... Nele Schöfisch, das J A A A & warum Grenzen Beziehungen stärken

Shownotes

Kennt ihr das Gefühl, abends völlig erschöpft zu sein und euch gleichzeitig zu fragen, was ihr eigentlich den ganzen Tag gemacht habt? Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Psychologin Nele Schöfisch. Sie beschäftigt sich mit Mental Load, Emotional Load und all den unsichtbaren Aufgaben, die uns im Alltag begleiten, ohne dass wir sie selbst oder andere überhaupt richtig wahrnehmen.

Nele erklärt, warum hinter vermeintlich kleinen Aufgaben oft unglaublich viel Denkarbeit steckt. Denn bevor etwas tatsächlich erledigt ist, wurde meistens schon geplant, organisiert, abgestimmt und an vieles gedacht. Wir sprechen darüber, warum diese unsichtbare Arbeit häufig zu wenig Wertschätzung bekommt und wie wir sie in Familien, Freundschaften oder im Berufsleben besser erkennen und fairer verteilen können.

Ein weiteres großes Thema ist Emotional Load. Also die emotionale Arbeit, die entsteht, wenn wir uns beispielsweise für die Gefühle anderer verantwortlich fühlen, ständig ein offenes Ohr haben oder versuchen, die Stimmung in unserem Umfeld aufzufangen. Nele zeigt, warum Empathie zwar etwas Wertvolles ist, wir dabei aber unsere eigenen Bedürfnisse und Kapazitäten nicht vergessen dürfen.

Natürlich sprechen wir auch über ein kleines Wort mit manchmal ziemlich großer Wirkung: Nein. Warum fällt es uns so schwer, persönliche Grenzen zu setzen? Weshalb glauben wir, uns dafür rechtfertigen zu müssen? Und warum kann ein ehrliches Nein sogar zu besseren Beziehungen führen? Nele bringt dazu einen spannenden Gedanken mit: das enthusiastische „Ja mit drei A“.

Auch Care-Arbeit in Freundschaften, gesellschaftliche Rollenbilder und gegenseitige Erwartungen spielen eine wichtige Rolle. Dabei geht es nicht darum, jede Aufgabe exakt 50:50 aufzuteilen, sondern gemeinsam hinzuschauen, miteinander zu sprechen und Verantwortung so zu gestalten, dass sich niemand dauerhaft überlastet. Außerdem erzählt Nele von ihrem Weg in die Stand-up-Comedy und warum Humor für sie auch ein Mittel ist, um auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen.

Die Quintessenz dieser Folge: Wir müssen nicht alles alleine tragen, nicht immer Ja sagen und schon gar nicht für sämtliche Gefühle anderer verantwortlich sein. Viel wichtiger ist es, unsichtbare Arbeit sichtbar zu machen, Grenzen zu respektieren und wieder offener und ehrlicher miteinander zu sprechen.

Denn manchmal beginnt ein besseres Miteinander genau dort, wo wir uns trauen, unsere Bedürfnisse auszusprechen.

Weitere Informationen zu Nele und Kontaktmöglichkeiten findet ihr nachfolgend: Webseite: www.verbin.de LinkedIn: @Nele Birte Anika Schöfisch

Viel Spaß beim Zuhören und Weitertragen!

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ja, herzlich willkommen hier wieder zu einer weiteren Folge von Adrian Late ein.

00:00:04: und ja kennt ihr dieses Gefühl?

00:00:05: also ganz ehrlich ich kenne es leider Gottes sehr gut abends völlig platt zu sein.

00:00:11: Und gleichzeitig fragt man sich dann irgendwie was habe ich heute eigentlich gemacht?

00:00:15: Man denkt ja echt so irgendwie hab ich das Gefühl den ganzen Tag körperlich irgendwie gearbeitet, aber irgendwie auch doch nicht.

00:00:21: Man ist einfach völlig durch und man überlegt sich dann naja habe ich irgendwie an den Terminmorgen noch gedacht oder daran dass jemand irgendwie noch zurückgerufen werden muss.

00:00:29: vielleicht fehlt noch ein Geschenk für irgendjemand wo ihr eingeladen seid ja oder das im Team irgendwie irgendwas nicht rundläuft dass es einen Freund irgendwie gerade von uns nicht gut geht um den sollte ich mich ja auch noch kümmern und ja das zuhause vielleicht noch irgendwas organisiert werden muss.

00:00:42: Ich glaube alle die Kinder haben die kennen das.

00:00:44: oh Gott ich muss es noch irgendwie erledigen und besorgen.

00:00:48: Zwischen habt ihr vielleicht dann auch noch versucht die Stimmung von anderen Menschen, vielleicht auch dir manchmal gar nicht kennt im Blick zu behalten.

00:00:54: Ja vieles davon meine Lieben sieht man eben nicht oder sieht niemand und trotzdem kostet es uns unglaublich viel Kraft und genau darüber möchte ich heute sprechen!

00:01:03: Ich habe eine wahnsinnige Expertin hier heute mit im Boot.

00:01:06: Ihr habt sicherlich alle schon mal dieses Wort gehört und wahrscheinlich fragen sich die meisten ja gehört hab ich's schon aber was steckt eigentlich dahinter?

00:01:13: Und zwar ich werde euch jetzt mal zwei Begriffe in den Raum Mental Load und emotional load also ist manchmal auch so omnipräsent in sozialen medien.

00:01:22: aber auch darüber da möchte ich strechen warum eben manche dieser aufgaben ja ganz selbstverständlich bei bestimmten menschen immer abgeladen werden oder abgetan werden welche rolle vielleicht auch geschlechter bilder dabei spielen und warum ein kleines wort manchmal erstaunlich schwer auszusprechen ist dann nämlich mich gar nicht raus.

00:01:38: ich habe jahrelang den sprachfehler gehabt nämlich das wörtchen Nein.

00:01:42: Denn persönliche Grenzen zu erkennen, das ist mal die eine Sache.

00:01:45: aber sie auszusprechen meine Lieben, dass es halt nochmal eine ganz andere Sache und dann müssen andere eben diese Grenzen ja auch nur irgendwie akzeptieren.

00:01:52: was machen wir wenn die Grenze nicht akzeptiert wird?

00:01:54: mein heutiger Gast ich habe schon angekündigt beschäftigt sich, ich finde es wahnsinnig.

00:01:58: Als Psychologin genau mit solchen Themen und versuch dabei das finde ich cool Wissenschaft und unseren ganz normalen Alltag wie wir ihn alle kennen hängen die auch da miteinander zu verbinden.

00:02:09: Und weil ihr offenbar ein Themengebiet allein so langweilig ist dass werden wir nämlich nachher auch noch hören gibt's nämlich heute noch neben Psychologie Workshops und Vorträgen ein ehrenamtliches Engagement und natürlich auch noch einen durchaus spannendes Side Quest für dich.

00:02:22: richtig cool denn wir blicken mit ihr auch in dem Bereich der Stand-up Comedy.

00:02:26: Also, ich glaube uns wird es heute nicht langweilig.

00:02:28: Wir haben einiges zu besprechen.

00:02:30: in diesem Sinne herzlich willkommen bei Adriane Lett ein.

00:02:32: die nähle schön.

00:02:33: fisch ist hier hallo.

00:02:35: Danke für die Einladung und das liebe Intro.

00:02:37: ich freue mich sehr dazu sein.

00:02:39: Ja, ich finde es unglaublich cool dass du hier bist.

00:02:40: Du bringst ja so viele Facetten mit, liebe Nele!

00:02:43: Jetzt habe ich's schon angedeutet.

00:02:44: also wir gehen ja immer tiefer heute hier mit dir rein in dieses ganze Thema.

00:02:47: aber jetzt hab' ich ja gesagt du bist eben Psychologin, ne?

00:02:50: Du beschäftigst dich als Psychologen mit diesen Themen.

00:02:52: Ja, jetzt ist natürlich klar... Ich will natürlich hier immer wissen wie kommen Menschen zu dem was sie eigentlich heute auch beruflich machen, was hat sie fasziniert?

00:03:00: Deswegen nehmen wir uns doch mal mit in deine Welt.

00:03:02: Also du bist Psychologin und was hat dich ursprünglich eben genau an dieser Psychologie so faszinert?

00:03:07: wie kamst Du dazu?

00:03:07: Ich glaube Rückblickend hatte es in der Schulzeit schon ein bisschen angefangen.

00:03:10: ich habe mich für die Themen interessiert und auch über meine Facharbeiter geschrieben oder ähnliches war dann nach dem Abitur erst einmal ein bisschen lost was ich machen will hab mir bis jetzt gemacht und dann in der Zeit fest bestellt dass sich gerne in den Bereich der Arbeitsorganisation Psychologie reingehen wollte weil für mich auch klar war diesen therapeutischen Bereich, da kann ich mich selber nicht gut genug von abgrenzen.

00:03:28: Dann nach Hause gehen und sagen jetzt hab' ich Feierabend und war auch wieder ein bisschen bei dem Thema Und habe dann für mich beschlossen dass sich da mehr Verständnis drüber haben möchte, mich dann eingeschrieben und dann ist das so sein Weg.

00:03:39: irgendwie gegangen habe ich da immer mehr mein Interessensgebiet drin gesehen.

00:03:45: Ich finde es cool, die mal vielleicht alle mit, die hier einschalten in den Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie.

00:03:51: also was geht's da konkret?

00:03:53: Ich glaube wie du sagst den therapeutischen Ansatz können sich die meisten vorstellen.

00:03:57: aber mit was beschäftigt man sich bei Arbeit und Organizationspsychologien?

00:04:00: Es

00:04:00: geht eigentlich durch fast alle Bereiche durch.

00:04:03: Die Leute werden eingebordelt, bis die Leute gehen wieder aus dem Unternehmen raus oder so kann man eigentlich.

00:04:07: in jedem Bereich gibt es zwischenmenschliche Themen.

00:04:10: Und da können wir uns mit allem beschäftigen was auch teilweise schon Präventionen betrifft also auch teilweise gibt's auch Betriebliches Gesundheitsmanagement und ähnliches was da irgendwie mit rein fällt.

00:04:19: ich finde vor allem spannend wie die Leute miteinander interagieren diesen sozial-psychologischen Aspekt und vielen gehts auch um Kommunikation und um Tührungsthemen.

00:04:29: halt alles nicht hier was uns bei der Arbeit irgendwie zwischen Menschen, die ich betrifft.

00:04:33: Ja ja und ich weiß ja von dir oder du hast ja auch gerade schon angerissen da sind ja auch Themen dabei gewesen oder gesagt hast hey Mensch endlich das mal früher selber gewusst ja gibt's da sowas wo du sagst boah das steht bei mir ganz oben auf der Liste wo ich sage Gott sei Dank habe ich das dadurch erfahren?

00:04:47: Ich glaube es sind viele Skills auch gewesen also vor allem dieses wissenschaftliche Arbeiten und mir selber die Themen nochmal irgendwie anzueignen weil wird ja auch übersehen, wie viel Statistik und Psychologie drinsteckt.

00:04:59: Wie viel

00:05:00: wissenschaftliches Arbeiten und so was.

00:05:01: Und ansonsten sehr viele Wahrnehmungsthemen.

00:05:05: Also es geht ja auch um dieses Konzentrierende her, das nämlich eigentlich wahr sei jetzt irgendwie ein Knopf, der leuchtet in einem Flugzeugcockpit oder halt aufsonsten irgendwie einen Bewerbungsgespräch wenn die Person direkt vor mir sitzt habe ich ein anderes Bild als von einer Person, die ein bisschen um die Ecke sitzt oder ähnliches.

00:05:20: Das macht halt auch alles einen Unterschied und da zu gucken ist dass wir Denken objektiv zu sehen, trotzdem beeinflusst es von ganz vielen anderen Dingen.

00:05:29: Das ist sehr spannend und...

00:05:32: Es verändert auch den Blick auf die Welt.

00:05:34: Ja, und deswegen was ich also spannend finde weißt du wir lernen ja in der Schule oder im Studium unglaublich viel wo man denkt wow das ist wahnsinnig wichtig für unser Leben.

00:05:41: mit Sicherheit auch.

00:05:42: Ich will es gar nicht verteufeln.

00:05:44: nur gerade wenn wir jetzt so um dieses Thema sprechen Grenzen setzen Konflikte führen Auch eine Arbeit vielleicht fair an jemanden zu verteilen.

00:05:51: Wir kennen das ja alle.

00:05:52: Team toll ein anderer machts Also das ist ja der Klassiker Und irgendwie ganzen Themen die rutschen irgendwie weg aber Präsent in unserem Alltag, wo ich mir oft denke wie schade eigentlich dass wir das nicht auch irgendwie mit auf den Radar bekommen.

00:06:06: Du machst es jetzt beruflich ja du bist ja mit deiner Firma verbind Ich weiß gar nicht, wie ich es korrekt ausspreche.

00:06:13: Du hast ja eigentlich zunächst nebenberuflich gestartet und seit Mai diesen Jahres bist du ja auch hauptberuflig da unterwegs.

00:06:22: Was hat dich dazu gebracht diese Mission weiterzutragen oder wirklich zu sagen hey das muss Teil von unserem Selbstverständnis werden?

00:06:32: Es sind so zwei Antworten, die ich darauf geben kann.

00:06:34: Das eine ist diese gesellschaftlich relevante Antwort.

00:06:37: Ich habe mich halt auch viel, vor allem in meiner Masterarbeit mit dem Thema beschäftigt also rund um Mental Health und Geschlechterrollenerwartungen und sowas.

00:06:44: Und hab da gemerkt es gibt so viele Studien dazu.

00:06:47: Die Lage ist so erschreckend was das auch für einen Einfluss hat auf auch diese ganzen Gender Gaps und ähnliches dass sich da gerne irgendwie mitwirken möchte was aktiv zu verändern und ich sage möchte welten verändern also die kleinen Welten von jeder einzelnen Person irgendwie.

00:07:03: Und damit langfristig einen Einfluss haben.

00:07:05: und das andere ist so meine eigene Perspektive von meinem Privatem, warum interessiere ich mich eigentlich für die Themen?

00:07:10: weil es mir halt selber lange Zeit schwer gefallen ist.

00:07:13: Also diese Ich habe mich immer verantwortlich gefühlt für all die Gefühle und Emotionen von allen.

00:07:17: Alle kamen mir mal bei mir an und haben mir wieder irgendwas erzählt, das finde ich voll schön!

00:07:20: Das ist ja auch ein Zeichen von Vertrauen.

00:07:21: und gleichzeitig war ich irgendwann unblät überfordert.

00:07:23: Und wie kann ich irgendwie dann da auch gucken dass sich meine zwischenmenschlichen Beziehungen gut... Und angenehm gestalten kann, sodass sich alle wohlfühlen und dass wir trotzdem alle auch irgendwie niemand überlastet wird.

00:07:35: Genau!

00:07:35: Deswegen habe ich mich da halt immer mehr mit eingelesen... ...und jegels beschäftige ich mich mit den Themen die ich mir früher für mich selber gewünscht hätte.

00:07:40: Dass mir jemand vielleicht mal in der Schule oder irgendwo anders beigebracht hätte.

00:07:45: Da verbinde ich jetzt viele Dinge, die ich teilweise... was ich im Alter gelernt habe oder in Gesprächen mit anderen und eben aber auch aus Dingen, die ich irgendwo mal rausgezogen hab in Studien und Ähnlichem.

00:07:55: Und dann habe das jetzt zusammen gepackt und möchte es danach weitergehen.

00:07:57: Da ist ein bisschen viel interessant.

00:07:59: kommt da auch so dieser Name her also von deinem Verbindte, dass du sagst, du möchtest eben die zwei Welten verbinden?

00:08:05: Ich verbinde sehr viel damit.

00:08:07: genau deswegen finde ich diesen Namen so passend.

00:08:09: Also ich möchte Menschen verbinden, wir sind nicht auf dem Praxis, die ganzen Themen.

00:08:15: was da so komplex zusammen trifft und deswegen kommt der Name doch schon auch irgendwo her.

00:08:20: Aber dann gehen wir doch mal rein, ich find's gut dass du es jetzt angerissen hast weil ich glaube ja das ist ein Begriff, ich hab' es schon im Intro erwähnt den wahrscheinlich vieles immer ihr Gendwo gelesen gehört.

00:08:29: wie auch immer haben nämlich Mental Load also so bisschen die Frage warum bin ich denn erschöpft obwohl ich doch in Anführungszeichen eigentlich gar nix gemacht habe?

00:08:36: in meinem Empfinden ja?

00:08:37: Du hast schon gesagt es erschreckt und es gibt Studien dazu die wirklich auch aus deiner Sicht cool, dass das Thema immer mehr zunimmt.

00:08:45: Deswegen fangen wir doch mal von vorne an vielleicht für alle jetzt auch die einschalten die sagen ja ich habe den Begriff schon gehört aber kein Plan.

00:08:50: was bedeutet nele hilft uns mental load?

00:08:54: also es gibt verschiedene Definitionen.

00:08:55: ich orientiere mich gerne.

00:08:56: einer von reich-dübert und kolleginnen die haben aus ganz vielen verschiedenen wissenschaftlichen arbeiten Kehren wird das voll rausgeholt und gesagt, es ist was Kompetives.

00:09:08: Also irgendwie was so kalt denken lässt.

00:09:10: Und dann was planen, dass da so eine gewisse Managementkomponente dabei ich mache irgendwas für die Gemeinschaft also zum Beispiel das jetzt für die Familie oder für das Team oder für Bekannte in meinem Umkreis.

00:09:22: Es ist antizipierend also in die Zukunft gerechtet.

00:09:24: Es gibt ja auch quasi das, die mich erinnere, was ich meine Kindheit gemacht habe.

00:09:27: Das geht nicht in die zukunft und unsichtbar Und dieser unsichtbare Part ist dabei halt der Wichtige, den du schon angesprochen hast.

00:09:34: Weil er häufig so übersehen wird... ...ist es eben auch so dass wir das nicht ausreichend wertschätzen.

00:09:39: Sowohl bei anderen als auch bei uns selber und uns abends so vorkommen wie wir haben ja gar nichts gemacht.

00:09:43: Und sobald ich diesen Begriff für mich gelernt habe, sind mir aufgefallen, wie viel ich eigentlich am Tag schaffe.

00:09:49: Was ich dann alles gemacht habe, was sonst immer ein bisschen hinten übergefallen ist.. ..und da noch um das noch ein bisschen abzuholen gibt's auch noch andere Definitionen.

00:09:59: Häufig sind das halt so internal ablaufende Prozesse, wie irgendwas planen.

00:10:03: Wo wir zum Beispiel überlegen okay ich brauche noch ein Geschenk für irgendeine Person und dann geht da der Kopf los?

00:10:07: ne?

00:10:07: So was macht die person eigentlich und was mag die Person nicht?

00:10:11: oder wie ist vielleicht das Budget?

00:10:12: wo kann ich das sorgen?

00:10:13: ok wenn ich das brauche muss sich das nach rechtzeitig so und so viel früher sei es bestellen oder im lagen irgendwo abholen und gucken dass wirklich vorhanden ist.

00:10:21: Und dann geht das halt die ganze Zeit soweit.

00:10:22: und das sind ganz ganz viele Gedanken.

00:10:24: und bevor ich am ende dieses End Produkt, ich habe ein Geschenk in der Hand habe.

00:10:28: Passiert halt super viel.

00:10:30: und dann sagen andere Forschende beispielsweise auch dass es ohne Grenzen eine ganz andere Lebensbereiche reinreicht.

00:10:36: Das heißt ich kann das nicht einfach so abschalten und dann ist es weg sondern es bleibt halt immer so im Hinterkopf.

00:10:41: und wenn ich alles wirklich andere erledige, ist das trotzdem ne zusätzliche Belastung die ich nach dem Kopf habe weil ich mich halt daran erinnern muss.

00:10:47: Und ja, wenn es anhalten mitgedacht wird, ist es halt doch irgendeine Form von Belastungen auf Dauer, wenn Zeit viel zuviel wird.

00:10:54: Ja, ja.

00:10:55: Jetzt sagen wir mal ich jetzt als Arzt kann hoffen wenn ich abends heimkomme schmeiß mir auf die Couch und sage was habe ich noch eigentlich gemacht?

00:11:00: Warum darf ich überhaupt auf der Couch liegen?

00:11:02: Ohne Witz!

00:11:03: Ich hab echt oft diese schlechte Gewissen, wenn ich mal nichts tue.

00:11:07: Woran erkenne ich jetzt?

00:11:08: Okay, ich trage zu viel Mental Load.

00:11:11: Es ist irgendwie gut sich mal anzuschauen... was steckt eigentlich hinter einer einzelnen Aufgabe?

00:11:16: also in meinen Workshops mache ich das häufig als Übung, dass sich den Leuten sagen okay überlegt euch mal egal welche Aufgaben ihr jetzt im Alltag habt so bei einem letzten Workshop waren auch sowas wie Kofferpacken oder es sind Zubereiten oder irgendwie sowas in die Richtung.

00:11:29: Was macht ihr da alles?

00:11:32: finde ich also Orientierung, ganz gut sich so viele Schritte vorzustellen.

00:11:34: Das eine ist diese Planungsphase, gehen wir jetzt einfach mal Beispielessen kochen rein und das machen irgendwie fast alle Leute, können es hoffentlich gut auf sich übertragen.

00:11:44: Da überlege ich ja dann auch okay welche Unverschaltigkeiten gibt's irgendwie zu bedenken?

00:11:48: Welche Zutaten werden überhaupt gebraucht?

00:11:50: Dann muss ich überlegen habe ich die da oder nicht?

00:11:52: Dann gibts' die zweite Phase, das ist dann die direkte Vorbereitung, dann muss ich vielleicht nochmal was einkaufen oder er vielleicht dann anfangen schon... Und dann gibt es diesen Durchführungsteil, wo das eigentliche Kochen stattfindet und da gibt's immer noch eine Nachbereitung.

00:12:07: Also wieder so was mach ich jetzt mit den Resten die noch übrig sind?

00:12:09: und halt aber auch waschen etc.

00:12:11: Und diese vier Phasen sich mal vorzustellen hilft um zu gucken was ich eigentlich alles gemacht habe weil wir häufig uns nur selber auf die Schulter klopfen.

00:12:19: in diesem Durchführungsteil also ich wieder hundermal kurz Zahnung Vorbereitung durch Führung nach Bereitung und wir sehen häufig nur die Durchführungen als ist eigentliche Accomplishment.

00:12:29: Die anderen Teile passieren ja auch, also wenn du jetzt dann tagsüber ganz viel irgendwie noch Anfragen beantwortest oder dann mit Menschen irgendwie generell irgendwas abstimmst.

00:12:39: Das sehen wir häufig nur so als, das habe ich mal so nebenbei gemacht.

00:12:42: aber wenn ich mir aus meinem Alltag vorstelle wie viele Nachrichten ich tagsüber über Antworten und es sind ja immer nur die zwei Minuten aber auf Dauer ist es dann wieder eine ganze ganze Menge was sich da irgendwie an Planung hatte und vielleicht weil ein Tänin sich verschiebt wieder alles andere mit verschieben muss oder so Ja,

00:12:58: ja voll.

00:12:58: Also es finde ich gut dass du das ansprichst weil ich glaube schon da ist einige und dann nehme ich mich gar nicht raus eher in diesen Begriff kommen.

00:13:04: Ja mein Gott stell dich doch nicht so an was ist jetzt da drin schlimm?

00:13:07: oder kochen müssen wir halt?

00:13:08: So ist es halt!

00:13:10: Oder ich würde mir auch gerne mal mit dir nochmal die Grenze angucken wo du sagst, wo ist wirklich dieses Mental Low Thema und wo ist es vielleicht auch dieser Satz, dieser typische Näh?

00:13:19: Ich habe halt einfach bei mir gerade viel los oder ich hab einfach grad viel zu tun.

00:13:26: Schwierig, ne?

00:13:28: Ja.

00:13:28: Also ich glaube die... also erst mal die Tätigkeiten sind ja fast alle irgendwie mentaler Arbeit und über die jetzt gerade rede.

00:13:38: es gibt aber halt auch ausführende Tätigkeit.

00:13:40: Und das Ausführen ist nicht unbedingt dieser Aspekt von.

00:13:43: Ich muss da so viel mitdenken und im Kopf behalten.

00:13:46: also ich kann ja auch quasi... Die Frage ist wie wer denkt daran und wer macht's?

00:13:51: Und eine Person kann halt auch den Geschirrspieler ausräumen.

00:13:53: vielleicht muss die andere Person die Person aber immer dran erinnern.

00:13:55: macht das jetzt noch?

00:13:57: Das ist zum Beispiel schon mal so eine Unterscheidung.

00:13:59: Wer denkt daran, wer macht das?

00:14:00: Und dann ist auch die Frage, wenn ich jetzt einfach einen vollen Termin herländer habe wird es wertgeschätzt?

00:14:06: also sind denn die Tätigkeiten, die ich da habe etwas wo ich jetzt bin im beruflichen zb gucken, wo ich Geld für bekomme oder wo ich wenn ich viel davon mache am Ende vielleicht auch irgendwie Karriere technische Beförderungen davon bekommen?

00:14:16: Oder sind es dann diese ganzen unsichtbaren Tätigkeiten Die am ende dazu führen dass es niemand gesehen hat in sich ganz viele arbeit hatte Viele Freizeit oder was auch immer und die aber so on top gekommen sind, weil sie eigentlich gar nicht in der eigentlichen Beschreibung irgendwie drinstehen oder sowas.

00:14:33: Also natürlich kann auch innerhalb eines Jobs viel mental load bestehen.

00:14:39: Ich halt vor allem drauf gucken will sind diese unsichtbaren Zusatzaufgaben.

00:14:42: Und das kann halt auch so was sein, wie ich kümmer mich nochmal drum, dass es irgendwie gerade ein Geschenk gibt für irgendeine Person, die einen Yubu-Zack hat oder dass ich neue Leute im Team anborde, dass ich irgendwie dafür sorge, dass er's im Büro ein bisschen netter wird und dass sich da mir noch etwas überlege oder ähnliches.

00:14:58: Das sind halt auch nochmal so on top Aufgaben, die wir leider nicht so oft wertschätzen.

00:15:02: Also da verschwimmen auch so ein paar Dinge so ein bisschen und deswegen ist es halt gut, da die Worte... dann nach und nach zurück zu finden und da einen Blick für zur Schule.

00:15:12: Ja,

00:15:13: was würdest du sagen?

00:15:14: Was ist jetzt so das Gefährliche an diesem Thema Mental-Load?

00:15:17: also ist es wirklich dieses dran denken müssen permanent oder was ist es denn?

00:15:21: Es

00:15:21: ist halt eine Form von Belastung als ich vergleiche das gerne mit so einer Sportmetapher.

00:15:26: Also auch sehr viel Denkarbeit.

00:15:29: Das wird ja auch Denksport so schrach oder ähnliches.

00:15:31: Ist halt auch anstrengend und erfordert von unserem Gehirn einiges.

00:15:37: diesen Muskel-Trainiere kann ich natürlich auch irgendwie mehr machen, also Übung hilft.

00:15:43: Und trotzdem kann ich irgendwann in so einen Ubertraining kommen und dann kann halt irgendwas kaputt gehen.

00:15:47: Also da brauche ich Erholung und wenn ich zu viel davon habe, dann kann es halt negative Auswirkungen auf meine psychische Gesundheit haben und dazu führen dass sich zum Beispiel in die Stachprobleme bekommen oder hätte noch, also auch depressive Symptome oder ähnliches... was langfristig die Gesundheit so sehr beeinflussen kann, dass das etwas ist, was wir halt auf dem Schirm haben sollten.

00:16:11: Also Burnout ist auch ein Thema und es spielt ja... also ich soll dich auch irgendwo mitfallen.

00:16:18: Ja voll, also ich kann das jetzt zum Beispiel aus meinem eigenen Beispiel hier gerne einbringen.

00:16:21: Wenn ich jetzt überlege dass die Menschen ja immer nur den Ausschnitt sehen und sich mit ihr dieses Gespräch führen oder dass ich nicht morgen Abend eine Veranstaltung moderiere dann sehen die Leute logischerweise nur.

00:16:32: Da hoffen wir steht zwei Stunden da vorne und redet ein bisschen So, aber was da davor alles abgeht.

00:16:38: Also wir können es ja allein jetzt mal in unserer Folge durchspielen.

00:16:41: Ja das ist ja schon interessant.

00:16:42: Folge Adrianelt ein mit Nele Schöfisch beginnt Wochen zuvor.

00:16:47: Das heißt wir nehmen Kontakt auf.

00:16:49: Wir suchen einen Kennenlerntermin und wir gucken beide wo passt es?

00:16:52: Dann ist vielleicht irgendwas dann müssen wir den nochmal verschieben.

00:16:55: Ja dann kannst du nicht, dann kann ich wieder nicht!

00:16:57: Dann haben wir den endlich gefunden.

00:16:59: Das heisst wir führen das Gespräch miteinander.

00:17:01: Da gibt's ja eine Nachbereitung.

00:17:02: In dem Fall muss ich dich versorgen im Link her, ich muss dir sagen okay pass mal auf für unser Gespräch so und so Terminfindung.

00:17:09: Dann überlege ich mir ja okay wie mache ich jetzt ein tolles Konzept?

00:17:13: Wie wir miteinander sprechen können?

00:17:15: dann sagst du hey ok was vergessen wird es zu schicken dass ich mich bisschen vorbereiten kann.

00:17:19: ach du scheiße.

00:17:19: ja dann schicke ich dir das irgendwie noch durch.

00:17:22: und dann natürlich auch heute.

00:17:23: ja wir müssen uns beide vorbereiten.

00:17:25: wir treffen uns und dann findet die Aufnahme statt.

00:17:27: all das was da stattfindet zieht kein Mensch So, aber es findet statt.

00:17:32: und das ist in unserem Kopf und Parallel dazu wahrscheinlich noch hundertzwanzig andere Tabs.

00:17:35: Also ich glaube das ist genau das was du meinst.

00:17:37: ja dass das was man eigentlich nicht sieht.

00:17:39: Das ist aber genau dieser Mental Load den wir alle haben.

00:17:41: Das geht sehr

00:17:42: weiter.

00:17:42: also mit der Aufnahme heute ist hier nicht vorbei.

00:17:44: dann machst ihr nochmal die Tonspur bearbeiten und vielleicht etwas zusammenschneiden das alles hochladen etc.

00:17:52: so das ist ja einiges Ja und da ist halt Manche load und ausführende Tätigkeiten lassen sich auch nicht immer so komplett klar voneinander abgrenzen.

00:18:00: Also ich kann auch etwas machen, also ich kann beispielsweise Staubsaugen und nebenbei über das Geschenk von irgendwem nachdenken.

00:18:06: Das kann auch parallel laufen!

00:18:08: Es geht halt in alle Möglichen Lebensbereiche über und häufig steht am Ende von diesem ganzen panerischen Aufwand auch etwas was man... doch wieder sehen kann, wie zum Beispiel die Folge entsteht oder so.

00:18:19: Also deswegen gibt es nicht die komplett klare Abgrenzung sondern es steht halt miteinander in Verbindung.

00:18:24: nur wird halt häufig dieses Drumherum nicht gesehen und das ist schön.

00:18:29: wenn das halt mehr Gewerbschätzt wird und wenn wir uns dafür auch selber die Wertschätzung geben weil wir uns sonst halt diese schlechte Gewissen machen muss uns zusätzlich irgendwie belastet In einem Arbeitskontext ist ja wertschätzt und dann häufig auch so was, wie wir packen dann vielleicht auch in die Förderungskriterien mit rein.

00:18:45: Und sagen die Personen, die sich immer um alle anderen kümmert hat da halt wirklich gute Arbeit geleistet und wird jetzt eine neue Position gefördert oder sowas?

00:18:52: Ja, ja ganz klar.

00:18:53: Ist es auch das was du in Teams erlebst?

00:18:55: Also infirmen dass genau diese Wertschätzung von diesen kleinen Bausteinen halt oft fehlt.

00:19:01: und was aber echt ein Wahnsinnig.

00:19:02: also ich glaube schon dass es einen sehr großen Motivationshebel auch bringen kann wenn plötzlich sichtbar wird hey krass die Person auch die können wir uns immer verlassen die kümmert sich noch um das und jenes anstatt zu sagen nur ja du kannst es halt gut

00:19:13: total und es hat auch allein den Einfluss.

00:19:15: manchmal ist jetzt gar nicht böswillig dass die Aufgaben von anderen nicht übernommen werden sie werden halt einfach gar nicht gesehen wir teilweise halt in einem Buchladen gearbeitet und dann haben wir dann irgendwann die Liste unsichtbare Aufgaben eingeführt, weil wir halt davon ausgegangen sind beispielsweise.

00:19:29: Wir hatten im Kinderbereich so eine Tafel, die immer eine Person sauber gemacht hat.

00:19:33: Weil wir anderen dachten das machen die Leute, die auf den Laden putzen aber die haben die Ladenfläche nur auf dem Boden geputzt.

00:19:38: Und sie haben die einen und dieselben Personen gemacht!

00:19:41: Dann haben wir natürlich danach auch alle die Aufgabe übernommen.

00:19:43: Aber es war halt etwas was uns gar nicht bewusst war.

00:19:47: Dafür braucht es halt die Kommunikation und die Gespräche.

00:19:50: Und wir müssen erst mal wissen, dass das

00:19:52: existiert.".

00:19:53: Dann sind viele Leute auch schon bereit, das irgendwie mitzutragen oder durchzurotieren oder eben Wertschätzung auszudrücken, was eine Person das macht?

00:20:00: Ich finde es so interessant, du hast gesagt diese eine Person, die eigentlich unsichtbar war, die das immer gemacht hat und wo alle gedacht haben, das macht vielleicht die Putzkraft an sich sowieso mit!

00:20:10: Es gibt ja einen Phänomen – da nehme ich mich gar nicht raus – Scheinbar automatisch, eben immer solche Aufgaben irgendwie sehen oder übernehmen.

00:20:20: Wie nimmst du das war jetzt auch aus deiner beruflichen Erfahrung?

00:20:23: Also warum übernehmen manche Menschen solche Aufgaben einfach automatisch und manchen muss man halt dann doch immer drauf hinstupsen.

00:20:29: Ich glaube einerseits ist es ein Ding intim zu wer war zuerst da und wir haben uns überhaupt mal aufgefallen dass die Aufgabe nicht erledigt wurde.

00:20:35: so das sind teilweise auch so gewachsene Strukturen Und andererseits ist es halt ein Sozialisierungsthema.

00:20:42: Also wer wächst wie auf und männlich-sozialisierte oder wirklich sozialisierte Personen, wenn hat auch unterschiedlich... erzogen worden, je nachdem auch was wir an Spielzeugen bekommen haben.

00:20:53: So wenn ich mich halt um eine Puppe kümmere, lerne ich ja ganz anders dieses Mitdenken für die Bedürfnisse eines anderen Lesens und das können natürlich alle lernen.

00:21:03: Es muss halt nur noch die Möglichkeit dazu geben.

00:21:05: oder halt was lese ich in Büchern welche Präsentanz habe ich, welche Vorbilder hab' ich sogar übernimmt zu Hause war's?

00:21:12: Und wer hat mich vielleicht dazu befähigt diesen Blick dafür zu entwickeln also mir selber komplette Aufgaben übergeben werde, kann ich das halt auch als komplette Verantwortung übernehmen.

00:21:24: Also wenn ich verantwortlich bin für alles im Kinderbereich... werde ich irgendwann auch feststellen und die Tauche gehört irgendwie dazu.

00:21:31: Wenn ich aber nur explizit eine Aufgabe immer zugewiesen bekomme, sehe ich ja gar nicht diese insgesamt vier Schritte, weil ich die nicht alle eigenständig durchdehe.

00:21:38: Und je öfter Personen die Möglichkeit bekommen, diese Schritte alle eigenständig durchzugehen, desto eher lässt sich dieser Blick dafür schulen.

00:21:45: und dann kommt die Wahrnehmung und dadurch übernehmen die Leute, die das viel üben konnten in dieser Aufgabe noch

00:21:50: häufiger.".

00:21:51: Ja, ja.

00:21:51: Das heißt jetzt umtreibt mich natürlich die Frage das schon gesagt mental load und das merken wir auch das macht ja auch was mit uns auch im Unterbewusstsein.

00:21:58: es kann bis zum Burnout tatsächlich führen.

00:22:01: wie nähle werden wir dann diesen Mental Load wieder los?

00:22:04: Was können wir tun?

00:22:06: Also einerseits können wir halt schauen welche Dinge können wir auf eine Art und Weise entweder automatisieren oder routinieren.

00:22:13: also wenn ich jetzt sage irgendwelche tools die ich verwenden können zum beispiel ab reminder dann muss ich mich selber dran erinnern so dass das sowas was wahrscheinlich viele von uns irgendwie benutzen nicht mehr ohne mein kalender aufgeschmissen.

00:22:27: Dann halt so rotinen irgendwie zu entwickeln weil routin möglichen hat es mir nicht jedes mal alle planungschritte von vorne bis hinten wieder durchgehen kann.

00:22:35: also ich kenn zb person die haben einen regelmäßigen spielabend immer an einem und den selben tag in der woche.

00:22:39: alle wissen, an dem tag auf zehn Uhr treffen wir uns.

00:22:42: dann muss halt nicht von vorne immer wieder neu geplant werden und abgestimmt werden.

00:22:46: Und im Kalender geguckt werden so was kann helfen, und wir können in Teams beispielsweise auch konkret einführen dass es eine Rotation gibt.

00:22:54: also wer moderiert irgendwie das Meeting?

00:22:55: das macht ja nicht immer exakt die eine Person die sich freiwillig gemeldet hat oder so sondern es geht rund um und dadurch dass vielleicht sind Leute im Team hat halt jeder ein bisschen mehr Aufwand aber es ist halt darauf verteilt Koal schreiben oder sowas.

00:23:10: Wir können auch gucken, ob wir vielleicht mal Trainings für so was zu suchen um halt ein bisschen sensibilisierter zu sein und bei dieses Thema können helfen.

00:23:20: also wenn halt immer eine Person die Geschenke verantwortlich ist, können wir das halt abändern und sagen sowieso beim Weihnachtslichteln jede Person ist für eine Person zuständig dann übernimmt jede Person diese Verantwortung weil dann ist es so ein bisschen fairer verteilt als es ist.

00:23:32: halt ich glaube der erste Schritt fangen wir da nochmal an ist sehen erkennen Und wenn wir das sichtbar gemacht haben, passieren die nächsten Schritte so oder so irgendwann meistens.

00:23:45: weil uns dann auffällt, was alles da ist.

00:23:47: Und dann können wir davon das halt

00:23:48: ableiten.".

00:23:48: Ja und ich finde es auch spannend, weil ich beobachte das zum Beispiel auch im eigenen Ehrenamt oder so ne?

00:23:52: Es sind tatsächlich echt witzigerweise immer die gleichen Personen, die halt dann sagen ja okay mach' dich!

00:23:57: Und manchmal isst da ein Team von zehn Leuten ja, da gibt's irgendwie eine Sitzung man redet über irgendwas, was jetzt geplant werden muss.

00:24:03: Dann wird so die obligatorische Frage gestellt Okay wer fühlt sich dafür verantwortlich?

00:24:07: und dann ist erstmal so der Schweigen im Walde und dann merkste du dann kommt doch wieder die Person, die es halt vorher auch gemacht hat und sagt ja ok dann mache.

00:24:15: Dann frage ich mir auf die Frage, woran liegt es daran?

00:24:19: Dass viele sich diese Eigenverantwortung gar nicht auf den Schirm bringen?

00:24:22: oder wie kann man auch die Menschen abholen um zu sagen hey klar traue ich eine Zumache.

00:24:26: Es ist ja immer so eine Geschichte von Zutrauen auch letztendlich.

00:24:29: Das hilft das immer auch anzusprechen.

00:24:30: also wenn dir das jetzt zum Beispiel bei anderen Personen mal wieder auffällt hilft es ja auch anderen ein bisschen zur Seite zu stehen und zu sagen Das ist doch jetzt schon so oft gemacht, vielleicht findet sich da noch eine weitere Person.

00:24:40: Und das dann überhaupt mal in die Kommunikation zu gehen?

00:24:43: Weil auch... Da spielt es wieder eine Rolle wie wir irgendwie aufgewachsen sind und in der Tendenz melden sich weiblich sozialisierte Personen heutiger in Entschonungszeichen freiwillig weil Frauen halt hoffentlich auch negativ erfauen damit machen wenn sie nicht freiwillige helfen und dann halt eher sozial abgestraft werden während dass bei Männern nicht unbedingt so der Fall ist, da ist es halt normalisierter Sag ich jetzt mal, dass sie das nicht unbedingt übernehmen und wird dann halt auch sozial mehr akzeptiert.

00:25:12: Und das vielleicht auch einfach mal anzusprechen?

00:25:15: Wie du schon gesagt hast ist es halt ein Kompetenz erleben ist wichtig und da vielleicht auch mal zu sagen, wo sonst lernst du's halt jetzt?

00:25:22: Also es ist eine gute Möglichkeit, dass du es jetzt üben kannst.

00:25:25: Ja genau!

00:25:26: Ich kann mir noch einen Satz von meiner Mama erinnern, das ist echt lustig.

00:25:29: Wir kennen jeder von uns, dass man sagt oh ich habe jetzt gerade keine Lust dazu und die hat dann immer klar gesagt, da machst du es halt ohne Lust Ja.

00:25:38: Es ist schon, weißt du, wo ich immer auch denke, man rechtfertigt sich über dieses Thema?

00:25:42: Ich habe gerade keinen Bock dazu oder so.

00:25:44: aber es geht ja auch, dann geht's halt mit weniger Lust.

00:25:46: Aber wie ich finde schön was du gesagt hast, die entscheidenden Stellschrauben sind wirklich die Kommunikationen.

00:25:51: also dass man weil ich glaube deswegen liegt das oft unterm Radar, wie viel jemand macht und da warst du alles noch mit rein spielen Traut teilweise auch zu kommunizieren oder auch anzusprechen.

00:26:02: Und ich glaube, das ist das Allerwichtigste, wenn wir um Mental Loads sprechen, dass was dann auch wirklich benennen und ansprechen und das auch verteilen dann entsprechend?

00:26:09: Ja!

00:26:10: Es gibt auch so Mental Load Tests oder so.

00:26:12: also von dem einen, den ich erinnertlich tätig bin falls ihr da online mal schauen wollen kann man das auch so ausfüllen gemeinsam.

00:26:18: Sei es jetzt im Team, es gibt aber fast irgendwie im Haushalt oder sowas, dass da ja dann geguckt werden können.

00:26:23: So wer macht das, wer denkt dran und wie häufig wird es gemacht?

00:26:26: und da auch zu schauen, wie häufig kommt die Aufgabe überhaupt vor?

00:26:29: Also einige Sachen passieren halt tagtäglich und einige Sachen passieren so einmal im Jahr.

00:26:33: Und dann auch zu gucken, ist das im Großen und Ganzen auch halbwegs vertreten.

00:26:39: Ja, ich finde es gut.

00:26:40: Also übrigens Nele, danke für die Steilvorlage!

00:26:41: Wir werden ja auch wieder alle relevanten Links zu dir.

00:26:45: Auch wieder in die Show-Notes packen?

00:26:46: Nee, weil ich find's ein spannendes Thema.

00:26:47: wenn jetzt jemand einschaut und sagt Boah er kenn'nich oder an unserem Team ist das immer wieder dasselbe.

00:26:52: Toll ein anderer machts.

00:26:53: Dann ihr könnt natürlich auch gerne die Expertinnen selber kontaktieren oder euch da mal umschauen wie du gesagt hast.

00:26:59: Weil da gibt sehr viele Möglichkeiten auch schonmal zu gucken.

00:27:01: okay wir sitzen dabei bei uns aus Das kann ich da vielleicht schon machen.

00:27:04: Ein Thema, was ja auch so ein bisschen sich zumindest im Wort anschließt ist das Thema Emotional Load.

00:27:10: Nichtsdestotrotz hat es nicht unbedingt jetzt irgendwie etwas direkt mit dem Mental Load zu tun.

00:27:15: Die Frage ist immer du hast vorhin auch schon angesprochen.

00:27:17: Zu dir kamen Leute die haben alles Mögliche anvertraut.

00:27:20: Es ist wunderschön und ich bin auch so'n Mensch.

00:27:23: Kenne niemanden, plötzlich kommt jemand auf mich zu willfremde Personen und erzählt mir das komplette Leben wo ich denke hoch.

00:27:29: Also kennen wir uns was ich mega schön finde weil in dem Moment zeigt die Person ja ein wahnsinniges Vertrauen und gleichzeitig ist er immer so dieses Ja okay bin ich jetzt irgendwie dafür verantwortlich auch für die Gefühle von dem Gegenüber.

00:27:40: in deinem Workshop Hast du ja auch immer Themen mit Emotional Load dabei, das weiß ich und viele fühlen sich da auch so ein bisschen sofort ertappt.

00:27:48: Also wenn ich jetzt irgendwie immer für die Stimmung für andere mich verantwortlich fühle in der Form nehmen wir es doch mal mit der Unterschied zu Mental Load.

00:27:55: was ist jetzt Emotional Load?

00:27:56: Also

00:27:57: einige Leute sehen den Emotional load als Teil von Mental Load weil es beides so unsichtbare belastende Tätigkeiten sind.

00:28:07: Ich find's ein bisschen sauberer, dass auch so vorn an der Aktie zu grenzen, weil das doch nochmal unterschiedliche Bereiche sind während der Mental Load die Belastung ist, die aus dieser kognitiven Arbeit entsteht, ist der emotional load die Belassung die aus der emotionalen Arbeit entstehen und da gibt´s halt unterschiedliche Teile, die da so'n bisschen mit reinfallen.

00:28:23: also ich kann meine eigenen Emotionen verarbeiten um mir Zeit dafür nehmen und mich damit beschäftigen was gerade eigentlich passiert um meine Gefühle benennen etc... Ich muss manchmal auch meine eigenen Emotionen regulieren, z.B.

00:28:33: im Umgang mit Emikundis oder so, dass ich dann respektvoll bleibe, selbst wenn im Dienstfestungsbereich Leute vielleicht mal unfreundlich reagieren oder auch wenn ich mich an den Gespräch vorbereitet habe und ich dann bewusst selber ruhigbleibe.

00:28:44: Ich kann die Emotion anderer Leute koregulieren und halt dann beispielsweise bei Kindern die begleiten, wenn sie selber noch gar nicht wissen was gerade bei ihnen abgeht und sie merken einfach, ich bin aufgewühlt, ich weiß aber gar nicht wieso, zu helfen das wir da irgendwie gemeinsam durch... gehen und die dann irgendwie sei zu trösten oder anders zu begreiten.

00:29:04: Ich kann aber auch bei der emotionalen Arbeit, die Emotionen anderer generell mitdenken und vielleicht auch in die Zukunft schon antizipieren.

00:29:10: wenn ich also weiß irgendwas ist vielleicht nicht der beste Zeitpunkt das jetzt anzusprechen, dann gucke ich wann kann es besser ansprechen?

00:29:17: Und wie wird die Person vielleicht auf eine gewisse Neuigkeit reagieren?

00:29:19: Wie kann ich sie denn wirklich sensibel rüberbringen... Ich kann expliziten einen Raum schaffen dafür, dass Leute ihre Emotionen ausdrücken können und die Einladung aussprechen.

00:29:29: Und sagen hey wenn etwas ist dann kannst du dich gerne gerade mit mir darüber unterhalten.

00:29:33: Und auch so was wie Emotionswissen zu vermitteln also sodass ich Gefühl überhaupt benennen kann das ist ja auch etwas was wir erstmal lernen müssen.

00:29:40: da gibt es auch so Gefühlsräder und ähnliches was halt irgendwie helfen kann noch mal ein bisschen tiefer reinzugehen als nur...ich bin grad irgendwie aufgewühlt Und da sind so ganz verschiedene Bereiche in dieser Emotionsarbeit, die in den Jahr abgedeckt werden können.

00:29:54: Ich finde, das fällt schon auf, dass für sich genommen ein großes Thema ist und es sich schön findet, einen eigenen Themenbereich irgendwie draus zu machen.

00:30:02: Ja, und dann haben wir im Alltag sehr viel ohne, dass es uns auch hält.

00:30:04: Du hattest selber die Beispiele genannt, dass Leute nicht zukommen und es ist irgendwie sehr schön wenn Menschen dann auch sehr viel ... ausdrücken und wir fühlen uns mit dem irgendwie verbunden.

00:30:14: Und gleichzeitig kann es halt auch, wenn ich selber dafür gerade keine Kapazitäten haben, mich selbst potenziell überrollen.

00:30:20: Da so der erste Hinweis.

00:30:22: vielleicht ist immer gut weiter zu fragen, hey, ich hab grad was, das nicht aufwühlt?

00:30:27: Kann ich dir das grade teilen?

00:30:28: hast du da die Kapazität für?

00:30:30: Und dann kurz die Antwort abzuwarten, da kann die andere Person noch explizit, da sind wir schon bei Grenzen sagen so gleich passt sich's gerade nicht Und dann können wir gemeinsam schauen.

00:30:39: Manchmal braucht es ja auch nur die zehn Minuten, um noch irgendwie Aufgabe X fertig zu machen und da nehmen wir uns danach in Ruhe die Zeit und sind beide empfänglicher für dieses Gespräch oder fast generell nicht weil gerade viel zuviel los ist im Leben von einer Person und vielleicht selber emotional auf irgendwelche Dinge passiert sind.

00:30:55: und dann gibt's welchen andere Personen mit der so übergesprochen werden kann oder sowas.

00:30:59: Ich glaube dass wird mehr sehen wie viele Arbeiter drinsteckt und wie viel das auch kostet.

00:31:06: in so einem Gespräch präsent zu bleiben, wirklich aktiv dabei zu sein und eine Person zu begleiten kann halt dann auch wieder zur Mehrwertschätzung führen.

00:31:14: Ganz klar und ich muss auch sagen, also ich hab das auch lernen müssen ja zum Beispiel jetzt vor Moderation oder so.

00:31:19: Da grenz' ich mich ganz klar ab in der Form dass sich nicht einfach wirklich zurücknehmen.

00:31:23: nur für mich irgendwie bin weil ich merke ich kann es dann einfach nicht ist dann zu viel noch mal die Interaktion mit anderen Menschen.

00:31:29: oder dann erzählt mir einer irgendwie war so das kommt doch noch eine dumme E-Mail wo ich mehr Gedanken drüber mache oder ein Anruf oder wie auch immer wo ich dann merk ne?

00:31:36: Ich brauch da einfach meine Energie.

00:31:38: ja!

00:31:38: Ich brauche da einfach auch einen positiven Stale sage ich jetzt mal Den bewahre ich mir bewusst.

00:31:46: Ich ziehe mich dann wirklich zurück und will auch gar keine... großen Gespräche mehr und so kurz vorher, weil ich einmal merke das nämlich mit.

00:31:52: Also es ist schon so dass man oft dann auch was mitnimmt oder aufnimmt und das belastet ja wieder zusätzlich.

00:31:57: Und das ist schon echt irgendwann einfach mal die Tonne voll.

00:32:01: Man muss es ja einfach sagen.

00:32:02: und jetzt könnte man ja sagen also würde ich jetzt mal behaupten wenn man wirklich eine Empathie hat, dass das halt auch irgendwann zur Belastung werden kann.

00:32:10: Das empathisch sein.

00:32:12: Ja total!

00:32:14: Personen halt sehr guter im Sinn zuzuhören, kommen die Leute ja noch mal mehr zu den Leuten, die halt empathisch reagieren und dann wird es irgendwann halt sehr viel.

00:32:23: Und ich möchte auch weiterhin Leute dazu anregen macht das bitte redet miteinander ist super wichtig.

00:32:28: dass wir über Emotionen reden passt aber halt auch gegenseitig aufeinander auf.

00:32:33: Das ist da wo du beides zu bedenken

00:32:35: guter Punkt, weil das stellt sich ja für mich auch die Frage okay.

00:32:38: Da könnte man jetzt sagen ok wo endet?

00:32:39: Auch mit Gefühl und wo beginnt aber auch schon vielleicht eine gewisse Selbstaufgabe bei dem Ganzen.

00:32:45: Also ein bisschen aufs selber zu achten hilft dir auch das langfristig weiterhin tun zu können.

00:32:50: Weil ich kann mich jetzt komplett verausgaben oder habe halt immer wieder Erholungsfasen.

00:32:55: Es ist wichtig, dass wir uns durch die Erholung faszinieren, damit wir langfristig das weiterhin machen können.

00:33:01: und da sind auch ein bisschen wenn du magst bei diesem.

00:33:04: wie können wir das überhaupt fairer verteilen?

00:33:06: Ja weil es hat ja super schwere Auswirkungen auf die eigene Zeit und auch oft die eigene psychische Gesundheit.

00:33:12: und so falls wird das der Entgleich haben und Wir können halt wieder kommunizieren, anerkennen, wertschätzen, irgendwie gucken und das sichtbar machen.

00:33:21: Wir können aber auch den emotional load anderen Leuten wieder abgeben.

00:33:24: also was ich häufig sehe ist noch die dynamik dass wirklich sozialisierte personen die emotion von dem männlich-sozialisierten Personen begleiten und da nie dann aber auch zur mutigen hey beschäftige dich doch vielleicht teilweise auch selber mal damit und schreib gedanken auf und rede vielleicht auch nur mit deinen anderen männlich-socialisierten freundliches drüber Und dann können die ja das auch untereinander üben und dann entstehen auch schöne Diodaniken, weil das Gespräch überhaupt erst mal gesucht wird.

00:33:52: Und dann ihre Kompetenz gemeinsam so ein bisschen nach und nach weiter aufgebaut wird.

00:33:56: Dann aber auch zu sagen an welchen Punkt kann ich vielleicht nicht mehr helfen?

00:33:59: Also bei mir ist es ganz klar, ich bin ja zum Beispiel keinen Tag heute.

00:34:04: Ich kann in meinen Workshops den Leuten paar Dinge mitgeben und bei gewissen Themen sie einfach sagen, das gehört in einem ganz professionalist Taki-Setting Hier sind Möglichkeiten, wo du da vielleicht irgendwie Unterstützung finden kannst oder sowas.

00:34:18: Da hört dann irgendwo auch die Verantwortung von einer Einzelperson auf und dass wir da abgucken wie viel können wir eigentlich auch wirklich geben?

00:34:26: Wir können generell als Gesellschaft daran arbeiten, die emotionale Intelligenz mehr zu schulen also das wir halt Leuten die Möglichkeit geben durch ihre Gefühlsräder oder ähnliches schon mal erklärt eine Art Modell zu haben, wo sie sich daran orientieren können.

00:34:39: Das ist dann nochmal genauer benannt.

00:34:41: was steckt Potenziell hinter diesen ersten Impuls von Gefühl.

00:34:45: Und wenn wir Emotionen besser benennen können, können wir halt besser gucken was brauchen wir gerade eigentlich?

00:34:49: Was steckt eigentlich dahinter?

00:34:52: und je mehr emotionale Intelligenz wir haben desto besser können wir nicht nur erkennen sondern auch uns selber und andere regulieren und es hängt auch sehr viel wieder zusammen mit persönlichen Grenzen die wir dann eingesetzen können.

00:35:04: Insgesamt ist es schön strukturelle gesamtgesellschaftliche Veränderungen irgendwie hinarbeiten.

00:35:09: Das ist so Stück für Stück, aber wenn wir den auch bessere Care-Infrastruktur aufbauen schaffen wir es halt auch da langfristig als Gesellschaft voran zu kommen also Beispielsweise, als hier in einem leistenden Fantastischen Job im Kindergärten.

00:35:22: Und wenn da der Betreuung schlüsselt besser ist können sie halt jedes Kind irgendwie auch nochmal besser betreuen und dann da halt schon von vornherein Fähigkeiten irgendwie mitgeben.

00:35:30: Ja finde ich gut dass das eigentlich schon... Also es spannt doch so ein bisschen den Bogen.

00:35:33: Ich weiß einen Teil deiner Arbeit ist ja auch das Thema Carearbeit was auch übrigens in Freundschaften tatsächlich auch einen wichtigen Aspekt mitteinspielt.

00:35:43: vielleicht gucken wir da dann auch noch mal mehr diesem Thema rein weil da geht's ja auch oft um dieses Ich hab das auch manchmal so dieses, ich bin der schlechteste Meldner übrigens.

00:35:51: Weil mich ruft man entweder an und man schreibt mir oder man hört nie wieder was von mir.

00:35:56: Das ist wirklich so... Aber nicht weil ich die Person nicht mag sondern weil einfach so viel stattfindet dass ich dann einfach das gar noch mal auf dem Schirm habe ja?

00:36:02: Und wenn natürlich die Personen sich melden dann freue ich mich unglaublich!

00:36:05: Das ist natürlich klar und da melde ich mich auch zurück.

00:36:07: Manchmal geht es ein bisschen länger aber ich melde mich.

00:36:09: Aber da ist ja auch so'n Thema Kehrarbeit auch in Freundschaften oder zwischenmenschlichen Beziehungen.

00:36:14: also wer meldet sich immer zuerst.

00:36:16: Wer erinnert irgendwie an Geburtstage.

00:36:18: Wer kümmert sich dann irgendwie zwei Stunden lang, hört sich ein Liebeskummer an von jemandem ja oder wie auch immer?

00:36:24: und wer fragt danach eigentlich ne?

00:36:25: Wie geht es denn?

00:36:26: der Person die das jetzt alles irgendwie abbekommen hat ist ja auch so einen Punkt.

00:36:29: nehmen wir uns mal mit in dieses Thema Kehrarbeit.

00:36:31: also ich würde da gerne mal mit dir reingucken was verstehst du drunter und was bedeutet das jetzt auch nochmal mit dem Zusammenhang vielleicht Mental- oder Emotional Load?

00:36:39: Also Kehrarbeit?

00:36:41: habe man diese Generationen mitgebracht von einer wundersentrale für politische Bildung Wenn wir gleich irgendwo anzufangen.

00:36:46: Kehrarbeit oder Sorgearbeit beschreibt die Tätigkeiten des Sorgens und sich kümmern es, darunter fällt Kinderbetreuung oder alten Pflege aber auch familiäre Unterstützung häusliche Pflege oder Hilfe unter Freunden steht explizit sogar mit drin.

00:36:59: also kehrarbeit beginnt quasi eigentlich von vor der Geburt bis nach dem Tod.

00:37:03: Die ganze Lebensspanne lang gibt es in kehrtätigkeiten und Unterkehrarbeit fällt auch Mental-Load übernehmen, Emotional-Loade übernehmen und halt verschiedene ausführende Tätigkeiten, wo halt was gemacht wird.

00:37:16: Und diesen Bereich mit Care-Arbeit in Freundschaften habe ich halt irgendwann noch mal mit reingebracht weil viel so über Carearbeit halt in Familien geredet und ich möchte auch gar nicht das eine gegen das andere irgendwie aufwiegen, weil sich um den Leben meiner Person zu kümmern und dieses Kind am Leben zu erhalten ist unfassbar krass!

00:37:35: Super viel Respekt an alle die das tagtäglich machen.

00:37:38: Absolut ja

00:37:40: komplett.

00:37:41: und ich möchte so ein bisschen den Blick drauf lenken, dass wir das halt in allen möglichen Lebensbereichen haben.

00:37:47: Und wenn wir es halt in unseren Freundinenschaften schon üben, können wir da diesen Blick schärfen für all diese Tätigkeiten die wir auch in anderen Bereichen, sei es bei der Arbeit oder wenn wir dann irgendwann mal Familien gründen oder ähnlich ist, wieder brauchen.

00:38:03: Da ist es halt so... haben wir mit Beispiel einen Klingelassen.

00:38:07: Wir übernehmen halt Mental-Oper, wir erinnern Leute an irgendwas und machen die Umzugsorger.

00:38:11: Die helfen Leuten über der Planung von einer Feier, vielleicht auch den Urlaub für uns alle oder sowas... Haben wir Emotional Loat mit durch Liebeskummer, Bud Lighten oder den Streitschlichten vielleicht auch zwischen mehreren Leuten in der Freundesgruppe und die Ausfindentätigkeiten.

00:38:25: Also was hier kannst du mir beim Umzug helfen?

00:38:27: Es ist ja auch wieder Zeit, auch wieder irgendwie etwas das wir füreinander machen.

00:38:31: Und ich möchte Leute ganz klar dazu ermütigen dass wir mehr von diesen Communities schaffen wo wir uns gegenseitig helfen und wo wir auch ein alternatives Verständnis haben von um wen kümmern wir uns eigentlich nicht?

00:38:41: jede Person lebt halt in diesem Kernfamilien-Konstrukt Eltern und Kindern.

00:38:47: Und da steckt so viel Gemeinschaft drin, oder?

00:38:51: Und da aber halt auch zu schauen gleichzeitig dass es halt auch anstrengend ist und das wird uns auch wertschätzen und dass wir da halt gucken wie können wir das wirklich in die Fähre teilen und wertschätzen und uns gegenseitig umeinander kümmern?

00:39:06: Ja, genau.

00:39:06: Und ich glaube man muss weg von diesem Irrklauben, dass man sagt okay das muss immer fünfzig-fünfzig verteilt werden beispielsweise ja also ich finde schon auch eben wie du sagst der eine kann das besser der andere kann das bessern dann einfach zu gucken wir können uns da jetzt gegenseitig helfen und vor allen Dingen aber auch wie spreche ich denn eben auch für mich empfundene unausgewogenheiten an?

00:39:25: Das finde ich ja auch wichtig weil sonst kocht es ja auch wieder innerlich in mir hoch und ich spreche nicht anders.

00:39:30: letztendlich ist wirklich der Punkt in allem was wir jetzt schon gesehen haben die Linie muss, weil sonst Platzteil im wahrsten Sinne des Wortes irgendwann wirklich die Bombe.

00:39:39: Ja

00:39:40: also dass es nicht immer exakt fünfzig-fünfzig sein muss ist ja auch insofern schon weil jede Person hat zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedlich viel Kapazitäten.

00:39:48: so wenn's mir gerade nicht gut geht dann brauche ich vielleicht mehr Unterstützung von anderen und wenn es mir gerade richtig gut geht kann ich auf mehr Energie irgendwie reingeben und das dann diese Kommunikation wieder wichtig ist damit nicht irgendwann so krass was platzt Potenziell auch die Freundschaften kaputt gehen oder so was.

00:40:06: Das ist halt irgendwie wichtig und je mehr wir diesen Blick dafür haben, desto besser können wir es ansprechen, destso besser können das aktiv gestalten und halt verhindern dass daran irgendwas kaputt geht weil dann fühlen sich halt Leute auch unfair behandelt oder ähnliches und die meisten leute wollen ja auch in ihren freundschaften was positives für die anderen und für das insgesamte.

00:40:23: wenn wir's dann ansprechen ist das ja auch eine gute Möglichkeit zu gestalten.

00:40:25: Ja ja absolut und ich finde auch einen wichtigen Punkt du hast es eigentlich schon angedeutet ist auf das Thema Grenzen setzen also wirklich auch mal benennen, wo ich einfach sagen kann zum Beispiel ich kann das gerade nicht auffangen oder ich kann es grad nicht leisten.

00:40:36: Und da haben wir im Endeffekt kommen wieder zu diesem lieben Wörtchen nein sehr wirklich so.

00:40:41: Also einfach auch mal zu sagen tut mir leid jetzt im Moment geht's nicht.

00:40:46: Ich frag mich immer Woher kommt das, Nele?

00:40:48: Dass wir Menschen dieses Nein oder auch mal eine Grenze zu setzen immer so ein bisschen mit einem schlechten Gewissen eigentlich verbinden.

00:40:55: Also ich merke, manchen Leuten fällt es extrem einfach die stehen dahin und sagen ne jetzt nicht ja und manche da habe ich mich gar nicht raus.

00:41:03: Da zieht sich schon acht Tage vorher die Magengrube zusammen wenn sie wissen Sie müssen an dem Tag der Person leider Gottes Nein sagen.

00:41:10: woher kommt dieses Phänomen?

00:41:11: dass wir so ein schlechtes Gewissen haben?

00:41:13: weil es uns auch so schwer gemacht.

00:41:15: Also häufig, wenn wir halt irgendwie Leuten sagen nein dann kommt danach dieses dafür rechtfertigen.

00:41:20: So dieses ganz typische Beispiel auf irgendeiner Feier zu sein.

00:41:23: und dann sind Leute so ach komm trinkt doch noch einen mit uns und sagt der Person Nein!

00:41:27: Und dann kommen drei weitere Leute uns auch komm trinken doch mal mit oder warum nicht?

00:41:30: Und dann fangen Leute an mit irgendwelchen Rechtfertigungen die sich teilweise vorher schon so recht gelegt haben.

00:41:34: Wenn ich heute Abend fahren muss oder irgendwas... mehr normalisieren würden, dass keine Rechtfertigung gebraucht wird.

00:41:42: Also für mich ist ganz klar Grenzen brauchen keine rechtfertigungen.

00:41:45: wenn jemand sagt nein dann ist das so sondern gebe ich manchmal noch die Möglichkeiten.

00:41:48: selbst wenn du Kontext geben möchtest mach das gerne und falls wir irgendwas ändern können damit du dich wohler fühlst gerne so aber du musst auch wirklich gar nichts teilen.

00:41:56: und je leichter wir es den Leuten machen Nein zu sagen desto leichter fällt es den Leute nach Grenzen zu setzen.

00:42:00: aber es wird uns in der Gesellschaft schwer gemacht weil die Gesellschaft hat doch generell ziemlich trenzüberschreitend ist und es würde uns teilweise auch irgendwo Ach so.

00:42:08: Ja, das ist sich jetzt wandelt über die Generationen.

00:42:11: aber es gibt ja diese typischen Beispiele wo dann früher als in der Kindheit noch die Tante das Küsschen auf die Weine gibt und dann nein du musst jetzt nicht Tante haben oder das Küßchen auf ihre Weine gehen müssen.

00:42:19: Die Kinder wollten das ganz schnell lernen, die Kinder ja auch dass ihr Körper gar nicht ihnen alleine gehört oder sowas.

00:42:23: Das ist ja ganz kritisch so.

00:42:26: oder halt so Kitzeln und obwohl schon Nein gesagt wird einfach weiterkitzeln oder im Freibad irgendwie untertunten und sowas.

00:42:32: also wir haben das als gesellschaft ziemlich krass normalisiert, dass halt ein Nein nicht unbedingt anerkannt wird.

00:42:38: Und dann ist es klar, dass mich plötzlich mit so einem Fingerschnipps die Leute aus deiner anderen Situation richtig gut hinbekommen.

00:42:44: und je besser wir das in diesen kleinen Momenten auch akzeptieren, desto leichter fällt uns unseren größeren Momenten.

00:42:49: und wenn wir Nein sagen kommt wieder die... diese emotionale Arbeit, dass wir die Negativentfühle der anderen Personen häufig noch managen müssen und das ist dann wieder extra Belastung.

00:43:00: Und wie gehen wir da aus dem Weg?

00:43:01: Okay, wir sagen einfach ja weil dann müssen wir uns nicht um die Gefühle kümmern.

00:43:04: Also also da kommen wieder viele Themen irgendwie so miteinander zusammen

00:43:07: oder zum Beispiel in der Arbeitswelt.

00:43:09: Nehle wenn ich kurz einhaken darf, da ist es auch wirklich auf vielen Managementhebenden.

00:43:14: Wenn jetzt zum Beispiel einen Mitarbeiter sagt ne das kann ich jetzt nicht mehr leisten oder ich muss halt pünktlich gehen oder was auch immer.

00:43:20: Das ist ja oftmals dann auch Menschen unterstellt wird die sind nicht belastbar oder so in dem Bereich, oder ihnen ist das nicht wichtig genug.

00:43:27: Oder wie auch immer.

00:43:28: also was ich auch echt grenzwertig finde und was ja echt bei vielen Menschen dazu führt dass sie sich überarbeiten und halt wirklich über ihre Grenzen hinaus schießen und auch gar noch mal wissen oder spüren wo ist eigentlich meine Grenze?

00:43:39: Hauptsache dass Sie vielleicht den Job nicht verlieren oder dass sie keine Ablehnung erfahren vom Chef oder was auch immer.

00:43:44: Das finde ich auch schwierig.

00:43:45: Ja und da spielen ja auch Prämilägen betreuen.

00:43:47: Also wer kann es jetzt leisten zu sagen im Zoll verdiene ich halt und drücke einen neuen Job bleiben und das hat angewiesen auf irgendwie den Job.

00:43:54: Und ja, wenn es da halt mehr auch dort normalisieren, dass was Positives ist, dass Leute sagen, das ist meine Belastungsgrenze und hier muss ich irgendwie darauf achten, dass es mir weiterhin gut geht dann wird's halt auch leichter Grenzen zu setzen.

00:44:07: aber solange wir Grenzen setzen als etwas Negatives assoziieren ist es halt mit diesen unangenehmen Gefühlen in uns drin verbunden.

00:44:14: Und ich möchte Menschen dazu aningieren, dass sie grenzen als etwas Positives verstehen und dass die auch sagen so hey das bringt mich dichter mit jemandem zusammen.

00:44:22: Das ist ja alles wirklich so kontra!

00:44:24: Intuitiv so.

00:44:25: ich grenze mich ab und dadurch komme ich dichter zusammen.

00:44:28: Und verbinde mich mehr mit den Menschen.

00:44:29: aber es steckt ja ganz ganz viel dahinter, dass wir wenn ihr uns wohl genug fühlen und sicher genug fühlt diese Grenzen aufzuzeigen können wir danach auch wieder viel besser auf die menschen zugehen weil wir wissen wir können jederzeit auch wieder weg gehen und das ermöglicht eine Form von Nähe die ohne das ziehen von Grenzen gar nicht ist.

00:44:48: war alle immer in so einer Achtgemachtung

00:44:52: Und ich finde es total wichtig, was du sagst.

00:44:53: Weil es geht ja nicht um das wenn ich ein Nein ausspreche sage jetzt mal dass sich jemanden zurückweisen will oder da sich irgendwie sagt Ich finde dich jetzt blöd oder für dich nicht ist mir nicht wichtig genug sondern Ja, es ist ja einen eigenen Schutz auch für mich und das heißt nicht unbedingt dass ich dich jetzt nicht mag.

00:45:09: Aber dass es einfach eine Grenze gibt wo ich sage hey also da geht's einfach gerade jetzt nicht ohne dass ich mich wie du sagst so schön beweisen oder begründen oder was auch immer muss.

00:45:18: Sondern ich glaube das muss mir wieder zu einer Selbstverständlichkeit werden.

00:45:21: Dass ein Mensch offen und ehrliches Vertrauen mir gegenüber bringen kann und zu sagen kann Adrian Ich kann nicht gerade nur unterstützen Und dann nicht noch, weil.

00:45:30: Sondern ich kann mich einfach gerade nicht unterstützen ohne dass ich das Gefühl bekomme der mag mich nicht oder ich bin ihm nicht wichtig, ne?

00:45:35: Das ist wichtig.

00:45:36: Total.

00:45:37: Da sprichst du was ganz ganz Wichtiges an, dass wir es halt sehen als das richtet sich nicht gegen uns.

00:45:42: Es gibt diese Einsätze irgendwie so Ich mach das nicht gegen dich sondern für mich oder so den ich find's schön und Dass wir das halt verstehen, dass das keine Ablehnung ist Weil es liegt halt an mehreren Faktoren.

00:45:54: Also ich hab für mich in meinem Leben so ja mit drei a eingeführt, weil wir tendieren immer dazu Ja zu sagen.

00:45:58: Und wenn ich nur einen Jahr mit einem A sage dann bin ich so weißt du nicht?

00:46:02: Wenn Leute zu mir auch so sagen, wenn ich brauche Kassel das noch zu machen die sind so Joa, dann bin Ich so.

00:46:06: nie Joa reicht mir nicht.

00:46:07: So wenn du nicht entusiastisch dabei bist und sagst, ich habe richtig Bock, dann wahrscheinlich eher nicht.

00:46:11: Weil wir so erzogen wurden irgendwo ja auch dass wir möglichst alles ein solches gut gehen und so ja sagen und wenn ich mal überlege In diesem Jahr muss ja viel drinstecken, ich will diese Aktivität machen.

00:46:23: Ich hab heute die Energie dafür, diese Aktilität zu machen.

00:46:29: Also Bock, diese mit dir zu machen

00:46:31: etc.,

00:46:31: also das steckt ganz viel drin und dann kann ich dieses ganz entusächtliche Jahr auch machen.

00:46:35: aber wenn ich halt eigentlich mein Kopf ist voll, ich habe super viel mental load, ich hab so viel Emotionload, keine Ahnung irgendwas und ich will eigentlich kurz nicht einfach nur um mich selber kümmern Dann hab' ich vielleicht nicht nach der Kapazität für alles andere und es liegt gar nicht an dem eigentlichen Quarren Und diese Grenzen sind halt dynamisch Und das ist auch was, was ich gerne Leuten mitgeben möchte.

00:46:52: Nur weil er eine Person einmal sagt ja... Also sowohl sei es bei physischen Grenzen, mit Umarmen etc.

00:46:59: oder aber auch bei emotionalen Grenzen von du kannst hier alle Themen bei mir lassen heißt das nicht dass es am morgen auch noch okay ist.

00:47:04: Es kann sich ändern.

00:47:05: Die Grenze kann ja dann plötzlich noch gezogen werden weil sie halt in der Situation was geändert hat.

00:47:09: Voll

00:47:10: also das Jahr mit drei A Das war auf jeden Fall mit auf und ich finde es echt gut Weil genau wie du sagst oder oftmals gibt's so Situation Wer kann das machen?

00:47:18: Und dann sagt so wie du auch sagst Dann kommt dieses Jahr kann ich machen Aber du merkst ganz genau die Person macht jetzt irgendwie nur weil sie halt denken, naja jetzt hat sich keiner gemeldet dann mach ich's halt.

00:47:28: Aber genau das ist ja auch schon der Punkt und so wird ja dann vermutlich auch das Ergebnis ausfallen, weil ich mich ja dann irgendwie da durchquäl und es ist ja nicht ziel der Übung.

00:47:35: also ich finde auch dass man da viel mehr noch mal weiterdenken muss wie.

00:47:38: der hat jetzt mal kurz Ja gesagt.

00:47:39: Also echt wichtigen Punkt, aber oft machen wir es halt tatsächlich auch aus gesellschaftlicher Erwartung, dass es jemanden halt jetzt macht.

00:47:47: Also schwierig!

00:47:48: Ja, ja.

00:47:49: Und was da auch alles dahintersteckt?

00:47:51: Vielleicht nähle, kümmere eine Praxis vielleicht auf zu dem Block noch ne Praxisfrage oder so an alle mitgeben finde ich ganz interessant wo wir vielleicht alle heute nach dem Gespräch schon mal rausgehen können ein bisschen üben können.

00:48:02: in unserem Alltag.

00:48:03: wenn ich jetzt merke irgendwie übernehmen sehr oft einfach viel für andere und ich mach das einfach.

00:48:09: ja.

00:48:10: also nach einem Modell kommen people pleasing nicht dass irgendwie keiner traurig ist als wäre es so ein erster kleiner Schritt wo ich jetzt vielleicht schon im Alltag heute ausprobieren kann, damit ich eben auch dafür ein Gefühl bekomme.

00:48:21: Dass sich mehr Pohe übernehmen eigentlich echt viel für andere, wo ich es gar nicht will.

00:48:26: Jetzt bezogen auf Mental Emotion Load Grenzen oder alles?

00:48:29: Egal.

00:48:30: Kann alles so dass ich einfach so bisschen vielleicht einen Gefühl besser für mich kriege wenn ich merke okay krass ne halt jetzt da muss ich nochmal genauer hingucken.

00:48:36: im Alltag

00:48:37: also diese eigene Reflexion von ist das gerade ein Ja mit Re A weil ich das gerade intuitiv machen und dann in zweiten Schritt gibt es vielleicht irgendwie eine andere Person, die das auch übernehmen könnte.

00:48:51: Und die Personen dann halt dazu einnahmend das zu machen.

00:48:54: Das kann ja auch ganz simpel sein.

00:48:57: Es muss nicht immer mit dem Nein sein.

00:48:58: Kann ja auch sein, hey hast du vielleicht einfach selber versucht?

00:49:02: Also hast du dreißig Sekunden selber überlegt ob du eine Lösung dafür findest und kommst danach irgendwie zu mir.

00:49:10: Das kannte ich schon sehr viel helfen und dass ich... als Vorbild irgendwo vorhanden die neuen explizit von anderen Leuten einladen.

00:49:18: Und je öfter ich das bei anderen Einlade, desto mehr sehen wir, so kann es funktionieren und geben das ja dann wieder zurück.

00:49:25: Das finde ich wichtig, also ich denke ein Stück weit auch in Vorbild zu sein da voranzugehen und auch wirklich den Raum zu öffnen um zu sagen ihr dürft gerne kommunizieren wenn es eben nicht geht ja und nicht so.

00:49:35: dieses aber bloß nicht sage ich kanns nicht.

00:49:37: Also das ist echt nee ich glaube das würde echt viel bewirken wenn wir auch anderen erlauben das zu tun dann wird's nämlich eben nicht mehr zu diesem schlechten Gewissen wenn einer mal nein sagt definitiv.

00:49:46: Ja

00:49:47: und das kommt zurück.

00:49:47: also ich merke dass das hat einen positiven Einfluss auf Leute, das fällt auf.

00:49:51: Es dauert manchmal ein bisschen aber es hilft also auch so einen... Möchtest du gerade eine Umarmung von mir?

00:49:57: Das irritiert die Leute am Anfang wenn ich das mache und dann kommen wir kurz ins Gespräch darüber dass ich so bin naja ich frag weil es wäre auch vollfahringen wenn du jetzt nein sagst und schwupps ist es komplett was anderes als sich umarmen die Person einfach oder so.

00:50:09: ja und wir haben ein Gespräch geführt darüber dass es auch ok wäre es nicht zu tun.

00:50:13: und wenn ich dann in Zukunft selber irgendwann sage heute möchte ich grad mal keine Umarmungen dann wissen sie Daran liegt, dass es generell okay ist.

00:50:21: Dass man sagt nicht

00:50:23: gerade nicht.

00:50:23: Das ist auch gesellschaftlich, muss man ganz klar sehen.

00:50:25: wir Menschen sind ja auch Herbentiere.

00:50:27: Es ist so, das heißt Wir wollen ja auch eine gewisse Zugehörigkeit erfahren.

00:50:30: und wenn halt die meisten dann sowas Ja sagen Dann traue ich mich halt oft nicht zu sagen Ich nicht.

00:50:35: Also bestes Beispiel, ich wurde jetzt gefragt von ArbeitskollegInnen ob ich mitgebe bei uns hier auf die Horror-Neid Veranstaltung quasi vom Europapar Ich hasse Horror!

00:50:44: Und das ist überhaupt nicht mein Ding.

00:50:46: So und jetzt muss man halt sagen alle Argumente.

00:50:49: Ja, aber der war auch schon dabei und das ist doch lustig.

00:50:51: und ich habe dann wirklich gesagt Leute so viel zum Thema es braucht keine Begründung!

00:50:56: Ich möchte da einfach nicht hin rum und ich möchte auch nicht überredet werden dass irgendjemand dabei Spaß hatte.

00:51:03: Das kann ja sein, aber ich selber weiß nicht wie ich darauf reagiere und ich möcht's einfach nicht.

00:51:08: Also da auch im Zweifel immer wiederholen Also wir haben immer die Tendenz, dass wir was Neues sagen müssen.

00:51:13: Als Moment so ah nee weil weil weil sonst einfach so.

00:51:15: ich hab grad gesagt nein ich würde mir wünschen das es respektiert wird und vielleicht noch falls du generell dann Lust hast das gemeinsam zu unternehmen kann ja auch ein Gegenangebot gemacht werden.

00:51:25: also es kann ja gesagt werden so hey da Das möchte ich jetzt nicht.

00:51:29: Wie wäre es damit, dass wir alternativ zusammen und dann Folgendes machen?

00:51:33: Weil dann verstehen die Personen auch das ist ja keine Ablehnung von dir sondern nur von der Tätigkeit.

00:51:38: Genau!

00:51:38: Ich hab da noch gesagt ihr könnt das super gerne hin alles cool.

00:51:43: auf was zu trinken treffen.

00:51:45: Ich warte dann auf euch in der Bar und wir kommen da irgendwie dazusammen, aber ich will halt nicht dahin, Punkt!

00:51:50: Aber das finde ich einen wichtigen Punkt den du da ansprichst, dass ich eben nicht da hundertmal erklären muss warum nicht?

00:51:55: Sondern wenn jemand sagt – und das dürfe man glaube ich alle mitnehmen – es ist nichts für mich oder ich möchte da nicht hin, dann ist das so.

00:52:01: Und das kann ja tausend Gründe haben die mich aber eigentlich gar nix angehen.

00:52:05: Ja, und das im kleinen Üben.

00:52:08: Das erst üben mit den Leuten, mit denen wir uns wohlfühlen eine kleine Cheergroup aufbauen, wo dann diese kleinen Erfolge geteilt werden.

00:52:17: Das hat mir enorm geholfen!

00:52:19: Ich hab dann irgendwann immer noch Freunde geschrieben und war so ich habe gerade zu folgen der Sache hineingesagt und sie war so.

00:52:23: ja super!

00:52:24: Und das tut gut weil dann kommt dadurch auch dieses positive Gefühl mit den Grenzen setzen.

00:52:29: aber wir müssen ja gegen das Negative irgendwie auch was entgegensetzen.

00:52:32: Und je mehr ich das in einem Vertrautenkreis gelernt habe desto besser fällt mir... also leichter fällt es jetzt auch mit anderen Personen.

00:52:39: Wir müssen ja nicht gleich diesen Medizen Nein, entwiegen stellen.

00:52:43: Wir können mit den Kleinen anfangen und nachher noch ran arbeiten.

00:52:47: Und dann wird das irgendwann mehr Gewohnheit.

00:52:49: Absolut!

00:52:49: Ich finde vielleicht auch nochmal das mit reinzubringen, weil du hast es schon angesprochen.

00:52:53: Oft werden uns Menschen ja aufgrund von Geschlechterklischees gewisse Zuweisungen zugeschrieben.

00:52:58: Auch da dürfen wir anfangen.

00:53:00: Das fängt schon in der Schule teilweise an.

00:53:02: Mit die Mädchen haben Blumendienstdienste und die Jungs stellen bitte die Stühle hoch.

00:53:06: Warum?

00:53:07: Ja, als ob ein Mädchen nicht fähig ist den Stuhl auf dem Tisch zu stellen.

00:53:10: Also das muss man einfach auch mal... wo ich sage was für einen Irrsinn?

00:53:13: Ich glaube auch da dürfen wir im Alltag zum Beispiel ich bin handwerklich eine absolute Vollniete!

00:53:18: Ja, wirklich.

00:53:19: Wenn ich ein Nagel in die Wand schlage ist es viel.

00:53:21: Ich finde es zu interessant aber ich bin einfach nicht gut drin.

00:53:24: Punkt so und automatisch wird auch mir oft immer diese Kompetenz zugeschrieben wenn's darum geht was zu machen zu bauen oder zu Dings dass ich das könnte.

00:53:33: Und ich muss ganz klar sagen ich habe keine Ahnung davon und Es Ist Mir Auch Wirklich Egal.

00:53:38: ja und ich finde da müssen wir mal aufhören dieses Automatisch Das ist Jetzt Ein Mann der Kann Das Schwer Hochheben.

00:53:42: Ich Bin zum Beispiel Ein Kleiner Man Er.

00:53:44: Für mich sind Schwere Sachen hoch Zu Heben echt Nicht.

00:53:47: Und dann muss ich sagen, also warum muss ich das selbstverständlich übernehmen?

00:53:50: Auch da darf ein Nein in den Raum gestellt werden.

00:53:53: Total!

00:53:54: Und dass generell so Winterfragen ist wichtig weil damit an möglichen Willi wieder mehr Wahlfreiheit für alle Menschen und halt nicht diese Zuschreibung aufgrund von, du musst es jetzt machen, weil du so und so gelesen bist.

00:54:08: Sag mal, Nele vielleicht noch bevor ich mit dir weiter sprengen nämlich auch so ein bisschen in deinen SideQuest.

00:54:12: Nämlich die Stand-up Comedy.

00:54:14: was macht für dich wenn man schon zum Thema faire Zusammenarbeit irgendwie reinblicken?

00:54:17: Was macht für Dich eine gute Zusammenarbeit aus?

00:54:19: Das finde ich jetzt auch mal interessant von deiner Seite.

00:54:22: Sehr

00:54:22: sehr viel Kommunikation weil alle Personen sind individuell und je mehr wir bereden was sind eigentlich die Erwartungen die Bedürfnisse was sind unsere Grenzen wie gehen wir mit Situationen um Bevor sich schon gegen die Wand fahren, vielleicht mal abzuklären.

00:54:37: Das macht sehr viel aus dass dann Menschen auch wirklich sie selber sein dürfen und mit ihren individuellen Bedürfnissen herausforderungen etc.

00:54:45: da sein können.

00:54:46: Und dann dafür halt doch Raum zu schaffen und Strukturen denen irgendwie auch aktiv anzupotzen.

00:54:52: Ja, ich glaube auch.

00:54:53: Ich glaube wenn man einen Schlüssel... Das ist natürlich eine Verantwortung für eine Führungskraft finde ich nochmal auf einem ganz anderen Level.

00:54:59: Ich finde das es generell eine Verantwortung für uns alle.

00:55:01: vielleicht können wir das aus unserem heutigen Gespräch mitnehmen.

00:55:04: Kommunikation hey Leute!

00:55:05: Das ist einfach so wichtig auch rechtzeitig und nicht dann erst wenn das fast übergelaufen ist sondern wirklich wertschätzen ehrlich offen und ehrlich ohne dieses schlechte Gewissen einfach zu kommunizieren.

00:55:16: die Bedürfnisse ja wie geht's mir gerade?

00:55:17: Was macht das mit mir und wo brauche ich vielleicht da Unterstützung?

00:55:21: Weil sobald Kommunikation angeboten wird, ist das ein Zeichen für wir wollen hier gemeinsam Verbindung herstellen.

00:55:27: Und auch wenn Grenzen angesprochen werden und es sich erst mal anfühlt wie oh mein Gott ich fühle mich voll kapst bestoßen.

00:55:32: Das ist ein Angebot Wenn die Person gar nicht mit mir zusammen zu tun haben will und dann nicht mehr mit mir redet.

00:55:36: Es ist viel schlimmer als wenn ich noch die Möglichkeit habe aktiv was zu gestalten alle mitgestalten.

00:55:42: Die Flungskräfte können die Strukturen schaffen, den Raum dafür geben als Vorbilder vorangehen.

00:55:46: Jeder Einzelperson, ob jetzt privat oder in der Arbeit kann das auch mit gestalten und immer wieder Kommunikationsangebote schaffen.

00:55:54: macht so viel aus.

00:55:55: Ja

00:55:56: absolut, macht soviel ausmacht aber übrigens auch Dein weiteres Side-Quest.

00:56:01: Neben den ganzen Workshops, Vorträgen und ja auch deinem Ehrenamt

00:56:05: etc.,

00:56:06: bist du jetzt ungefähr ne?

00:56:07: Ungefähr einem Jahr glaube ich müsste das sein.

00:56:10: Auch noch auf Comedybühne!

00:56:11: Das wäre total interessant weil... Ich glaube damit vereinst du eine Leidenschaft von mir.

00:56:16: Ich bin so ein Typ, ich nehme an es nicht gerne vieles mit Humor.

00:56:19: Ich kann auch super gut über mich selber lachen.

00:56:21: Das ist einfach so wo ich manchmal echt laut über mich lachen muss.

00:56:24: wie bescheuert ich gerade in dem

00:56:25: Moment?!

00:56:26: Ich glaube auch das Stand-up Comedy mit dem Bereich, was wir uns heute da beschäftigt hatten rund um Mental Loan und so ganz viel gemeinsam hat oder?

00:56:33: Also nehmt es doch mal mit.

00:56:35: Wie kommt's jetzt dadurch ja auch noch bei dir zum Thema Stand Up Comedy?

00:56:39: Es

00:56:40: ist halt eigentlich angefangen weil ich einen Freund habe der das moderiert hier in Erfurt und immer wieder so er kommt doch mal vorbei und dann hab' ich im Alltag drauf geachtet was mir überhaupt für Situationen... über den Weg gelaufen sind und wie ich das vielleicht lustig verpacken könnte.

00:56:54: Und es ist ein guter Coping Mechanismus, also wir sind wirklich... teilweise so sehr sexistische Situationen wieder passiert und anstatt mich dann zu ärgern weiß okay wie mache ich daraus jetzt irgendwas was auf der bühne verwertet werden kann um auch das problem aufmerksam zu machen weil halt auch viele gesellschaftliche Themen werden auf den bühnen gar nicht repräsentiert sind wir wieder bei unsichtbaren themen und auch mal so mental und emotional load auf eine bühnung zu bringen und an einer ein ziel publikum zu bringen was sonst nicht in meinen workshops ist.

00:57:21: es hat irgendwie auch ganz spannend und da.

00:57:24: zu gucken, wie kann ich das sensibel genug aufbereiten?

00:57:29: Ist eine spannende Herausforderung, aber ist auch irgendwie einfach sehr schön.

00:57:32: Weil wie du auch meintest wenn wir Dinge mit Humor irgendwie nehmen können ihr vielleicht Perspektiven erkennen die uns sonst verschlossen bleiben?

00:57:39: Voll und als.

00:57:40: ich glaube das wird uns allen wieder mehr gut tun ja gewisse Sachen nach mit Humord zu sehen und gleichzeitig finde ich es wie du aber auch sagst wichtig ein Instrument um aber auch auf Nährbereiche hinzuweisen die eben keiner sieht.

00:57:50: Ja wo ich dann echt denke so also dann verpackst gerne in Humor finde ich super definitiv auf eine Bühne.

00:57:56: Das ist schon so, ja?

00:57:57: Und muss auch wieder sensibel in der Gesellschaft wahrgenommen werden weil manches machen wir einfach so selbstverständlich und merken eigentlich gar nicht was das vielleicht auch mit meinem Gegengeber anrichten kann.

00:58:05: Ja.

00:58:07: Ja und was ich lustig finde find es jetzt nicht unbedingt du lustig in dem Moment.

00:58:10: also das ist ja auch so wie ein Punkt.

00:58:11: Nimm uns mal mit wie war dein allererster Auftritt!

00:58:14: Es hat sehr viel Spaß gemacht.

00:58:18: Es gab hier mein Thema bei den Oakenmikes und ich glaube es ging gegen Sport und andere Kleinigkeiten.

00:58:23: Also Ja, und ich mach da auch ein bisschen was schon zu Sexismus im Sport mit einfließen lassen.

00:58:30: Und dann kam Leute auch auf mich zu meinten, hey richtig cool dass du es auf die Bühne gebracht hast!

00:58:34: Ich fühl mich jetzt auch ans Bericht um mich auf die bühne zu stellen, was nicht wiederum voll gefreut hat weil es gibt immer noch zu wenig flinter Personen auf den Bühnen sehr männlich dominiert, immer noch die Comedy Szene.

00:58:46: Es gab trotzdem auch ein paar Leute auf dem Bühn, die nicht so diskriminierungssensibel waren Und das hat dann auch zu sehr vielen Diskussionen angestoßen.

00:58:56: und wir haben da halt auch überlegt, wie können wir es schaffen, Themen auf der Bühne zu thematisieren und gleichzeitig nicht nach unten zu treten?

00:59:02: Weil wir ja nicht reproduzieren wollen was ohnehin schon irgendwie Leute irgendwie runter macht.

00:59:07: Ich finde's auch weil das ist jetzt so meine Frage gewesen wenn ein wichtiger Punkt wo liegt dann auch die Grenze zwischen?

00:59:12: ich sage mal darüber dürfen wir noch lachen und das geht aber auch zu weit.

00:59:15: Das ist für mich schon auch wichtig.

00:59:16: Also wir haben so ein bisschen Reflektionsfragen in unserer Kleineren Comedybabel, die wir dann auch mal so drinstehen.

00:59:24: Also unter anderem sowas wie weiß ich eigentlich genug zu dem Thema fehlt mit dazu eigentlich eine Perspektive.

00:59:29: So was ist eigentlich meine Intention und Botschaft, die ich hier gerade rüberbringe.

00:59:31: Ist das was Positives?

00:59:32: Also will ich grad irgendwie einen Runter machen oder will ich grade wirklich in den gesellschaftlichen Mehrwert irgendwo vielleicht auch schaffen indem nicht das Thema ansprechen und es gibt fantastische Comedians, die allerlei Themen, die sonst übersehen werden, eransprechen und zugänglich machen und die Absurditäten aufzeigen und durch Überspitzung und auch Metaphern

00:59:53: etc.,

00:59:54: dass uns so wundervolle Tools um Leuten etwas mehr zu bringen Ähm, ja.

00:59:58: Hilft dir das auch bei deinen Vorträgen und Workshops dieser Arbeit in der Stand-up Comedy oder beeinflusst dich das?

01:00:05: Schon sehr!

01:00:06: Also ich merke dass es mir hilft ein paar Themen vielleicht auch einfach mal aufzulockern weil die Themen sind ja schon heftig.

01:00:11: wenn wir jetzt reden über oh mein Gott und das wird zur folgenden Ungleich gehalten etc.

01:00:15: dann zwischendurch dessen also ist absolut legitim und wir können doch einfach sagen was nicht gut muss nicht immer alles wieder mit Humor genommen werden.

01:00:23: Es kann jedoch auch helfen das ganz kurz auf zu lockern uns zeigen so ja es komplett aufs Domus.

01:00:28: lasst da jetzt einfach irgendwie mal ein bisschen anders drüber nachdenken und viel durch diese Überspitzung und den neuen Blickwinkel nochmal die Leute auch zum Nachdenken anzuregen, weil Humor kann zum Nachdingen anregen.

01:00:39: Und Humor können auch als Coping genutzt werden für die Leute, die immer wieder Probleme damit haben um dann für sich selber so'n kreatives Outlet zu finden.

01:00:47: das ist ja auch mein Start irgendwo gewesen dass ich was finde wo ich das alles rauslassen kann, wo ich es irgendwie konstruktiv halt wiegts einfach mal so offen in eine Kunstform packen kann.

01:00:59: Ja, nicht nur Ärger in mir drin ist.

01:01:02: Also auch eine Form von emotionaler Load wieder weggeben.

01:01:04: Absolut

01:01:05: und ich glaube, Romoertut uns allen gut.

01:01:06: also so ist es nicht.

01:01:07: ja wir dürfen alle mehr lachen und da auch uns nicht so ernst nehmen weil oftmals habe ich das Gefühl man nimmt sich aus selber wahnsinnig ernst an so in diesem ganzen Konstrukt wo ich mir denke so hey Leute alles entspannt so.

01:01:17: also jeder macht Fehler und das ist auch total wichtig und richtig.

01:01:20: ja und weil daraus lernen wir hier auch unglaublich viel über uns selbst aber auch über unsere Mitmenschen.

01:01:26: und von dem her Ich liebe auch Comedy, also da hast du mich voll.

01:01:29: Da bin ich ja gespannt welchen nächsten Side-Quests du uns vielleicht in einer... Weiß ich denn wie das sehen soll oder so bei Adrian Lett ein mitbringen wirst?

01:01:37: Das bleibt auf jeden Fall spannend glaube ich bei dir.

01:01:39: Es gibt

01:01:39: immer wieder neue!

01:01:42: Liebe Nele, jetzt würde ich dich noch gerne wenn du magst in Entweder oder entführen.

01:01:46: Denn ich habe natürlich auch noch ein paar Sachen hier mit.

01:01:48: Natürlich einmal auch fachlich mit einem kleinen Augenzwinkern die du mir als Wahl beweisen beantworten kannst und natürlich auch wie die Nele denn so hinter ihrem Beruf wirkt und lebt.

01:01:59: Und ich würde einfach mal fachlos gerne mit dir mit einem Augenzwinkel nochmal reingucken.

01:02:02: bei Entweder

01:02:03: Okay, auf geht's.

01:02:04: Also, wenn du wählen müsstest hier fachlich gesehen Grenzensetzen oder Harmonie bewahren?

01:02:13: Wenn wir Harmonie bewaren und das zu Kosten von allen machen, führt auch langfristig nicht mehr zur Harmonie.

01:02:20: Und wenn wir Grenzinsätzen macht es automatisch ein sehr gutes Litteinander.

01:02:24: Ja und ich muss ehrlich sagen, also es gibt ja nicht umsonst dieses Sprichwort everybody's darling is everybody step.

01:02:31: Und das ist halt wirklich so.

01:02:32: Also man muss auch ein bisschen aufpassen und klar im schlimmsten Fall kann immer passieren dass ein Mensch mich halt dann doof findet nur letztendlich da...also man muss da echt auf sich selber gucken, dass man sich da nicht aufgebt.

01:02:42: Das ist schon so.

01:02:44: Das sind super wichtig in diesem Fall.

01:02:46: Okay, dann will ich noch mal weiter wissen.

01:02:48: zum Thema Grenzen setzen Nein sagen oder erst einmal Ich schaue mal!

01:02:52: Ich glaube Schau Mal kann ein sehr hilfreiches Tool sein um sich selber die Zeit zu nehmen darüber nachzudenken und ich finde es sollte auch immer Legitim sein.

01:03:00: Und Es fällt uns glaube ich tendenziell schwierig sofort Nein zu sagen.

01:03:05: Deswegen ist das glaube ich ein guter Step Um In das Nein überhaupt reinzukommen.

01:03:10: also sich Zeit zu verschaffen ist auch immer ein guther Tipp.

01:03:13: Zweifel sagen, ich melde mich dann nochmal, guck nochmal.

01:03:15: Ja absolut klar!

01:03:16: In Finder kann man ja langsam sich daran antast, dass das Nein auch mal besser über die Lippen kommen, flüssig.

01:03:21: Es

01:03:21: kommt mir immer besser über den Lippe?

01:03:24: Ich glaube, es hat auch lange Zeit gedauert und war sehr lange, dass ich schaue mal.

01:03:28: Und das ist immer noch eine Technik die ich verwende wenn es mir schwer wird.

01:03:31: Ich muss mich dir anschließen!

01:03:33: Also keine Schau mal mich dir noch kurz klarstellen im Sinne von... Ich lasse das Ewigkeiten aufhören sondern wirklich so hey es gibt einen konkreten Zeitpunkt.

01:03:41: in zwei Stunden oder morgen oder so sage ich dir Bescheid und dann habe ich auch ne bessere Antwort.

01:03:46: Und weil oftmals sagt man ja aus dem Pult heraus, spontan gleich irgendwie Ja mache ich so und merkt dann oh Gott die nächsten zwei Wochen sind ja völlig zu.

01:03:54: Wie soll ich das eigentlich machen?

01:03:55: Also es finde ich wichtig da noch zu sagen du ich muss erst noch einen blicken Kalender werfen ob ich es realisieren kann und ich melde mich nachher nochmal bei dir.

01:04:03: Okay, dann will ich von dir wissen die To-do Liste oder alles im Guck?

01:04:09: weil ich mein Mentalode auslagern kann auf meinen Kalender.

01:04:13: Und sonst wäre das zu viel und mir würde soviel durchgehen, also so bin ich ziemlich gut... Ich wirke gut strukturiert aber ohne Liste.

01:04:21: Nein

01:04:22: Leute!

01:04:22: Also wirklich?

01:04:22: Ich schreibe mir sogar auch wenn ich Wäsche waschen muss.

01:04:24: ja, weil ich einfach sagen muss jetzt wär's noch ein Zweck hier und am Ende der Woche stehe ich da und hab keine Hunderhosen mehr, also von dem her aufschreiben.

01:04:31: Also ich schrag das auch auf dann habe ich es einfach raus hier.

01:04:33: Ja ist echt gut.

01:04:34: okay Konflikt direkt ansprechen oder eine Nacht darüber schlafen?

01:04:39: Beides

01:04:39: schon gemacht.

01:04:40: Also es kommt irgendwie sehr darauf an, in der Tendenz würde ich es ansprechen, dass ich das Gefühl habe, irgendwas ist gerade nicht okay und dann einchecken mit den anderen Personen.

01:04:50: hast du das grade, dass wir jetzt drüber reden?

01:04:52: oder vielleicht sind ja die Umgebungsbedingungen gerade schlecht, also wenn wir irgendwo mitten in der Bahn sitzen oder sowas würde ich definitiv gerade private Dinge besprechen, dann zu sagen hey lass uns das zu einem Bulgarian Zeitpunkt nochmal besprechen finde der Raum sollte da sein, dass das dann auch richtig geredet werden kann.

01:05:09: Ja okay, dann vielleicht bevor wir jetzt noch mal privater werden finde ich spannend was du jetzt antwortest.

01:05:13: den Menschenlaut abgeben oder die To-Do Liste halbieren?

01:05:19: Wenn die andere Person Kapazitäten hat würde ich es auch abgeben aber im Zweifel für das gemeinsam gegen das Problemgefühl die To Do Liste sonst halt in die Halbierenden gucken.

01:05:29: was wird jetzt runter priorisiert?

01:05:33: Nicht ganz hundert Prozent, sondern reichen vielleicht doch mal die Achtzig wie so immer schön gesagt wird.

01:05:38: Weil ich bin großer Fan von nicht du und ich gegeneinander, sondern wir gemeinsam liegen das Problem also lass uns zusammenschauen wo wir sonst irgendwie was an den Umständen ändern können.

01:05:48: Finde ich sehr gut!

01:05:49: Dann entführe ich dich mal noch ein bisschen privater und zwar liebe Nele will ich wissen Frühaufstärin oder Nachtäule?

01:05:56: Nachtweile.

01:05:58: Selbstständigkeit, ja, es ist wirklich einfach für... Deswegen bin ich selbstständig und mich nicht um sechs Uhr morgen rauszunehmen.

01:06:03: Nein, da auch viel angestehender, aber unter anderem.

01:06:05: Du willst doch noch was sagen?

01:06:06: Mehr!

01:06:08: Also ich bin mit dem Wasser aufgewachsen.

01:06:10: Ich heiße auch Schulfisch mit Nachnamen.

01:06:12: irgendwie hat das meine ganze Familie beeinflusst.

01:06:14: wir sind sehr viel immer schwimmen gegangen etc.

01:06:18: Und das mehr beruhigt mich enorm.

01:06:20: Ja, ist auch schön.

01:06:21: also Wasser Kraft, wo ich sage, da tanke ich mich wieder auf und tut mir einfach gut.

01:06:26: Dann will ich von dir wissen auch so ein bisschen aus dem Eigennutzerhaus.

01:06:29: Buch oder Podcast?

01:06:30: Buch!

01:06:31: Also ich lese enorm viel... Ich höre auch viele Podcasts aber Bücher bringen mich nochmal ganz anders runter.

01:06:38: generell wenn nicht die Technik zur Seite legen kann und ich habe ja auch nur weil in einem Bookladen gearbeitet dadurch bin ich sehr sehr viel gelesen.

01:06:46: Okay

01:06:47: dann will ich vom Dir wissen Kino oder Streaming?

01:06:49: Streaming,

01:06:50: weil ich im Kino häufig überreizt bin von der Lautstärke und zu Hause kann ich mir das einfach nur so einteilen, wie ich das möchte.

01:06:59: Ja, ja?

01:07:00: Kann ich auch noch vollziehen.

01:07:02: Kochen oder bestellen?

01:07:03: Meistens lieber kochen wenn gerade alles andere zu viel wird.

01:07:06: Jetzt

01:07:08: immer wieder beim Thema Mental Load!

01:07:11: Okay dann möchte ich von dir wissen Konzert- oder Comedy Show?

01:07:14: Comedy Show.

01:07:16: Ich bin wirklich selten auf Konzerten... eine sehr große Reizumfindlichkeit und ich gehe ab und an mal auf Konzerte, aber schon tendenziell selten.

01:07:26: Und ich glaube alleine, dass ich jetzt mit dabei bin und die Leute kennen mich sehr viel häufiger auf einer Comedy-Show...

01:07:30: Also du musst mir mal Bescheid geben wenn nicht ne Show von dir dann erleben darf!

01:07:33: Auf jeden Fall!

01:07:36: Wenn Du kommunizierst ist es dann lieber die Sprachnachricht oder die Textnachrichten?

01:07:40: Ich mach zu Dir schon viel Sprach Nachrichten weil sich da in so kurzer Zeit halt soviel mehr Infos auch reinpacken lässt.

01:07:47: Aber wenn Leute mir sagen das sie gerne Textmachrichten haben, dann nehme ich da auch immer Rücksicht drauf.

01:07:53: Ja ja das schon aber ich bin bei dir, mehr ist es dann oft so doof, dass alles zu tippen und dann spreche ich es einfach auf.

01:07:58: und für alle sorry die einen kurzen Podcast von mir bekommen tut mir wahnsinnig leid, aber es ist halt echt ein einfaches Tool, ich kann überall schnell mit einer Nachricht darauf reagieren, das Tippen ist halt schon manchmal echt mühsam

01:08:10: also... Und es lässt sich besser auch mal nebenbei machen?

01:08:13: Ich kann halt während ich irgendwie spazierengehen nochmal nachrichten beantworten, also das ist schon wie ein Vorteil.

01:08:18: Nur bei wirklich Daten etc.

01:08:21: habe ich gemerkt, dass anstrengend sich das selber wieder rauszuhören zu müssen.

01:08:24: Das dann als Text-Nachricht.

01:08:26: Ich hatte das echt das Teilweise mir Leute irgendwie per Sprachnachricht irgendwelche Anpassung oder Änderungen oder so geschickt haben.

01:08:31: Ich bin wahnsinnig geworden weil ich die dann jedes Mal ja nochmal anhören muss.

01:08:34: und woa?

01:08:36: also da bin ich beide wenn es zur Arbeitsanweisung sind dann bitte eine E-Mail oder eine Nachricht weil das ist echt hart.

01:08:43: Party oder Spieleabend?

01:08:45: Na

01:08:46: ok.

01:08:47: Und dann möchte ich von dir wissen, Sommer oder Winter?

01:08:49: Sommer!

01:08:51: Ich habe auch lange Zeit in Mexiko gewohnt und es war fantastisch und ich mag die Sonne sehr.

01:08:59: Cool.

01:09:00: Dann möchte ich abschließen bei entweder oder von dir Wissen, liebe Nele aber ich glaube, du weißt schon sowas zu tendieren.

01:09:05: Kopf- oder Baupgefühl.

01:09:06: Ich bin

01:09:06: ja spannend zu erfahren was du jetzt für eine Tendenz für mich denkst.

01:09:12: immer mehr Bauchgefühl, obwohl das auch bei mir mittlerweile sich besser verknüpfen konnte.

01:09:16: Also viel was früher dieses intuitive ich fühle mich gerade unwohl ist kann ich jetzt auch durch meine Arbeit viel viel besser benennen und auch Leuten ist da mal rational erklären.

01:09:25: aber ich vertraue vielmehr auf dieses Gefühl von.

01:09:27: es ist gar kein enttusiastisches Jahr und manchmal verstehe ich uns später wieso es das war.

01:09:31: aber ich habe angefangen wieder mehr drauf zu hören.

01:09:34: Ja, ja.

01:09:34: Also ich muss ehrlich sagen, ich bin da auch besser drin geworden.

01:09:37: früher war es sehr impulsiv einfach so aus dem Bauch heraus und inzwischen habe ich echt gelernt zu auch einzuordnen und weißt du woher kommt oder was macht das dann auch mit mir.

01:09:44: aber ich muss sagen, das Bauchgefühl hat bei mir schon sehr oft viel recht.

01:09:48: Jetzt aber neugierig, was soll deine Einschätzung?

01:09:50: Was dachtest Du sage ich?

01:09:51: Tatsächlich

01:09:52: ist Bauch gefühlt!

01:09:52: Okay, gut.

01:09:53: Ja also natürlich aus deiner Arbeit heraus du hast die Skills ja das ist mir klar.

01:09:57: aber ich glaube schon dass du dann sagst okay wie fühlt sich es jetzt?

01:09:59: was habe ich für ein Bedürfnis?

01:10:01: Wie will ich jetzt damit umgehen?

01:10:02: In

01:10:02: dem Bauchgefühl steckt so viel Info.

01:10:04: Also häufig wird's ja als so diffuses Gefühl gesehen nur ist das manchmal etwas was wir noch nicht in Worte fassen können.

01:10:09: Wenn wir länger drüber nachdenken und wenn man sie Zeit nehmen wirklich zu reflektieren dann können wir es sogar auch kopfmäßig in Wörter fassen weil es dauert manchmal bisschen länger weil wir halt viele Infos aufnehmen und verarbeiten bewusst benennen müssen.

01:10:23: Ja, ja das stimmt.

01:10:24: Nele dann habe ich jetzt noch im Bauch gefühlt dass du sicherlich eine tolle Kategorie hier ziehen wirst nämlich du darfst wählen zwischen einer Frage die wir noch besprechen in gestern heute oder morgen.

01:10:33: Ich bin natürlich gespannt.

01:10:34: also über was wollen wir sprechen?

01:10:36: nehmen?

01:10:36: Über das Morgen.

01:10:37: Blicken in die Zukunft?

01:10:38: also gut pass mal auf!

01:10:40: Dann werde ich die Schicksalskarten für dich mischen und mal gucken was wir im morgeln miteinander besprechen.

01:10:50: Ich ziehe für dich.

01:10:51: Du siehst es, ich guck nicht hin eine Karte und wir sprechen im Morgen liebe Nele über Woran wirst du merken dass früher nicht alles besser war?

01:11:03: Ja Bauchgefühl!

01:11:09: Ich merke das jetzt auch schon aber okay im morgen

01:11:11: Es ist spannend, gell?

01:11:12: Ich überlege mir die ganze Zeit, woran ich das messen würde.

01:11:15: Ich habe halt eine Antwort für jetzt quasi, eh schon so... Also ich höre jetzt schon auf das früher nicht immer alles besser, aber ich mag halt wie sehr ich jetzt mein Leben aktiv gestalten kann und ich glaube auch dass dieses Aktiv mitgestalten auch in Zukunft einen Faktor sein wird, worauf ich merke hey!

01:11:31: Jetzt hab' ich noch mehr mir vielleicht Freiheiten erarbeitet um zu machen was ich möchte und im Vergleich zum Früher war ich vielleicht nicht da an meinem gestaltung spiel

01:11:41: genau.

01:11:41: ich glaube auch also ja und ich glaub auch an dieser an dieser ansammlung von erfahrung die man dann im morgen irgendwann mal hat wo man drauf blickt und sagt cool irgendwie ne.

01:11:50: also wenn wir das ist einfach auch im morgens rückblickend aber es ist ja im morgen dann auch dieses erfüllende gefühl zu wissen hey ich war wirksam da hat sich was entwickelt.

01:12:01: Okay, dann hast du jetzt, liebe Nele, abschließend hier bei Adriane Letten ein noch die Ehre.

01:12:06: Die Kettenfrage von meinem Gast zuvor zu beantworten und natürlich auch deine eigene für meinen nächsten Gast zu hinterlassen.

01:12:12: Und ich habe dir eine Kettenfrage mitgebracht vom lieben Frank S Fischer der war vor dir zu Gast und er möchte eigentlich ja ist ja schon fast ne kleine Tradition hier von dir wissen und ich finde es eine schöne Frage uns passt vielleicht jetzt auch gerade so unserem Thema Wofür bist Du in diesem Augenblick dankbar?

01:12:31: Ich finde es so schön zu sehen, wie die Unterstützung untereinander da ist.

01:12:37: Wie sehr wir auf unsere Bedürfnisse umgrenzen achten und ich weiß das so sehr zu schätzen.

01:12:43: dass ich mir dieses Leben mittlerweile so aufgebaut habe weil es halt früher häufig Situationen gab von Grenzeverschreitungen und ähnlichen und dass ich jetzt in so einem Umfeld bin gibt mir enorm viel.

01:12:58: Verstehe ich vollkommen, also ich muss sagen es sind wenige Menschen an einer Hand abzählbar an meiner Seite geblieben.

01:13:04: Und gleichzeitig ist so unglaublich schön weil diese Menschen einfach so viel ausmachen und das Schönste sich darf einfach sein wie ich bin und das finde ich so toll.

01:13:12: Dieses sein könnte man sowas.

01:13:14: Beste Freiheit.

01:13:16: Weil ich habe lange Spiele im Leben oftmals rollen oder trägt irgendwelche Masken oder so um dazuzugehören.

01:13:22: und da bin ich irgendwie jetzt im Moment am Punkt wo ich sage Willi alles nicht mehr so Ich will's einmal entspannt haben.

01:13:28: Das finde ich sehr schön.

01:13:29: Freut mich, dass du da angekommen

01:13:30: bist!

01:13:31: Ja das macht Spaß wünsche ich jedem, dass man den Punkt ankommt ist einfach sehr befreiend.

01:13:34: liebe Nele jetzt hast Du die Ehre nicht übergebe an Dich das Zepter eine Kettenfrage für mein nächsten Gast zu hinterlassen.

01:13:41: Ich bin sehr gespannt was Du von ihm oder ihr wissen magst.

01:13:44: Die Frage ist wie drückst Du Wertschätzung aus?

01:13:47: Oh wow!

01:13:49: Jetzt hat man auch noch gar nichts.

01:13:51: sehr schön.

01:13:51: nehmen wir mit Wow, wie drückst du?

01:13:53: Finde ich gut.

01:13:54: Danke Nähle!

01:13:55: Die pack' ich natürlich hier mit in meinen Artrearnäht-Einkoffer wenn ich weiterziehe zu meinem nächsten Gast.

01:14:00: Nee also erstmal von Herzen danke dir liebe Nähler.

01:14:03: Ich fand es einen unglaublich spannenden Einblick auch einmal in deine berufliche Welt.

01:14:07: Aber ja auch muss man sagen, es ist die Welt, die uns alle betrifft.

01:14:11: Ob das jetzt privat oder beruflich?

01:14:12: Und ich finde es unglaublich toll mit welcher Mission du da unterwegs bist und kann dir nur von Herzen die Daumen drücken, dass du ganz viele Menschen mit deiner Arbeit erreichst und was bewirkst.

01:14:24: Wir haben das alle echt nötig!

01:14:25: Ich find's so wichtig, dass die Quintessent einig ist... miteinander offen und ehrlich sprechen.

01:14:31: Und das finde ich so gut, weil ich glaube der Dialog ist an vielen Stellen leider ein bisschen verloren gegangen.

01:14:36: ja und das wünsche uns allen dass es wieder mehr passiert ohne Wertung, ohne irgendwie Zurückweisungen oder so sondern einfach mal ganz neutral miteinander reden, zuhören.

01:14:45: Ich glaube das wird uns in vielerlei Bereichen unseres Lebens wiederhelfen.

01:14:49: Das hast du sehr schön zusammengefasst!

01:14:51: Ja also das wünsche ich uns von Herzen.

01:14:53: danke dass Du mein Gast warst liebe Nele.

01:14:55: Danke

01:14:55: dir dass Du das alles geplant vorbereitet durchgeführt hast noch nachbereiten wirst.

01:15:00: vielen vielen lieben Dank.

01:15:01: Ich werde das Beste für uns herauszaubern, liebe Nähne.

01:15:03: Das verspreche ich dir!

01:15:06: Vielen vielen Dank dir und natürlich an der Stelle müssen wir mal den Dank ausgeben an alle die jetzt hier wieder eingeschaltet haben.

01:15:12: Ich denke sicherlich ihr werdet es ein oder andere auch bei euch sicherlich erkennen und merken, oh ja so geht's mir manchmal auch.

01:15:19: Vielleicht war das jetzt ein kleiner Impuls für euch.

01:15:21: oder teilt die Folge.

01:15:22: schickt zu einem lieben Menschen wo ihr sagt da ist gerade echt viel Mental Load oder Emotional Load oder was auch immer.

01:15:28: Die Person darf gerne die Folge einschalten natürlich wenn ihr sagt hey bei uns im Team wäre es vielleicht auch mal ganz cool.

01:15:35: Feel free!

01:15:35: Ja die Kontaktdaten findet ihr in den Show notes, die liebe Nele ist gerne auch da und wenn ihr Fragen habt dann möchte ich noch einmal genauer hingucken Dann kontaktiert sie doch einfach, weil dafür ist auch Adrian Letein da.

01:15:46: Dass wir unser Wissen und unsere Wege miteinander teilen und uns gegenseitig bereichern.

01:15:51: Das ist eine schöne Sache für uns alle.

01:15:55: In diesem Sinne danke fürs Einschalten!

01:15:56: Alles Gute und bis zum nächsten Mal.

01:15:58: Tschüss.

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