel jetzt hast du die Ehre die Kettenfrage von meinem letzten Gast zu beantworten und witzigerweise ist es die Person die uns beide zusammengebracht hat nämlich die liebe Birgit Merzins.

01:06:20: Du kennst sie An der Stelle auch noch mal.

01:06:24: vielen Dank an die Birgit.

01:06:25: Also so haben wir uns auch kennengelernt und jetzt hat sie eine Frage hinterlassen, ich finde die kann eigentlich nicht besser zu unserem Thema passen.

01:06:31: Nämlich möchte die Birgrid wissen womit könntest du denn mal aufhören?

01:06:36: Ja womit könnte ich aufhörn.

01:06:37: Auch wenn es ist nicht weil nie angefangen man fahrt aber Kettenraucher da hat sich das nicht ergeben.

01:06:42: Sehr gut ja wurdest du gleich mal abgeschreckt.

01:06:45: Ich glaube natürlich könnte ich damit aufhört vielleicht manches auf die letzte Minute machen.

01:06:51: zwar nicht immer so, aber manche schon und ist unter Kreativität.

01:06:55: Damit könnte ich aufhören.

01:06:57: Schokolade muss sie auch nicht aufhörten das habe ich auch weitestgehend schon geschafft.

01:07:01: Sehr gut!

01:07:02: Das ist aber echt

01:07:03: mühsam.

01:07:03: Du bist ja eine Experte sehr schwierig.

01:07:07: Ich hab tatsächlich schon mit vielem aufgehört.

01:07:09: Aber manchmal vielleicht ist das noch mal ein Punkt.

01:07:12: Ich kann mich wirklich für neues unheimlich begeistern.

01:07:16: Bin neugierig, ich mag immer gern was... auf neueste decken und tatsächlich ist der flug der bösend hart dass das schnell zu viel wird.

01:07:24: also insofern ich habe könnte damit aufhören vielleicht an manche stellen zu früh mich auch wieder noch was neues zu stoßen weil ich denke boah geil will ich jetzt auch wissen.

01:07:39: Müsste dann wahrscheinlich sagen, ist traurig aber geht nicht alles.

01:07:41: Ja ja klar ganz klar.

01:07:42: also da höre ich auch dazu.

01:07:44: Ich habe immer Tausend Ideen und das noch und jenes noch und da muss ich manchmal mich selber ein bisschen bremsen und sagen jetzt Moment!

01:07:49: Jetzt warst du erstmal die eine Sache und die richtig und dann so also von dir wäre hey Axel vielen vielen Dank.

01:07:54: jetzt hast Du natürlich noch die Ehre ich bin gespannt eine Kettenfrage weiterzugeben an meinen nächsten Gast.

01:07:59: was möchtest Du denn von meinem nächsten Gast vielleicht schon mal unbedingt gewusst haben?

01:08:03: oder welche Frage dürfen wir einpacken?

01:08:04: Cool

01:08:05: dein nächster Gast Als das Gästin.

01:08:09: Ich weiß gar nicht wo es herkommt, aber wir nennen's einfach Gäste.

01:08:12: Auf jeden Fall die Dame oder der Herr.

01:08:16: Da würde ich mal gerne wissen welche Reise Würde die Personen gerne noch machen und warum?

01:08:23: Schön,

01:08:23: ja finde ich auch toll.

01:08:25: Und ich habe gerade, ich kenne gerade zwei, die waren hier schon zu Gast, sind gerade auf Weltreise... ...und ich finde es so interessant!

01:08:30: Die haben sich entschlossen Wohnungen gekündigt, Job gekündigten jetzt im Moment eben da irgendwie in Madagaskar und überall.

01:08:37: Ich finde das so genial den einfach zuzuschauen, denke ich mir wow schön!

01:08:41: Es gibt so viele tolle Flecken auf der Erde, müssen wir uns aber angucken.

01:08:44: Also dann nehmen wir doch deine Frage mit, das finde ich sehr gut.

01:08:47: Vielleicht als Abschlussfrage, lieber Achsel.

01:08:49: Wenn jetzt die Personen, die hier einschalten sagen okay hey cool das war echt mega spannend und ich bin noch super interessiert an dein Buch etc.

01:08:55: pp.

01:08:55: Und jetzt morgen fange ich aber wirklich an.

01:08:58: jetzt so als Abschussfrage an dich was kann?

01:09:00: Die Person die jetzt sagt ja morgen fang ich aber wirklich an heute noch tun.

01:09:04: also wirklich heute Jetzt nach diesem Podcast damit es vielleicht diesmal eben nicht wieder nur bei einem oder bei diesem Satz bleibt.

01:09:11: Also

01:09:11: die wichtigste Geschichte ist in sich hinein zu hören und das Thema zu spüren wo meistens eher etwas was nervt, also wo es ein Problem gibt.

01:09:22: Also viele Leute haben das Leidensdruck Thema und sagen schon irgendwie doof.

01:09:29: Und in sich hinein zu spüren und zu sagen okay das ist so wie ein Zimmer, wo ganz viele Pakete rumliegen, wo man sagt dieses Paket steht vielleicht für eine Idee was man verändern könnte und mal diese Pakete irgendwo in einen imaginären Wandschrank zu packen Das tue ich noch hin.

01:09:45: Aber welches Paket bleibt übrig, wo du wirklich diese Energie spürst und sagst, achtzig neunzighundert Prozent da will ich wirklich verarbeiten?

01:09:55: Go forward!

01:09:58: Ja, nimm mal auf jeden.

01:09:59: Ich finde nicht super!

01:10:00: Nimm das mit weil oftmals hat man ja wie du auch so dieses Paket berg.

01:10:03: und wie immer so schön sagt Man sieht den Waldverläuter bäumlich und wirklich mal dieses Paketen wo du sagst hey Wo ist es da wirklich jetzt?

01:10:09: Wo ich sage jawoll Jetzt will ich los nicht.

01:10:11: Hey also erst Mal vielen Dank Axel dass Du uns heute diesen Blick bei Adrian Lett einer möglich hast Weil ich find's für alle die einschalten auch ein wichtiger blick denn Es liegt eben Nicht daran muss man einfach ganz klar sagen Dass wir Einfach eher zu schwach sind oder irgendwie zu sagen Wir können's halt einfach nicht Sondern wir haben es einfach nicht gelernt Riesenunterschied, bevor wir uns wieder selbst diskreditieren und sagen ja ich bin einfach zu doof oder ich kann es halt einfach nicht.

01:10:33: Nein die haben einfach nicht die richtige Strategie oder das ist richtig den richtigen Fahrplan dazu gelernt und das könnt ihr lernen.

01:10:39: also wie wir heute auch gehört haben und ich finde es halt eben auch wichtig nochmal zu sehen dass es eben ja das wäre unsere eigene Muster geht gar nicht darum die nicht genug verstanden zu haben sondern das eben holt euch eine Strategie macht euch dann einen Plan ja und dann ist es vielleicht auch gar nicht mehr so schlimm dass sich gewisse Sachen verändert.

01:10:56: schön

01:10:57: Schöne Botschaft, genau.

01:10:58: Danke!

01:10:59: Achsel, hier bei Adriane lädt ein.

01:11:01: Achsel Koch.

01:11:02: ich fand es super interessant meine Lieben wenn ihr sagt hey ich möchte mehr wissen oder ich habe noch Fragen.

01:11:06: ist das was offen geblieben?

01:11:07: bitte nutzt die Möglichkeit kontaktiert auch den Achsel oder ja natürlich bestellt euch auch super gerne sein Buch.

01:11:13: also darf wir auch eine Einladung sein um dann nochmal tiefer rein zu gehen und vielleicht haben wir ja ab sofort ganz viele Menschen wie du selber sagst die ab sofort anders zum Thema Veränderungen ihren Blick richten und morgen auch wirklich anfangen.

01:11:24: das würde ich mir wünschen

01:11:25: Das wünsche ich mich auch und von daher vielen Dank dass wir hier wieder die Bühne nutzen können, um Leuten zu sagen hey ihr könnt Veränderungen schaffen.

01:11:35: Ihr müsst nur wissen wie und nicht diesen Schweinehund bevor Augen haben, sondern sich klar zu werden.

01:11:40: verändern kannst du lernen musst nur wissen Wie.

01:11:43: absolut

01:11:44: Hey Axel vielen vielen Dank.

01:11:45: hier das Du mein Gast warst.

01:11:47: ich wünsch dir natürlich Alles Gute für die Zoo.

01:11:49: Wir sind natürlich weiter im Kontakt, das ist ganz klar und wer weiß was wir noch alles von dir erwarten dürfen?

01:11:53: Vielleicht gibt es schon demnächst wieder das nächste Buch was wir uns davon dir zu Gemüte führen dürfen.

01:11:57: also danke dass du dein Wissen und ja deine Forschung auch über die ganzen langen Jahre mit uns hier geteilt hast und ich bin gespannt wenn ihr natürlich sagt hey ich habe ein Feedback dazu oder wie geht ihr vielleicht mit dem Thema Veränderungen rum?

01:12:09: schreibt sie mir doch einfach mal würde mich super interessieren vielleicht auch jetzt nach der Folge Adrian Let Ein.

01:12:13: vielleicht hat sich ja sogar euer Blick jetzt nochmal auf das ganze Thema verändert.

01:12:16: in diesem Sinne Danke dir Axel, alles Gute und danke euch allen fürs Einschalten.

01:12:20: Bis zur nächsten Folge!

01:12:22: Tschüss!

Kommentare (1)

kg

wieder ein toller Gast und eine professionelle Gesprächsführung! Danke dafür!

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