... Martin Harnischmacher, 400 Kilometer & die Frage: Warum tust du dir das an?

Shownotes

Mit dem Fahrrad von Ettlingen nach Berlin in nur zwei Tagen – und dieses Jahr soll es noch weitergehen! Martin Harnischmacher ist nicht nur erfolgreicher Unternehmer, sondern auch leidenschaftlicher Rennradfahrer und setzt seinen Sport für eine Herzensangelegenheit ein: Die BNI Foundation, die sich weltweit für Kinder und Jugendliche engagiert.

In dieser Folge von „Adrian lädt ein…“ erzählt Martin, wie er auf die Idee kam, in nur zwei Tagen von Ettlingen nach Berlin zur DaKon des BNI mit dem Fahrrad zu fahren, um Spenden zu sammeln, und warum er dieses Jahr noch eine Schippe drauflegt. Von einer spontanen Entscheidung bis hin zu einer Spendenaktion, die Tausende bewegt – Martin nimmt uns mit auf seine Reise, teilt seine intensivsten Momente auf dem Rad und gibt spannende Einblicke in die Herausforderungen einer solchen Tour.

Er erzählt von unerwarteten Begegnungen unterwegs, warum er trotz Schlafmangel und Hunger weitermacht und wie es sich anfühlt, nach etlichen Kilometern endlich am Ziel anzukommen. Und dieses Jahr greift er nochmal an: er will erneut mit dem Fahrrad zur DaKon des BNI nach München, doch dieses Mal in nur 1 Tag!

Doch es geht nicht nur um den Sport: Die BNI Foundation setzt sich für Bildung, Inklusion und Chancengleichheit ein, und Martin zeigt uns, wie jeder mit nur wenigen Euros Großes bewirken kann.

Und jetzt kommt ihr ins Spiel!

💙 Unterstützt Martins Spendentour im Mai 2025 und helft mit, sein neues Spendenziel zu erreichen!

➡️ Hier direkt via PayPal spenden: @DEROPTIKER1a

📍 Mehr zur BNI Foundation und ihren Projekten erfahrt ihr hier: ➡️ www.spendenmarathon.bni.de

Wer Martin auf seiner Tour im Mai nach München begleiten möchte, kann ihm gerne auf seinen Social Media-Kanälen folgen:

• Instagram: @martinderoptiker • TikTok: @martinderoptiker

Viel Erfolg bei deiner Tour dieses Jahr nach München und danke, dass du dich durch diese sportliche Höchstleistung für solch einen guten Zweck einsetzt!

🎧 Jetzt reinhören und erfahren, was hinter der außergewöhnlichen Aktion steckt.

Viel Spaß beim Zuhören und Weitertragen!

Für Tipps zu spannenden Personen, die ich unbedingt einladen sollte, gern eine Nachricht an mich an: info@adrian-hoffmann.de

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo zusammen hier bei einer weiteren Folge von Adrian Läth ein und heute spreche ich

00:00:06: mit einem Mann, der nicht nur in seinem Beruf als Optiker und eben auch Unternehmer weitblickt

00:00:12: beweist, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes lange Strecken zurücklegt und das für den

00:00:18: guten Zweck. Als Inhaber von Die Brille in Etlingen, einem Fachgeschäft für Augenoptik mit unter

00:00:23: Uhren und Schmuck habe ich recherchiert, ist auch dabei, ist er täglich mit Präzisionenhingabe

00:00:28: für seine Kunden da. Doch abseits seines Geschäfts, meine Lieben, sucht er auch regelmäßig extreme

00:00:34: sportliche Herausforderungen, wie ich erfahren durfte, nicht nur für sich selbst, sondern wie

00:00:38: wir eben heute auch darüber sprechen werden, um anderen, vor allem im Bereich Kinder, zu helfen.

00:00:44: Letztes Jahr fuhr er in nur zwei Tagen mit dem Fahrrad zur Darkon des BNI-Unternehmernetzwerks,

00:00:51: da werden wir gleich noch darüber sprechen, nach Berlin, um Spenden zusammen und Aufmerksamkeit

00:00:55: für den guten Zweck zu schaffen. Doch das reicht ihm nicht, denn in diesem Jahr will er noch weiter

00:01:01: gehen oder besser gesagt noch schneller fahren, wie auch immer wir es dann jetzt gleich sehen werden.

00:01:05: Die nächste Tour führt ihn nämlich nach München zur Darkon von dem Unternehmernetzwerk BNI und

00:01:11: zwar in nur einem Tag. Was treibt ihn an, solche Grenzen zu überschreiten, welche Erlebnisse und

00:01:17: Begegnungen hatte er auf dem Weg nach Berlin, das interessiert mich natürlich und welche

00:01:21: Herausforderungen erwartet er vielleicht auch auf dem Weg nach München und wie verbindet er

00:01:26: Unternehmertum, sportliche Höchstleistung und auch noch das soziale Engagement. Ich freue mich sehr,

00:01:32: dass er hier zu Gast ist bei Adrian Lett ein auf unser inspirierendes Gespräch über all deine

00:01:38: Facetten und vor allen Dingen über den guten Zweck, den du damit leistest und unsere Gesellschaft

00:01:42: in unserer Gesellschaft beiträgt. Herzlich willkommen hier bei Adrian Lett ein, Martin Harneschmacher.

00:01:48: Hallo, Seilgegrüßte Adrian. Ich sage herzlichen Dank, dass ich bei dir sein darf. Herzlich Dank für die Einladung.

00:01:54: Super, gerne. Also ich meine dein Thema ist ja in so viele Facetten so spannend, dass wir unbedingt

00:01:59: darüber sprechen müssen. Ich glaube prädestiniert hier für das Format Adrian Lett ein. Martin,

00:02:04: ich habe es im Intro schon ein bisschen angekündigt, wie umfangreich und Facettenrechte unterwegs

00:02:08: bist. Jetzt habe ich ja schon über die Darkon gesprochen vom Unternehmernetzwerk BNI. Ich glaube

00:02:13: für alle, die jetzt hier einschalten, BNI war zwar schon oft hier Thema im Podcast, doch ich

00:02:17: möchte es natürlich jetzt auch von dir wissen. Vielleicht holen wir die Leute mal ab, was hat es

00:02:21: mit der Darkon auf sich, was hat es vielleicht mit dir und BNI auf sich und was steckt denn eine

00:02:25: Hinter dieser Fahrt, die du da gemacht hast? Okay, ja eigentlich ganz einfach. Ich selber bin

00:02:30: Unternehmer und bin seit über elf Jahren bei BNI Mitglied bei einem Netzwerk treffen, wo wir uns

00:02:36: gegenseitig unterstützen in Form von Empfehlungen etc. Und die Darkon ist ja eine überregionales

00:02:43: Treffen von an die 1000 Netzwerker. Und irgendwie bin ich letztes Jahr auf die Idee gekommen nach

00:02:51: Berlin, ach Berlin mit dem Zug, das ist ja langweilig. Kann jeder. Genau. Und dann habe ich gesagt,

00:02:56: Eichfahrt mit dem Fahrrad hin. Also es war eigentlich einfach nur so mit dem Fahrrad. Also für

00:03:00: mich persönlich war ich leidenschaftlicher Renneratfahrer bin und auch Triathlon mache.

00:03:05: Und dann habe ich gesagt, ich könnte es aber auch für einen guten Zweck machen. Dann habe ich mit

00:03:10: Kevin Barber gesprochen. Kevin Barber ist der CEO von der Foundation, von der BNI Foundation,

00:03:15: die die ganze Sachen unterstützt, wenn es um die Gelder geht, um den guten Zweck. Und dann habe

00:03:23: ich mit Kevin darüber gesprochen. Also Kevin, ich habe eine Idee. Ich fahre mit dem Fahrrad nach

00:03:27: Berlin. Ein bisschen Anspruch muss sein, zwei Tage, also einmal übernachten, mehr ist nicht und ich

00:03:33: möchte dafür einen guten Zweck. Ich möchte das Geld, was ich da sammle, möchte ich dann der BNI

00:03:36: Foundation spenden. Vielleicht, weil du jetzt gerade schon die Foundation ansprichst, dass man

00:03:41: auch die Leute hier gleich abholen. Warum gibt es die bzw. was ist so der Hintergrund von der BNI

00:03:46: Foundation? Genau. Also die BNI Foundation ist einfach gegründet worden. Wir haben ja die BNI

00:03:50: gibt es ja weltweit und da wurde all die Foundation gegründet, die ihren Zweck darin sieht, Kinder

00:03:57: und Jugendlichen einen besseren Staat ins Berufsleben zu ermöglichen, in verschiedensten Art und Weise.

00:04:02: Ich sage mal ein ganz kurzes Beispiel. Letztes Jahr hat zum Beispiel die BNI Foundation mit der RTL

00:04:07: Spendenmarathon zusammen für bessere Inklusion von Kindern in Schulen dafür gesorgt und hat

00:04:13: das finanziell unterstützt, als das Erdbeben war, das schwere Erdbeben in Türkei Syrien wurden hier

00:04:18: finanziell unterstützt, dass die Kinder da unten wieder früher oder schneller in die Schulen gehen

00:04:22: konnten und das waren halt mal zwei Projekte, die die BNI Foundation mit unterstützt hat. Und das ist

00:04:28: einfach für einen guten Speck und ich sage mal ganz einfach, uns auf einen Punkt zu bringen,

00:04:32: Kinder sind unsere Zukunft. Ja klar, definitiv. Und ich meine wir haben ja viele Ecken und Enden,

00:04:37: gerade wenn es auch um Bildung geht, sicherlich in Deutschland noch Bedarf aufzuholen. Jetzt kam

00:04:42: ja die Entscheidung in dir, okay ich mach das jetzt, ich fahre mit dem Fahrrad innerhalb von zwei

00:04:46: Tagen von Etling, wo du wohnst oder deine Geschäftschaft. Ich wohne noch ein bisschen weiter,

00:04:50: ich wohne sogar im Felser Wald, also ein paar Kilometer mehr dann. Also es soll in zwei Tagen

00:04:55: nach Berlin gehen und ich meine das sind ja jetzt nicht nur 50 Kilometer. Ich meine klar, du hast

00:05:00: schon erwähnt im Sportbereich, da schon versiert, das machst du nicht zum ersten Mal. Wie war denn

00:05:04: so die Reaktion vielleicht auch gerade von Kevin Barber, als du ihm das die Idee präsentiert hast?

00:05:08: Er war glaube ich fast ein bisschen sprachlos. Wie jetzt in zwei Tagen. Ich so ja, ich fahre morgens los,

00:05:15: einmal übernachten und am nächsten Abend bin ich dann in Berlin. Also viele Leute, die jetzt vielleicht

00:05:22: dem Sport nicht ganz so angetan sind, können das nicht greifen. Also ist es denen einfach nicht

00:05:27: möglich. Ich war drei oder vier Kilometer am Tag Fahrrad und dann habe ich schon mal so Projekte

00:05:33: auf privater Ebene schon mal gemacht. Also es war jetzt nicht ganz unbekannt für mich so lange

00:05:38: Strecken zu fahren. Ja und dann habe ich das, das kriege ich schon hin und diese BNI treffen,

00:05:43: der Netzwerk gibt es ja in ganz Deutschland und dann habe ich auch noch gesagt zusätzlich mache

00:05:48: ich auch noch ein Treffen zwischendrin. Also am zweiten Tag bin ich morgens dann auch sogar beim

00:05:51: Treffen gewesen, bei einem anderen, bei einem anderen Leningen, Chapter und habe da noch auch

00:05:57: ein bisschen die Werbetrommel natürlich gerührt für die Spendenaktion. Genau. Und jetzt eben du

00:06:01: hast schon angesprochen, die Werbetrommel gerührt für die Spendenaktion. Ich meine, du bist ja dann

00:06:05: mit vermutlich auf dem Weg mit verschiedenen Menschen in Begegnung gekommen. Wie war da so das

00:06:10: Erlebnis oder wie haben die Menschen reagiert auf dein Vorhaben? Grundsätzlich immer positiv.

00:06:16: Ein bisschen verrückt. Jeder sagt natürlich ein bisschen verrückt, wobei die meisten Reaktionen

00:06:20: waren tatsächlich im Vorfeld innerhalb von BNI, weil ich einfach auch die BNI da einfach noch

00:06:25: ein bisschen mehr darauf aufmerksam machen wollte. Wir sprechen ja einfach davon, wir haben hier

00:06:29: tausende von Unternehmer und wenn man die halt ansprechen kann und ich sage immer, naja, Kleinvieh

00:06:35: macht auch Mist und wenn jeder in der Nehme 10 Euro spenden würde, dann käme auch eine sehr hohe

00:06:39: Summe zu Stande. Also ich, man erwartet gar nicht, dass man 100, 200, 500 Euro spendet und das war

00:06:45: eigentlich mein Ziel, einfach Leute ein bisschen aufzurütteln und so sagen, hey, ich mach was. Ihr

00:06:50: müsst gar nichts machen. Hier ist ein QR-Code, ihr könnt auf PayPal oder ihr könnt auch überweisen,

00:06:55: gar kein Problem und dann unterstützt ihr die BNI Foundation und das hat dann sehr gut geklappt.

00:07:00: Okay, ja, sehr gut. Können wir ja auch in Zahlen messen, ne? Du hast, glaube ich, rund oder sogar 5.000.

00:07:05: 5.000 hast du. Wow, in diesen zwei Tagen? Ja, genau, sind natürlich auch im Vorfeld schon richtig.

00:07:10: Genau, aber im Endeffekt sind es 5.000 Euro, die ich dann Kevin in Berlin übergeben durfte. Da habe

00:07:16: ich mich auch sehr darüber gefreut. Also es ist ein sehr doch schon erhabenes Gefühl, muss ich ganz

00:07:21: ehrlich sagen. Das ist dann doch eine schöne Sache, absolut. Jetzt, ich meine, sportlich, glaube ich,

00:07:25: brauche ich dich nicht mehr fragen, ob das eine große Herausforderung ist, aber jetzt bist du da losgeradet,

00:07:29: ne? Jetzt könnte ich mir vorstellen, ich weiß es nicht, wie das Wetter damals war beispielsweise.

00:07:33: Sehr gut. Sehr gut, Gott sei Dank, ja. Aber es gibt mit Sicherheit auf so einem Weg ganz viele Punkte

00:07:38: oder Momente, wo man vielleicht auch an eine Herausforderung kommt, die man anfangs gar nicht auf

00:07:42: dem Schirm hatte, gab es da solche Momente? Absolut. Also ich habe natürlich die Strecke geplant, ganz

00:07:46: klar. Mein erster Plan war tatsächlich sogar, die Nacht mehr oder mehr draußen zu verbringen, also

00:07:52: das Schlafsack und Isomatte und dann irgendwo in die Ecke liegen für vier Stunden. Da hat dann meine

00:07:56: Frau gesagt, eh, ist nicht, du bist ein Hotel. Und dann habe ich gesagt, okay, mache ich kein Problem.

00:08:02: Und dann habe ich gesagt, okay, habe ich ein Hotel gebucht bei nach 300 Kilometer. Und da musste ich auf

00:08:07: jeden Fall hinkommen, komme was wolle. Das war gezwungenermaßen. Ja, und dann Fahrrad gepackt,

00:08:12: natürlich. Also ich war das Fahrrad, war nicht leer, so und ich habe natürlich auch eine ganze

00:08:16: Sachen dabei gehabt. Wie machst du das? Also wie packst du dann da? Sehr spartanisch. Ja, das glaube ich.

00:08:20: Ja, ja, weil das ist ja alles fast umgepeckt. Genau, also es hängt alles am Fahrrad dran. Das Einzige, was

00:08:26: war, da bei dieser Dark on Arms noch einen großen Ball gibt, sag ich jetzt mal, mit Abendgatrobe,

00:08:31: hat mir eine BNI-Kollegin meinen Anzug mitgenommen, den habe ich, also nicht auf dem Fahrrad dabei gehabt.

00:08:36: Aber alles andere habe ich dabei gehabt. Natürlich auch die Spendendose, weil ich auch unterwegs Menschen

00:08:40: getroffen habe, die ich alle drauf angesprochen habe und die alle dann noch vielleicht ein Zehner oder

00:08:44: ein Zwanziger in die Spendendose reingeschmissen. Cool, ja. Genau. Und dann bin ich losgefahren.

00:08:48: Ja. Morgen ist noch gefrühstückt zu Hause, losgefahren. Tolle Sache, gleich die ersten Leute

00:08:53: getroffen morgens und die fragen dann in der Regel, wenn man Gepäck am Fahrrad hat, wo geht's denn hin?

00:08:57: Und wenn man dann sagt, also man ist vielleicht 30 Kilometer unterwegs, das heißt ich habe noch 630

00:09:03: Kilometer, 670 Kilometer vor mir und dann sagt ich, bis morgen bin ich in Berlin. Also erst mal

00:09:08: mit stille, in der Regel ist immer stille. Also, ja wie jetzt? Bis wohin dann und mit dem Zug dann?

00:09:14: Ich so, nee, komplett mit dem Fahrrad. Das ist die erste Reaktion, die eigentlich immer kommt,

00:09:18: das ist erst stille und dann, ja wie machen sie das und ja wie? Und dann erzählt man, ganz kurz,

00:09:23: ich kann aber auch gar nicht so lange erzählen, weil ich gar nicht die Zeit habe. Ich muss weiter,

00:09:28: ich habe einfach sonst so einen Tag halt auch nicht so ewig viele Stunden, aber will auch versuchen,

00:09:33: alles im Hellen zu fahren. Ja, klar. Die Frage ist berechtigt von den Menschen, wie machst du das

00:09:37: oder wie? Also kannst du uns da ein bisschen Gefühl geben? Also es ist tatsächlich viel, natürlich

00:09:42: gibt es gewisse Konditionen. Ja, ganz klar. Es ist nicht so, dass ich jetzt nur einfach aufs Fahrrad setze

00:09:46: und das mache. Ich fahr schon regelmäßig Fahrrad, aber auch viel Kopfsache. Du fährst alleine,

00:09:51: in der Regel unterhältst du dich nicht. Ich bin alleine gefahren, habe aber mein Handy dabei gehabt,

00:09:57: habe dann schon ab und zu mal ein Video an die Familie geschickt und die Familie hat mir ein

00:10:01: Video geschickt. Das war dann schon gut, also auch zur Unterstützung. Aber du fährst, das Tolle ist,

00:10:07: du erlebst Deutschland aus einer anderen Perspektive. Okay, kannst du das greifbar machen? Also was da

00:10:12: anders wird? Also einmal fährst du natürlich langsam mal zu dem Auto. Ja gut, das ist mehr

00:10:18: Bewusstsein wahrscheinlich auch. Viel mehr Bewusstsein. Viel mehr Bewusstsein für die Menschen

00:10:21: und für die Region. Und das ist ganz spannend. Und jemand, der Rad fährt, der kennt sich in seiner

00:10:27: Umgebung sehr gut aus. Der kennt im Unkreis von 50, 70 Kilometer eigentlich jedes Dorf, jede Straße.

00:10:32: Aber wenn du dann mal über diese Grenze hinausgehst, dann kommt es auf eine Region, wo du noch nie warst.

00:10:36: Und so war es bei mir. Ich wusste genau, naja, so wie es Speyer kenne ich mich aus und nach Speyer ist es

00:10:40: Neuland für mich und darauf habe ich mich auch wahnsinnig gefreut auf die Region. Bin dann durch

00:10:44: Frankfurt und so weiter, Offenburg und so weiter gefahren und dann bin ich hinten raus Richtung

00:10:49: Hessen, Nordosten Hessen. Also mein Ziel war Bebra. Bebra habe ich über Nacht, das ist der nordöstlichste

00:10:54: Teil Hessens. Da habe ich über Nacht, das waren 300 Kilometer. Es war wunderschön. Tolles Wetter,

00:10:59: blauer Himmel. Das macht natürlich die Sache ein bisschen leichter, muss man ganz klar sagen. Aber

00:11:04: ich habe auch viel viel alleine. Es waren immer wieder Leute getroffen, aber ich konnte nicht bei

00:11:08: jedem anhalten. Das ist nicht machbar. Weil die Zeit einfach nicht da ist. Ja, ja, du musst ja da schon,

00:11:13: also wie viele Stunden bist du dann gefahren? Ich bin am 1. Tag, das darf ich auf das gar nicht sagen.

00:11:18: Also ich bin um halb neun daheim losgefahren. Im neuen bin ich losgefahren, weil ich also

00:11:22: mittwoch morgens um neun bin ich losgefahren und ich wollte halt um neun Uhr am Freitag morgens

00:11:26: berlin sein. Also 48 Stunden. Das war das Zeitlimit, was ich hatte. Und deswegen bin ich auch erst

00:11:31: um neun losgefahren und ich war tatsächlich abends um halb sieben schon im Hotel. Also ich habe

00:11:34: so neun Stunden gebraucht für die 300 Kilometer. Und deswegen habe ich da eigentlich eine ganz

00:11:40: gute Zeit gehabt und konnte mich dann da auch noch mal mit Menschen behalten. Das heißt, wie viel

00:11:44: ich über mich gerade überlegt. Wie schnell bist du im Schnitt? 27, 28 Kilometer pro Stunde. Und du

00:11:50: machst dann auch Pausen zum Essen trinken oder läuft das alles parallel wie bei der Tour de France?

00:11:53: Nein, das war eigentlich die Spannung der Herausforderung tatsächlich am Anfang sehr gut. Die

00:12:00: Infrastruktur ist sehr gut. Offenbacher habe ich dann irgendwo Pizza-Laden gefunden,

00:12:04: dann hat man mal mit gegessen und dann kommst du aber doch in eine ländliche Region und dann sind

00:12:09: die Tankstellen dein bester Freund. Muss man ganz sagen. Ja, da gibt es dann ja oft auch dann nicht.

00:12:15: Also muss man wirklich sagen oder eine Bäckerei hältst du kurz an, aber Essen kostet zu viel Zeit.

00:12:19: Also Pausen machen kostet wahnsinnig viel Zeit. Also jetzt irgendwo anzuhalten, sage ich,

00:12:23: "Hör, setz mich in eine Pizzeria." Geht nicht. Also das heißt wirklich kurz was reinschieben,

00:12:27: zehn Minuten und wieder aufs Fahrrad. Vielleicht auch aufm Fahrrad, was essen. Also man hat natürlich

00:12:31: so Powergills dabei. Oder irgendwelche Proteins schicken. Genau, das hat man dann schon. Muss

00:12:38: ab und zu mal eine Brunnen halten, um die Flaschen aufzufüllen. Muss ja auch mal wieder was trinken.

00:12:41: Aber das ist tatsächlich die größte Herausforderung ist wirklich Essen. Also und was zu finden.

00:12:46: Tatsächlich, das ist am zweiten Tag aber ganz extrem. Ja, weil da nichts mehr kam,

00:12:51: dann wahrscheinlich unterwegs. Tatsächlich ja. Also ich war klar. Das stelle ich mir echt

00:12:55: heftig vor. Also ich habe es ja manchmal schon mit dem Auto, je nachdem wo du unterwegs bist,

00:12:59: dass du denkst, ich müsste jetzt aber mal irgendwie schnell was zu trinken oder was weiß ich,

00:13:02: dann hat nichts offen. Ist ja echt eine Katastrophe. Aber jetzt mal umgekehrt gab es vielleicht

00:13:08: auch Momente oder Situationen, wo du jetzt im Nachhinein sagst, das war echt kurios oder

00:13:13: lustig vielleicht auch? Lass mich kurz überlegen. Also sehr kurios war tatsächlich,

00:13:17: als ich meinen Mittagessen in Offenbach gegessen am ersten Tag, der Besitzer hat es dann mitbekommen,

00:13:24: weil mein Fahrrad gesehen hat und der hat dann tatsächlich gesagt, all Getränke,

00:13:28: brauche ich nicht zahlen, Getränke gehen auf mich. Fand ich ganz nett, aber eine coole Aktion,

00:13:32: sage ich jetzt mal. Und das war dann schon eine tolle Sache. Habe ich mich gefreut. Und dann

00:13:37: noch 10 Euro in die Dose reingeschmissen. Also was will man machen? Ja, es gibt tolle Menschen. Also

00:13:41: tatsächlich gab es so aus so Momenten, wo man vielleicht gesagt hat, das war jetzt wie so eine

00:13:45: Panne oder so, damit habe ich nicht gerechnet, irgendeinen Weg gesperrt oder irgendwas kaputt

00:13:49: gegangen. Gar nichts. Nee, überhaupt gar nicht. Also geht ja mittlerweile gute Programme, wo man

00:13:52: solche Rufen sehr gut planen kann. Und das führt ich dann schon sehr souverän von A nach B.

00:13:57: Kann man nicht anders das sagen. Hast du, weil du bist ja auch dann durch verschiedene Etappen,

00:14:02: sage ich mal, durchgefahren ja Richtung Berlin, vielleicht auch verschiedene Menschenkulturen.

00:14:06: Absolut. Hast du da irgendwie einen besonderen Moment, oder vielleicht auch einen Unterschied

00:14:10: bemerkt, wo du gemerkt hast, da sind sie total offen und da ja. Total. Also ich komme aus der Pfahl,

00:14:14: sie fällt aus den Extremhofen ein sehr offenes Volk und dann fährst du durch dir rein,

00:14:18: mein Gebiet auch noch sehr kommunikativ, den Menschen, kann man nicht anders das sagen.

00:14:22: Dann kommst du in diese wirklich ländliche Region dahinten rein Richtung Norden Hessens und so weiter.

00:14:28: Wärst einfach ländlich ruhig, aber den Menschen auch freundlich und man grüßt sich und alles ist

00:14:32: gut. Dann habe ich wie im Hotel gewesen, habe übernachtet, war auch toll die Leute am nächsten

00:14:37: Morgen noch kurz B&I gemacht. Da haben die Leute unterhalten, waren auch zwei dabei, die dann an

00:14:41: dem Tag nach Berlin gefahren sind, im Auto natürlich. Wie du fährst jetzt heute noch nach,

00:14:45: also die waren total irritiert, was ich mit dem Fahrrad mache, machen die mit dem Auto. Und dann

00:14:50: kommst du in eine sehr, sehr, sehr ruhige Region Deutschlands. Also du fährst dann nach Thüringen

00:14:56: rein. Für mich tatsächlich emotional ein sehr großer Punkt war, als ich an dem Schild vorbeigefahren

00:15:03: bin. Hier war bis 1989 die Deutsch-Deutsche Grenze, in der Deutsche Grenze. Ich fände jetzt Gänsehaut

00:15:10: tatsächlich von diesem Moment, weil das für mich, ich wohne da nicht. Ich bin nicht so oft

00:15:15: über diese Grenze gefahren und ich kenne dieses Schild nicht. Leute, die da wohnen,

00:15:17: für dieses normal. Für mich ist es nicht normal. Das war für mich wirklich Gänsehaut,

00:15:21: als ich da drüber gefahren bin und dann halt in Thüringen war. Und da wurde es dann schon

00:15:26: sehr ruhig. Die Menschen sind einfach ruhiger, die sind zurückhaltender, sie sind nicht so

00:15:31: offen da. Das ist was ich jetzt festgestellt habe. Es gibt deutlich weniger Infrastruktur,

00:15:36: mit Bäckereien, mit Errungsaufnahmenmöglichkeiten. Und dann bin ich ja irgendwann nach Brandenburg

00:15:43: reingekommen. Also dann kam ich in die Elbe, das ist vielleicht eine Geschichte, die ich

00:15:46: wirklich ganz kurz erzählte. Ja bitte unbedingt, gerne. Meine Route hat mich über die Elbe geführt,

00:15:50: und zwar mit einer Fähre. Ah. So, und ich komme mal die Fähre dann um 5 nach 7 und um 7 Uhr

00:15:56: habe ich die Fähre zugemacht. Oh nein. Und der Fährfahrer war noch da und dann sage ich zu ihm,

00:16:00: die Fährfahrer hat, glaube ich, 1,50 Euro gekostet. Und dann sage ich, ich gehe jetzt 20 Euro,

00:16:04: wenn du mich rüber fährst. Also, ne, er hat Feierabend, er fährt nicht mehr. Ich habe hier ein

00:16:09: bisschen geschnauft, aber ich habe keine andere Arktide. Er sagt, ah, 20 Kilometer südlich,

00:16:12: gibt es noch eine Fähre, die fährt bis 20 Uhr. Also, aufs Fahrrad gestiegen, runtergefahren.

00:16:16: Noch mal 20 Kilometer. 20 Kilometer extra. Okay, krass. Noch mal zusätzlich an die Fähre gekommen.

00:16:20: Die Fähre steht genau in der Mitte vom Fluss, nicht links, nicht rechts.

00:16:23: Nach 5 Minuten pfeifig, dann kommen wir auf seiner Fahrerkabine raus und dann sage ich,

00:16:28: ich würde gerne rüber wechseln. Für einen Fahrrad wechsel ich nicht. Mache ich nicht.

00:16:33: Jetzt musst du warten, bis dann so eine Kolonie kommt. Oder ein älterer Herr da.

00:16:39: Und dann hat er gesagt, Sie können nach Dessau runterfahren, da ist eine Brücke.

00:16:43: Noch mal 20 Kilometer extra. Also komplett gegen meiner Fertrichtung.

00:16:47: Ich habe keine andere Wahl. Nach Dessau. Ich war schon echt geladen, ich war schon ein bisschen

00:16:52: sauer. Ich komme in Dessau an, komme an die Brücke an, Radweg gesperrt wegen Sanierung.

00:16:56: Ja klar, natürlich. Was? Kann er wohl nicht wahr sein? Und dann habe ich gesagt, okay, ich nehme

00:17:02: meinen Fahrrad, habe so die Leitplanke, bin auf der Straße schnell rüber gefahren, wieder rüber.

00:17:05: Da war ich so sauer, ich muss jetzt erstmal fahren. Ich habe jetzt anderthalb Stunden Zeit oder fast

00:17:09: zwei Stunden Zeit verloren. Krass. Ich muss jetzt erstmal fahren. Da habe ich gefahren und habe

00:17:12: es Essen vergessen. Oh nein. Und fahre aus Dessau raus und von Dessau nach Berlin kommt nichts mehr.

00:17:17: Ich war überrascht, schockiert. Ich kann es gar nicht genau sagen, wie es in Zentraldeutschland

00:17:26: eine Region gibt, die infrastrukturische, so schwach besiedelt ist. Da ist nichts. Wenige Ortschaften,

00:17:32: alle 6, 8 Kilometer Nordschaft. Erschreckend? Nein, erschreckend.

00:17:35: Und da kommt halt auch nichts. Es kam halt nichts mehr. Und nach wirklich nach 50 Kilometer habe ich

00:17:41: dann, also war ich ja noch 90 Kilometer ungefähr, nach 50 Kilometer keine Tankstelle.

00:17:44: Immerhin? Ja, dreißen, die Gass, vier, bivirol. Sehr gut.

00:17:53: Und dann ging es los und dann bin ich um halb eins in Berlin nachts angekommen.

00:17:56: Halb eins. Wie war das Gefühl in dem Moment, als du gemerkt hast, geil, ich bin in Berlin?

00:18:02: Mega. Also vor allem am nächsten Morgen, ich hatte ein Hotel ganz kurz vor der Ortsgrenze

00:18:06: in Berlin genommen, da war ich dann am nächsten Morgen nach Berlin reinfahren wollte mit dem

00:18:09: Fahrrad. War schon gänselt pur, wenn du dann am Berlin-Shield vorbei fährst und sagst,

00:18:13: guckst du auf die Urnsachs, geil, habe ich geschafft. Also das war für mich auch, also war für mich die

00:18:17: längste Etappe, die je gefahren bin. War schon ein tolles Gefühl. Und dann bist du ja noch auf die

00:18:22: Darko, ne? Also ich könnte mir vorstellen, noch zwei Tage hier durchraden hätte ich immer so viel

00:18:26: Lust da noch großartig irgendwie auf eine Veranstaltung zu gehen, die auch noch mal bis abends

00:18:30: gehen. Genau. Ich hatte natürlich Gesprächs-Themen, hatte ich genug, weil man hat mich gekannt.

00:18:34: Ein Emitglied war auch so nett und hat mich auf der Bühne massiert. Also es war sehr witzig.

00:18:40: Und ja, ich habe es gar nicht so richtig gespürt. Tatsächlich, also erst am nächsten Tag, wo ich

00:18:47: dann gemerkt habe, oh, jetzt ist es einfach ganz schön müde. Aber auch da ist noch durchgezogen.

00:18:51: Die Freude und das Adrenalin und alles, das überwiegt dann einfach in dem Moment.

00:18:54: Ja, absolut. Ja, und jetzt sag mal, musstest du die ganze Strecke zurück?

00:18:58: Nein, mit dem Zug. Okay. Aber dann habe ich mit dem Zug hergegangen.

00:19:00: Willst du das? Genau, Sonntagmorgen. Aber das war auch noch mal schön, wenn ich einmal noch mit dem Fahrrad

00:19:04: quer durch Berlin gefahren, haben wir diesen Zeit gehabt. Bundestag vorbei, und so weiter.

00:19:10: Abrandenburger Tor. Ich bin dann über noch vorbeigefahren, habe noch ein paar Sachen angeguckt, bin dann

00:19:14: zum Bahnhof, haben wir den Zug reingesetzt und dann zurück zurück und dann war ich mir da so

00:19:19: vier, fünf Uhr wieder zu Hause. Erleichtert. Erleichtert. Ja, auch meine Familie wieder zu

00:19:24: sehen natürlich. Die waren auch erleichtert, dass ein paar mal nichts passiert ist. Muss man sagen, kann ja viel passieren auf

00:19:28: 700 Kilometer. Ja, absolut. Klar. Allein Unfälle und dann auch sonstiges auch.

00:19:33: Ging eigentlich nicht. Ich sage ja, also auf diesen 90 Kilometer, also nur als Beispiel.

00:19:38: Ich bin auf einer Bundesstraße gefahren, die 90 Kilometer von Tessau bis Berlin.

00:19:44: Ich habe fünf Autos überholt. Okay, doch so viel. Auf 90 Kilometer.

00:19:49: Krass. Da war nichts. Also ich füge es. Ich war ja auch Kurios, das war ja unter der Woche. Ja, ja.

00:19:56: Ja, ja. Genau. Donna-Sagg ist abends. Ja, da sieht man mal die Unterschiede in der Fase. Ja, ja, ja. Ja und jetzt, ich meine, du hast ja immer noch Blut geleckt, so zu sagen, jetzt geht es weiter. Und zwar noch mal sportlicher. Du willst nach München auch wieder zu Dakin in nur einem Tag. Also, wie ich meine, das könnte man ja auch sagen, ich nehme mir eine Wochezeit oder wieder zwei Tage. Warum jetzt in nur einem Tag? Das muss eine Herausforderung sein. Aha.

00:20:19: Deswegen. Also es sind knapp 400 Kilometer nach München. Ja. Oh und es war letztens ja einfach so ein toller Erfolg. Es hat mir so viel Spaß gemacht. Und ich habe mir gedacht, wir müssen eigentlich noch mehr Unternehmer, wir müssen eigentlich noch mehr Leute ansprechen können. Ich habe es vorhin kurz gesagt, kleine Beträge, klein Vieh macht auch Mist.

00:20:36: Ganz klar. Und wenn wir ganz viele Leute erreichen und jeder nur fünf Euro, ich habe auch wirklich welche gehabt, die mir fünf Euro auf das Paypal-Kont überwiesen haben. Aber Leute, 100 mal fünf Euro sind auch fünf Euro. Ja, klar.

00:20:45: Und das war mein Ziel, was ich dieser gereicht habe. Ich will mehr. Das Blut habe ich geleckt insofern nicht unbedingt die sportliche Herausforderung, sondern einfach der BNI Foundation, einfach nochmal eine finanzielle Mehrwert zu bieten und sagen, okay, ich versuche dieser tatsächlich so ein ganz geheim 10.000 Euro werden Traum, wenn ich die erraten könnte. Das wäre halt schon mega, ob ich es schaffe, wir werden sehen.

00:21:11: Ja, wir können ja auch mal hier ein bisschen die Power nutzen von unserer Community, weil wie ich dich verstanden habe, dürfen ja nicht nur BNI-Mitglieder oder Unternehmerinnen und Unternehmerspenden, sondern auch alle, die einfach sagen, finde ich eine coole Geschichte, ich würde dich gerne unterstützen.

00:21:25: Und das Geld kommt ja, wie du schon zu Anfang erklärt hast, wirklich auch beim guten Zweck an.

00:21:30: Und zwar zum 100 Prozent.

00:21:31: Genau, es geht nicht darum, da irgendwie Geld dazu zu sammeln und irgendwas damit zu machen, sondern es geht ja auch darum, wirklich um Kinder, Jugendliche, Bildung an sich zu unterstützen.

00:21:39: Und ich glaube, das ist ja eine gute Sache.

00:21:40: Und wie oft gebe ich fünf Euro aus für einen Quatsch, wo ich sage, okay, wenn du sagst, na ja, auch klein Vieh macht schon Mist, da muss jetzt nicht der Unternehmer kommen, der Tausende von Euro da rein schießt, dann sei ja schon überholfen.

00:21:50: Ich freue mich auch über 1000 Euro.

00:21:52: Verständlich.

00:21:53: So ist es nicht.

00:21:53: Ja, ja, ja.

00:21:54: Jetzt hast du es schon angesprochen.

00:21:55: Also vielleicht für alle, die jetzt auch hier einschalten bei Adrien Net ein, wie funktioniert es?

00:21:59: Wie kann ich dich unterstützen, wenn ich sage, es finde ich eine coole Geschichte und selbst wenn ich nur fünf Euro dazu gebe, aber ich habe irgendwie das Gefühl, ich war dabei, es ist ja auch was Cooles.

00:22:07: Wie gehst du oder was?

00:22:09: Wie kann man dich erreichen?

00:22:10: Also erreichen wir natürlich über sämtliche soziale Netzwerke, reichbar, Facebook, Instagram, TikTok.

00:22:15: Wir werden dementsprechende Videos posten.

00:22:17: Wir werden QR-Codes hochladen, wo die Leute dann paypal mäßig draufladen können.

00:22:24: Man kann mich anschreiben bei größeren Subben natürlich auch direkt Überweisungen machen, zur Spendenquittung.

00:22:29: Auch das ist ja natürlich logischerweise möglich.

00:22:31: Also da versuchen wir einfach alle Möglichkeiten, die ich habe.

00:22:34: Wir haben jetzt noch eine Druckerei.

00:22:36: Wir wollen vielleicht auch Flyer drucken lassen, ob ich die jetzt verteilen kann.

00:22:40: Das muss man dann einfach sehen.

00:22:41: Aber so versuche ich jetzt quasi einfach mein Netzwerk, was ich habe und die Leute, die dahinter sind, einfach noch zu aktivieren, um einfach eine größtmögliche Community zu erreichen.

00:22:50: Und dann halt wirklich, wie schon gesagt, feiern viel Macht misst.

00:22:53: Ja, ja klar.

00:22:54: Also für alle, die einschalten, das war jetzt wirklich auch ernst gemeint hier.

00:22:57: Ich werde auch alle deine Kontaktdaten, die dazu dienlich sind in die Show-Notestellen von der Folge, dass die Leute jetzt einfach reinklicken können.

00:23:03: Und wenn ihr da den Martin begleiten wollt und auch die gute Sache in dem Fall, weil es geht ja nicht um dich, Premier.

00:23:07: Du bist ja sozusagen der Botschafter, der das umsetzt.

00:23:11: Ja, es geht ja wirklich im Großen und Ganzen um die große Sache an solches.

00:23:14: Dann darf ich euch jetzt einfach hier empfehlen, klickt mal in die Show-Notes rein und sei es wirklich nur im Rahmen eurer Möglichkeiten mit einem kleinen Obolus oder auch größeren, ganz so wie ihr wollt.

00:23:24: Wäre es echt cool, wenn ihr da vielleicht auch den Martin auf seiner Reise begleitet und ich meine, ihr seid ja ein Stück weit dann auch mit dabei.

00:23:29: Absolut.

00:23:30: Also ihr könnt natürlich, wenn ihr mich verfolgt, wenn ihr mir verfolgt auf Instagram und so weiter, dann werde ich auch auf jeden Fall, während ich mit dem Fahrrad war, immer wieder Live-Videos machen.

00:23:37: Also ich habe mein Handy auf dem Fahrrad drauf.

00:23:39: Dann werde ich auch immer zwischendurch tagsüber, während ich mit dem Fahrrad sitze, ein paar Videos machen, ein paar, vielleicht auch eine Anschreib, werde ich auch versuchen, drauf zu antworten, gar kein Problem.

00:23:48: Und somit könntet ihr mich sogar dann auch live mit verfolgen, wo ich mich dann gerade befinde.

00:23:53: Also auch da lohnt es sich, deinen Kanälen zu folgen.

00:23:55: Absolut.

00:23:56: Ja, genau.

00:23:57: Also mit dabei zu sein.

00:23:58: Ja, Martin, wir haben jetzt schon alles hier rund um München und Dakin, aber ich glaube das ist allerwichtigste für alle, die einschalten und sagen, okay, bis wann und was soll das überhaupt?

00:24:05: Wann ist denn die Dakin überhaupt?

00:24:06: Die Dakin ist am 16. und 17. Mai.

00:24:08: Ja.

00:24:09: Also Freitag, Samstag, nicht Samstag, Sonntag, sondern Freitag, Samstag.

00:24:13: Das heißt, die Tour wird am Donnerstag stattfinden, also am 15. Mai wird die Stadt finden.

00:24:18: Stattest du los?

00:24:19: Genau.

00:24:19: Dann aber ganz, ganz, ganz früh morgens, weil Donnerstag, wir uns von B&E noch treffen.

00:24:25: Das heißt, ich werde noch zu meinen B&E-Treffen fahren.

00:24:27: Nimmst du auch schon.

00:24:27: Ja, mit dem Fahrrad, das nehme ich noch mit.

00:24:29: Das heißt, ich werde morgens so gegen vier Uhr bei mir daheim losradeln, dann bin ich so gegen halb sieben bei unseren Treffen, dann werde ich das 1,5-Schuldige Treffen noch mitmachen und dann sitze ich aufs Fahrrad und dann habe ich ja dann nur noch 330 km bis München.

00:24:42: Nur noch? Ja, klar. Weißt du, wenn das aus deinem Mund kommt, hört sich das so entspannt aus.

00:24:46: Ja, ja, ich bewundere das schon, weil ich glaube das ist auch ein tolles Thema.

00:24:50: Das kennst du aus dem Sport, du bist sportlich aktiv.

00:24:52: Da muss man sich schon auch motivieren.

00:24:54: Absolut.

00:24:55: Ich meine, da wäre ich die ersten 50 km noch entspannt und dann würde ich denken, oh Gott.

00:25:00: Das Komische ist tatsächlich, nach 250 km, da kommt es nicht mehr auf deine Muskeln an, da ist wirklich eine Kopfsache.

00:25:11: Und dann kommst du irgendwann an einen Punkt, da fährst du einfach.

00:25:14: Also, du könntest auch noch weiterfahren.

00:25:16: Ja, ja, ja.

00:25:17: Du bist dann an einem bedialen Punkt angekommen, der ist auf einem ganz anderen Level.

00:25:23: Also, du kommst auch abends an und bist also ein Hype und eine Müdigkeit in einem,

00:25:28: das ist eine ganz kohne Kombination, die du dann auch verarbeiten musst.

00:25:33: Das kenne ich gut, tatsächlich jetzt in dem sportlichen Bereich, aber gerade aus meiner Event-Sicht, so rumgesprochen,

00:25:40: da bist du manchmal einen ganzen Tag unterwegs, völlig unter Strom konzentriert mit Menschen und so.

00:25:44: Und du solltest eigentlich abends total kaputt sein, aber ich brauche da manchmal noch eine Stunde oder zwei, um runterzukommen,

00:25:50: weil einfach dieser Mix aus Müdigkeit und gleichzeitig noch Adrenalin, die ganzen Eindrücke alles zu verarbeiten und so, das ist völlig krass.

00:25:57: Absolut, aber bei mir auch nach Berlin so.

00:26:00: Also, der erste Übernachtung, also wo ich die übernachtet habe, da war ich abends abends abends essen,

00:26:05: sondern da war ich auf dem Hotelzimmer gewesen, da gesagt, super, kannste schon am 10 Uhr ins Bett liegen, kannste richtig gut schlafen.

00:26:09: Und ich lag im Bett und ich war hell wach.

00:26:11: Ich glaube, das ist dieser Hormon-Coptail, der dann einfach ausgeschüttet wird.

00:26:15: Und morgens schläfst du dann noch ein und du wirst morgens um fünf wach und bist voll da.

00:26:21: Also nicht so, dass du sagst, oh, jetzt nur vier Stunden geschlafen, überhaupt nicht.

00:26:24: Und das Phänomen, was du beschrieben hast, mit zum Schluss funktionierst du einfach nur noch,

00:26:28: oder du weißt wahrscheinlich schon gerade mal, wie du es machst, aber dein Körper funktioniert,

00:26:31: das kennt man ja auch, gerade wenn Menschen in so Extremsituationen kommen, wo sich ja manchmal im Nachhinein irgendwelche Wissenschaftler fragen,

00:26:38: wie könnte das sein, dass der da überlebt hat oder dass das funktioniert hat.

00:26:41: Ich glaube, das ist einfach unser Körper.

00:26:43: da so im Überlebensmodus doof gesprochen, dass du einfach durchgehst. Du überlegst da nicht mehr.

00:26:47: Du hast auch das Ziel vor Augen. Also ein Ziel vor Augen ist natürlich schon immer,

00:26:51: natürlich schon und das war halt, das war einfach so präsent das Ziel. Deswegen hatte

00:26:56: nie in keinem Moment die Überlegung zu sagen, oh das schaffe ich nicht. Ich meine jetzt war die Idee

00:27:02: geboren, du willst was Gutes tun. Ich glaube, das muss ja auch so ein bisschen in einem Schlummern

00:27:06: oder? Also was motiviert dich dann dazu zu sagen, ich mache solche Höchstleistung oder ich nehme

00:27:10: das auch in Kauf um Gutes zu tun? Ich gebe einfach gerne. Ja okay. Ich bin einfach jemand der gern

00:27:15: gibt, ich helfe gerne. Ich habe immer gesagt, soll es ganz banales Beispiel und was aber nie

00:27:22: stattfinden wird, aber man weiß es nie, ist aber nicht im Lotto gewinnen würde, meine Frau sagt,

00:27:26: hey wer hätte das Geld schon weg bevor es überhaupt auf den Kontro wäre, weil ich allen

00:27:29: wirklichen Leute irgendwas schenken würde, ich bin so jemand. Ich mache das gerne, ich habe da

00:27:33: einfach Spaß dran. Ich habe einfach Spaß an so etwas. Jemanden ein Lächeln ins Gesicht zu

00:27:37: zahlen. Gibt nichts schönes wie jemand ein Lächeln ins Gesicht zu zahlen. Hast du schon was gewonnen?

00:27:41: Absolut, ich meine, weißte ich meine, die Frage geht jetzt gerade an dich, sondern es gibt aus Erfahrung

00:27:45: ja auch Menschen, die das einfach machen um sich Sichtbarkeit oder Marketing zu ergattern,

00:27:49: aber wenn du sagst, es gibt ja wirklich Menschen, ich zähle mich auch dazu, die wirklich aus dem

00:27:53: tiefsten Herzen sagen, ich möchte einfach Gutes tun und ich freue mich schon, wenn ich dann Beitrag

00:27:57: dazu leisten kann für irgendjemand. Also ich bin Kleinigkeiten des Lebens, das ist das, was das

00:28:05: Leben auch lebenswert macht. Ich habe noch mal ganz kleines Beispiel zu meiner Person, mein

00:28:10: Kleidungsstil ist sehr ausgefallen und zum Beispiel an Weihnachten, an den vier Weihnachtsamstagen

00:28:16: laufe ich immer mit einem Weihnachtsmannanzug ins Geschäft. Also ganz ausgefallene Anzug und wenn

00:28:22: ich mit immer einem Weihnachtsmarkt laufe, weil mein Geschäft direkt am Weihnachtsmarkt grenzt,

00:28:26: dann werde ich immer angesprochen und wenn ich nicht angesprochen werde, müssen die Leute immer

00:28:30: lachen oder schmunzeln. Dann denke ich schon, habe ich schon was Gutes gemacht für heute. Die Leute

00:28:35: haben schon geschmunzelt, das sind schon mit dem Lächeln in den Tage gestartet. Das ist doch super,

00:28:39: ich muss ja gar nichts machen, ich muss einfach nur durch die Straße laufen und das brauchen wir

00:28:45: in der heutigen Zeit. Ich bin ganz helfen. Absolut und ich denke auch, ich meine, das ist ja auch die

00:28:49: Motivation hinter Adrien, der hat einen all die Geschichten, all die Menschen, all die Begegnungen,

00:28:53: ich finde das eine unglaubliche Bereicherung und wir können ja alles so viel lernen aus diesen

00:28:57: Begegnungen oder Momenten, die wir da miteinander erleben. Immer, immer, man lernt immer. Also das

00:29:02: habe ich auch immer erfahren, was du lernst, wirst du schon jetzt immer nachhinein erfahren. Aber

00:29:08: du wirst immer was lernen und das ist das Tolle an der ganzen Sache. Ich finde es toll, dass du es

00:29:13: jetzt ansprichst, manchmal erfährt man es erst dem Nachhinein, gibt es vielleicht sogar was von

00:29:17: der Tour nach Berlin, wo du sagst jetzt dem Nachhinein, habe ich das und das davon mitgenommen?

00:29:21: Ich habe ganz viel davon mitgenommen, also die Eindrücke allein, die Deutschland aus einer anderen

00:29:26: Perspektive zu sehen, Regionen mit dem Fahrrad zu erkunden, die ich so noch nie gesehen habe,

00:29:31: Menschen kennenzulernen, egal auf welcher Art und Weise, die ich so nie kennengelernt habe,

00:29:38: das ist eine Bereicherung und das lernst du aber erst im Nachhinein. Also während du Radfahren kannst

00:29:44: du das nicht wahrnehmen, weil dein Kopf einfach anders hat, tickt in dem Moment, aber im Nachhinein

00:29:49: super. Wenn man dann so mal reflektiert, dann ist das alles absolut. Und dann hast du auf der

00:29:53: DARKON, also auf dieser Konferenz, tausende andere Netzwerke, mit denen du den ganzen Tag unterhälst,

00:29:59: die auch ansprechen, ey du bist so der Verrückte und so weiter. Du bist der Bekloppte hier mit

00:30:04: Fahrrad, absolut. Und dann kommst du ins Gespräch von dem ein zum anderen Thema und bist irgendwo

00:30:11: aber nachher beim ganz anderen Thema. Du hast wieder was gelernt. Du lernst dein Leben lang. Ja, das stimmt.

00:30:16: Und ob du es sofort danach, währenddessen, das weißt du dann noch. Ich glaube auch ein Stück weit,

00:30:22: dass das so ein bisschen der Grund ist, warum wir auch auf der Welt sind. Es wird jetzt sehr

00:30:26: philosophisch, aber ich denke es geht wirklich um diese vielen Erfahrungen, die wir sammeln dürfen.

00:30:29: Absolut. Ja, absolut. Bin ich felsensfest davon überzeugt und mir tut jeder Leid, der es nicht

00:30:35: macht. Ja. Der in seinem eigenen Käfig lebt und sagt, ich fühle mich wohl. Ich kann mir das nicht

00:30:40: vorstellen. Ich glaube nicht, dass wir Menschen sogar gemacht sind, dafür gemacht sind. Ich glaube,

00:30:43: wir Menschen sind dafür da, was zu erleben, kommunizieren, das dann auch weiter zu tragen.

00:30:49: Und die Erlebnisse weiter zu tragen und jemand was zu erzählen, das macht einfach Spaß. Und wenn man

00:30:54: dann jemandem von begeistert, egal in welcher Form, Art und Weise, hat man dann diese Menschen wieder

00:30:59: was extra gegeben und dann kann der wieder was erzählen. Ich habe jemanden kennengelernt, der macht

00:31:04: es und das. Wie toll ist das, eine Geschichte zu erzählen. Ob er selbst live dabei war oder so

00:31:09: eine erzählt bekommen hat. So eine tolle Sache. Das ist ja sogar unser Ursprung, die Geschichten,

00:31:13: die einfach weitergetragen werden. Genau, Riss. Das geht es ja auch, das ist ja auch ein kultureller

00:31:17: Auftrag, den wir unterstützen. Und einfach mit offenen Augen durch die Welt gehen. Das ist

00:31:21: entscheidend auch. Und du bist ja jetzt schon, auch wenn man das jetzt sportlich sieht, jemand,

00:31:25: der da schon auch immer mal wieder gerne die Grenzen herausfordert oder überschreitet. Was

00:31:31: motiviert dich da? Also das muss man ja auch wollen. Ja, das kann ich so nicht sagen. Soll ich dir sagen,

00:31:39: wie ich zum Sport gekommen bin? Ja, gerne. 2000 mit einem Freund oder mit Freunden Silvester gefeiert.

00:31:45: Es war morgens 3 Uhr, wir waren nicht mehr ganz nüchtern. Das soll vorkommen. Kann passieren.

00:31:50: Und dann haben wir gesagt, also ein Marathon laufen kann ja nicht so schwer sein. Und haben uns

00:31:53: nachts um 3 Uhr für ein Marathon angemeldet. Damals Hamburg Marathon, der im April statt

00:31:58: gefunden hat, von 0 auf 42 in 3 Monaten oder 4 Monaten. Krass. Dann bin ich hier gelaufen, bin

00:32:04: in Ziel gekommen, sag so eine, sowas mache ich nie wieder, weil ich so Schmerzen gehabt habe. Das kann

00:32:09: ich mir vorstellen. Aber nach 5 Tagen, du hast so ein Adrenalinkick und das Feeling von Tag

00:32:15: aus, von Menschen angefeuert zu werden, ist schon gigantisch. Und dann war ich davon gefangen.

00:32:19: Und so habe ich schon ganz viele Marathons. Ich durfte auch schon in New York laufen bei Marathon.

00:32:24: Was eine Wahnsinnsatmosphäre ist und ein tolles Erlebnis ist. Und dann habe ich irgendwann gesagt,

00:32:29: nach Marathon, weil ich weiß jetzt, wie es geht. Und dann bin ich zum Triathlon gekommen, habe

00:32:33: dann Ironman gemacht. Krass. Auch vorbei war ich noch nicht, falls sie Frage kommen soll.

00:32:37: Okay. Da muss ich gleich leider verneinen. Wer das im Ziel? Es war eine Zeitlage. Ein Ziel von mir

00:32:42: bei der Weltmeisterschaft war vorbei, Staaten zu dürfen oder zu wollen. Aber mittlerweile ist es

00:32:48: auch ein Kostenfaktor. Ich habe eine Familie, ich habe zwei Kinder, die würden dann gerne mitwollen.

00:32:53: Und meine Frau würde auch gerne mitwollen nach Hawaii. Und das sage ich halt, okay, dann machen wir

00:32:59: lieber was anderes. Okay. Ja, verstehe ich auch völlig. Du hast ja, ab dem Intro schon erwähnt,

00:33:03: das ist jetzt nicht so, dass du beruflich fahren fährst. Du hast ja in Edlingen oder ja in Edlingen

00:33:08: direkt einen Optiker-Geschäft im Prinzip, die Brille. Man sieht jetzt hier im Podcast, sieht man dich

00:33:14: nicht. Aber es wird auch so viel, können wir schon mal spoilern von unserem Gespräch wieder.

00:33:17: Übrigens, danke an unseren guten Freund und auch Unternehmerkollegin, den Frank S. Fischer.

00:33:22: Wird es wieder Aufnahmen geben? Also so viel darf ich schon verraten, so dass er den Martin auch auf

00:33:26: unseren Kanälen noch mal zu dem Gespräch live und in Farbe sehen dürfte. Wie gesagt, du lebst das

00:33:32: ganze Thema. Auch deine Brille ist wie dein ganzes Outfit, würde ich mal sagen, ein Markenzeichen.

00:33:37: Du wirst wahrscheinlich mehrere Brille noch haben. An die 40. An die 40. Ja, okay. Wie kommt es eigentlich

00:33:41: jetzt, weil wie gesagt, ich mein Job als Optiker würde man jetzt erstmal nicht vermuten, dass du

00:33:46: so sportlich unterwegs bist. Wie vereinst du so dieses, ich sag mal Hobby, ist ja schon Hobby,

00:33:51: Sport oder auch, sagt mir, der Motor wahrscheinlich auch für dich mit deinem Business?

00:33:56: Zeitmanagement. Okay. Zeitmanagement ist ein ganz großes Thema für mich. Wie gesagt, nicht nur Job,

00:34:02: auch Familie. Für mich steht Familie immer in erster Stelle. Super, super wichtig. Erst Familie,

00:34:08: Gesundheit. Dann kommt Job, dann kommt der Sport. Okay. Ich hätte jetzt sogar gedacht,

00:34:15: dass du Sport weiter nach vorn priorisierst. Wäre, wäre aber das wäre meiner Familie gegenüber

00:34:20: nicht fair. Weil der Sport sei viel Zeit in Anspruch nimmt. Und da muss ich einfach sehr gut

00:34:25: managen. Also als Beispiel, ich wohne circa 50 Kilometer von meinem Arbeitsort entfernt und

00:34:31: zum Beispiel am Samstag, wenn ich samstags arbeite, fahre ich immer mit dem Fahrrad ins Geschäft.

00:34:33: 50 hin, 50 zurück, habe ja schon mal ein Hundert da. Und an dem Wochenende, meine Frau macht

00:34:40: es kurz nach mit, meine Frau hat mich kennengelernt, da war ich schon Sportler, also sie wusste,

00:34:43: ob was sie sich einlässt. Das war vielleicht ein kleiner Vorteil. Und Sonntagsmorgen zum Beispiel,

00:34:48: wenn ich mit einem Freund Rad fahre, wir fahren halt morgens um halb sieben, sieben Uhr schon los

00:34:52: im Rennrad. Dann sind wir am Elferbau schon wieder daheim, damit ich auch noch Zeit für meine Familie

00:34:56: habe. Das muss ich halt machen. Das ist der Preis, den ich dafür zahle, dass ich morgens ganz, ganz

00:35:01: früh den Sport machen kann. Abends geht es nicht mehr. Da will ich auch Familie, Kinder ins Bett

00:35:05: bringen und so weiter. Und das will ich auch. Aber meine Frau lässt mir trotzdem sehr viel freiraum,

00:35:10: muss ich ganz klar sagen. Also danke hier. Sind die auch sportlich irgendwie? Was sind die da?

00:35:15: Überhaupt. Das erlebe ich aber total oft, dass so die Kombination, wenn einer in der Familie so

00:35:20: wahnsinnig sportlich ist, dass die anderen denken, oh nee, du komm, lass mal. Aber toll, das ist ja

00:35:25: da mittragen. Absolut. Ich war auch selbstverständlich. Also zu den Zeitpunkten, wo ich noch Wettkämpfe

00:35:29: gemacht habe, war meine Frau auch immer dabei. Immer, immer mit angefeuert. Also auch bei großen

00:35:34: Wettkämpfe. Die Zehn Stunden an der Strecke gestanden, hat mich zehn Stunden lang abgefeuert.

00:35:37: Das ist schön. Das motiviert ihr auch noch. Absolut. Ja, das brauchst du. Was gibt dir der Sportbereich

00:35:44: oder deine Erfahrung im Sport für deinen Business? Ausreglichen. Du hast einfach den Vorteil,

00:35:50: du bist in der Regel für dich. Du fährst Berlin natürlich extrem, Variante, klar. Aber auch so,

00:35:57: du kannst den Vorkopf frei kriegen, wenn ich mit einem Freund Rad fahre, wir können uns über

00:36:02: andere Themen unterhalten und du kannst einfach abschalten. Du kannst wirklich vom Beruf abschalten.

00:36:07: Beruf fordert einfach sehr viel von dir, wenn du Angestellte hast, wenn du ein Geschäft hast

00:36:11: und da brauchst du auch einfach. Und das weiß auch meine Frau und weiß, dass ich das brauche. Also

00:36:17: wenn ich vier Tage keinen Sport gemacht habe, dann sagt meine Frau schon so, mach mal Sport. Du

00:36:23: bist ein bisschen unleidlich. Also die merkt es, dass ich dann halt eine Hume im Arsch habe, wie

00:36:27: man so schön sagt. Ich muss da was machen. Ob jetzt laufen, gehen, Rad fahren, gehen. Das ist dein Ventil,

00:36:31: ganz klar. Ja, ja. Und ich könnte mir vorstellen, vielleicht auch das Thema Stärke durchhalten,

00:36:35: dass das dir ja auch in Business sicherlich hilft, gerade vielleicht in stressigen Zeiten, oder?

00:36:39: Bestimmt. Also ich kann das nicht messen, ich kann das nicht definieren. Aber natürlich,

00:36:43: wenn du so viel Rad fährst und das durchhältst und ich habe Sport nicht eine Herausforderung,

00:36:49: meistens, die werden nicht auch weiterbringen beruflich. Ganz, ganz klar. Aber ich bin halt

00:36:55: Optiker, ich bin kein Neurodorger oder ich bin kein Arzt, der das messen kann und sagen, ja,

00:36:59: ja, das sieht man ganz klar, weil du Sport machst, kannst du, bist du belastbarer. Wahrscheinlich

00:37:04: wett zu sein, aber ich kann es nicht messen. Ja, ich glaube, das passiert dann unterbewusst. Der

00:37:07: Körper ist einfach dann auf das programmiert und kann das wahrscheinlich unterbewusst abrufen

00:37:11: entsprechend. Wie kommt es eigentlich zum Optiker? Ich bin tatsächlich selber Brillenträger und seit

00:37:17: meinem dritten Lebensjahr. Okay. Aber tatsächlich wusste ich nicht, was ich werden wollte. Und

00:37:22: dann war das halt früher so, ich habe, glaube ich, in meinem Leben 15 oder 16 Praktikars gemacht,

00:37:28: also von der Architekt über Zimmermann, über Vermessungstechnik über Goldschmied,

00:37:32: ich weiß nicht, was ich alles gemacht habe und irgendwie fand ich alles nicht so richtig toll,

00:37:35: mit 15 und dann brauchte ich eine neue Brille und steht beim Optiker drin, auch Optiker.

00:37:41: Wäre noch mal was. Ja, auch mal was. Habe ich gefragt, ob ich ein Praktikum machen darf.

00:37:45: Dann habe ich ein Praktikum gemacht und finde ich gut, mit Menschen zu tun haben,

00:37:49: ein bisschen Handwerk, also handwerklich, damals noch sehr vielhandig, wirklich,

00:37:52: war so eine schöne Kombination. Da habe ich mich beworben, bin ich Optiker geworden und wenn man

00:37:57: auf meine Internetseite geht, wird man es auch lesen können. Ich mache den Job seit 32 Jahren und

00:38:02: mich machen so gerne wie am ersten Tag. Ich wollte keinen anderen Beruf machen. Ich liebe ihn.

00:38:05: Ich glaube, das verkörperst du auch. Wir hatten im Vorgespräch jetzt schon mal ein bisschen was

00:38:11: mitbekommen, auch wie spannend sich das Feld der Optiker generell verändert hat ja auch.

00:38:16: Die Technologie, du hast gesagt, früher war es ein Handwerk, ich könnte mir vorstellen,

00:38:19: das hat sich schon sehr, sehr krass verändert im Laufe der Zeit.

00:38:22: Extrem. Also wenn ich sehe, was in 32 Jahren passiert ist, in der Zeit, in der ich jetzt arbeite,

00:38:27: das hat nichts mehr mit denen zu tun. Man hat nicht mehr viel mit denen zu tun,

00:38:31: was ich vor 32 Jahren gelernt habe. Viel technischer geworden, du brauchst einfach viel, viel mehr Know-how,

00:38:37: wenn du es richtig transportieren möchtest, mit dem Kunden gegenüber. Auch die Auswahl ist ganz

00:38:43: anders. Früher war die Brille einfach ein Hilfsmittel. Du hast ja die Brille gebraucht,

00:38:46: weil ohne Brille hast du nichts gesehen. Heutel tag ist ein Modeassistat. Wir haben Kunden,

00:38:49: die tragen Brille mit Fenster klar, oder mit so einer Brille dran. Ja, na klar, das wird ja auch

00:38:53: bei vielen Leuten einfach dankbar angenommen, weil das wirklich modisch. Früher war ja eher die

00:38:58: Intention, Hauptsache man sieht die Brille nicht. Und heute ist es ja ganz klar mit großen Gestellenrahmen,

00:39:03: dicken Rahmen und so. Also es ist völlig normal. Das ist halt ein Assist-Warke. Das ist wirklich so,

00:39:08: wo ich sage, hey, das ist ein tolles Produkt. Und das ist auch das, was ich möchte, Leidenschaft

00:39:12: verkaufen. Weil wenn der Kunde die Brille mit Leidenschaft trägt, hat er eine andere Körperhaltung.

00:39:16: Also auch wieder so eine Sache, da haben wir es jetzt wieder, was es mit einem macht. Und das möchte ich.

00:39:21: Und dann freue ich mich über jeden Kunden, der mit einem Lächeln aus meinem Laden geht und sagt,

00:39:26: ich habe genau die perfekte Brille für mich gefunden oder mein Optiker hat zusammen die

00:39:30: perfekte Brille gefunden. Und der Kunde kommt nach drei Jahren und sagt, ich finde die Probleme noch gut.

00:39:34: Ja, na ja, klar. Dann habe ich alles richtig gemacht. Eben, und ich denke mal,

00:39:38: eines ist das modische Assist-War, das andere ist aber auch ein Hilfsmittel für viele Menschen.

00:39:42: Und ich denke, wenn du das jeden Tag brauchst und das ist ja omnipräsent, dann muss es einfach

00:39:46: Auto 100 Prozent passen. Ja, und dann bist du, weil dir auch noch gefallen. Absolut. Ich bin sogar

00:39:51: mittlerweile an dem Punkt, wo ich sage, ein erster Linde muss ich sagen, also es muss gut aussehen,

00:39:55: aber du kannst damit auch noch gut sehen. Aber dieses Aussehen ist so wichtig. Ich sage jetzt mal so,

00:40:00: wenn ich mich mit dem unterhalte, wer sitzt uns jetzt gegenüber, wer schauen uns jetzt die ganze Zeit

00:40:04: ins Gesicht. Dann schau dir nicht auf die Füße und was ist das für Schuhe du anhast. Da bist

00:40:08: die Brille einfach das wichtigste Assist-War, was du einfach anhast. Und das dem Kunden auch klar zu machen.

00:40:12: Gerade Kunden, die jetzt schon länger Brillenträger sind, für die das als mein Hilfsmittel war.

00:40:16: Und jetzt sagen wir, ist es nicht mehr als ein Hilfsmittel. Ganz klar. Und allein schon geht es

00:40:21: manchmal schon um den Tragekonfort. Ich sage dir ganz ehrlich, ich bin jetzt kein Brillenträger,

00:40:25: aber wie nervt mich das, wenn ich mal eine Sonnenbrille auf habe und ich merke,

00:40:29: die ist so ein bisschen verbogen und die rutscht mir die ganze Zeit runter. Da kriege ich ein

00:40:32: Vollföhn. Wenn ich die ganze Zeit mit dem Gestell da zu tun habe, das wieder hoch zu schieben und so,

00:40:37: ist es so wichtig, dass das wirklich alles passt und sitzt. Und es ist halt auch ein super spannender

00:40:41: Büro, weil es ja motsch mittlerweile geworden ist. Wir haben Messen, du kannst nach Meilen auf

00:40:45: die Messe, du kannst nach Paris auf die Messe, du kannst nach München auf die Messe, nach

00:40:48: Tokyo nach New York. Also am Wochenende ist in New York die Messe. Also es gibt tolle Sachen.

00:40:52: Ja. Das macht schon Spaß. Cool. Martin, also jetzt ich glaube als Aufruf können wir noch mal nehmen

00:40:58: für alle, die jetzt hier einschalten. Also erst mal natürlich, wenn ihr aus Etlingenumgebung kommt,

00:41:03: besucht ihn auch gerne in seinem Geschäft und ansonsten klar hier auch wirklich diesen guten

00:41:08: Zweck, für den du dich ja wirklich selbstlos einsetzt, der in der Form sogar sportliche

00:41:13: Grenzen überwindet. Oder Grenzen ist wahrscheinlich für dich nicht mehr, aber halt zumindest

00:41:16: Herausforderungen in der Form, dass ihr also wirklich gerne den Martin verfolgt und jetzt

00:41:22: auch die Chance nutzt, mit ihm deinen Kontakt zu kommen, vielleicht auch nochmal Fragen zu stellen

00:41:25: oder wenn ihr eine Idee habt für einen guten Zweck vielleicht auch gemeinsam zu realisieren,

00:41:29: wäre ja auch eine coole Geschichte. Also ich werde die Strecke ja auch online stellen,

00:41:32: damit die Leute sehen, wo ich herradle. Cool. Und wenn jemand am Streck ran schädigt, verspreche

00:41:38: euch, ich halt an und ich rede mit euch. Also gar kein Thema. Also das ist gar kein Problem und das

00:41:43: mache ich gerne. Also ich bin bei einem Wahnsinnig Freunden. Also hey, kommst bei mir daheim vorbei.

00:41:47: Ich stehe da, alles klar, dann halte ich an und dann können wir fünf Minuten sprechen. Für fünf Minuten

00:41:51: habe ich immer Zeit. Ja, also kein Thema. Jetzt nachher stehen da 200 Leute, pass auf. So viel zum

00:41:56: Thema mit fünf Minuten. Aber ich habe im Hotel schon gesagt, dass ich erst nachts ankomme. Ah, okay.

00:42:00: Die sind schon vorgebracht. Die sind schon vorgebracht, dass ich nicht 8.00 Uhr schon einchecken werde.

00:42:04: Martin, wie es bei Adrian Lett ein immer so ist, würde ich auch dich gerne zu entweder oder entführen.

00:42:10: Okay. Gut, ich habe mir natürlich ein paar Fragen für dich überlegt. Die natürlich mit deinem

00:42:14: Thema jetzt hier kollidieren. Also ich finde es einfach spannend, vielleicht noch mal mehr von dir zu

00:42:18: erfahren, wie du so denkst, wie du so tickst und wie der Martin noch abseits jetzt hier von Spenden

00:42:23: und Fahrradfahren und Brillen funktioniert. Aber wir steigen mal ein mit einem bekannten Terrain,

00:42:28: glaube ich, für dich. Wenn du wählen müsstest, Langstrecke oder Sprint? Langstrecke. Ah, ja.

00:42:33: Okay, das reizt dich dann doch. Okay. Berge oder flache Strecke? Berge? Nein. Oh Gott, da könnt

00:42:39: es mich ja ja auch mit. Was motiviert dich jetzt an Bergen? Das runterfahren. Ja, ich glaube, das ist

00:42:46: ja. Also erst hochfahren. Aber wenn du dann oben bist, kriegst du ja auch den Bonus wieder runterfahren.

00:42:51: Ja, das stimmt. Und es ist ein erhabenes Gefühl, kann ich dir sagen. Viele können es nicht nachvollziehen.

00:42:57: Aber wenn du mal irgendwo auf den Berg wirklich hochgefahren bist, Mom and Two oder irgendwo auf

00:43:03: Stief Sajoch oder so, du stehst da oben auf 3000 Meter Höhe. Das ist schon nett. Was war so deine

00:43:10: beeindruckendste oder coolste Strecke? Kannst du das noch erzählen? Ich bin vor drei Jahren der

00:43:14: extreter Radmarathon gefahren. Okay. Einer, der kennst vielleicht, ist der größte Radmarathon der Welt.

00:43:19: 7000 Statter, 254 Kilometer, knapp 6000 Höhenmeter, vier Alpenpässe, alle in einem Tag. Wow. Okay.

00:43:30: Dieses Jahr, glaube ich, 50.000 Bewerbungen auf 7000 Plätze. Also dann merkst du mal was. Das war schon

00:43:35: beeindruckend. Aber ich mach's nicht nochmal. Da hat es da auf jeden Fall Berge genug dabei. Ja, das stimmt.

00:43:40: Da fluchst du auch zum Schluss ein bisschen. Ich würde schon am Anfang fluchen tatsächlich.

00:43:45: Ja, morgens starten oder nachts durchfahren. Morgens starten. Morgens starten? Okay. Absolut. Ich bin

00:43:50: früher auf der Held. Ah, ja, okay. Ja, gut. Krafttraining oder Ausdauertraining? Ausdauertraining.

00:43:57: Okay. Die Frage ist fast überflüssig jetzt hier bei dir. Wenn du jetzt sagen würdest, ich hätte gerne

00:44:02: eher ein Straßenrad oder einen Mountainbike. Echt? Ja, ich fang nur Renard. Ich hab Mountainbike, aber...

00:44:08: Ja, ja, ja. Ja, da gehst du... wie stehst du zu E-Bikes? Sehr positiv. Echt? Absolut. Oh, okay. Warum?

00:44:15: Du musst immer sehen, für welchen Zweck habe ich das Fahrrad. Einmal muss man ganz klar sagen, wie

00:44:20: viel... ich kann es an meinen eigenen Eltern erkennen, die würden nicht mehr Fahrrad fahren, wenn sie

00:44:24: keine E-Bikes hätten. Bewegung. Wenn ich 15 Kilometer von zu Hause weg wohne, zu meinem Arbeitsplatz,

00:44:30: ist ein E-Bike das perfekte Fahrrad. Ich kann fahren, ich schwitze nicht, habe mich trotzdem bewegt,

00:44:35: war eine freie Natur. Alles super. Find ich ein absolutes... eine Bereicherung für die Bewegung

00:44:41: der Menschneide, für die Mobilität. Ein Sieb, wo ich ein bisschen einen Hass kriege, Anführungszeichen.

00:44:48: Wenn dann irgendein 25-jähriger Jungsbund mit einem E-Fahrrad irgendwo in Berg hochfährt und dann

00:44:53: noch so ein bisschen süß wie Sand drüber lächelt, wenn du selber dich abmüßst. Aber bei allen

00:44:59: anderen absolutes Verständnis für ein E-Bike und das hat absolut eine wahre Auswahl. Stimmt aus dem

00:45:04: Aspekt habe ich es noch gar nicht gesehen, aber wie viele Menschen würden wahrscheinlich gar nichts

00:45:07: tun und da ist es schon ein gutes... Stimmt. Training nach Plan oder spontan entscheiden?

00:45:12: Spannungsweise spontan. Auf Grundberuf und Familie kann ich selten nach Trainingsplan trainieren. Ich

00:45:20: habe es versucht. Also noch keine Kinder, aber das noch funktioniert, aber das funktioniert

00:45:24: jetzt nicht mehr. Ich muss dann trainieren, weil ich Zeit habe. Ja okay, macht Sinn. Du musst ja

00:45:28: irgendwo dann auch noch ein Leben haben. Ohne Taktung, das stimmt. Spenden sammeln oder persönliche

00:45:33: Bestleistungen brechen. Spenden sammeln. Das würdest du vorziehen. Immer. Ich mache mal Sport

00:45:41: gern, aber ich werde immer, egal bei welchem Wettkampf ich bin, meine Zeiten sind rum, wo ich

00:45:47: wirklich mal gut war. Jetzt, also. Ich kämpfe immer mit Gold und Ananas und ob ich als Siebenhundster

00:45:54: ins Ziel komme oder als Achthundertster. Das ist eigentlich Wurst. Ja, ich denke, ja, ich glaube,

00:46:00: wenn ich aber für einen guten Zweck was Gutes machen konnte, habe ich viel mehr geworden. Ja,

00:46:04: das stimmt. Ja, stimmt. Schöne Sicht da drauf. Ich glaube, da geht es nur mal drum, der Erste zu

00:46:09: sein oder den Pokal hochzustimmen, sondern wirklich dann das Gute damit zu verbinden. Weil

00:46:12: das geht auch nur mit Training. Also das geht nur mit professionell, also mit gestrukturierten Training.

00:46:16: Wenn du wirklich best leistet als Sieben möchtest. Okay. Lieber Gegenwind oder steile Anstiege?

00:46:23: Steile Anstiege auf jeden Fall. Okay, auch das wirst du vorzugen. Ich hasse Wünsche. Okay, dann

00:46:31: möchte ich natürlich von dir wissen, es geht jetzt ein bisschen mehr in den privaten Bereich. Wenn du

00:46:35: wählen müsstest, Pizza oder Pasta? Kann ich auch beides nehmen? Ja, entweder oder ja, aber es wird immer

00:46:42: mehr zu beides. Pizza. Pizza. Okay, gibt es deine Lieblingspizza? All in. Ja, ich liebe Dickets,

00:46:53: Fettbelegpizza. Also ich bestelle, wenn ich eine Pizza bestelle, kommt immer noch mit extra Käse. Aha,

00:46:57: das ist ja die Bonusmöglichkeit aus. Das sieht ja voll aus. Also ich esse natürlich auch gerne

00:47:02: Pasta als Radfahrer, als Spattler. Ja, das können wir. Pasta ist schon ein Basis- Ernährungsmittel. Ja.

00:47:07: Gute Pizza ist schon was Leckeres. Ja, stimmt. Okay, dann möchte ich natürlich noch von dir wissen,

00:47:12: fahren für die, was du jetzt auf mich selber verlesst, lange Vorbereitung, also lange Vorbereitung

00:47:18: jetzt für deine Routen in dem Sinne oder einfach machen? Ich würde gern einfach machen. Aber es

00:47:25: geht nicht immer. Ja, natürlich würde ich gerne mal morgens einfach aufs Rad steigen, aber es geht

00:47:30: halt familiär nicht. Ja, und auch familiär. Genau, ich muss ja auch Termin nehmen. Es geht ja nicht

00:47:34: um die Organisation der Strecke, sondern es geht ja auch ums Timing, wann ich das mache. Ich muss es

00:47:39: einfach mit der Familie abklären, mit der Firma abklären. Ich bin jetzt nicht da, ich mache

00:47:44: das und das. Und es muss einfach geplant werden. Ja, klar. Deswegen kann ich es nicht spontan machen.

00:47:48: Man wünscht sich dann die Spontanität, aber ja, geht nicht. Genau, das ist es. Ich würde, ich

00:47:52: wünsche mir, aber es geht einfach nicht. Last but not least, bist du Typ Hund oder Katze? Hund.

00:47:57: Typ Hund? Ja. Okay, hattest du schon mal einen Hund? Nein. Aber du würdest wendern. Ja, ein klares

00:48:04: Jaen. Ja, ich finde Hunde ganz toll und ja, ich hätte gerne einen Hund. Ich würde mir ja mit

00:48:09: einem Niedenhund holen, weil ich die Zeit nicht habe, um den Hund wirklich ordentlich zu erziehen

00:48:17: und in die Zeit reinzulegen, die der Hund auch benötigt. Das ist nichts anderes wie ein Kind.

00:48:24: Also wenn du dir ein Haustier zulegst, dann musst du dir darüber im Klaren sein, was es auch

00:48:30: zeitlich kostet. Und die Zeit habe ich nicht. Und weil ich weiß, dass ich die Zeit nicht habe,

00:48:34: werden wir zu Hause nie einen Haustier bekommen. Und davon abgesehen, dass meine Frau das nicht

00:48:37: möchte. Also tatsächlich, Martin, Hund kann ich völlig nachvollziehen. Ich hatte schon einen Hund

00:48:41: und wir sind echt damit überlegen, mein Papa und ich, wir wohnen im selben Haus. Ob wir uns

00:48:44: wieder einen holen, genau aus den selben Gründen, die du beschreibst, haben wir uns dagegen entschieden.

00:48:48: Weil ich bin viel unterwegs, mein Papa wird eine Dünger, sagen wir mal ehrlich, ja. Und dann ist

00:48:53: es einfach dem Tier nicht gerecht und ich sage, das möchte ich nicht. Dafür habe ich dann auch

00:48:56: eine Verantwortung, ganz klar. Da verzichte ich lieber und ich könnte ja immer mal noch ein Hundesitting

00:49:02: oder so anbieten für jemand. Absolut. Man muss einfach nicht Pferd im Hund geben. Nein, Null.

00:49:06: Du musst am Anfang, wenn der Hund mal fünf Jahre alt ist und er ist super erzogen und

00:49:10: er liegt bei dir an einem Schreibtisch und er macht alles gut. Aber die fünf Jahre brauchst

00:49:13: du erst mal, bis der da hin kommt. Und wer Martin Rüttarenkofer folgt, der weiß gerade in den

00:49:18: ersten Monaten und ja, das kriegst du nicht mehr so einfach gerogen. Oder wer Kinder hat. Das

00:49:24: Prinzipien ist gleich. Das Prinzipien ist gleich her. Martin, jetzt möchte ich natürlich abschließen.

00:49:29: Du musst da auch durch in der Kategorie gestern, heute oder morgen, darfst du dir ein Thema oder

00:49:34: eine Kategorie wünschen und da wird es eine Frage geben, die wir abschließend besprechen. Auch

00:49:39: nichts Schlimmes im Gotteswillen geht meistens um gesellschaft, philosophische Themen und du darfst

00:49:43: einfach entscheiden. Sprechen wir über es gestern, heute oder morgen. Morgen. Aha, auch jemand,

00:49:49: der in die Zukunft blickt, habe ich jetzt in letzter Zeit oft. So, dann werde ich hier wieder

00:49:54: aufrichtig mischeln, damit mir keiner was unterstellt. Auch hier nicht vorbereitet. Und da der Martin mir

00:50:00: live in den Farbe gegenüber sitzt, darf er nämlich seine Karte einfach selbst ziehen, über die wir

00:50:05: sprechen. In der Kategorie morgen sprechen wir, krass, wie das immer passt hier auch zu den Themen,

00:50:14: über hast du lieber einen großen Traum oder viele kleine Träume? Viele kleine Träume. Ja,

00:50:22: die Etappen. Die Etappen, ich glaube die befriedigen mehr. Ich habe mir gleich das Beispiel

00:50:28: mit einem Freund von mir, hat eine Weltreise gemacht, zehn Monate unterwegs gemacht, die hat so

00:50:32: viele Eindrücke erlebt, konnte die gar nicht verarbeiten. Ich habe lieber zehn, mein Urlaub.

00:50:38: Ja, das stimmt. Aber ich habe mehr davon. Und so ist es, glaube ich, auch mit den Träumen. Kleine

00:50:42: Träume kann man vielleicht auch sich ein bisschen leichter erfüllen wie einen ganz großen Traum.

00:50:46: Und deswegen viele kleine Träume. Viele kleine Träume und einen Traum hast du ja auch schon

00:50:51: mal umgesetzt, nämlich nach Berlin. Jetzt geht es nach München in nur einem Tag, also bis

00:50:56: es ist schon gar nicht mal so lange, also Mai kommt schneller als man denkt. In diesem Sinne

00:51:00: möchte ich mich erstmal bei dir bedanken für das tolle Gespräch hier bei Ahtranet ein. Und

00:51:04: natürlich drücke ich dir die Daumen für deine Reise nach München, dass das alles funktioniert,

00:51:09: dass du ganz viele Menschen hier begeistern und gewinnen kannst, dich da auch zu unterstützen.

00:51:13: Und es geht ja nicht um dich, sondern es geht primär um den guten Zweck, BNI Foundation, es geht

00:51:17: um Kinder, um unsere Zukunft und ich glaube, da können wir. Und wenn es nur ein ganz klein ist,

00:51:22: alle einen Beitrag dazu leisten, dass die einfach auch eine tolle Zeit haben und da nicht nur

00:51:26: egoistischer nur selber denken. Ich finde es toll, dass du das machst. Also danke auch an dich für

00:51:30: deinen Einsatz. Nicht selbstverständlich, weil du hast da nichts davon in der Hinsicht. Genau.

00:51:35: Schmerzen. Schmerzen, Muskelkater, Schweiß und Träden. Und von dem her, ich drücke dir die

00:51:41: Daumen, dass das alles so funktioniert. Auch in diesem Jahr, wie du es dir vornehmst,

00:51:44: herzliche Einladungen an alle, die einschalten. Wie gesagt, in den Show-Notes findet ihr alle

00:51:48: Kontaktdaten, die ihr braucht, rund um Martin, rund um den Weg jetzt auch wieder nach München,

00:51:53: wenn ihr ihn unterstützen wollt. Und ich drücke die Daumen und freue mich natürlich, wenn ihr die

00:51:57: hier einschaltet, wirklich auch einen Teil dazu beiträgt und ihn auf seiner Reise mitbekleidet.

00:52:01: Ja, vielen Dank, Adrian. Hat nicht dafür. Für das Interview. Und ja, ich würde mich natürlich freuen,

00:52:06: ganz klar. Auf jeden Fall. Also ich möchte einfach nochmal wiederholen. Klein Team macht Mist.

00:52:10: Definitiv. Jeder Euro zählt und Kinder sind unsere Zuhühlen. Das sind die zwei wichtigsten Punkte,

00:52:16: die ich einfach mitgeben möchte. Weil viele Leute schämen sich. Ja, fünf Euro. Ich spende auch

00:52:22: keine fünf Euro. Doch, ich spende zwei Euro. Ich spende einen Euro. Besser als nix. Absolut. Ja,

00:52:27: also kann ich es sehe ich genauso. Und es geht ja wirklich, wie wir es eigentlich gesagt haben,

00:52:31: viele kleine Träume. Und so macht auch viele kleine Helferleihen, sag ich mal, machen am Ende die

00:52:35: große Summe und das große Uhrwerk, was dann aeinanderläuft. Und von dem her ist jeder von uns

00:52:39: in irgendeiner Form wichtig, da auf solchen Missionen auch. Ja, das geht ja wirklich um eine ganze Zukunft,

00:52:44: die da geformen wird. Absolut. Ja, absolut. Cool. Dankeschön an dich. Vielen Dank. Alles Gute.

00:52:49: Und wer weiß, vielleicht hören wir dich ja nach München nochmal bei Adrian Lett ein,

00:52:53: an anderer Stelle und blicken da einfach mal zurück. Was war jetzt vielleicht in München und

00:52:57: wie hat das Ganze funktioniert? Und ansonsten kümmert ich ja auch verfolgen auf deinen Social

00:53:01: Media-Kanälen. So machen wir es. Perfekt. Dankeschön, Martin, für das Gespräch. Ich hab zu

00:53:05: sagen. Danke euch fürs Einschalten. Ich freue mich natürlich auch, wenn ihr beim nächsten Mal dabei

00:53:08: seid und umso mehr, wenn ihr jetzt den Martin unterstützt und wenn ihr Fragen habt, schreibt

00:53:12: den natürlich auch an. Er kann euch sicherlich als Experte hier auf dem Weg ganz genau beantworten,

00:53:17: was wie Phase ist oder was ihr wissen müsst. Und in diesem Sinne danke fürs Einschalten,

00:53:21: danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Tschüss.

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