... Manuel Dierlinger, die Rumpelkammer des Lebens & warum Muster stärker sind als gute Vorsätze
Shownotes
In dieser Folge ist **Manuel Dierlinger**bei mir zu Gast. Er ist Musterexperte, Speaker und Autor des Buches „Die Macht der Muster“.
Wir sprechen darüber, warum wir oft genau wissen, was uns guttun würde – mehr Bewegung, weniger Handy, früher schlafen, unangenehme Aufgaben endlich angehen – und trotzdem immer wieder das Gegenteil tun.
Manuel erzählt sehr offen von seinem eigenen Weg. Lange beschrieb er sich selbst als undiszipliniert, lebte über Jahre am Existenzminimum und erkannte später auch den Zusammenhang mit seiner ADHS-Diagnose. Aus diesem Leidensdruck heraus begann er, seine eigenen Muster zu verstehen und entwickelte daraus eine Systematik, die sein Leben und auch seinen wirtschaftlichen Erfolg grundlegend verändert hat.
Ein großes Thema ist Prokrastination – also das Aufschieben von Dingen, die wir eigentlich längst erledigen wollten. Am Beispiel meiner eigenen „Rumpelkammer“ sprechen wir darüber, warum wir oft nicht die Aufgabe selbst vermeiden, sondern die unangenehmen Gefühle, die mit ihr verbunden sind. Manuels Ansatz: nicht alles auf einmal lösen wollen, sondern mit einem glaubhaft kleinen Baby-Step beginnen. Zum Beispiel: zwei Minuten in die Rumpelkammer gehen und eine einzige Sache herausnehmen.
Außerdem geht es um Gewohnheiten, Belohnung und die Frage, warum schlechte Muster für unser Gehirn oft trotzdem einen Nutzen haben. Manuel erklärt, dass Gewohnheiten mit einem „Immer wenn“ beginnen, von Kontexten beeinflusst werden und nicht einfach durch ein Post-it oder einen guten Vorsatz verschwinden. Wer etwas verändern möchte, darf genauer hinschauen: Was ist das Startsignal? Welches Bedürfnis steckt dahinter? Und welche kleine Ersatzhandlung könnte realistisch funktionieren?
In seinem Buch, "Die Macht der Muster", macht Manuel diese psychologischen Mechanismen über Figuren greifbar. Ronny steht für das Automatische in uns, Pepe für Prokrastination und Clara Kante für die innere Kritikerin. Genau dieser humorvolle und bildhafte Zugang ist Manuel wichtig, weil Persönlichkeitsentwicklung nicht schwer, trocken oder abschreckend sein muss, sondern auch unterhaltsam und alltagstauglich sein darf.
Die Quintessenz dieser Folge: Wir sind nicht einfach zu faul, zu undiszipliniert oder falsch. Oft verstehen wir nur noch nicht genau, welches Muster gerade in uns abläuft. Veränderung beginnt dort, wo wir neugierig hinschauen, uns nicht fertig machen und den ersten kleinen Schritt gehen – selbst wenn es nur zwei Minuten in der Rumpelkammer des Lebens sind.
Hier geht´s zu seinem Buch "Die Macht der Muster" und zu weiteren Informationen rund um Manuel: www.die-macht-der-muster.de
Viel Spaß beim Zuhören und Weitertragen!
Für Tipps zu spannenden Personen, die ich unbedingt einladen sollte, gern eine Nachricht an mich an: info@adrian-hoffmann.de
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ja hallo meine Lieben hier und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Adrián Lät ein.
00:00:05: Und wir kennen das heutige Thema wahrscheinlich... Alle.
00:00:09: Ja, wir wissen eigentlich ganz genau und da nehme ich mich auch gar nicht raus was uns gut tun würde.
00:00:14: ja mehr Bewegung wie sollte weniger am Handy datteln?
00:00:17: heute gehe ich aber mal früher schlafen und lauter solche Dinge die wir irgendwie ständig dann doch wieder aufschieben.
00:00:23: und trotzdem tun wir erstaunlich oft das Gegenteil obwohl wir wissen dass es uns sehr gut tun würden.
00:00:29: Wir greifen nämlich wieder zum Smartphone wir verschieben wieder eine Aufgabe die wir eigentlich machen wollten auf morgen oder wir landen halt wieder erneut bei einer Gewohnheit einfach längst wissen, dass sie uns eigentlich nicht gut tut.
00:00:40: Und mein heutiger Gast meine Lieben beschäftigt sich genau mit dieser Frage und das finde ich super spannend!
00:00:46: Er beschäftigt mich mit der Frage warum tun wir Dinge obwohl wir längst wissen, dass Sie uns schaden oder uns von unseren Zielen ja eigentlich sogar entfernen?
00:00:54: Und das eben nicht nur theoretisch nein denn er kennt diese Muster aus seinem eigenen Leben.
00:00:59: Das finde ich immer schön.
00:01:00: den PowerPoint Karaoke kann jeder.
00:01:02: er erzählt aus dem leben lange beschreibt es sich selbst nämlich auch als undiszipliniert gefangen in schlechten Gewohnheiten und lebte über viele Jahre am Existenzminimum sogar.
00:01:12: Ja, aus genau diesem Leidensdruck heraus begann er seine eigenen Muster zu verstehen und entwickelte daraus eine Systematik, die nämlich sein Leben und natürlich auch seinen wirtschaftlichen Erfolg grundlegend verändert hat.
00:01:25: Das finde ich super spannend!
00:01:26: Und heute steht das sogar als Speaker auf der Bühne.
00:01:29: Er macht komplexe psychologische Mechanismen mit eben Humor – und das ist ja sowieso mein Thema Figuren-Experimenten konkreten Werkzeugen für uns verständlich und er veröffentlicht auch sein eigenes Boot, nämlich die Macht der... Und das finde ich total interessant und da tauchen wir heute auch mit ihm tiefer ein.
00:01:47: Ich möchte heute mit ihm herausfinden, warum sind eigentlich Muster so mächtig?
00:01:52: Und warum reicht eben Wissen allein darüber nicht aus?
00:01:55: Und vor allen Dingen will ich wissen wie können wir unsere eigenen Muster verändern natürlich auch für euch hier die einschalten ohne uns ständig dafür fertig zu machen oder dass wir wieder rückfällig geworden sind?
00:02:05: und deswegen freue mich sehr auf unser Gespräch und ich heiß ihn herzlich willkommen!
00:02:10: Hier bei Adrian lädt ein.
00:02:11: Ja Manuel Dirlinger ist mein Gast, hallo!
00:02:14: Hallo.
00:02:15: Schön dass ich hier sein darf und herzlich willkommen auch von mir in die Runde.
00:02:21: Ja ich finde es toll, dass du hier bist Manuel und ich habe ja ein Intro schon angedeutet.
00:02:25: Das ist ein Thema was du mitbringst, das uns alle irgendwie tangiert und was sicherlich einige jetzt ja kopfnickend auch bestätigen und sagen so geht's mir irgendwie auch!
00:02:34: Und jetzt möchte ich mit dir mal einsteigen nämlich zum Thema von schlechten Gewohnheiten hier eigentlich zur Musterexpertin der heute hier bei uns ist.
00:02:41: Bevor wir uns nochmal noch einmal das Thema Muster nochmal ja auch schon ein bisschen theoretisch vornehmen möchte ich mal so ein bisschen deinen Weg verstehen Manuel.
00:02:49: Du beschreibst dich ja auch?
00:02:50: gesagt, selbst rückblickend als lange Zeit ein bisschen undiszipliniert.
00:02:55: Wie sah dein Leben damals konkret aus?
00:02:57: Kannst du das beschreiben?
00:02:58: Ja, das kann ich beschreiben weil die leidensvolleren Aspekte oder Zeiträume unseres Lebens ja auch oft sehr noch präsent sind.
00:03:10: Also ich war schon eine der undisdipliniertesten Menschen, die ich so gekannt habe.
00:03:18: heute hab Ja, pathologische Antwort darauf.
00:03:22: Ich weiß das ein anderthalb Jahren, dass ich ADHS hab also die längste Zeit meines Lebens da undiagnostiziert durch die Welt gelaufen.
00:03:31: habe ich mich auf die Welt losgelassen?
00:03:34: ja und ja adhs ist ja oft schlechte Gewohnheiten auf Steroide.
00:03:44: Ich habe jetzt fast zwanzig Jahre Vertriebserfahrung.
00:03:48: War immer selbstständig, weil ich von Anfang an eigentlich auch nach dem Abi nicht sozialisierbar war für ein normales Angestelltenverhältnis.
00:03:58: Hab angefangen zu studieren zwei verschiedene Studiengänge die jeweils auch erfolgreich abgebrochen waren.
00:04:05: Von Anfang an war im Finanzvertrieb tätig Und die erste, die ersten zehn Jahre bezeichne ich gerne so als meine verlorene Dekade.
00:04:16: Aus heutiger Sicht ist sie dann doch nicht verloren denn ich darf jetzt, da durfte jetzt ein Buch schreiben und auf Bühnen darüber sprechen.
00:04:23: also es alles für etwas gut wenn wir es dann nur auch entdecken wollen.
00:04:39: Ressourcen, du hast Menschen die dich unterstützen.
00:04:41: Du hast die Fähigkeiten das wissen.
00:04:44: Du hasst die Kunden aber warum kommst du nicht auf die rechte Spur?
00:04:50: Wie kann das eigentlich sein dass doch eigentlich alles Dich dahin zieht wo du hin willst?
00:04:56: Du überständig an der Selberscheid hast und habe mich deswegen auf die lange große Suche gemacht Ja, auch ziemlich viel Geld ausgegeben dafür mir Wissen anzueignen um mehr über mich und die Psychologie herauszufinden.
00:05:14: Die dahinter steckt.
00:05:16: das hat dann natürlich nicht von jetzt auf gleich funktioniert.
00:05:19: Auch da war mein Leben noch ein Aktienkurs der allerdings eine sehr klare Richtung hatte.
00:05:25: ich kann sagen dass die zweite Hälfte dieser ... zwanzig Jahre Vertriebserfahrung.
00:05:32: Wer aufgepasst hat, weiß jetzt ungefähr wie alt ich bin.
00:05:37: Ja sich dann finanziell exponentiell entwickelt hat und das ist so meine... Das ist der Ursprung, warum ich mich mit diesen Themen beschäftigt habe.
00:05:48: Genau!
00:05:49: Und da hab' ich irgendwann festgestellt okay du bist ja eh schon dabei unentgeltlich Menschen dabei zu helfen in deinem Umfeld Glaubenssätze Workshops zu machen zum Beispiel oder einfach generell zu überprüfen, was sind jetzt eigentlich die konkreten Muster?
00:06:04: Die konkreten Programme, die man gegenüber daran hindern das eigene Ziel zu erreichen.
00:06:09: Habe ich mir gedacht vielleicht sollte ich das irgendwie mal ein bisschen verstärken habe auch sehr viel Feedback in diese Richtung bekommen dass das ein großes Asset ist, das sich teilen sollte und bin in Folge dessen weil ja aber eine ziemliche Rampensaubin und gerne der Infotainer bin immer mehr auf Bühnen unterwegs gewesen Und da ist dann auch mein Maskottchen Ronny geboren, der ja auch einen zentralen Stellenwert in meinem aktuellen Buch einnimmt.
00:06:38: Zerspringen wir vielleicht später nochmal drüber?
00:06:40: Auf jeden Fall sprechen wir darüber mal an.
00:06:42: Was mich jetzt interessiert weil du jetzt gerade schon gesagt hast naja also du hattest ja nicht genügend Motivation zum Beispiel leeres Konto Wenn du dir zurückblickend guckst, also ich meine klar heute stehst du auf Bühnen damit und zeigst Menschen wie es eben gehen kann.
00:06:55: Welche Gewohnheiten oder vielleicht auch Verhaltensweisen haben dich denn damals so ausgebremst?
00:06:59: Oder wo du gemerkt hast Mensch das müsste ich eigentlich mal ändern und dann wurde aber ein echter Leidensdruck auch drunter.
00:07:04: Ja ja da sind einige Aspekte die finanziell am teuersten waren.
00:07:12: ist so dieses Thema Prokrastination Das man nennt es ja auch die Studentenkrankheit, jetzt war ich auch Student.
00:07:19: Aber nicht nur Prokrastination also die Aufschieberitis gibt es bei allen Dingen über den wir proaktiv selber den Startschuss geben müssen und im Vertrieb ist das natürlich ein ganz großes Thema einen Kunden anrufen generell in die Akquisition umzugehen oder auch nachzufassen Wenn ich jemand nicht erreicht habe, wenn ich jemand eine Unterlage schicken soll.
00:07:47: Diese ganzen Aspekte also Prokrastination war ein großes Thema bei mir Impulsivität sehr wichtiges Thema Also diesen Versuchungen die ständig an uns Zerren widerstehen wie man da eigentlich mit umgeht.
00:08:04: wir kennen das alle.
00:08:06: Wir wissen dass es rein theoretisch zwischen Reiz und Reaktion irgendwie auch ne Lücke gibt.
00:08:14: meistens ist sie dann aber auch einfach hauchdünn oder gar nicht vorhanden.
00:08:17: und dann folgst direkt auf den Impuls auch die Reaktionen.
00:08:22: Und dann fühlen wir uns manchmal vielleicht wie so ein Andertaler lernen können, wie man da ein bisschen mehr Abstand gewinnt.
00:08:30: Will
00:08:30: da völlig mit dir?
00:08:31: Ich laufe ja auf Hochtouren auf im Haushalt wenn ich da noch irgendwas keine Lust habe.
00:08:35: also dann plötzlich geht es und wie du auch beschreibst das ist ja wirklich reizend Reaktion!
00:08:40: Ich weiß ja ganz genau dass sich das eigentlich machen sollte und hoch dann kommt halt doch nochmal irgendetwas dazwischen.
00:08:45: Wann würdest Du sagen Manuel war so der Punkt oder dieser konkrete Wendepunkt?
00:08:49: Du gesagt hast jetzt muss aber anders laufen.
00:08:51: Ja Also
00:08:52: Der große Tiefpunkt sozusagen war eine Nacht, in der ich die letzte Bahn verpasst habe.
00:09:04: Ich wohne im Ruhrgebiet in Borum, Studentenstadt, viele Kneipen, war abends noch mal unterwegs mit ein paar Freunden, Bierchen getrunken und hab dann eben die letztebahn verpasste ganz knapp.
00:09:15: da habe ich auch einfach den... ich wusste auch ne Stunde vorher dass diese bahn fährt aber dann wie das manchmal so ist sie dann eben knapp verpassten Und musste da halt eben zu Fuß gehen, denn ein Taxi konnte ich mir damals noch nicht leisten.
00:09:30: Und diese E-Roller gab es noch nicht also zum Fuß.
00:09:33: Eine Stunde!
00:09:35: Ärgerlicherweise hatte ich einen Anzug an und alte Anzugschuhe mit einer dünnen Sohne auch nicht mehr so ganz wasserdicht, noch weniger wassardicht als die Dinger E sind... ...und plötzlich fängt das an wie aus Kühlbillen zu regnen.
00:09:52: Klar
00:09:53: Und dann stehe ich so komplett in dieser Traufe, das Wasser trofft mir von der Nasenspitze und ich denke mir in dem Moment so... Alter!
00:10:02: Wie bist du eigentlich an diesen Punkt gekommen?
00:10:05: Du musst jetzt auf alle Fälle was ändern.
00:10:07: Morgen!
00:10:07: Morgen ändert sich alles!
00:10:10: Und am nächsten Tag, du kannst es dir vielleicht denken hat sich nichts verändert.
00:10:14: Das ist dann so der klassische Weg.
00:10:17: Das war zumindest so der Zeitpunkt, der mich emotional der stark genug emotional mehr geruttelt hat, also Veränderungen anzustoßen in Baby Steps.
00:10:28: Eins nach dem anderen.
00:10:31: Ich kann auch sagen was das erste Schritt war, was ich dann erst mal gemacht hatte.
00:10:34: Ja gern!
00:10:35: Wenn man so lange scheitert an sich selbst... Dann ist es um dass Selbstbewusstsein in der Regel ja nicht so gut bestellt.
00:10:44: Ich habe erst mal angefangen, dass ich... ich glaube Bodo Schewa hatte mich damals auf die Idee gebracht.
00:10:50: Der Money Coach den viele von euch kennen einen Erfolgstagebuch zu führen.
00:10:57: Ich hab jeden Tag fünf Dinger aufgeschrieben, die mir gut gelungen sind und da musste ich manchmal ganz schön kreativ werden, ja?
00:11:05: Mir da überhaupt was aus den Fingern zu saugen.
00:11:07: nach einer Weile fällt es dann auch leichter.
00:11:09: Dann nicht nur ja, ich hab den Kunden angerufen oder ja.
00:11:12: Ich habe auch irgendwie keine Ahnung die Waschmaschine angemacht sondern vielleicht habe ich einfach jemanden zum Lächeln gebracht.
00:11:21: Oder ich habe mich nicht sofort über mich selber geärgert und dann erstmal überlegt okay was... wie kannst du damit umgehen dass du gerade nicht das gemacht hast was du möchtest also so ein bisschen die Haltung zwischendurch verändert?
00:11:34: Und das führt zu einem Soak, dass man zum einen das Selbstbewusstsein steigert, man sich mehr zutraut die Dinge zu tun und dadurch die Barrieren etwas sinken.
00:11:44: Und zum anderen auch der Fokus über den Tag verteilt... Ich muss ja jetzt heute Abend noch was aufschreiben, weil es mir gut gelungen ist!
00:11:57: Was könnte ich denn dazu jetzt noch beitragen?
00:12:01: Das habe ich ein halbes Jahr gemacht.
00:12:03: Auf alle Fälle so der Startschuss.
00:12:06: Und das kann ich wirklich nur jedem empfehlen wenn man erst mal nicht weiß, wann mit man anfangen soll.
00:12:11: Wenn man von sich selber enttäuscht ist... Deine Mehr oder andere weniger, dass man mit sowas erstmal anfängt.
00:12:19: Also was
00:12:20: würdest du sagen jetzt?
00:12:20: Wie könnte man das sagen?
00:12:22: Was hat sich dann zuerst verändert eigentlicher dein Denken oder dein Denkend an deinen Verhalten und letztendlich ja deine ganze Lebenssituation?
00:12:30: Ja also mit dem steigenden Selbstbewusstsein hat sich mein die Identität bisschen justiert, wer bin ich eigentlich?
00:12:42: Was traue ich mir auch zu?
00:12:46: Glaubenssätze also diese unbeweisbaren Annahmen die wir haben ja.
00:12:50: Ich bin gut genug oder eben nicht gut genug fangen an sich zu verändern und damit einhergehend auch die eigene Haltung.
00:13:02: Und vorher war meine Haltung keine Erwachsene muss ich ehrlich sagen.
00:13:07: Ich habe keine Verantwortung übernommen Für mich und mein Leben.
00:13:12: Und Haltung ist schon ein ganz zentraler Aspekt in der Software, die wir da mit uns rum schleppen.
00:13:20: Wenn die Haltung erstmal in die richtige Richtung geht dann fällt es uns leichter automatischer auch die richtigen Dinge zu tun oder auch in einer Impulsituation automatisch an das richtige Werkzeugfach zugreifen.
00:13:34: Am Ende des Tages ist ja Persönlichkeitsentwicklung vor allem das, dass wir unseren Werkzeugkoffer vergrößern.
00:13:41: Also wir haben ja bestimmte Möglichkeiten wie wir auf einen Reiz reagieren.
00:13:49: Ganz viele Menschen reagieren auf ein Reiz immer gleich mit immer der gleichen Reaktion.
00:13:56: Und letztendlich geht es doch darum, dass wir diesen Koffervergrößern vielleicht noch neue Fächer anlegen in den neuen Werkzeuge liegen und wir dann entscheiden okay kann ich mit diesem Instrument jetzt gerade arbeiten?
00:14:09: Baue ich jetzt einen Dresslufthammer oder wäre so ein feiner Schraubenzieher besser?
00:14:15: zum Beispiel im Streitgespräch ja und wenn ich aber mal eine Haltung ändere, dann blicke Tendenziell eher in ein anderes Fach und wähle automatisch eher eine andere Reaktion.
00:14:28: Beispielsweise im Gespräch, wenn wir jetzt das mal kurz darauf lenken wollen.
00:14:32: Wenn je nach Persönlichkeitstyp jemand, wenn er sich angegriffen fühlt, sich eher nach innen vergrebt oder er in den Angriff übergeht dann... Und wir nehmen jetzt mal das Beispiel, wir haben jemanden der ist dominant, der oder die ist dominant und würde jetzt erstmal mit der Keule um sich schlagen, dann steckt da ja potenziell ist auch die Frage was für eine Haltung habe ich eigentlich in diesem Gespräch insgesamt eingenommen.
00:14:58: Bin ich gerade Opfer?
00:15:00: Sehe ich mich gerade in der Lage dass meine Meinung ja die richtige ist und ich eigentlich mein Gegenüber nur noch davon überzeugen muss oder hab' ich so ne Haltung.
00:15:13: Ich bin okay du bist ok.
00:15:14: und jetzt lass uns mal gucken an welcher Stelle wir eigentlich einander vorbeireden gemeinsam und kooperativ hinterher besser wieder rauszugehen, als wir vorher reingegangen sind.
00:15:25: Deswegen ist Haltung halt schon ein grundlegendes Thema
00:15:30: dass
00:15:30: früh viel verändern kann.
00:15:32: Ja, auch so dieses bin ich es mir wert!
00:15:34: Also finde ich schon einen Punkt dabei.
00:15:36: und was ich ja so schön find... Ich meine du hast Bodo Schäfer jetzt zum Beispiel in den Raum geschmissen.
00:15:40: Es gibt ja viele Menschen die im Bereich wirklich auch Menschen unterstützen.
00:15:44: Du bist ja jetzt eine Person das finde ich eigentlich auch cool Die ja wirklich nicht sich auf die Bühne stellt und sagt hey guck mal ich mache alles richtig also du bringst halt echt die Perspektive ein.
00:15:51: Ich weiß selber wie das ist ja?
00:15:53: Ich bin auch gescheitert in Anführungszeichen habe aber etwas draus gemacht.
00:15:56: Manuel lass uns mal in die Macht der Muster nochmal tiefer reinblicken Warum wir nämlich tun, was wir eigentlich gar nicht wollen?
00:16:02: Und zwar ich möchte mit dir mal so ein bisschen grundsätzlich anfangen.
00:16:05: Vielleicht auch für alle die einschalten.
00:16:07: Man sagt immer so schön ja das ist ein Muster von mir oder wie auch immer.
00:16:11: Was ist denn für dich überhaupt ein Musta?
00:16:15: Grundsätzlich ist es für die meisten akzeptierbar der Gedanke dass wir fast alles automatisch tun.
00:16:26: körperliche Handlungen oder äußere Handlungen angeht, gehen die meisten auch mit.
00:16:29: Also ich kann ja auch gar nicht schaukeln und dabei ein Sandwich essen.
00:16:35: Wir beide können uns miteinander unterhalten, können dabei uns gegenseitig freundlich anlächeln und währenddessen Gedanken verholieren und nicht zu vergessen zu atmen.
00:16:45: Körperliche automatische Anteile liegen sicher deutlich über ninety-fünf Prozent.
00:16:50: vielleicht auch nach ninety Prozent erstreiten sich die Geister.
00:16:55: Auf der gedanklichen Ebene ist das nicht mehr so leicht akzeptierbar für viele, weil letztendlich ist es schon so dass die allermeisten Gedanken, die wir haben automatisch ablaufen.
00:17:03: Das sind einfach Programme.
00:17:05: Letztendlich funktioniert unser Gehirn ganz grundsätzlich so, dass wir alles erstmal lernen mussten.
00:17:13: Sobald es aber gelernt ist und es ein probatles Programm gibt, das uns in dieser jeweiligen Hinsicht eben hilft Dass das dann einfach gespeichert wird, das Verhalten oder das Denken und dass wir das immer wieder abrufen.
00:17:31: Und... Das sind erstmal die generell Muster ja?
00:17:35: Also unsere Programme Gewohnheitsprogramme, Denkgewohnheits-Programme.
00:17:41: Genau!
00:17:41: Das ist so die Ausgangsbasis und mich interessiert Einfach diese verrückte Lücke zwischen Wissen und Tun.
00:17:51: Eben, genau!
00:17:52: Das wäre jetzt meine Frage gewesen.
00:17:53: Weil wie viel im Alltag steuern wir dann tatsächlich bewusst?
00:17:57: Wie gesagt... Wir wissen ja das tut mir nicht gut aber dieses Erkenntnis reicht offenbar nicht aus.
00:18:01: Ja
00:18:02: also das ist eben genau der Punkt.
00:18:04: Also wir sind ja meistens froh dass wir alles automatisch machen nur dann nicht wenn uns etwas an dem Ablauf nicht gefällt oder einem Ergebnis nicht gefellt Also wenn die Reaktion von uns auf die Welt und auch uns selbst nicht zu dem Ergebnis führt, was wir uns wünschen.
00:18:25: Wenn wir früher schlafen gehen wollen und trotzdem am Handy hängen!
00:18:29: Wenn wir wissen welchen Anruf wir machen müssten und trotzdem lieber den Schreibtisch aufräumen... Wir wissen halt einfach ziemlich oft was gut für uns wäre.
00:18:37: und das ist so ein Moment da fällt uns das Ganze auf die Füße Und wir versuchen oft unser Verhalten mit Post-its zu ändern.
00:18:48: Ja?
00:18:48: So was wie ab morgen gehe ich jeden Tag joggen oder so.
00:18:54: Oder heute Abend gehe ich früher schlafen, oder... Ich bin endlich nicht mehr unpünktlich!
00:18:58: Ich komme immer nur noch pünktlig zum Meeting auch viel.
00:19:01: Also chronische Leute die chronisch zu spät kommen zu Meetings Die verzweifeln ja selber dran das ist ihnen peinlich und die finden die Witze auch nicht lustig wenn sich alle immer freuen dass wir gleiche Personen wieder zu späten ins Meeting kommen.
00:19:17: Mit Posts kriegen wir es nicht geändert.
00:19:19: Wir müssen in diesen Ablauf reinzoomen und den Code angucken, der abläuft um dann einzelne Elemente darin eben auszutauschen.
00:19:33: Und dann läuft das halt immer noch nicht von alleine denn eine Gewohnheit ist ja das was von alleine passiert.
00:19:38: Das sind die eigentlich Programme und eine Routine.
00:19:43: dass seine begriffliche wichtige Unterscheidung läuft bewusst ab.
00:19:48: Also wenn ich jetzt... also beliebtes Beispiel die Morgenroutine, wenn ich so eine Fancy Geschichte mache, ich stehe auf bevor die Sonne aufgeht ja?
00:20:00: Ich meditiere erstmal trinken halben Liter Wasser dann schreibe ich ein Journal oder so an.
00:20:07: all die Persönlichkeitsentwicklungsoptimierungs nicht sagen Fanatiker da draußen aber das Thema für sich sehr ernst nehmen.
00:20:17: Das sind Routinen und dabei dürfen wir berücksichtigen, dass das nicht nur eine Frage der Willenskraft ist es auch eine frage der generellen Steuerbarkeit.
00:20:29: also wie viel kann ich eigentlich dauerhaft steuern?
00:20:33: Ich müsste das schon sehr lange durchziehen damit es in die Richtung geht einer gewohnheit sind die meisten Routinen nicht dazu geeignet oder werden nicht zu Gewohnheiten.
00:20:47: Das ist schon mal so ein wichtiger Punkt, also wir dürfen erstmal sollten uns ernsthaft fragen was sind wirklich mehr elementar wichtige Aspekte meines Lebens, die ich gerne ändern möchte?
00:21:04: und da fange ich erst einmal mit einem kleinen Schritt an um über eine Routine eine Veränderung herbeizuführen.
00:21:14: Und diesen Baby-Step muss sich so lange machen, bis da einigermaßen entspannt vonstatten geht.
00:21:22: Ich darf auch mein gesamtes Setting drumherum darauf ausrichten dass das überhaupt möglich ist.
00:21:29: Wenn ich beispielsweise sage, ich möchte weniger Alkohol trinken... ...ich gehe aber jede Woche mit den drei gleichen Fronten in die gleiche Bar und dann ist es nicht besonders wahrscheinlich, dass das funktioniert.
00:21:45: Was würdest du sagen Manuel?
00:21:46: Also ich bin jetzt mal ganz provokant.
00:21:48: Sind nicht schlechte Gewohnheiten häufig sogar für unser Gehirnt, Stichpunkt Belohnung auch sogar sinnvoll?
00:21:55: Hundertprozentig!
00:21:56: Es gibt ja einen Grund warum sich diese Programme, diese Gewohnheitsprogramme etabliert haben.
00:22:02: natürlich bringt das uns etwas.
00:22:04: Ja wenn wir jetzt beispielsweise oder nennen wir ein Beispiel wo du sagst okay die schlechte gewohnheit gucken wir uns jetzt mal an.
00:22:11: Ja, ich kenne das so häufig.
00:22:12: Wenn man jetzt richtig geackert hat, sage ich mal die ganze Woche durch und dann sagt man so... Jetzt keine Ahnung, gehe ich shoppen oder so?
00:22:19: Oder belohne ich mich mal?
00:22:20: Oder wie du sagst, kippe ich mir mal richtig ein hinter die Binsis habe ich mir auch verdient.
00:22:26: Sehr gut!
00:22:26: Dann nehmen wir mal irgendwie so ein Beispiel was viele kennen nach der Arbeit erstmal Flasche X auf.
00:22:34: ja bei manchen ist es ein Bier, bei manch'n ist vielleicht die Cola und Netflix.
00:22:39: Kommt nach Hause auf die Couch Erst mal Konsum, Tschey siebzehn Uhr, achtzend Uhr.
00:22:46: Grundsätzlich können wir uns fragen okay ist das erstmal?
00:22:49: also schadet mir das?
00:22:51: Bei Cola würde ich sagen ja.
00:22:54: bei Bier würde ich auch sagen ja, es sei denn das ein alkoholfreies.
00:22:57: wenn ich es schaffe dann nach einer halben Stunde nach einer stunden Netflix auch wieder auszuschalten sehe ich da kein großes Problem Es sei denn ich würde komplett meine Kinder oder meine Frau oder wie immer von nachher singen.
00:23:10: Schädlich ist und es wert ist, dass wir uns damit beschäftigen.
00:23:15: Weil es nämlich einem anderen Ziel im Wege steht das wir verfolgen.
00:23:21: dann Ist ja die Frage was wird da eigentlich belohnt?
00:23:27: also warum mache ich das?
00:23:29: Was ist mein Motiv?
00:23:33: Wenn ich da kurz einhaken darf, das ist ja auch oft so wie du auch sagst.
00:23:36: Warum mache ich das?
00:23:37: Es ist ja öfter so dass sich wieder ein Muster zurückfalle wenn ich müde bin oder gestresst bin oder irgendwie überfordert dann passiert es sehr relativ schnell als wenn ich jetzt top motiviert und links.
00:23:47: Ja genau okay!
00:23:48: Richtig, ja genau richtig.
00:23:51: Es war die letzten Jahre hielt sich so die wissenschaftliche These Dass die Willenskraft ein Akku ist der irgendwann leer ist.
00:24:04: Da ist man mittlerweile von weg.
00:24:06: Es geht mehr in die Richtung der Steuerbarkeit, der Gewohnheiten und der eigenen Risspulsen.
00:24:14: Und natürlich ist abends wenn ich nach Hause komme habe ich mich ein bisschen weniger im Griff.
00:24:18: es gibt aber durchaus Möglichkeiten das trotzdem das gewünschte Verhalten wahrscheinlicher zu machen.
00:24:23: so
00:24:24: jetzt
00:24:25: müssen wir gucken, okay sind wir schon bei dieser Gewohnheit in einem Suchtverhalten?
00:24:29: Also schon auf einer pathologischen Ebene wird es natürlich noch deutlich schwieriger.
00:24:32: Dann kommen wir vielleicht alleine mit irgendwelchen Hex oder Veränderungen nicht so weit.
00:24:38: ja dann müssen wir mal aufpassen dass auch das Menschen wie ich über solche Themen reden sich nicht aufschwingen zu irgendwelche Halsversprechen oder sowas.
00:24:48: Wir reden über Dinge die nicht schon irgendwie im Krankheitsbild fallen.
00:25:00: Das muss jetzt nicht nur das Bier sein, es kann auch die Cola oder Schokolade sein.
00:25:04: Ich kenne zumindest einige Frauen vor allem, die schokoladensüchtig sind und da wird's schwierig mit herkömmlichen Mitteln damit umzugehen.
00:25:16: Das Bedürfnis ist Belohnung Entspannung Gefühlsregulierung wieder sich in den entspannten Modus zu bekommen.
00:25:30: Vielleicht musste ich den ganzen Tag eine gewisse Rolle einnehmen, die mir nicht hundertprozentig liegt oder immer mal wieder und abends darf ich dann einfach sein!
00:25:40: Und es hat uns tagsüber vielleicht Stress bedeutet so zu sein, so seien's zu müssen... ...und deswegen möchten wir gerne unseren Hormonhaushalt ein bisschen regulieren.
00:25:51: Das heißt das geht um mal eben einfach eine Belohnung.
00:25:55: Können uns die Frage stellen, wie können wir die Belohnung anderweitig erfüllen?
00:26:00: Ich habe für mich zum Beispiel festgestellt dass ich gerne Bier trinke aber Alkoholfreisbier mir genauso gut schmeckt.
00:26:11: Also ich hab überhaupt gar kein Problem damit auch im ganzen Abend in der Kneipe nur alkoholfreies Bier zu trinken.
00:26:17: Das ist aber eine individuelle Frage.
00:26:20: das funktioniert nicht bei jedem und wenn es jetzt um irgendwelche Substanzen geht und damit meine ich jetzt nicht Drogen in meinem Fall eher sowas wie Nahrung.
00:26:30: Ich bin nicht schokosüchtig, aber ich habe schon eher, wenn ihr schon eher dicktet was Chips angeht.
00:26:36: Bin ich bei die Hucke?
00:26:37: Ich weiß nicht wie es dir geht, aber das ist... Ich könnte locker auch um dreiundzwanzig Uhr dreißig noch eine ganze tüte Chips essen.
00:26:44: Manchmal mache ich das auch manchmal gönne ich mir das ja so alles halt Alles in einem in der achtzig Prozent Variante.
00:26:52: also ich glaube nicht dass wir gut damit tun, wenn wir etwas ändern wollen dass wir da immer so sklavisch sagen muss ich komplett ändern.
00:27:01: Ich trinke nie wieder Alkohol oder abends nie wieder Chips oder kündige mein Netflix-Abo sondern so eine Achtzigprozentlösung im Sinne von guck mal das du es Werktags nicht machst und am Wochenende kannst du es ja trotzdem machen.
00:27:16: Das finde ich jetzt schön, dass du das angesprochen hast Manuel weil ich glaube tatsächlich Versuche, wie du es jetzt gesagt hast sowas zu etablieren oder zu ändern.
00:27:25: Wirklich auch oft an dieser Angst oder vielleicht von diesem Perfektionismus dann scheitern weil viele sagen so ich esse nie wieder Chips!
00:27:32: Ich mache nie wieder das.
00:27:33: Ja also dieses Verbot um Gottes Willen und dann wird sie automatisch blöd weil ich verbiete mir das.
00:27:38: Und ich finde es auch interessant weil du ja du hast ja diesen Spagat zwischen.
00:27:42: natürlich Du isst auch mal eine Tüte Chips ja und hey ich ess sie auch.
00:27:46: Ja, so ist es nicht.
00:27:47: Aber ich esse ja nicht jeden Abend!
00:27:49: Also für mich ist schon... Wenn ich jeden Abend eine Tüte Chips ess', dann schlecht.
00:27:53: Genau.
00:27:54: Und wenn wir uns jetzt vielleicht mal ein bisschen die Anatomie angucken von so einer Gewohnheit wie sie abläuft?
00:28:00: Wir haben gerade festgestellt am Ende steht die Belohnung.
00:28:04: Die Belohnungen führten übrigens dazu dass das ganze Programm in der Bestätigung erfährt weil sich gut anfühlt und deswegen gerne nochmal gemacht wird.
00:28:17: Was können wir also ändern?
00:28:18: Fangen wir mal ganz vorne an!
00:28:19: Gewohnheiten beginnen mit immer wenn, es gibt ein Startsignal Immer wenn ich abends nach Hause komme.
00:28:29: Es gibt aber auch einen Kontext.
00:28:32: Also Betonung liegt auf immer wenn ich Abends nachhause komme Wenn du jetzt beispielsweise Mittags nach hause kommst schmeißt du dich nicht auf Sofa und trinkst ein Bier oder Ist eine Tütechips oder was ist das ich?
00:28:46: Manche schon.
00:28:48: Ja, manche schon!
00:28:49: Da müssen wir in anderer Stelle vielleicht ansetzen.
00:28:54: Oder wenn du abends nach Hause kommst und jemand dabei ist ein Freund oder so da würdest du dich ja auch nicht einfach auf Sofa schmeißen und die Tütschips aufmachen.
00:29:01: Das heißt Kontext ist schon noch relevant.
00:29:06: Und das heißt das sind schon mal zwei Dinge Startsignal und der Kontext zu zwei Erfolgsfaktoren an denen wir gut ansetzen können Gewohnheiten zu ändern.
00:29:20: Startsignal, immer wenn ich nach Hause komme, schmeiße ich mich auf das Ofen oder immer, wenn ich abends ins Bett gehe, gucke ich noch mal ins Handy und bleibe dann eine halbe Stunde hängen.
00:29:31: Dann verfluchere ich, dass ich ins Handy geguckt habe.
00:29:33: weiß okay du schliefst jetzt irgendwie nochmal eine halbes stunde weniger vielleicht sogar noch weniger weil du deswegen schlechter in den Schlaf kommst Und du wüsst es am nächsten Tag ohnehin nicht mehr, was hast du da eigentlich geguckt?
00:29:45: Also das hat einem jetzt auch nichts gebracht als Beispiel.
00:29:50: Oder immer wenn ich mich angegriffen fühle frage ich mich erstmal warum hat mein Gegenüber das gesagt?
00:30:01: Was war eigentlich die Intention?
00:30:03: wäre so ein Punkt?
00:30:04: Letzteres, das ist jetzt eher eine situative Gewohnheit.
00:30:08: Das behandeln wir ein bisschen anders, wird es nicht so theoretisch werden.
00:30:10: Aber diese ganzen regelmäßigen Gewohnheiten können wir uns gut was darunter vorstellen.
00:30:15: und wir hauen uns abends auf die Couch.
00:30:17: immer wenn ich abends nach Hause komme von der Arbeit dann habe ich mich auf den Couch mit Genussmitteln Netflix getränkt.
00:30:29: Der nächste Schritt ist ja immer wenn ich nach Hause komme, dann habe ich erstmal diesen Drang der sich halt eben auftut weil Ich die Couch sehe zum Beispiel Weil ich weiß Crunch chips waren im Angebot.
00:30:41: Ich hab fünf Tüten davon im Schrank oder... ...ich will unbedingt wissen wie diese Serie weitergeht wie auch über Und einfach dieses dieses Gefühl.
00:30:53: ich bin gestresst.
00:30:54: der Nächste step is Die handlung.
00:30:58: Ja ich führe es dann aus ich schmeiß mich auf die couch konsumiere und wer den Folge dessen belohnt, weil das alles so wunderbar funktioniert hat geht es halt auch wieder von vorne los.
00:31:08: Und wir können an jedem dieser Punkte halt ansetzen!
00:31:11: Wir können am Startsignal ansetzen, d. h., wir können erstmal mental sagen immer wenn ich nach Hause komme gehe ich nicht zuerst ins Wohnzimmer, kann mir überlegen was mache ich stattdessen um jetzt das Gefühl des Bedürfnis vielleicht trotzdem zu befriedigen dass sich am Ende ja haben will ein bisschen entspannen.
00:31:29: Da ist auch der Kontext wichtig und die Vorbereitung.
00:31:32: Ich könnte mir zum Beispiel am Wochenende oder nach einem Tag für die ganze Woche vielleicht etwas Leckeres vorbereiten, was ich auch gerne konsumiere, was aber wesentlich entspannter ist als jetzt irgendwie Chips oder Schokolade wie auch immer.
00:31:46: Ich könnt ja zum Beispiel Joghurt mit Kirschen sein!
00:31:51: Also nicht so ein Kirschjoghort mit Zucker sondern wo ich selber Kirschen reingeschmissen habe.
00:31:56: Oder ich hole mir tiefgefrorene Waldbären, schmeiß die in den Mixer und kippe da irgendwie noch was anderes.
00:32:03: Irgendwie ein leckeres Getränk oder so.
00:32:04: ja?
00:32:04: Das muss ja nicht immer... Ja auch da ist Zucker drin aber es ist wahrscheinlich im Schnitt ein bisschen weniger schädlich für uns.
00:32:11: Wir müssen ja nicht mal von hundert auf null gehen Wenn wir jetzt mit Cola oder mit Bier vergleichen Und vielleicht gehe ich dann auch nicht auf Sofa, sondern vielleicht setze ich mich auf einen Balkon.
00:32:20: Oder je nachdem wie viel Räuber ich halt habe ne Ich setze mich hier an einem Küchentisch, einen anderen Ort, an dem ich mich auch wohlfühle.
00:32:27: Vielleicht ist es ja auch das Bett und dann lese ich wenigstens fünf Minuten in den Buch.
00:32:31: Worauf ich richtig Bock habe.
00:32:33: oder ich höre mir ein super interessantes Hörbuch an?
00:32:35: Wo ich wirklich auch Bock hab!
00:32:38: Ja... Dass wir vielleicht erstmal in einer anderen Stelle abbiegen.
00:32:44: Das musste am Anfang erst mal zu durchbrechen.
00:32:46: Kann eine Möglichkeit sein.
00:32:48: Und generell die Handlung immer wenn, dann mache eine Ersatzhandlung.
00:32:56: Das ist sowas, was man sich erstmal versuchen kann so copy-paste mäßig als Schablone erst mal vorzunehmen und der Schritt darf kein großer sein.
00:33:05: ich würde jetzt eben nicht sagen bei diesem Beispiel ich hau mich abends auf die Couch du guckst keinen Fernsehen ja?
00:33:12: Du verzichtest auf die Cola oder auf das Bier oder auf die Chips oder auf den Schokolade.
00:33:17: tausch erstmal eine Sache
00:33:18: aus
00:33:19: Mach's doch nicht so anstrengend für dich.
00:33:21: Ja,
00:33:21: da sind wir ja wieder bei der Überforderung ne?
00:33:23: Wenn wir da alles auf einmal umkrempeln wollen.
00:33:26: Genau!
00:33:28: Das ist so ein Punkt.
00:33:31: Es gibt... das ist jetzt was schön Vordergründiges mit diesen Gewohnheiten die wir alle so kennen.
00:33:38: es gibt dann auch Dinge, die sind ein bisschen subtiler unterwegs.
00:33:43: es gibt unser räumliches Umfeld Da haben wir wenigstens direkt einen Einfluss drauf.
00:33:46: Es gibt unser soziales Umfeld.
00:33:49: Beispielsweise wenn jetzt meine Freunde alle dick sind oder viele davon dick sind und jetzt eher nicht Sport machen, dann ist die Wahrscheinlichkeit dass ich selber übergewichtig werde.
00:34:01: Fünfzig Prozent höher.
00:34:02: Ja klar!
00:34:04: Das ist natürlich eine Korrelation.
00:34:06: Du kennst ja auch diesen Begriff wahrscheinlich den Peer Group Effekt, du bist da durchschnitt der fünf Menschen mit denen du dich umgibst?
00:34:13: Ganz so einfach ist es nicht Aber es ist ein Einfluss.
00:34:18: Also ich muss jetzt mal ganz ehrlich in den Raum schmeißen, die Leute, die hier einschnitten wissen das... Ich höre noch zur seltenen Gattung der Raucher.
00:34:24: Es hat mir immer weniger... also natürlich alle sterben aber mit Unterauch wo ich das echt sagen muss!
00:34:29: Es ist schon so ja?
00:34:31: Wenn ich mal so in meinem Umfeld zumindest beruflich gucke sind sehr viele Menschen auch die rauchen.
00:34:37: wenn ich dann in anderen Berufsgruppen sie kaum noch und du merkst halt echt wo sind die Raucher und wo nicht.
00:34:41: Das ist schon krass
00:34:42: Ja, das ist so.
00:34:45: Und Raucher sind ja oft auch eine selbst erhaltene Gruppe.
00:34:50: Das ist ein bisschen wie der Krebs-Eimer.
00:34:52: Vielleicht kennt ihr dieses Bild auch.
00:34:53: Also Thorsten Krebs Eimer nicht zu bewachen weil er schmeißt aber ein paar Krebs in einem Eimer und wenn einer versucht den Rand zu erreichen zieht einen anderen ihn wieder runter.
00:35:03: Selbst wenn du jetzt da fünf Raucher hast, die dann draußen stehen und sagst ich versuche aufzuhören zu rauchen.
00:35:09: Dann wird wahrscheinlich einer dabei sein der sagt komm so oder du?
00:35:15: ja Ja ich höre auch drauf mit Rauch und wenn ich tot bin oder so.
00:35:19: das heißt man kriegt immer ein kommentar der einen wieder zurückzieht Alleine die Gespräche die man in dem Moment vielleicht vermisst.
00:35:28: vielleicht gehst du gar nicht raus um zu rauch sondern einfach nur um eine Pause zu machen der oder die eine oder andere, um einfach so ein bisschen in den Traged zu kommen.
00:35:38: Traged hat ja auch einen gewissen sozialen Wert tatsächlich.
00:35:44: Obwohl er sehr verrufen ist dann wird dir das nicht helfen mit dem Rauchen aufzuhören.
00:35:53: Oder einfach der Geruch, der durchs Fenster reinkommt wenn du nicht mehr rausgehst als Beispiel.
00:35:59: Der ja auch sozial induziert ist weil Menschen da gerade eben rauchen.
00:36:04: Jetzt würde ich mal gerne mit dir, Manuel, einen Blick reinwerfen.
00:36:09: Routinen oder Gewohnheiten gesprochen, die wir so haben.
00:36:12: Ich komm heim und knall mich auf die Couch, ich esse Chips und so.
00:36:14: Jetzt möchte ich mal mit dir nochmal ganz kurz abbiegen nämlich in dieses Aufschieber-Rätsthema.
00:36:18: mit dich macht das irgendwie später.
00:36:20: also Beispiel von mir habe so eine Rumpelkammer.
00:36:22: ja da weiß ich ganz genau die müsste ich seit Monaten schon aufräumen Und es ist jetzt nicht so dass ich nie daheim bin.
00:36:29: Also ich bin ja schonmal zu Hause So aber ich schieb das ich weiß es wirklich vor mich hin und ich war.
00:36:35: ich muss über mich selber schmunzeln weil ich hätte diese Zeit schon ist es nicht.
00:36:39: Nur, es gibt immer wieder anderes was wichtiger ist.
00:36:42: ja bin ich faul manuell oder ist es also...
00:36:46: Prokrastination hat ja auch sein gutes.
00:36:48: Es schützt dich ja und das ist auch so dass.. Ich werde die Frage sofort nochmal vertiefend beantworten.
00:36:57: in dem Buch das ich geschrieben habe drücke ich diese verschiedenen Aspekte unserer Psyche zum Beispiel auch diese Proklastination durch konkrete Figuren aus.
00:37:07: Nico, der Protagonist im Buch in seiner Außenwelt erlebt.
00:37:12: Also er begegnet diesen und wird halt hier wahnsinnig.
00:37:15: Und Pepe ist derjenige... ...der für Prokrastination steht!
00:37:20: Das sind total schmeichelhafte entspannter netter Typ.
00:37:22: Der sitzt auf der Couch und der weiß schon ganz gut wie er den Nico zu packen hat.
00:37:28: Er sagt komm mach da jetzt mal eine Pause Du bist ja auch selbstständig.
00:37:32: das heißt du musst nicht über jedes Stöckchen springen.
00:37:35: Du darfst auch mal ein bisschen ausruhen, du müsst dich ausruhn.
00:37:39: Pausen sind wichtig und das passiert ja nun mal in unserem Kopf dass wir natürlich einen psychischen Nutzen davon haben aufzuschieben.
00:37:50: denn beim Aufschieben vermeiden wir nicht die eigentliche Aufgabe sondern die schlechten Gefühle die damit in Verbindung stehen.
00:38:01: Das kann so was sein, wie Schiss zu scheitern.
00:38:03: Wer ist bei der Rumpelkammer?
00:38:04: wahrscheinlich unwahrscheinlich?
00:38:06: Es ist wahrscheinlich eher sowas wie kein Bock auf Unstrengung und da gilt auch wieder dieses gleiche Programm.
00:38:14: Das gleiche Programm passiert!
00:38:18: Das Startsignal ist du denkst an die Rumpelnkammer.
00:38:21: Du weißt, du solltest dich darum kümmern ja.
00:38:23: Du hast den Drang es nicht zu tun.
00:38:26: Du tust das nicht und wirst belohnt.
00:38:28: Womit wirst du belohmt?
00:38:30: mit Erleichterungen Weil du nämlich dieser beschissenen Aufgaben mal wieder von der Schippe gesprungen bist.
00:38:38: Gott sei Dank habe ich mich dagegen entschieden, ja?
00:38:40: Ich fühle mich jetzt immer nicht mehr entspannter weil ich jetzt in dieser Kack-Kammerhocke... So und was können wir da jetzt machen?
00:38:46: Erstmal ist es gut dass wir wissen das wir diese negativen Gefühle aufschieben denn wenn es jetzt darum geht Schiss vor Anstrengung haben wir.. Es kann auch übrigens soziale Ablehnung, kann auch ein Punkt sein, ja Das ist so ein Grund für Akquise aufzuschieben ist ein verständliches Gefühl, soziale Ablehnung.
00:39:04: Das ist also... Also ein ganz basales Bedürfnis das wir haben dazu zu gehören weil evolutionär wären wir halt ausgestorben wenn alle Menschen irgendwie aus Gruppen verstoßen würden.
00:39:19: und wir haben jetzt aber in diesem Fall das Thema Angst vor Anstrengungen.
00:39:22: ich will nicht in die Rumpel kann man nein!
00:39:25: Ich esse mal eine Suppe nicht.
00:39:27: Und jetzt können wir auch da wieder einen Baby Step machen.
00:39:30: Wie anstrengend kann es schon sein, das jetzt für zwei Minuten zu machen?
00:39:34: als Beispiel?
00:39:37: Leichter noch wenn du nicht alleine wohnst oder wenn jemand in deiner Umgebung ist und haste Pass auf Schatz Oder ruft jemanden an.
00:39:43: Wenn jemand da ist ich muss diese fucking Rümpelkammer aufräumen.
00:39:46: Ich gehe dir für zwei minuten rein und in zwei Minuten komme ich wieder raus Und sagt ihr was ich gemacht habe.
00:39:53: Wie viel kann man schon in zwei minunden schaffen?
00:39:55: Nicht besonders viel aber oft mehr als man denkt.
00:39:58: so dann macht sie dir halt ein sport draus Und dann sagst du, pass auf in zwei Minuten.
00:40:04: Ich gehe rein, guck mich um und greif das erstbeste was ich sehe, was mich stört... ...und bag es vielleicht erstmal aus dem Raum raus oder wenn es direkt einen ordentlichen Platz dafür gibt, stelle ich es dorthin.
00:40:24: Oder ich gehe rein und gucke als Erstes, was kann weg?
00:40:26: Ich habe nur zwei Minuten Zeit etwas zu identifizieren, dass es weg kann!
00:40:29: Und eine Sache darfst du mit rausnehmen Und das ist so lächerlich klein, dass man das dann macht.
00:40:34: Das stimmt ja!
00:40:35: Und dann ist ja schon was passiert... Die Angst zu scheitern sinkt aus zwei Gründen.
00:40:41: Der erste Grund ist die Aufgabe ist kleiner geworden Um einen Baby Step.
00:40:46: und zweitens Also es sind eigentlich drei Gründe.
00:40:50: Zweitens werden festgestellt wir sind nicht gestorben dabei Es hat sich nicht schlimm angefühlt.
00:40:56: und drittens Wir haben uns ja selber bewiesen Dass wir das können und dass wir diesen Schritt gehen können, dass wir dazu in der Lage sind.
00:41:07: Das hilft schon mal!
00:41:08: Das ist überhaupt kein Garant dafür, dass du es morgen ganz genau so machst.
00:41:11: Denn bei allem was wir neu machen haben wir am Anfang eine gewisse Grundmotivation.
00:41:20: Es ist aufregend.
00:41:21: Es werden Hormone ausgeschüttet.
00:41:25: Das legt sich aber für alles was nicht mehr neu ist.
00:41:28: Wir kennen das ja... Ich habe mich angemeldet zum Fitnessstudio.
00:41:31: Ich gehe einmal joggen und denke, ich hab die Welt verändert am Übersicht.
00:41:33: Da geh' ich vielleicht nicht mehr?
00:41:34: Ja!
00:41:36: Das ist noch nicht das Ende der Veranstange.
00:41:39: Aber ich könnte mir dann z.B.
00:41:40: Unterstützung holen, dass ich sage, pass auf.
00:41:42: Warum mache ich das nochmal?
00:41:44: Ich gehe wieder zwei Minuten rein und hole eine Sache raus.
00:41:46: Was ich am Anfang vermeiden würde wäre... Du sagst du machst zwei Minuten, bleibst aber länger drin weil nach zwei Minuten bist du ja drinnen.
00:41:54: Ich bin jetzt hier so afficherer jetzt nicht auf Aber dann ruft Pepe Morgen, der Prokastinator.
00:41:58: Halt!
00:41:59: Das ist eine Falle!
00:42:00: Du hast zwar gesagt du gehst nur zwei Minuten da rein... ...aber jetzt hast du deine Stunde verbrechen.
00:42:05: das war voll anstrengend.
00:42:08: Und das würde ich verhindern, also behalt ist glaubhaft klein.
00:42:11: Also das heißt was könnte man jetzt in der Praxis auch allen die einschalten mitgeben wenn jetzt jemand echt eine Aufgabe wie jetzt ich in dem Fall mit der Rumpelkammer seit Wochen irgendwie vor sich her schieb?
00:42:20: Der erste konkrete Schritt wäre wirklich für heute zu sagen hey ich mach' das jetzt nur mal zwei Minuten und dann gehe ich wieder
00:42:25: raus.
00:42:26: Ja richtig genau und du kannst wenn es am besten ist, wenn wir es vorher schon definieren.
00:42:32: Das funktioniert ja damit mit allem.
00:42:35: Was ist der erste kleinste Schritt?
00:42:36: Oft ist auch so die Herausforderung, wenn ich was aufschiebe dass mir gar nicht so klar ist was sich eigentlich genau machen muss.
00:42:41: Deswegen ist nämlich zum Beispiel sowas wie Steuererklärungen oder so auch ein beliebtes Thema um aufzuschieben weil es mir diffus vorkommt Wenn du nicht weißt was du machen musst dann kannst du damit ja auch nicht anfangen.
00:42:56: Und alleine dieses, ich muss erst mal planen wie man das überhaupt macht.
00:43:01: Das rausfinden ist ja auch schon anstrengend.
00:43:03: Das ist ja schon eine nervige Sache weil wir da unbekannte Restaurant betreten.
00:43:08: Wenn ich das einmal im Jahr mache bin ich kein Steuererklärungspro.
00:43:15: Also am besten vorher schon definieren was mein jetzt eigentlich als nächstes wenn ich da reingehe?
00:43:21: Ich identifiziere eine Sache die weg kann!
00:43:25: Nimm ich eine Sache in die Hand und räume sie erst mal aus dem Raum raus.
00:43:30: Oder an die richtige Stelle.
00:43:32: Steuererklärung wäre jetzt... Ich schreibe eine Mail an Elstar online um mir die Zugangsdaten zu schicken zu lassen.
00:43:50: Das wär ja schonmal was, dann könnte ich mich wenigstens einloggen.
00:43:54: oder Quittungsstapel und lege sie feinsorberlich auf den Tisch.
00:44:06: Das wird es ja wahrscheinlich auch!
00:44:08: Also zwei Minuten dauern, bis ich sie erst mal eine gewisse Haufen an Quittungen auf den Tisch gelegt habe.
00:44:13: Voll!
00:44:14: Das ist auch so ein Thema, wo ich selber bei mir dann merke und oftmals das Steuerbüro nachfasst, es fehlen noch Belege.
00:44:21: Und ja, da musst du natürlich auf die Suche gehen und sowas, was ich sehr gerne schiebe.
00:44:25: Aber inzwischen hab' ich's mir angewohnt wie du sagst Ich guck mir erstmal an, was fehlt denn wirklich?
00:44:29: Wenn ich im Moment drin bin, dann ist es eigentlich gar nicht mehr... So das Thema, ja dann geht es eigentlich doch relativ schnell.
00:44:35: Ich glaube wie du ausseigst man hat einfach nur oftmals so diesen Gedanken wenn man was auch nicht gerne macht oder sich ich auskenne und ich finde es jetzt auch schön was zu sagen weil es wird ja Momente geben wo ich wieder vielleicht eventuell zurückfalle da passieren nicht diese zwei Minuten rumbekammer jeden Tag.
00:44:51: Was denkst Du?
00:44:52: Oder was wäre da dein Tipp?
00:44:53: Wie kann ich da auch wieder nach diesem Rückfallen Anführungszeichen leichter einsteigen?
00:44:58: Darf
00:44:58: sich erstmal nicht verteufeln weil das den Druck erhöht.
00:45:02: Kannst sagen, ja das war so.
00:45:05: Das ist so.
00:45:07: Aber nicht schlimm.
00:45:08: Ich habe es vorher schon nicht gemacht.
00:45:11: Also ich habe einfach nur das bestätigt was ich eh früher schon gemacht hab.
00:45:13: Es war fast zu erwarten sozusagen.
00:45:18: Ich darf mich dafür nicht verteufeln.
00:45:22: Man kann dann... also ich würde einen Schritt weitergehen was den Kontext angeht da mehr Hilfe zu holen zum Beispiel, wenn ich es vorher alleine versucht habe.
00:45:34: Dass sich dann jemanden anrufe oder sage Ich gibt dir fünfzig Euro Wenn ich dir nicht in zwei Minuten Fotoschücke wie ich in der Rumpelkammer stehe und irgendwie einen Teil in der Hand hab oder so.
00:45:47: Das wäre so.
00:45:48: man kann das ja eskalieren.
00:45:50: Ja
00:45:52: Ich würde aber gucken okay war der Schritt nicht klein genug?
00:45:55: War mir klar was ich eigentlich machen musste?
00:46:00: So, wenn ich jetzt beispielsweise beim Thema Steuererklärung mir als ersten Schritt aufgeschrieben habe.
00:46:09: Fünf Belege-Scannen und... Ich dann feststelle was meine ich jetzt eigentlich mit Scannen?
00:46:16: Also mache ich es aber, die muss ich erstmal raussuchen.
00:46:20: Welche Beleger eigentlich?
00:46:23: Und wo liegen die?
00:46:25: Das sind ja so Grunde dafür, dass wir uns immer noch die Fuß vorkommen und deswegen trotzdem nicht machen.
00:46:35: Ja, das finde ich jetzt ganz wichtig was du da ansprichst.
00:46:38: Ich glaube für alle die einschalten nimmt mal diesen Gedanken mit ja vielleicht diese eine Sache bei der ihr irgendwie regelmäßig sagt Mensch warum macht es jetzt eigentlich schon wieder nicht?
00:46:46: und ich glaube genau da lohnt sich sehr wie du es beschrieben hast dieses Muster vielleicht eben irgendwie nach der Folge jetzt mal genauer zu beobachten.
00:46:52: also was steckt da wirklich dahinten?
00:46:54: oder?
00:46:55: Wie du auch sagst was ist es wirklich?
00:46:56: ja vielleicht ist mir gar nicht klar was ich machen will oder welche Form von wie Du auch sagste da belege ich überhaupt benötige und und und weil so oft.
00:47:04: wir geben einfach so oft dann auf, wo wir eigentlich gar nicht wirklich dahinter geguckt haben.
00:47:08: Was dahinter steckt?
00:47:09: Das stimmt.
00:47:09: Also mir ist auch dieser Anamnese-Teil besonders wichtig herauszufinden was das Problem ist.
00:47:26: Wenn ich das nicht rausfinde weiß ja auch nicht welche der vielen zehntausend tollen Instrumente ich jetzt anwenden kann die es halt gibt weil hier ein Buch gelesen habe über irgendwelche Hacks Alltags-Hacks, dann gebe ich mir am besten noch Geld aus für irgendwelche Programme oder irgendwelchen... Ich bestelle mir erst mal ein schönes ledergebundenes Notizbuch.
00:47:46: Weil ich mir überlege das wäre jetzt irgendwie ein probates Mittel um mein Problem zu lösen.
00:47:50: Vielleicht ist es aber völlig an der Bedürfnungslage vorbei oder trifft gar nicht die Ursache des Problems?
00:47:57: Ja ja stimmt!
00:47:59: Manuel, lass uns mal ein Blick jetzt auf dein erstes Buch werfen.
00:48:02: Die Macht der Muster was ich total interessant finde.
00:48:05: Warum war für dich dann irgendwann der Punkt da wo du gesagt hast hey!
00:48:07: Ich möchte mein Wissen jetzt darüber was zu ja auch mit unter aus Selbsterfahrung die erarbeitet hat der unbedingt in den Buch
00:48:14: packen?
00:48:14: Ja also es gibt ja ohne Ende Literatur zu derlei Themen.
00:48:19: zwei Dinge haben mir gefehlt.
00:48:22: das erste ist diese diesen Umstand dass wir Automatisch handeln und oft aber nicht bewusst sind, was jetzt die Ursache dafür ist.
00:48:38: Und dass wir einer unsichtbaren Schwelle scheitern an uns selber und nicht unsere guten Vorsätze im befriedigen Ergebnis verwandeln, dass diese ganzen Aspekte sich so ganzheitlich in einem Buch wiederfinden.
00:48:50: Also es geht... Es gibt Weltbesteller, die beschäftigen sich mit Aufschieberei.
00:48:56: Es gibt Bücher, die beschäftigen sich als Weltbesszeller mit dem Thema Gewohnheiten.
00:49:02: Es gibt auch Bücher ohne Ende zum Thema Glaubenssätze aber in dieser Gesamtheit habe ich das so nicht gefunden.
00:49:09: Wobei wir heute noch gar nicht gesprochen haben ist zB Selbstkritik.
00:49:14: Auch nochmal ein Programm was bei uns abläuft.
00:49:17: Aber wenn wir es schaffen später noch ansonsten nicht schlimm.
00:49:21: Und das andere, was mir gefiltert ist halt eben der Unterhaltungswert und die Zugänglichkeit.
00:49:28: Denn wenn uns etwas emotional nicht berührt... Wenn wir da keinen Zugang zu finden, wenn wir es vielleicht auch anstrengend oder langweilig finden dann wollen wir uns vielleicht mit dem Thema beschäftigen.
00:49:39: Prokrastinieren ist aber vor uns her weil wir kein Bock auf Anstrengung haben.
00:49:44: Vor allem in unserer Freizeit denn die meisten Menschen werden sowas nicht in ihrer Arbeitszeit lesen dürfen oder sollen.
00:49:54: Und deswegen war es mir wichtig ein unterhaltsames Buch zu schreiben, dass diese Themen in Summe aufgreift und die Barrieren möglichst senkt.
00:50:02: Es ist eine Geschichte, das ist eine erzählte Geschichte.
00:50:07: Das Buch landet in der Kategorie Sachbuch ja?
00:50:10: Aber es ist eine reine Geschichte, die diese Themen halt eben aufgreifen und damit man's halt eben auch anfassbar hat sind diese ganzen Aspekte halt eben in Personen wiederzufinden.
00:50:21: Da haben wir Ronny, den Roboter im Anzug der so die Personifizierung ist unseres Automatischen handelt insgesamt zu unser Kontrollzentrum und noch einige weitere Figuren.
00:50:36: Denn ich habe immer das Bedürfnis in unserer Gesellschaft was zu verbessern.
00:50:45: Und es gibt eine Bubble von Menschen, die sich mit sich selbst beschäftigen Mal erfolgreicher, manchmal weniger erfolgreich.
00:50:53: Aber wenn ich mich mit Persönlichkeitsentwicklung jetzt im Allgemeinen sozusagen beschäftige ist es unwahrscheinlich dass sich da überhaupt keine Erfolge erziele mit mir auch wenn's vielleicht mal ein bisschen länger dauert.
00:51:03: wie auch immer.
00:51:05: Es gibt ja einen Zusammenhang eine Korrelation zwischen... Ich bin reflektiert, ich habe einen gewissen Antrieb, ich will was verändern und ich will mich verbessern.
00:51:15: Und wie erfolgreich bin ich in dem Leben?
00:51:17: Wie viel Geld verdiene ich?
00:51:19: Und ich wage mal zu behaupten, dass die Gruppe ungefähr die gleiche ist.
00:51:23: Das sind vielleicht fünf Prozent der Bevölkerung insgesamt.
00:51:28: Was ist mit den anderen?
00:51:29: Ja was ist es mit den andern Menschen, die nicht von selbst auf die Idee kommen?
00:51:34: und deswegen habe ich dieses Buch geschrieben.
00:51:37: Ich also das ist der Anfang meiner langfristigen Vision dieses Thema der Gesellschaft als Ganzes zugänglich Zu machen denn Es muss doch grundsätzlich möglich sein Wenn Autonomarverbraucher nach der Arbeit, nach Hause kommt sich auf die Couch schmeißt.
00:51:55: Sich seine Flasche und seine Chips nimmt rumseppt im Fernsehen ob es jetzt Netflix ist oder noch ein Fernsehsender nix findet was gut ist aber natürlich nicht ausschaltet sich höchstens beschwert läuft nur scheiße heute im Fernsehen, aber es wird dann das Nächstbeste geguckt.
00:52:14: Und es muss doch möglich sein dass diese Person dann an etwas hängen bleibt was ausreichend unterhaltsam ist Dass er sich das reinzieht.
00:52:23: und wenn er dann so by the way subversiv noch was lernt Sich ein bisschen weiterentwickelt Dann haben ja eigentlich alle gewonnen.
00:52:31: Ja
00:52:32: er wurde belohnt dass er entspannt ist, dass er runterkommt und das er vielleicht sein Leben ein kleines bisschen besser wird.
00:52:38: Und das Leben seines Umfelds?
00:52:42: Und das ist das was ich als langfristige Vision habe.
00:52:46: Das heißt ich möchte mich zu einer Person entwickeln die unterhaltsam genug ist diese Inhalte für jeden verständlich und unterhalzsam rüberzubringen.
00:52:56: Das heisst du hast auch Alltagsgeschichten wahrscheinlich damit reingepackt wo sich ja auch jeder identifizieren kann.
00:53:01: Ja
00:53:02: richtig Genau so ist das.
00:53:05: Das Buch ist zweigeteilt, zwei Drittel des Buches sind halt eben diese Geschichte und diejenigen, die da Lust haben sich damit noch weiter zu beschäftigen habe ich hinten Arbeitsblätter angehangen.
00:53:18: Das ist ein Kann, kein Muss.
00:53:21: Wer danach meint, ne, hab' ich jetzt... seh' ich gerade nicht!
00:53:26: Ich stehe das Buch in seinen Bücherregal oder verschenktes weit.
00:53:30: Das
00:53:30: heißt, was wäre so dein Wunsch wenn jetzt die Leute nach der letzten Seite angekommen sind?
00:53:34: Was sie idealerweise anders machen als vorher, wenn Sie dein Buch gelesen haben?
00:53:40: Der Psychologe Jens Korsen sagt immer mit dem... Mit der Erkenntnis fängt ja alles an.
00:53:47: Da ist ja die halbe Miete erstmal sich häufiger zu fragen Warum is' das jetzt so?
00:53:54: Warum habe ich das gemacht?
00:53:55: Dann hat man vielleicht ein bisschen größeres Instrumentarium oder mehr Diagnosetool sozusagen auszufinden, was zur Hölle ist eigentlich gerade mein Problem und von da an.
00:54:06: Ist Veränderung vielleicht da möglich aber erstmal sich häufiger diese Frage zu stellen
00:54:10: Mhm.
00:54:11: Dann lass uns doch noch mal ehrlich in diesen Punkt.
00:54:13: Selbstkritik abbegen, finde ich nämlich eine tolle Sache auch noch mehr.
00:54:17: Wir kennen das ja alle ne?
00:54:18: Also ich hab der auch diesen inneren Kritiker da immer wieder sagt du kriegst es eh nicht hin oder ne?
00:54:22: also das kennen wir ja alle oder irgendwie ich bin eh zu faul oder ich kann's eh nicht.
00:54:26: was spielt das für eine Rolle?
00:54:27: zum Thema eben Muster?
00:54:31: Ja die Selbstkritika bremst uns potenziell aus weil sie keine konstruktive Kraft ist.
00:54:45: Auch die Selbstkritik hat einen Nutzen oder zumindest ein Motiv, es soll damit etwas erreicht werden.
00:54:53: Es schießt aber am Ziel vorbei.
00:54:58: Selbstkritiek entsteht in aller Regel in der Kindheit vielleicht mit Kleinigkeiten und alle die Kinder haben dürfen sich da ganz besonders beobachten weil wir die Selbstkritik unserer Kinder stark mit produzieren.
00:55:13: Und obgleich ich weiß, dass das so ist.
00:55:15: Kann ich mich wahrscheinlich nicht davon freimachen, das nicht auch zu tun.
00:55:19: ja?
00:55:19: Was passiert da im Kopf von Kindern wenn jetzt jemand ein Kind malt einen Bild und möchte uns das zeigen?
00:55:27: oder geht es nicht um Zuspruch oder um Dass man unbedingt belohnt werden möchte sondern das Kind möchte einfach nur wahrgenommen werden und wir sagen dann sowas wie jetzt nicht.
00:55:42: Ah, jetzt hast du hier Dreck gemacht oder so.
00:55:46: Jetzt hast du mich gerade aus dem Gedanken... Kinder merken wir haben einen irritierten Gesichtsausdruck weil wir grade eigentlich gedanklich voran das waren.
00:55:52: Das muss ja nicht mal bewusste Kritik sein.
00:55:58: Oder dieses ganze Thema Hänseln in der Schule.
00:56:01: Wir wissen alle wie gemein Kinder seien können auch untereinander.
00:56:06: Das sind so Dinge die passieren.
00:56:10: Es gibt heute immer noch Lehrer, die sowas sagen wie.
00:56:13: das kannst du eh nicht.
00:56:14: Aber du willst es ja nicht anders.
00:56:16: also wirklich Das passiert heute immer auch traurigerweise
00:56:20: Ja leider
00:56:22: und dadurch entstehen halt eben so diese Grundsätzlicher durch Entstehen Glaubenssätze.
00:56:26: es entsteht aber auch dieser innere Kritiker Der uns Heute dann Immer wieder ausbremst.
00:56:32: Und Die Innere Kritik ist Nicht Konstruktiv weil sie mich direkt in ein Wert Urteil übergeht.
00:56:38: Wie sagt Dann Sowas wie typisch Du an diesen generalisierenden Aussagen, dass du immer übertreiben musst oder das hast du das schon wieder nicht hingekriegt.
00:56:50: Das kannst du eh nicht.
00:56:51: und was da fehlt ist halt eben dieser... Also es hat ja oft einen wahren Kern und es ist eigentlich dazu dar die einmalerlebte Scham oder die erwartete Scham nicht nochmal zu erleben.
00:57:08: also Du kannst das eh nicht.
00:57:10: oder typisch du ist halt, das soll halt uns davor schützen einen Fehler zu machen.
00:57:16: Etwas zu machen bei dem wir scheitern könnten und deswegen ist es eine sehr mächtige Kraft die uns... Bremst.
00:57:30: Voll,
00:57:31: ich finde ja auch diesen Satz den man sich dann oft selber sagt du hast gerade gesagt typisch Ich ist ja auch schon schwierig.
00:57:36: Ja und ich meine ich bin ein großer Fan davon Du machst es ja auch mit unterstehst so auf der bühne.
00:57:42: Also ich nehme wirklich viel auch mit mir selbst mit Humor Und merke einfach dabei wie gut es tut.
00:57:47: ja weil dieser innere Kritiker ist ja okay da darf er schon da sein.
00:57:50: nur Man sollte sich in der Form nicht selber zu ernst nehmen.
00:57:53: Ich glaube humor Ist das schon auch ein wichtiges Instrument oder dass man sich selbst da nochmal ehrlicher anschaut?
00:57:58: absolut
00:58:00: Eine der Gründe warum das mit den Figuren in meinem Buch zum Beispiel gut klappt, denn man nennt das externalisieren.
00:58:06: Also ich bin nicht derjenige oder diejenige die sich gerade kritisiert sondern es ist halt eben... ...der innere Kritiker oder die innere Kritikerin.
00:58:15: In meinem Buch ist das klarer, klarer Kante.
00:58:18: Klarer Kantel, Haut Das ist so diese auswählende strenge Lehrerin mit einem Dutt und jetzt ein beunruhigend langes Holzeninial, mit denen wir zwischendurch auf den Tisch haut.
00:58:26: Alle erschrecken sich!
00:58:27: Und wenn man sich das dann so vorstellt... Ich denke mir alles klarer war es.
00:58:32: deswegen erwähne ich das gerade.
00:58:35: Dann bin ich ja schon nicht mehr mit mir selber verbunden und es ist vor allem keine unveränderliche Wahrheit mehr sondern jemand sagt das über mich und wenn jemand etwas über mich sagt Dann muss ich das nicht annehmen.
00:58:47: Und dann kann ich Clara vielleicht mal kurz quatschen lassen und sagen, pass auf Clara... Okay also ich muss den Impuls nicht komplett unterdrücken.
00:58:56: was fühlt sich jetzt eigentlich gerade kacke an?
00:58:59: Clara zwei Sätze von dir und da bin ich dran.
00:59:03: Und sich dann die Frage stellen okay ja!
00:59:06: Ich verstehe warum man jemanden dafür kritisieren kann, warum ich mich dafür kritisiere.
00:59:12: Was ist denn jetzt der nächste Schritt?
00:59:15: es besser anders zu machen.
00:59:18: Was ist der nächste konstruktive Schritt?
00:59:20: Externalisieren.
00:59:21: Alles klar, das ist meine innere Kritikerin wie auch immer, wie man sich damit am besten identifizieren kann.
00:59:28: und dann okay was ist eigentlich der nächste positive Schritt?
00:59:31: Ja absolut, also ich finde es auch so schön dass du wissen in der Form ja auch unterhaltsam machst.
00:59:36: Also weil das ist ja das was du beschrieben hast keiner oder die wenigsten haben Lust nach Feierabend oder waren noch immer nochmal ein ernstes Sachbuch zu lesen mit irgendwelchen hochgestorbenem Psychologischen Theorien?
00:59:47: Ja ist so!
00:59:47: Da nehmen wir uns nicht raus.
00:59:48: und ich glaube durch solche... Bilder oder auch wie du sagst, du externalisierst das in Figuren.
00:59:55: Habe ich dann doch nur mal Bock einig?
00:59:57: Das ist ja eigentlich wie eine Geschichte und wie einen Roman, wo du uns entführst zu dem Thema.
01:00:01: Ja genau es ist im Prinzip ein Roman.
01:00:04: Es gibt keine Infoboxen.
01:00:05: der Direktvergrenzinhalte sind nach hinten raus eben in die Arbeitsplätze ausgegliedert.
01:00:10: man braucht aber auch keine Info-Boxen.
01:00:12: War ein bisschen widerstanden mit einem Verlag.
01:00:13: Die wollten immer so Manuel macht doch hier Infobox oder so.
01:00:17: und dann habe ich immer, wenn das Bedürfnis kam von der Lektorin.
01:00:20: Kannst du hier nicht irgendwie nochmal... Können wir das nicht irgendwie noch mal am Ende zusammen fassen?
01:00:24: Wusst dich alles klar?
01:00:25: Ich muss es noch anders und einfacher und bildhafter ausdrücken.
01:00:29: Ja volli!
01:00:30: Ja genau Das sind die Themen, die mich umtreiben und ich hoffe dass sich Den Menschen dabei ein bisschen helfen kann diese Themen besser zu durchdringen.
01:00:41: Ich bin natürlich alles andere als fertig mit mir.
01:00:44: also Ich lese Buch ja selber gerade.
01:00:47: Also ich sitze mit meinem Buch in der Hand, da kommt jemand vorbei und sagt man hast du nix Besseres zu tun?
01:00:54: Liest Du grade dein eigenes Buch?
01:00:56: Ja
01:00:57: na klar!
01:00:58: Es ist einfach auch viel zu viel Content am Ende des Tages als dass sich das immer alles anwenden würde.
01:01:04: Und ja...ich lach auch über meine eigenen Witze.
01:01:07: Es ist anscheinend mein eigener Humor weil ich habe das Buch ja geschrieben also gefällt es mir auch.
01:01:16: Wir sind alle nicht unfehlbar und deswegen ist es für mich auch eine lange Reise.
01:01:24: Ich habe diese Diagnosetools, die ich ganz gut abrufen kann für mich um immer dann wenn ich halt eben nicht den Weg gehe, den ich eigentlich gehen möchte mir dabei zu helfen wieder in die Spur zu kommen.
01:01:34: Ja, ich würde sagen für alle die jetzt da in die Spur kommen wollen und sagen hey das wird jetzt total interessant.
01:01:39: Vielleicht dahin weiß ne?
01:01:40: Also ich werde ja auch den Link wieder in die Show Notes packen.
01:01:43: Das heißt wenn jetzt die Leute sagen hey cool finde ich mega interessant.
01:01:45: oder ich habe irgendwie noch Fragen oder ich möchte das Buch auch oder whatever dann dürfe ihr auch in die show notes widerspringen.
01:01:51: Da werde ich natürlich alles von dir Manuel dazu verlinken weil ich glaube das ist ein Thema.
01:01:55: Es betrifft uns ja wirklich alle und wie schön es ist wenn jemand das für uns in dem Fall du leicht und auch humorvoll aufbereitet.
01:02:02: also ich glaube da kriege ich gerade selber Lust.
01:02:04: Das ist auf jeden Fall, aber ich brauche da noch eine Widbung von dir.
01:02:08: Wenn wir uns dann mal persönlich sehen und du das... Buch mitbringst, dann schreib ich dir auch eine Wittmung rein.
01:02:16: Sehr schön!
01:02:16: Aber du bist ja auch auf Bühne als Speaker inzwischen unterwegs also nicht nur das Buch als solches sondern du vermittelst das Thema hier auch als Speaker.
01:02:25: Was würdest du sagen so bei deinen ganzen Erlebnissen noch auf der Bühnen gab es da auch Momente wo du merkst hey dass hat die Menschen irgendwie regelmäßig echt überrascht?
01:02:35: Ja das ist tatsächlich unterschiedlich.
01:02:37: Das Publikum ist unterschiedlich, ist vielfältig je nach Belegschaft oder wer immer da vor einen sitzt.
01:02:43: aber ich liebe diesen Moment.
01:02:46: Wenn ich jemand ins Auge in die Augen gucke auf der Bühne und feststelle... Da hat es nicht nur Klick gemacht sondern Klack und da denkt jemand gerade etwas Neues.
01:02:53: Da denkt jemand etwas völlig Neues.
01:02:57: Und eine der also so ein Kernding ist tatsächlich dass die Menschen erleichtert sind das sie nicht alles auf einmal ändern müssen Sondern dass wir erstmal mit einer Sache anfangen und da einen kleinen Schritt gehen.
01:03:13: Ja, denn
01:03:14: ansonsten ist es halt so entweder die Menschen haben einfach so ein kramfhaftes Bedürfnis sich fortzuentwickeln und gehen halt ein bisschen leidensweg.
01:03:23: uns schaffen sie irgendwie sich zu entwickeln oder jemand sagt das ich bin halt so wie's halt auf diesen geburtsachskarten steht bleibt wie du bist.
01:03:33: ich habe das immer als fluch empfunden.
01:03:36: aber also Weil es einfach dann dieses gefühlte Aufwand und diese Berge, die sich da vor einem auftun wenn's darum geht sein Leben zu verändern.
01:03:48: Sich so groß anfühlen dass viele gar nicht losgehen.
01:03:53: Und das was ich immer wieder erlebe ist, dass Menschen sich dankbar dafür sind, dass ihnen mal jemand sagt, dass sie gar nicht jetzt diesen Berg besteigen müssen Sondern das wäre uns erst mal schon ein paar vernünftige Schuhe dafür aussuchen.
01:04:06: Also ich glaube, dass ist auch die Angst der meisten, die dann in irgendwelche Seminare oder so gehen, dass sie denken oh Gott danach komme ich raus mit einer Regentonne voller neuer Aufgaben und was ich alles machen muss und Dings... Und ich glaube es tut richtig gut mir nach jemandem kommt und sagt nee!
01:04:19: So wir fangen erstmal ganz langsam an.
01:04:21: ja und das ist eigentlich... Ja nämlich mich ja jetzt auch mit der Rumpelkammer danke.
01:04:25: also ich glaube der Anspruch muss nicht sein, dass sich da jetzt reingehen und die Kammer komplett neu gestalten und keine Ahnung Neuterbezieher am Ende ist es ein neuer Raum, sondern ich kann mal anfangen damit dass ich mal rein steppe und sage so jetzt nehme ich mir mal irgendwas mit was mich da nervt das nehme ich mal mit raus fertig Es ist sehr erleichtert.
01:04:43: Danke Manuel, er leistet uns hier alle definitiv!
01:04:48: Ja es ist ja schon so wie du beschrieben hast wir sind auch durch Social Media in einem Selbstoptimierungswahn schnell drin.
01:04:55: jeder sagt irgendwie was du machen musst damit du ein besserer Mensch wirst und damit du glücklich bist.
01:04:59: und ich glaube schon dann sind Menschen auch an irgendeinem Punkt mal überfordert und da kommt der diese sogenannte Aufschieberrit ist weil man denkt oh Gott Das soll ich auch noch tun und die Ashwagandha-Tablette muss ja aber auch noch nehmen.
01:05:12: Und am Ende vom Tag bin ich völlig fertig, weil ich nur noch an meiner To-do-Liste hängen, was ich denn alles tun sollte!
01:05:17: Ich glaube das brauchen die Leute wieder da so ein Kompass zu sagen Hey, mach mal locker!
01:05:24: Mensch, wenn ich jetzt mit dir in entweder oder abgege will.
01:05:27: Ich natürlich auch noch mal deinen Blick nach vorne mitnehmen nämlich dein eigener Weg.
01:05:30: der hat sich ja ziemlich stark verändert wie wir heute erfahren haben und du hast ja gesagt Ja umsatz explosion ist tatsächlich dann auch bei dir passiert.
01:05:38: was hat sich da tatsächlich auch verändert?
01:05:40: also rad hinsichtlich Umsatz etc.
01:05:42: war es dann einfach dieses Ja der wirtschaftliche erfolge durch diese veränderung des selbstbildes?
01:05:48: Oder was bedeutet Erfolg eben heute für dich?
01:05:53: Schön, dass du das differenzierst und es ist natürlich nicht nur der finanzielle Erfolge.
01:05:57: Es gibt ja auch da draußen so viele Menschen die gar nicht so ökonomisch motiviert sind.
01:06:04: an sich selber zu arbeiten kann natürlich auch ganz andere Motive befriedigen.
01:06:08: Das kann uns dabei helfen anderen Menschen mehr zu helfen wenn ich besonders sozial eingestellt bin.
01:06:16: Es kann mir auch dabei helfen, wenn ich kognitiv motiviert bin den Studienabschluss zu schaffen oder meine Doktorarbeit abzugeben.
01:06:25: Oder mich noch mal zu trauen, ein neues Thema zu beginnen.
01:06:31: Es kann mir dabei helfen vielleicht auch das was ich mir als wenn wir jemanden haben, der gläubig ist sich seinen seinen Praktiken besser widmen zu können, dass man sich mehr so verhält wie man sich das als gläubigen und spirituellen Menschen wünscht.
01:06:52: Dass wir eine ganz unterschiedliche Ausprägung haben.
01:06:54: Bei mir war es tatsächlich dann eben weil das finanzielle so ein Riesenproblem war, da ist halt einfach dieser Finger, dieser Finanzdaumen auf den habe ich halt so oft mit einem Hammer drauf gehauen, dass ich die anderen Finger nicht mehr wahrgenommen hab.
01:07:09: ja Und das war natürlich für mich ein wichtiger Aspekt, da deutlich in den Vermögens- und Haushaltsüberschuss zu kommen.
01:07:20: Ganz entspannt Fragen stellen zu können zum Beispiel auch ist das jetzt eigentlich das was ich die nächsten zwanzig Jahre auch machen will oder offensichtlich nicht?
01:07:31: Denn aus dieser Situation heraus konnte ich auch etwas entspannter einen Buch schreiben denn dafür Damit verdient man ja erst mal kein Geld.
01:07:40: Ja,
01:07:41: genau!
01:07:41: Also wir alle denken jetzt halt an den Buch geschrieben und es ist ein Millionär das ist schon ein Weg.
01:07:46: Verständlich, ja.
01:07:47: Weil ich eben dich finde es schön was du beschreibst man darf sich auch mal die Fahrer stellen habe Ich übrigens auch gemacht alle die hier einschalten bei Aertrainet ein wissen das ich hab.
01:07:54: elf Jahre lang war ich in der Werbung tätig und hab irgendwann gemerkt wenn Du mich nach zum drei wächst und Wofür schlägt mein Herz wirklich dann war's einfach dieses thema nicht oder Nicht mehr sondern eben die moderation.
01:08:06: wo ich einfach merke da gehe ich völlig trenn auf Und dann darf man sich diese frage gerne mal stellen ist dass was ich machen will bis ich in Rente geh.
01:08:13: Ja absolut Genau.
01:08:16: Schön, Mensch Manuel!
01:08:17: Aber finde ich schön wie du das beschreibst.
01:08:19: es geht ja eben als Motivation auch vielleicht für die Leute gar nicht so sehr darum.
01:08:23: ich will jetzt reich werden oder ich will mein Konto möglichst fühlen.
01:08:26: da hat jeder so seine persönliche Motivations- oder was Erfolg für die Person bedeutet und dass ist absolut gut so.
01:08:32: Ja Absolut Und viele haben ja auch das Gefühl man muss jetzt einfach deutlich disziplinierter werden.
01:08:43: Ich bin halt so.
01:08:44: Ja, ich brauche jetzt irgendwie noch mal diese Ressource hochdrehen und diszipliniert dazu werden.
01:08:52: Disziplin ist hilfreich aber es hat eine ziemlich teure Angelegenheit weil jedes Mal wenn mein gewünschtes Verhalten so vorbereiten kann dass sich weniger diszipliniert sein muss dann habe ich gewonnen.
01:09:05: Und letztendlich geht es darum einen intelligenten Weg zu finden Also kleine Stellschrauben an sich selber so zu verändern, dass wir einfacher in die Richtung gehen können, in die wir wollen.
01:09:21: Ja absolut und es finde ich schön das du nochmal betonst kleinen Stellschrauen.
01:09:27: Mensch, hey Manuel jetzt entführ ich dich aber noch in Entweder oder weil wir möchten natürlich wissen abseits von den Mustern und Gewohnheiten die du so hast wie du denn noch so tickst.
01:09:36: Also von dem her gucken wir doch mal was da Manuel so in seiner Freizeit macht.
01:09:40: Ich werde dir immer noch also immer wieder mal hier jetzt zwei Auswahlmöglichkeiten geben Und du entscheidest einfach aus dem Bauch heraus Was ist für dich Stimmiger?
01:09:48: Du darfst natürlich gerne auch etwas dazu sagen.
01:09:50: das würde ich noch ein bisschen besser kennenlernen abseits der Thematik.
01:09:53: Aber du musst natürlich nicht!
01:09:54: Also wenn du sagst es geht euch gar nichts an dann nicht.
01:09:57: Okay, wir fangen mal an mit dem Urlaub.
01:10:00: Wo darf es denn bei dir hingehen?
01:10:02: Berge oder mehr?
01:10:03: Berger!
01:10:05: Dann sind wir schon beim richtigen Thema wo du vorhin schon angekündigt hast Serienabend oder unterwegs sein?
01:10:10: Serianabend.
01:10:11: Wir bleiben noch einmal beim Serien-Abend.
01:10:13: Sport oder Sofa?
01:10:15: Sofa
01:10:17: Okay, dann doch am Ende des Tages.
01:10:20: Wobei du hast mir vorhin gesagt, du warst vorhin beim Sport, gell?
01:10:22: Du bist ja auch sportlich!
01:10:24: Also ich kenne das aber selber.
01:10:26: am Ende vom Lied Ja da ist er wieder der innere Schweinehund.
01:10:29: Sofalls dann doch ganz nett.
01:10:31: Ja also ich habe halt auch das Thema Sport für mich so ausgelegt dass es für mich sehr gut funktioniert und für mich wenig Disziplin kostet Und ich super fit bin trotzdem genug Zeit habe, unverplant abends einfach nichts zu machen.
01:10:54: Bist du dann eher der Sport morgens oder abends?
01:10:56: Morgens.
01:10:57: Auch das muss man für sich herausfinden.
01:10:59: Da gibt es auch Analyse-Methoden.
01:11:01: ich weiß dass ich morgens Sport machen sollte.
01:11:04: Ich mache das sehr effizient in kurzen Abschnitten.
01:11:09: So funktioniert es für mich am besten und erzeugt am wenigsten Reibung Am Alltag.
01:11:16: Das ist bei mir gerade umgekehrt.
01:11:17: Also wenn ich morgens in Sport muss, vergiss es so aber abends dachte ich dir doch noch mal völlig auf.
01:11:22: also das ist schon interessant.
01:11:23: ja wieder jeder Ting.
01:11:24: Okay wir gehen nochmal ganz kurz in den Urlaub und zwar wenn du dann sagst jetzt geht's los?
01:11:28: Ist es dein Reisen mit Plan oder spontanlos?
01:11:31: Hm... das ist für mich gar nicht so leicht.
01:11:34: ich würde sagen Also ich wüsste gerne wo es hingeht, aber dann spontan.
01:11:40: Okay
01:11:40: also vor Ort mal auch ein bisschen erkunden und dir den Raum lassen.
01:11:43: Ja ja okay.
01:11:44: Ist du eher der Typ Routine oder Abwechslung?
01:11:46: Motivation oder System?
01:11:48: System.
01:11:49: Aha!
01:11:51: Weil die Hürde größer ist.
01:11:52: Richtung Motivations wahrscheinlich mit dem System.
01:11:56: To-do Liste oder Kopf?
01:11:57: Kopf.
01:12:00: Handy weglägen oder Flugmodus?
01:12:02: Kommt auf die Phase an.
01:12:03: Also es ist wirklich wahrscheinlich fünftig-fünfzig.
01:12:06: Ich bin wahrscheinlich genauso oft nicht erreichbar wie erreichba, also muss ich mich da genau in die Mitte setzen.
01:12:11: Okay das lassen wir hier zu.
01:12:13: bei Entweder oder Belohnung oder sichtbarer Fortschritt?
01:12:16: Sichtbarer
01:12:17: Fortschritt.
01:12:18: Weil sonst kann man ja auch wieder wie wir vorhin besprochen haben gerne auch mal in die Belohnungsfalle mit rein.
01:12:23: Das stimmt schon.
01:12:24: Ok und last but not least möchte ich bei entweder oder von dir wissen Gewohnheit verändern oder komplett streichen.
01:12:30: Verändern!
01:12:31: Ja Da sind wir wieder bei dem Punkt, wenn ich mich bestrafe und sage, ich darf nie wieder Chips essen.
01:12:37: Ja also das wollen wir auf jeden Fall hier nicht auslösen heute mit der Folge Also ihr dürfts mit kleinen Stellschrauben bis da Manuel so schön gesagt hat an euren Gebohnheiten schrauben.
01:12:46: Lieber Manuel jetzt habe ich für dich noch die Wahl Die Qual der Wahl und nämlich du darfst aus einer Kategorie von gestern Heute oder morgen wählen Und wir besprechen eine Frage je nachdem Für welche kategorie Du dich entscheidest?
01:12:58: Also was wollen wir sprechen gestern heute oder
01:13:01: morgen?
01:13:01: Oh, wir werfen einen Blick in die Zukunft.
01:13:04: Also gut!
01:13:05: Manuel ich werde für dich jetzt hier wieder aus meinen Oracelkarten eine Frage ziehen von der ich selber noch nicht weiß und nicht unbedingt.
01:13:13: also manche haben wir schon gehört aber es kann ja sein dass dich jetzt eiskalt trifft.
01:13:17: so jetzt pass mal auf wir sprechen nichts hier.
01:13:19: für dich eine Karte um die frage im morgen.
01:13:22: Oh, das passt ja sehr gut hier zu deinem Buch.
01:13:24: Die macht der Muster bzw.
01:13:26: generell zu dein und zu einem Buch.
01:13:27: mit welchem Satz manuell würde deine Biografie beginnen?
01:13:31: Mit welchen Satz würde meine Biographie beginnnen?
01:13:34: Ja... mach ich morgen!
01:13:37: Ja, mache ich morgen.
01:13:38: Nee.. Ich würde anfangen, weil ich die Veränderung gebraucht habe, hab' ich angefangen Experte darin zu werden.
01:13:50: Wow
01:13:50: cool
01:13:52: Weil ich die Verwendung gebrauchen habe, hab' ich angefangen.
01:13:54: Cool!
01:13:55: Hey auf die Biografie freuen wir uns auf jeden Fall auch noch.
01:13:58: Die kommen wirklich dann im Anschluss oder?
01:13:59: Die macht der Muster.
01:14:01: Ich muss es ja so weit bringen dass jemand anders die Biographie schreibt.
01:14:05: Ja
01:14:05: das stimmt.
01:14:05: Ja
01:14:07: jetzt kriegen wir hin.
01:14:08: oder also für jemanden der jetzt hier einscheidet Ghostwriter und so... Wir brauchen euch.
01:14:11: Also Manuel ist scharf auf die biografie und die machen wir auch würde ich sagen.
01:14:16: Genau wenn Adrian die dann irgendwann geschrieben hat.
01:14:20: Spätestens dann sitzen wir wieder zusammen und vielleicht sitzen wir auf der Couch, essen die Tüte Chips gucken uns Netflix an.
01:14:29: Vielleicht sind wir aber auch in den Bergen und senieren darüber wie wir es geschafft haben mit Baby Steps und eigenen Ziele zu erreichen.
01:14:38: Absolut, das klingt doch verlockend he.
01:14:40: Also Manuel jetzt habe ich hier natürlich noch die Ehre an dich den Kälch weiter zu reichen nämlich dem Kälsch der Kettenfrage.
01:14:45: und zwar darfst du jetzt die Frage meines letzten Gastes beantworten?
01:14:49: Natürlich wusstest du nicht wer es war!
01:14:51: Und darfst dann auch selber eine Kettenfrage für meinen nächsten Gast hinterlassen.
01:14:55: Jetzt pass auf wir haben nämlich hier zum Abschluss von Adrian net ein mit dir Die frage von Doktor Axel kocht er zuletzt bei mir zu Gast war und er möchte wissen welche Reise würdest du gerne einmal machen?
01:15:07: Ja, ich würde gerne eine Reise machen auf die andere Seite der Welt aus zwei Gründen.
01:15:14: Der erste Grund ist dass ich einfach tatsächlich Europa fast noch gar nicht verlassen habe.
01:15:21: Ich war in Europa schon sehr viel gesehen aber darüber hinaus noch wenig.
01:15:26: Ich möchte allerdings einmal erleben wie Menschen zum Beispiel China sozialisiert sind und Menschen in ganz anderen Gesellschaften einfach ihre Gewohnheitsprogramme entwickelt haben und wo da die kulturellen Unterschiede sind mit den sich daraus ergebenden Herausforderungen, die wir als Menschen zu haben.
01:15:54: Voll spannend.
01:15:56: Ich kann mir das auch nur sehr bereichern vorstellen, da auch einen kulturellen Blick mal in andere Länderkulturen zu werfen weil es ist absolut wichtig auch bereichert für uns ja um auch uns selber wieder besser zu verstehen muss ich ganz ehrlich sagen.
01:16:08: Schön!
01:16:08: Hey Mensch Manuel dann bin ich jetzt natürlich gespannt auf deine Kettenfrage.
01:16:12: was willst du meinen nächsten Gast oder meine nächste Gästin unbedingt fragen?
01:16:16: Ja... Ist das eine Frage die was mit eurem Thema zu tun haben sollte oder ist das total egal?
01:16:21: Ne, total egal.
01:16:22: Kann auch sein welche Sockenfarbe hast du heute an oder so.
01:16:25: also feel free?
01:16:26: Welche völlig unspektakuläre Entscheidungen in deinem Leben hat rückblickend erstaunlich viel verhindert.
01:16:35: Ach Mensch geil die nehmen wir mit vielen.
01:16:37: vielen Dank Manuel her und ich ja ich denke zum Abschluss einfach von unserer Folge kann es nur noch mal sagen wenn ihr Fragen habt dann manuel oder wenn ihr sagt hey das interessiert mich jetzt total dann ab in die show notes sehr kontaktiert ihn Bestelltes Buch.
01:16:49: Also ich werde auch dazu gehören, ich werde es mir definitiv zu Gemüte führen damit die Rumpelkammer endlich mal ja jetzt befreit wird von ihren Altlasten weil das ist mal höchste Zeit.
01:16:59: Ja und wenn jemand jetzt irgendwie sagt hey Mensch das sollte eine Person die ich kenne unbedingt hören Weil die Personen auch immer ne Rumpelnkammer vor sich hinschiebt seit Tagen oder was auch immer her Dann herzliche Empfehlungen.
01:17:10: ihr dürft natürlich auch die Folge teilen Und natürlich auch andere Menschen davon wissen lassen Was wir heute hier mit Manuel besprochen haben.
01:17:16: Ich möchte dir von Ganzen Herzen Danke sagen Manuel, dass du bei mir zu Gast warst und dass du auch dieses wirklich ja Alltagstauglichere denn je Thema hier mitgebracht hast.
01:17:25: Und wünsch dir einfach auf deinem Weg alles Gute und ganz viel Erfolg!
01:17:29: Und freue mich schon wenn Du mein Buch bei einem persönlichen Kaffee signieren wirst.
01:17:33: Ja, Adrian.
01:17:34: Danke für die Einladung!
01:17:35: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit dir.
01:17:36: Das ist schön.
01:17:37: Hey alles Gute für dich.
01:17:38: ich freue mich schon auf deine Biografie teils weiter in diese Richtung.
01:17:43: Nee danke dass du hier.
01:17:43: was.
01:17:44: dank an euch alle die eingeschalten haben.
01:17:45: jetzt noch ein wichtiger Hinweis denn nicht das ich nächste Woche Vermisstenanzeigen bekommen von euch.
01:17:50: Ich werde mir eine kleine Sommerpause gönnen d.h.
01:17:53: Adrien wird jetzt eine kleine Pause Verschnaufpause machen Denn da habe ich wieder ganz viele neue Gäste hier für euch im Gepäck wenn es weiter geht und zwar geht Ende September hier wieder weiter bei.
01:18:03: aber da werde ich euch natürlich auch rechtzeitig auf dem Laufenden halten.
01:18:06: In diesem Sinne danke Manuel, danke euch fürs Einschalten und bis zum nächsten Mal!
01:18:10: Tschüss!
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